{"id":436329,"date":"2025-09-20T02:58:15","date_gmt":"2025-09-20T02:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436329\/"},"modified":"2025-09-20T02:58:15","modified_gmt":"2025-09-20T02:58:15","slug":"gericht-weist-trump-klage-gegen-new-york-times-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436329\/","title":{"rendered":"Gericht weist Trump-Klage gegen New York Times ab"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.09.2025 20:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump wirft der New York Times vor, Unwahrheiten \u00fcber ihn verbreitet zu haben, und verlangt 15 Milliarden Dollar. Seine Klage wurde nun aber vorerst abgewiesen: Das Dokument entspreche nicht den Anforderungen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Donald Trumps <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-new-york-times-104.html\" title=\"Trump k\u00fcndigt Milliardenklage gegen New York Times an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Klage \u00fcber 15 Milliarden Dollar gegen die Zeitung New York Times<\/a> ist von einem US-Bundesrichter zur\u00fcckgewiesen worden. Die Klageschrift sei zu detailliert und zu lang und entspreche damit nicht den Anforderungen, begr\u00fcndete Richter Steven Merryday seine Entscheidung. Der US-Pr\u00e4sident hat nun 28 Tage Zeit, um das Schreiben zu \u00fcberarbeiten, entschied Merryday.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\u00dcblicherweise m\u00fcsse die Klageschrift &#8222;fair, pr\u00e4zise, direkt, n\u00fcchtern&#8220; sein, argumentierte der Richter. In der bisherigen Fassung umfasse die Klage 85 Seiten, obwohl sie nur zwei F\u00e4lle von Verleumdung geltend mache.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Richter wurde in seiner Kritik deutlich: &#8222;Eine Beschwerde ist kein Megafon f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit, kein Podium f\u00fcr leidenschaftliche Reden bei politischen Kundgebungen und auch kein funktionales \u00c4quivalent zum Hyde Park Speakers&#8216; Corner&#8220;, schrieb der Richter. Er forderte Trump auf, die Neufassung auf maximal 40 Seiten zu begrenzen.<\/p>\n<p>    Trump beklagt &#8222;b\u00f6swillig verbreitete Erz\u00e4hlung&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hatte Anfang der Woche bekanntgegeben, dass er wegen angeblicher Verleumdung vor dem Gericht im Bundesstaat Florida gegen die Zeitung und mehrere ihrer Journalisten klagt. Er wirft der New York Times vor, ihn vor der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2024 diffamiert zu haben, wie aus dem entsprechenden Dokument hervorgeht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Klage auf umgerechnet 12,7 Milliarden Euro Schadenersatz bezog sich auf ein Buch und einen Artikel der Times-Reporter Russ Buettner und Susanne Craig, die sich mit Trumps Finanzen und seiner Hauptrolle in der Fernsehserie &#8222;The Apprentice&#8220; vor seiner Pr\u00e4sidentschaft befassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump sprach in seiner Klage von einer &#8222;b\u00f6swillig verbreiteten, faktenfreien Erz\u00e4hlung&#8220;, in der behauptet werde, er sei durch den Fernsehproduzenten Mark Burnett zu einer Ber\u00fchmtheit gemacht worden. Die Beklagten h\u00e4tten jedoch &#8222;zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung und davor gewusst, dass Pr\u00e4sident Trump bereits eine Mega-Ber\u00fchmtheit und ein enorm erfolgreicher Gesch\u00e4ftsmann war&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump kritisierte die Zeitung auch daf\u00fcr, w\u00e4hrend des Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfs seine demokratische Konkurrentin Kamala Harris unterst\u00fctzt zu haben.\u00a0Die Zeitung sei &#8222;zu einem regelrechten &#8218;Sprachrohr&#8216; der radikalen linken Demokratischen Partei geworden&#8220;, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.<\/p>\n<p>    Debatte um Pressefreiheit in den USA<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Zeitung wies Trumps Klage als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck. &#8222;Sie entbehrt jeder legitimen Rechtsgrundlage und ist vielmehr ein Versuch, unabh\u00e4ngige Berichterstattung zu unterdr\u00fccken und zu verhindern&#8220;, teilte ein Sprecher mit. &#8222;Die New York Times wird sich von Einsch\u00fcchterungstaktiken nicht abschrecken lassen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Fall ist einer von mehreren, die in den vergangenen Tagen in den USA eine Debatte \u00fcber die Presse- und Meinungsfreiheit befeuert haben. Es ist auch nicht Trumps erste Klage gegen US-Medien: In der Vergangenheit hatte er etwa bereits Klagen gegen die Sender CBS und ABC angestrengt. In beiden F\u00e4llen einigten sich die Seiten auf einen Vergleich in Millionenh\u00f6he. Kritiker sehen in den Klagen einen Angriff auf die Pressefreiheit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wegen eines Berichts \u00fcber den Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-epstein-unterlagen-freigabe-100.html\" title=\"Trump verklagt Wall Street Journal wegen Epstein-Bericht \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">verklagte Trump zudem die Zeitung Wall Street Journal und seinen Eigent\u00fcmer Rupert Murdoch<\/a>. Er fordert mindestens zehn Milliarden US-Dollar Schadenersatz f\u00fcr einen Artikel, der einen Geburtstagsbrief an Epstein mit Trump in Verbindung bringt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.09.2025 20:07 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump wirft der New York Times vor, Unwahrheiten \u00fcber ihn verbreitet zu haben,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":436330,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,453,15,12,113],"class_list":{"0":"post-436329","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-new-york-times","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-trump"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115234387345702132","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436329"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436329\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/436330"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}