{"id":436361,"date":"2025-09-20T03:19:11","date_gmt":"2025-09-20T03:19:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436361\/"},"modified":"2025-09-20T03:19:11","modified_gmt":"2025-09-20T03:19:11","slug":"urne-in-die-muelltonne-bestatter-warnen-vor-liberalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436361\/","title":{"rendered":"Urne in die M\u00fclltonne? Bestatter warnen vor Liberalisierung"},"content":{"rendered":"<p>Die Asche von Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen soll k\u00fcnftig in Rheinland-Pfalz m\u00f6glich sein &#8211; Th\u00fcringens Bestatterverband sieht die dortigen Regelungen aber kritisch. \u201eWenn sich die Leute aus Kostengr\u00fcnden die Asche zur\u00fcckgeben lassen, um die dann in den M\u00fcll zu werfen, um die Friedhofskosten zu sparen, dann haben wir h\u00f6chste Bedenken\u201c, sagte Landesinnungsobermeister Gerd Rothaug. Komme es zu solchen Gesetzesanpassungen, lasse sich das nicht verhindern. \u201eDa reden wir nicht nur von einem Prozent\u201c, mahnte er.\u00a0 <\/p>\n<p>Ein anderer m\u00f6glicher Fall sei, dass jemand die Asche seines verstorbenen Partners mit nach Hause nehme &#8211; und kurz darauf selbst sterbe. \u201eDie Frage ist dann: Was passiert mit der Asche?\u201c, so Rothaug. Eine Regelungsm\u00f6glichkeit sei, schon vor der R\u00fcckgabe der Asche an die Angeh\u00f6rigen Beerdigungskosten abzurechnen &#8211; so dass die Urne sp\u00e4ter im Zweifel beigesetzt werden kann.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Flussbestattungen werden auch kritisch gesehen <\/p>\n<p>Auch die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Flussbestattungen sehe der Th\u00fcringer Verband mit gro\u00dfer Sorge. \u201eDer Fluss ist schon ein beengtes Gebilde. Das ist etwas anderes, wenn man die Asche ins Mittelmeer, den Atlantik oder die Nord- oder Ostsee gibt.\u201c In Rheinland-Pfalz soll ab Oktober ein neues Bestattungsgesetz mit weitgehenden Liberalisierungen in Kraft treten. Eine Verordnung zu Bestattungen in Rhein oder Mosel k\u00f6nnte sp\u00e4ter folgen.\u00a0 <\/p>\n<p>Rothaug sagte, generell sei der Th\u00fcringer Verband auch f\u00fcr eine moderne Bestattungskultur. Kleine Asche-Entnahmen f\u00fcr eine Mini-Urne zuhause oder f\u00fcr kleine Amulette seien nachgefragt. \u201eDa geht es um ein Gedenken f\u00fcr zu Hause zur Trauerbew\u00e4ltigung.\u201c Die Nachfrage, sich einen Diamanten aus der Asche formen zu lassen, sei hingegen sehr gering.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Ministerium: Derzeit keine Reform angedacht\u00a0 <\/p>\n<p>Aktuell darf in Th\u00fcringen Asche weder ganz noch teilweise nach Hause genommen werden, wie ein Sprecher des Innenministeriums betonte. Das solle eine missbr\u00e4uchliche Verwendung der Asche verhindern. Eine Reform des Th\u00fcringer Bestattungsgesetzes sei derzeit nicht angedacht. In der vorangegangenen Legislaturperiode hatte es zwar Anh\u00f6rungen zu dem Thema gegeben. Das sei aber nach der Landtagswahl vergangenes Jahr nicht mehr aufgegriffen worden, so der Sprecher. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Asche von Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen soll k\u00fcnftig in Rheinland-Pfalz m\u00f6glich sein &#8211; Th\u00fcringens Bestatterverband&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":436362,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,1724,1209,37075],"class_list":{"0":"post-436361","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-thringen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115234469554762843","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/436362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}