{"id":437155,"date":"2025-09-20T10:46:14","date_gmt":"2025-09-20T10:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437155\/"},"modified":"2025-09-20T10:46:14","modified_gmt":"2025-09-20T10:46:14","slug":"usa-gold-card-fuer-millionaere-und-teure-visa-fuer-facharbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437155\/","title":{"rendered":"USA: &#8222;Gold Card&#8220; f\u00fcr Million\u00e4re &#8211; und teure Visa f\u00fcr Facharbeiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.09.2025 11:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine Million US-Dollar f\u00fcr einen dauerhaften Aufenthalt: Pr\u00e4sident Trumps &#8222;Gold Card&#8220; soll es erm\u00f6glichen. Auch Visa f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte sollen k\u00fcnftig erheblich mehr kosten. Das d\u00fcrfte vor allem die Tech-Branche treffen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will finanzkr\u00e4ftigen Einwanderern \u00fcber einen neuen Weg ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in den Vereinigten Staaten sichern. Gleichzeitig sollen Visa f\u00fcr Fachkr\u00e4fte beschr\u00e4nkt werden, auf die vor allem viele US-Techkonzerne angewiesen sind. Der Republikaner unterzeichnete dazu zwei Anordnungen. Flankiert wurde er dabei im Wei\u00dfen Haus von seinem Handelsminister Howard Lutnick und Darstellungen einer goldenen Karte, auf der Trump neben der Freiheitsstatue abgebildet ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die sogenannte &#8222;Gold Card&#8220; hatte Trump im Februar angek\u00fcndigt. Sie soll es Ausl\u00e4ndern erlauben, sich f\u00fcr eine Million US-Dollar in den USA niederzulassen. F\u00fcr zwei Millionen Dollar pro Kopf k\u00f6nnten Unternehmen auf diesem Weg Besch\u00e4ftigte ins Land bringen. In einem Telefonat mit Reportern erkl\u00e4rte Lutnick, zun\u00e4chst st\u00fcnden 80.000 dieser Karten zur Verf\u00fcgung. Trump wolle das Programm eine Zeit lang beobachten und dann &#8222;pr\u00fcfen, ob Preise und Modell angemessen sind&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der andere Schritt der Regierung d\u00fcrfte die Tech-Branche stark belasten: K\u00fcnftig soll f\u00fcr eine von Firmen h\u00e4ufig genutzte Kategorie von Arbeitsvisa eine Geb\u00fchr von 100.000 US-Dollar (aktuell gut 85.000 Euro) erhoben werden. Bisher kostet das sogenannte H1B-Visum nur eine Bearbeitungssumme von wenigen Tausend Dollar.\u00a0Die Geb\u00fchr von 100.000 Dollar soll laut Lutnick f\u00fcr jedes der drei Jahre der Visumsdauer anfallen, die genauen Einzelheiten w\u00fcrden jedoch noch gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>    H1B-Visum vielfach genutzt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Erfolg des Silicon Valley haben Ausl\u00e4nder, die mit einem H1B-Visum ins Land kamen, gro\u00dfen Anteil. Viele von ihnen stammen aus Indien &#8211; laut Angaben der Nachrichtenagentur AFP handelt es sich um drei Viertel aller Arbeiter mit dieser Visakategorie. Analysten bef\u00fcrchten, die Geb\u00fchr k\u00f6nne Unternehmen dazu zwingen, hochwertige Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland zu verlagern. Dies w\u00fcrde die Position der USA im Wettbewerb mit China um die Vorherrschaft bei der K\u00fcnstlichen Intelligenz schw\u00e4chen. Trump behauptete dennoch, die Tech-Konzerne w\u00fcrden sicherlich &#8222;sehr gl\u00fccklich&#8220; \u00fcber die neue Regelung sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Regierungsangaben zufolge sind etwa zwei Drittel der \u00fcber das H1B-Programm vermittelten Stellen im Computer-Bereich angesiedelt. Arbeitgeber nutzen das Visum auch, um Ingenieure, Lehrkr\u00e4fte und medizinisches Personal ins Land zu holen. Einige Verb\u00fcndete Trumps kritisieren schon seit einiger Zeit, dass die Visa-Kategorie zweckentfremdet werde und US-amerikanischen Besch\u00e4ftigten Jobs wegnehme.<\/p>\n<p>    &#8222;Bilden Sie Amerikaner aus&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Lutnick sagte bei der Ank\u00fcndigung im Wei\u00dfen Haus, mit dem Schritt solle es sich f\u00fcr US-Unternehmen nicht mehr rechnen, unerfahrene Mitarbeiter ins Land zu holen und auszubilden. Sie m\u00fcssten sich fortan die Frage stellen, ob ein Job-Kandidat f\u00fcr sie wertvoll genug sei, um zus\u00e4tzlich zu seinem Gehalt auch noch 100.000 US-Dollar an die Regierung zu zahlen. Falls nicht, k\u00f6nnten sie dann amerikanische Arbeitnehmer einstellen. &#8222;Wenn Sie jemanden ausbilden, dann bilden Sie einen der jungen Absolventen unserer gro\u00dfartigen Universit\u00e4ten aus. Bilden Sie Amerikaner aus. H\u00f6ren Sie auf, Leute ins Land zu holen, die uns die Arbeitspl\u00e4tze wegnehmen&#8220;, sagte der US-Handelsminister.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hintert\u00fcren allerdings l\u00e4sst die Trump-Regierung offen: Ausnahmen f\u00fcr Einzelpersonen, Firmen oder ganze Branchen seien m\u00f6glich, wenn die Regierung im Einsatz bestimmter Fachkr\u00e4fte ein nationales Interesse erkenne. Seit seinem Amtsantritt im Januar hatte der Republikaner eine weitreichende Versch\u00e4rfung der Einwanderungsgesetze eingeleitet.<\/p>\n<p>    Weitere Idee: &#8222;Trump Platinum Card&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die auf einen Langzeitaufenthalt angelegte &#8222;Gold Card&#8220; hingegen \u00e4hnelt in ihren Rechten nach Regierungsangaben einer &#8222;Green Card&#8220;, die regul\u00e4r zum dauerhaften Aufenthalt in den USA berechtigt. Laut Lutnick k\u00f6nnten &#8222;Gold Card&#8220;-Inhaber daher nach einer gewissen Zeit auch die Staatsb\u00fcrgerschaft beantragen. Das Dekret funktioniert bestehende Einwanderungskategorien um. Ob das juristisch Bestand haben wird, ist jedoch offen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ebenfalls geplant &#8211; aber noch nicht ganz so weit in der Umsetzung &#8211; ist eine &#8222;Trump Platinum Card&#8220;, die nach Lutnicks Worten der Zustimmung des Kongresses bedarf. Sie soll f\u00fcr f\u00fcnf Millionen US-Dollar bis zu 270 Tage Aufenthalt im Jahr erm\u00f6glichen &#8211; ohne US-Steuern auf au\u00dferhalb der USA erzielte Eink\u00fcnfte zahlen zu m\u00fcssen. Ein Weg zur Staatsb\u00fcrgerschaft sei damit jedoch nicht verbunden, teilte der Minister mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Von den beiden angedachten Programmen verspricht sich die Regierung gewaltige Einnahmen. Beim &#8222;Gold Card&#8220;-Programm rechne man mit mehr als 100 Milliarden Dollar f\u00fcr die USA, sagte Lutnick. Das &#8222;Platinum&#8220;-Programm solle sogar rund eine Billion US-Dollar einbringen. \u00dcber welchen Zeitraum diese Summen zusammenkommen sollen, lie\u00df er offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.09.2025 11:00 Uhr Eine Million US-Dollar f\u00fcr einen dauerhaften Aufenthalt: Pr\u00e4sident Trumps &#8222;Gold Card&#8220; soll es erm\u00f6glichen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":437156,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[620,22554,13,14,15,12,113717,10,8,9,11,113,64],"class_list":{"0":"post-437155","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-arbeitsmarkt","9":"tag-fachkraefte","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-tech-branche","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-trump","20":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115236227197232091","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/437155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=437155"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/437155\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/437156"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=437155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=437155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=437155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}