{"id":436338,"date":"2025-09-20T03:05:10","date_gmt":"2025-09-20T03:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436338\/"},"modified":"2025-09-20T03:05:10","modified_gmt":"2025-09-20T03:05:10","slug":"vier-gleise-fuer-mehr-kapazitaet-im-nah-und-fernverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436338\/","title":{"rendered":"vier Gleise f\u00fcr mehr Kapazit\u00e4t im Nah- und Fernverkehr"},"content":{"rendered":"<p>DB InfraGO schlie\u00dft Arbeiten im letzten Bauabschnitt Altendorf \u2013 Strullendorf erfolgreich ab<\/p>\n<p>Die DB InfraGO hat den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen N\u00fcrnberg und s\u00fcdlich von Bamberg erfolgreich abgeschlossen. Der Abschnitt geh\u00f6rt zur Schnellfahrstrecke M\u00fcnchen \u2013 Berlin und z\u00e4hlt mit durchschnittlich 350 Z\u00fcgen pro Tag zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern. Bund, Freistaat Bayern, Kommunen und DB investierten rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Gleise und Anlagen in dem 52 Kilometer langen Abschnitt. Damit ist ein weiterer Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE 8.1) fertiggestellt.<\/p>\n<p>Zwischen Altendorf und Strullendorf hat die DB zuletzt seit 2021 unter anderem 40 Kilometer neue Gleise und 45 Kilometer Oberleitungen gebaut und neue L\u00e4rmschutzw\u00e4nde errichtet. Die Bahnsteige an den Stationen Hirschaid und Strullendorf sind barrierefrei erreichbar, ab Herbst auch an der Station Buttenheim.<\/p>\n<p>Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: \u201eDer Schienenverkehr ist heute ein St\u00fcck besser und attraktiver geworden. Ich danke den Reisenden, Pendlern und G\u00fctertransporteuren f\u00fcr ihre Geduld w\u00e4hrend der Bauarbeiten. Aber ich glaube die Geduld hat sich gelohnt. Denn hier ist mit 1,44 Milliarden Euro Bundesmitteln etwas entstanden, wovon Menschen und Wirtschaft profitieren \u2013 in dieser Region und weit dar\u00fcber hinaus. Als Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nummer 8, ist es eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte unseres Landes. Der Ausbau dieses 52 Kilometer langen Abschnitts ist daher weit mehr als ein regionales Projekt und technisches Upgrade. Er ist ein Schl\u00fcsselelement f\u00fcr ein leistungsf\u00e4higes, zuverl\u00e4ssiges Bahnnetz \u00fcberall in Deutschland.\u201c<\/p>\n<p>Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: \u201eMit der Inbetriebnahme des letzten Bauabschnitts haben wir einen Meilenstein erreicht:<br \/>Der viergleisige Ausbau erm\u00f6glicht mehr Stabilit\u00e4t und p\u00fcnktlichere Z\u00fcge, da die schnellen von den langsameren Verkehren getrennt werden k\u00f6nnen. Davon profitieren die Fahrg\u00e4ste im Regional- und S-Bahnverkehr genauso wie die Reisenden in den Fernz\u00fcgen. In der Erfolgsgeschichte der Schnellfahrstrecke M\u00fcnchen \u2013 Berlin zeigt sich beispielhaft, dass neu- und ausgebaute Strecken ein ganz wesentlicher Hebel f\u00fcr die Modernisierung und Kapazit\u00e4tserweiterung des Bahnnetzes sind. Und: Unser Projektteam hat den Ausbau im Zeitrahmen abgeschlossen. Daf\u00fcr und f\u00fcr die Geduld der Anwohnenden und Fahrg\u00e4ste m\u00f6chte ich herzlich Danke sagen.\u201c<\/p>\n<p>Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister f\u00fcr Wohnen, Bau und Verkehr: \u201eDer viergleisige Ausbau der Strecke zwischen Altendorf und Strullendorf passt perfekt zum heutigen \u201aTag der Schiene\u2018. Wir feiern nicht nur die Fertigstellung eines Bauabschnitts nach vier Jahren Bauzeit. Der L\u00fcckenschluss hier ist Symbol f\u00fcr unsere Anstrengungen, die Schiene in Deutschland leistungsf\u00e4hig, modern und zukunftsfest zu machen. Mit jedem Meter Gleis, den wir bauen, bringen wir Menschen n\u00e4her zusammen und unser Land weiter nach vorn. Damit sind wir aber noch lange nicht am Ziel. Die L\u00fccken bei Bamberg und F\u00fcrth m\u00fcssen noch geschlossen und allgemein die Streckengeschwindigkeit erh\u00f6ht werden. Ich appelliere deshalb an den Bund, weiter an der Strecke dranzubleiben. Der Ausbau muss weitergehen!\u201c<\/p>\n<p>Der viergleisige Ausbau hat schrittweise Verbesserungen f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste im Nah- und Fernverkehr erm\u00f6glicht: So f\u00e4hrt der Franken-Th\u00fcringen-Express in dem Abschnitt N\u00fcrnberg \u2013 Bamberg bereits seit Dezember 2023 t\u00e4glich von 5 bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt in beiden Richtungen. Zudem verkn\u00fcpft seit Juni 2024 der mit bis zu 190 km\/h schnellste l\u00e4nderverbindende Regionalzug Deutschlands die fr\u00e4nkische Metropole N\u00fcrnberg mit der th\u00fcringischen Landeshauptstadt Erfurt in nur 1 Stunde 53 Minuten. Fahrg\u00e4ste der S-Bahn N\u00fcrnberg profitieren seit 2024 vom neuen S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord und bereits seit 2023 von zw\u00f6lf zus\u00e4tzlichen S-Bahn-Verbindungen zwischen Forchheim und Erlangen.<\/p>\n<p>Auch im ICE-Verkehr ist das Angebot stetig erweitert worden. Auf der Strecke M\u00fcnchen \u2013 Berlin sind zwischen N\u00fcrnberg und Erfurt inzwischen t\u00e4glich 31 ICE-Z\u00fcge je Richtung unterwegs, rund die H\u00e4lfte davon sind Sprinter. Davon profitiert auch die Region: In Bamberg halten pro Tag rund 30 ICE-Z\u00fcge und verbinden die Stadt direkt mit Berlin, Hamburg oder M\u00fcnchen. 2024 nutzten im Vergleich zum Fahrplanjahr 2017, bevor die neue Schnellfahrstrecke M\u00fcnchen \u2013 Berlin er\u00f6ffnet wurde, dreieinhalb Mal so viele Fahrg\u00e4ste die ICE-Verbindung zwischen den beiden St\u00e4dten. Der Marktanteil der Bahn zwischen Isar und Spree betr\u00e4gt im Vergleich aller Verkehrsmittel heute rund 70 Prozent.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Infrastruktur wird der Bahnausbau in der Region auch in den n\u00e4chsten Jahren weitergehen. So laufen aktuell die Planungen f\u00fcr einen G\u00fcterzugtunnel in F\u00fcrth, den S-Bahn-Ausbau F\u00fcrth \u2013 Eltersdorf sowie die Erweiterung des Bahnknotens Bamberg.<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DB InfraGO schlie\u00dft Arbeiten im letzten Bauabschnitt Altendorf \u2013 Strullendorf erfolgreich ab Die DB InfraGO hat den viergleisigen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1996,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1837],"tags":[28855,5705,772,3364,29,30,76622,3783,5708],"class_list":{"0":"post-436338","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nuernberg","8":"tag-altendorf","9":"tag-bamberg","10":"tag-bayern","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-hirschaid","15":"tag-nuernberg","16":"tag-strullendorf"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115234414589112995","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436338\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}