{"id":437992,"date":"2025-09-20T18:39:20","date_gmt":"2025-09-20T18:39:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437992\/"},"modified":"2025-09-20T18:39:20","modified_gmt":"2025-09-20T18:39:20","slug":"open-air-modenschau-bei-abseits-hohe-mieten-leere-laeden-winni-klenk-fordert-kurswechsel-fuer-stuttgart-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/437992\/","title":{"rendered":"Open-Air-Modenschau bei \u201eAbseits\u201c: Hohe Mieten, leere L\u00e4den \u2013 Winni Klenk fordert Kurswechsel f\u00fcr Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>Fake News haben einen schlechten Ruf. Bei Fake Fur ist das anders. Gemeint ist Kunstfell, das t\u00e4uschend echt aussieht, sich weich anf\u00fchlt \u2013 und ohne Tierleid entsteht. Genau dieser Look geh\u00f6rt f\u00fcr Winni Klenk, Inhaber des Stuttgarter Abseits-Stores, zu den Trends des Herbstes und Winters 2025. Und das sind garantiert keine Fake News.<\/p>\n<p>Flare Jeans, wuchtiger Schmuck und M\u00e4ntel bis zum Boden <\/p>\n<p>Klenks Modewelt ist vielf\u00e4ltig und auff\u00e4llig: flauschige Kunstpelze, tiefe und weite Flare Jeans, schwere Schmuckst\u00fccke zu Sneakers sowie extravagante M\u00e4ntel, die fast den Boden streifen. Auf dem Kleinen Schlossplatz zeigt er seine Kreationen erstmals bei einer Open-Air-Modeschau \u2013 vor voll besetzten Stuhlreihen, vor den \u201eReichen und Sch\u00f6nen der Stadt\u201c, k\u00f6nnte man sagen, etliche fr\u00fchere VfB-Profis sind dabei. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1758393559_893_media.media.79203360-f50d-4849-92d5-462a093dd626.original1024.media.jpeg\"\/>     Winni Klenk mit Besucherinnen.    Foto: engelhard-photography-    <\/p>\n<p>Der 62-J\u00e4hrige inszeniert den 40. Geburtstag seines <a href=\"https:\/\/www.abseitsgermany.com\/de?srsltid=AfmBOoq-_gTZPDH6QTQdKcWOiHM5DJIxhfLKk7wBnn42U0fuv6Y68aH4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stores Abseits <\/a>mit Glanz und Gloria \u2013 und nutzt die B\u00fchne, um auf Probleme hinzuweisen. \u201eDie Stadt sollte inhabergef\u00fchrten Gesch\u00e4ften besser unterst\u00fctzen\u201c, findet er. F\u00fcr Klenk sind kleine L\u00e4den entscheidend, um den Einheitslook der Ketten zu durchbrechen und mit Individualit\u00e4t das Kauferlebnis einer Stadt zu erh\u00f6hen. <\/p>\n<p>Qualit\u00e4t statt Fast Fashion <\/p>\n<p>Langlebigkeit und Qualit\u00e4t sind f\u00fcr ihn keine Worth\u00fclsen, sondern Haltung. Seine St\u00fccke haben ihren Preis \u2013 bewusst: \u201eMode darf nicht aus der Mode kommen.\u201c Damit grenzt er sich von kurzlebigem Konsum ab und setzt ein Statement f\u00fcr Nachhaltigkeit.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1758393560_279_media.media.19649405-644d-480f-be98-716ae164c636.original1024.media.jpeg\"\/>     G\u00e4ste bei der Open-Air-Modenschau von Winni Klenk.    Foto: engelhard-photography-    <\/p>\n<p>In den 1990er-Jahren feierte ihn die \u201eVogue\u201c als \u201ealternativen Modezar\u201c. Heute stemmt sich Klenk gegen den Durchmarsch globaler Marken, die ganz in seiner N\u00e4he die K\u00f6nigstra\u00dfe dominieren. Sein 400-Quadratmeter-Store bleibt Programm: im \u201eAbseits\u201c \u2013 und doch mittendrin.<\/p>\n<p>Kritik an Leerst\u00e4nden und hohen Mieten <\/p>\n<p>Die Innenstadt k\u00e4mpft mit Leerst\u00e4nden und schwindender Attraktivit\u00e4t. Klenk fordert niedrigere Mieten, damit wieder mehr Vielfalt entstehen kann: \u201eWenn man eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone kennt, kennt man alle.\u201c<\/p>\n<p>Trotz aller Herausforderungen bleibt er optimistisch. Pers\u00f6nliche Beratung, Atmosph\u00e4re mit Kaffee, Softdrinks oder Cr\u00e9mant und Events wie die Open-Air-Modenschau sollen den Einkauf zum Erlebnis machen. Sein Credo: \u201eEinzelhandel muss mehr sein als nur Ware verkaufen.\u201c<\/p>\n<p> \u201eWir sind die Letzten, die das Licht ausmachen\u201c <\/p>\n<p>Winni Klenk sieht inhabergef\u00fchrte L\u00e4den im Vorteil: \u201eWir stehen pers\u00f6nlich hinter unserem Gesch\u00e4ft \u2013 und wir machen als Letzte das Licht aus.\u201c Weniger Dauerbaustellen, bessere Parkm\u00f6glichkeiten und mehr Unterst\u00fctzung der Stadt k\u00f6nnten die Kunden zur\u00fcckholen. Auf Individualit\u00e4t komme es an \u2013 und genau die mache den Einzelhandel in seiner Gesamtheit attraktiv. Wobei f\u00fcr ihn feststeht: \u201eDer Trend geht weg von der K\u00f6nigstra\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Jammern ist nicht sein Stil. Lieber setzt er auf Humor \u2013 und Ginkgo-Tabletten: \u201eGut f\u00fcrs Ged\u00e4chtnis, aber verdammt teuer.\u201c Mode sei ebenso wenig ein Schn\u00e4ppchen, daf\u00fcr aber ein St\u00fcck Zukunft. Sein Appell: \u201eWir sollten alle an einem Strang ziehen, um gemeinsam <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> weiter nach vorn zu bringen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fake News haben einen schlechten Ruf. Bei Fake Fur ist das anders. 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