{"id":437633,"date":"2025-09-20T15:10:10","date_gmt":"2025-09-20T15:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437633\/"},"modified":"2025-09-20T15:10:10","modified_gmt":"2025-09-20T15:10:10","slug":"olympiasiegerin-ogunleye-ohne-medaille-krasser-zehnkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437633\/","title":{"rendered":"Olympiasiegerin Ogunleye ohne Medaille &#8211; \u00abKrasser Zehnkampf\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Tokio (dpa) &#8211; Kugelsto\u00dferin Yemisi Ogunleye verneigte sich nach ihrem letzten Versuch vor dem Publikum im Nationalstadion von Tokio und verabschiedete sich trotz der verpassten Medaille mit einem L\u00e4cheln. Ein Jahr nach ihrem Gold-Coup bei den Olympischen Spielen in Paris blieb die 26-J\u00e4hrige als Sechste dieses Mal ohne Medaille. \u00abNat\u00fcrlich hadert man\u00bb, sagte Ogunleye, die ein gesundheitlich schwieriges Jahr hinter sich hat.<\/p>\n<p>Eine Medaille wollen die Zehnk\u00e4mpfer Leo Neugebauer und Niklas Kaul gerne zum WM-Abschluss am Sonntag holen. Der Olympia-Zweite Neugebauer belegt zur Halbzeit Rang vier. Kaul ist als Spezialist f\u00fcr den zweiten Tag als Achter aussichtsreich im Rennen. \u00abKrasser Zehnkampf\u00bb, staunte Neugebauer \u00fcber zahlreiche Ausf\u00e4lle. \u00abEs ist verr\u00fcckt, was hier los ist.\u00bb<\/p>\n<p>Kaul: \u00abDas ist Wahnsinn\u00bb<\/p>\n<p>Vize-Weltmeister und Tokio-Olympiasieger Damian Warner ging gar nicht erst an den Start, Medaillenkandidat Simon Ehammer aus der Schweiz b\u00fc\u00dfte alle Hoffnungen mit einer Nullnummer im Hochsprung ein. Der deutsche Till Steinforth gab mit Schmerzen auf. Drei weitere Athleten beendeten den Wettkampf vorzeitig. Olympiasieger Markus Rooth aus Norwegen hatte seinen Start nach einem Trainingsunfall schon vorher streichen m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abWir haben gesehen, wie viele rausgeflogen sind, das ist Wahnsinn\u00bb, sagte Kaul. Er ist auf Kurs seines besten Zehnkampfs &#8211; mit dem wurde er 2019 in Doha Weltmeister.<\/p>\n<p>Ogunleye: \u00abAlles gegeben\u00bb<\/p>\n<p>Wie Kaul verlie\u00df auch Ogunleye das Nationalstadion mit einem L\u00e4cheln. \u00abIch hatte Spa\u00df. Ich wollte aus diesem Wettkampf gehen und eine Nacht dr\u00fcber schlafen und sagen k\u00f6nnen: Ich habe alles gegeben. Und das kann ich zu 100 Prozent sagen\u00bb, sagte Ogunleye, die die Kugel in ihrem ersten und zugleich besten Versuch auf 19,33 Meter wuchtete. Steigern konnte sie sich anschlie\u00dfend nicht mehr.<\/p>\n<p>Statt Ogunleye durfte dieses Mal die Niederl\u00e4nderin Jessica Schilder jubeln, die dank des sechsten und letzten Versuchs mit 20,29 Metern Gold gewann. Zweite wurde Topfavoritin Chase Jackson aus den USA (20,21 Meter) vor Maddison-Lee Wesche aus Neuseeland (20,06 Meter).<\/p>\n<p>Ogunleye in der Quali noch Beste<\/p>\n<p>In der Qualifikation wenige Stunden vor dem Finale hatte Ogunleye noch die beste Weite mit 19,65 Metern gesto\u00dfen. Im Finale steigerte sich dann allerdings die Konkurrenz, Ogunleye wiederum kam nicht an die Leistung heran. Von den angestrebten 20 Metern war sie nach einem komplizierten Jahr weit entfernt.<\/p>\n<p>Zwar fing die Saison vielversprechend an mit einer pers\u00f6nlichen Bestweite von 20,27 Metern bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund, doch dann hatte Ogunleye lange mit Achillessehnenproblemen zu k\u00e4mpfen. Erst seit vier Wochen sei sie \u00abfrei von den Schmerzen\u00bb, betonte Ogunleye.<\/p>\n<p>Alina Kenzel landete im WM-Finale mit 18,42 Metern als zweitbeste Deutsche auf dem zehnten Platz. Katharina Maisch belegte mit 18,21 Metern Rang elf. Christina Schwanitz bleibt damit die letzte deutsche Kugelsto\u00dferin, die eine Medaille bei einer Freiluft-WM gewann. Vor sechs Jahren in Doha bejubelte sie Bronze.<\/p>\n<p>Siebenk\u00e4mpferin Sprengel mit Freudentr\u00e4nen nach Platz f\u00fcnf<\/p>\n<p>In Freudentr\u00e4nen aufgel\u00f6st war Siebenk\u00e4mpferin Sandrina Sprengel, die bei ihrem WM-Deb\u00fct \u00fcberraschend F\u00fcnfte wurde und ihre Bestleistung mit 6.434 Punkten um 119 Z\u00e4hler steigerte. \u00abIch wei\u00df nicht, was ich sagen soll. Ich freue mich echt unglaublich\u00bb, sagte die 21-J\u00e4hrige dem ZDF. \u00abIch glaube, es h\u00e4tte nicht besser laufen k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Die zweite deutsche Teilnehmerin, Vanessa Grimm, hatte bereits am ersten der zwei Siebenkampf-Tage wegen Problemen an der Achillessehne ihren WM-Wettkampf vorzeitig beenden m\u00fcssen. Auch die dreimalige Olympiasiegerin Nafissatou Thiam aus Belgien gab auf, w\u00e4hrend Anna Hall aus den USA erstmals WM-Gold bejubelte.<\/p>\n<p>Deutsche 4&#215;100-Meter-Staffeln weiter &#8211; Aus f\u00fcr Favoriten<\/p>\n<p>Nach Bronze bei Olympia in Paris will die 4&#215;100-Meter-Staffel der Frauen in Tokio erneut um die Medaillen sprinten. Der erste Schritt ist geschafft: Das Quartett um Schlussl\u00e4uferin Gina L\u00fcckenkemper sowie Sina Mayer, Rebekka Haase und Sophia Junk lief in den Vorl\u00e4ufen in 41,86 Sekunden ins Finale am Sonntag (14.06 Uhr\/ARD).\u00a0<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner-Staffel mit Deniz Almas, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah zog als sechstbeste in 38,12 Sekunden ebenfalls in den Endlauf am Sonntag (14.20 Uhr) ein. Nach einem vollkommen verpatzten letzten Wechsel kam die favorisierte jamaikanische Staffel mit 100-Meter-Weltmeister Oblique Seville nicht ins Ziel und schied \u00fcberraschend aus. Genauso erging es auch Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tokio (dpa) &#8211; Kugelsto\u00dferin Yemisi Ogunleye verneigte sich nach ihrem letzten Versuch vor dem Publikum im Nationalstadion von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":437634,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,984,372,7591,8970,1209,11404],"class_list":{"0":"post-437633","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-international","12":"tag-japan","13":"tag-leichtathletik","14":"tag-muenster","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-wm"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115237265304425093","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/437633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=437633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/437633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/437634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=437633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=437633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=437633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}