{"id":437279,"date":"2025-09-20T11:57:10","date_gmt":"2025-09-20T11:57:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437279\/"},"modified":"2025-09-20T11:57:10","modified_gmt":"2025-09-20T11:57:10","slug":"esc-weimer-kritisiert-boykottdrohungen-wegen-israel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437279\/","title":{"rendered":"ESC: Weimer kritisiert Boykottdrohungen wegen Israel"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 20.09.2025 13:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wird Israel wegen des Gaza-Kriegs vom ESC ausgeschlossen? Das fordern mehrere Staaten und drohen mit Boykott. Kulturstaatsminister Weimer kritisiert das &#8211; es gehe um Musik. Andere drohten von dem Streit zu profitieren.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Debatte um Israels Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien nimmt weiter Fahrt auf. Immer mehr Stimmen fordern vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs einen Ausschluss des Landes von dem Musikwettbewerb. Deutschlands parteiloser Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt nun vor derartiger Ausgrenzung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ESC sei mit der Idee gegr\u00fcndet worden, Nationen durch Musik zu verbinden, erkl\u00e4rte er. &#8222;Wer heute Israel ausschlie\u00dft, stellt diesen Grundgedanken auf den Kopf und macht aus einem Fest der Verst\u00e4ndigung ein Tribunal.&#8220; Der ESC lebe davon, dass K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler nach ihrer Kunst, nicht nach ihrer Nationalit\u00e4t beurteilt w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Cancel Culture ist keine Antwort &#8211; die Antwort sollte Vielfalt und Zusammenhalt hei\u00dfen&#8220;, sagte Weimer weiter. Sollte der Wettbewerb zu einer &#8222;B\u00fchne der Ausgrenzung&#8220; verkommen, profitierten andere davon, gab der Politiker zu bedenken: &#8222;Russland etwa versucht l\u00e4ngst, mit einer Neuauflage des alten Ostblock-Wettbewerbs &#8218;Intervision&#8216; eine eigene Gegenwelt aufzubauen.&#8220;<\/p>\n<p>    Mehrere L\u00e4nder drohen mit Boykott<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ESC ist die gr\u00f6\u00dfte Nicht-Sport-Liveveranstaltung der Welt mit mehr als 160 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern j\u00e4hrlich. Antreten k\u00f6nnen Interpretinnen und Interpreten aus allen Mitgliedstaaten der European Broadcasting Union (EBU). Dazu geh\u00f6rt auch Israel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Allerdings drohen mehrere L\u00e4nder &#8211; darunter Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien &#8211; mit Boykott, sollte Israel antreten. Andere wie Finnland, Schweden und Belgien halten ihre Entscheidung bis Dezember offen. Dann wird eine Entscheidung der EBU \u00fcber die Teilnahme Israels erwartet.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Kulturstaatsminister Weimer warnt vor &#8222;Cancel Culture&#8220; beim ESC.\n                    <\/p>\n<p>    Proteste gegen Israel bei ESC in Basel und Malm\u00f6<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Hauptbegr\u00fcndung f\u00fcr die Boykottdrohungen ist das Vorgehen Israels im Gazastreifen nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas im Oktober 2023. Diese Kritik wurde bereits bei den zwei j\u00fcngsten ESC-Finals im schweizerischen Basel und im schwedischen Malm\u00f6 sehr deutlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Malm\u00f6 gab es 2024 Demonstrationen mit vielen tausend Teilnehmern. In Basel war der Stra\u00dfenprotest im Mai kleiner, aber es gab offene Kritik an Israel und Solidarisierungen mit den Menschen in Gaza.<\/p>\n<p>    Manipulationsvorw\u00fcrfe gegen israelische S\u00e4ngerin<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Au\u00dferdem sorgte das unerwartet starke Abschneiden der israelischen Starterin Yuval Raphael in Basel f\u00fcr Manipulationsvorw\u00fcrfe. Die in der Jurywertung lediglich auf Platz 15 platzierte Israelin gewann v\u00f6llig \u00fcberraschend die Zuschauerabstimmung. Dies weckte in vielen L\u00e4ndern Zweifel daran, dass bei der Abstimmung alles mit rechten Dingen zuging.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die europ\u00e4ische Rundfunkunion EBU fand bisher keine Hinweise auf Manipulationen. Israel scheint von einer aufw\u00e4ndigen Werbekampagne in sozialen Netzwerken profitiert zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Musikwettbewerb wird im kommenden Jahr in Wien ausgetragen. Die Halbfinals des ESC sind f\u00fcr den 12. und 14. Mai 2026 geplant. Das gro\u00dfe Finale soll am 16. Mai \u00fcber die B\u00fchne gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.09.2025 13:07 Uhr Wird Israel wegen des Gaza-Kriegs vom ESC ausgeschlossen? 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