{"id":438372,"date":"2025-09-20T22:19:12","date_gmt":"2025-09-20T22:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438372\/"},"modified":"2025-09-20T22:19:12","modified_gmt":"2025-09-20T22:19:12","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2344-russen-treffen-wohnhaeuser-in-poltawa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438372\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:44 Russen treffen Wohnh\u00e4user in Poltawa +++"},"content":{"rendered":"<p>Russische Drohnen haben Zerst\u00f6rungen an ziviler Infrastruktur in der Region Poltawa angerichtet. In einem Mehrfamilienhaus brannte eine Wohnung. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.<\/p>\n<p><b>+++ 22:06 &#8222;Politischer Druck&#8220;: Auftritt australischer S\u00e4ngerin bei Anti-ESC kurzfristig abgesagt +++<\/b><br \/>Bei dem Intervision Song Contest in Moskau sollte eigentlich auch die aus Australien stammenden S\u00e4ngerin Vassy (Vasiliki Karagiorgos) auftreten. Sie war f\u00fcr die USA angek\u00fcndigt. Doch unmittelbar vor dem Auftritt teilen die Moderatoren mit, dass sie doch nicht teilnehmen werde. Die Veranstalter begr\u00fcnden dies mit angeblichem &#8222;beispiellosen politischen Druck der australischen Regierung&#8220;. Die S\u00e4ngerin war bereits eine Ersatzkandidatin. Der zuvor f\u00fcr die USA angek\u00fcndigte Musiker B Howard (Brandon Howard) hatte am Mittwoch aus &#8222;unvorhergesehenen famili\u00e4ren Gr\u00fcnden&#8220; seine Teilnahme abgesagt. Laut dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hatte die US-Administration erkl\u00e4rt, dass es sich um eine private Teilnahme des K\u00fcnstlers handle. Die Vereinigten Staaten seien nicht in der Jury vertreten und auch nicht mit einer Delegation vor Ort. Der US-Musiker Joe Lynn Turner sitzt allerdings in der Jury.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26045796-1758397410000\/16-9\/750\/548300813.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Turner war unter anderem Mitglied der Rockband Deep Purple.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/548300813.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Turner war unter anderem Mitglied der Rockband Deep Purple.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance \/ TASS)<\/p>\n<p><b>+++ 21:20 Jermak sprach mit Rubio \u00fcber &#8222;Vorbereitungen f\u00fcr Sicherheitsgarantien&#8220; +++<br \/><\/b>Der Leiter des ukrainischen Pr\u00e4sidialb\u00fcros, Andrij Jermak, hat nach eigenen Angaben mit US-Au\u00dfenminister Marco Rubio telefoniert. Dabei sei es um &#8222;Vorbereitungen f\u00fcr Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine sowie eine Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Milit\u00e4r, Verteidigung und Wirtschaft&#8220; gegangen, schreibt Jermak auf X. Auch das bevorstehende Treffen zwischen dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump in New York sei Thema gewesen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:41 Russlands Anti-ESC mit Putin-Botschaft er\u00f6ffnet +++<br \/><\/b>Die russische Gegenveranstaltung zum Eurovision Song Contest (ESC), der internationale Musikwettbewerb Intervision, hat in Moskau mit einer Botschaft von Pr\u00e4sident Wladimir Putin begonnen. F\u00fcr alle L\u00e4nder gehe es um eine freie Entwicklung, um eine Bewahrung ihrer Identit\u00e4t, sagte der Kremlchef. &#8222;Gerade die Achtung vor traditionellen Werten, zur Vielfalt der Kulturen ist die grundlegende Idee des Wettbewerbs und inspiriert die Teilnehmer, k\u00fcnstlerische H\u00f6hen zu erreichen.&#8220; Das musikalische Wetteifern mit 23 L\u00e4ndern findet nach Angaben der Organisatoren vor etwa 11.000 Zuschauern in der Moskauer Konzerthalle Live Arena statt. \u00dcber den Siegersong soll eine aus den Teilnehmerl\u00e4ndern zusammengesetzte internationale Jury entscheiden. Zu den Teilnehmerl\u00e4ndern z\u00e4hlen fr\u00fchere Sowjetrepubliken wie Belarus, Kasachstan oder Usbekistan, aber auch mit Russland befreundete L\u00e4nder in der Staatengruppe Brics wie China, Indien, Brasilien und S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26045748-1758392639000\/16-9\/750\/2025-09-20T175354Z-2062755805-RC2TVGAVQ2XF-RTRMADP-3-RUSSIA-MUSIC-INTERVISION.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Russlands staatlicher Erster Kanal \u00fcbertr\u00e4gt die etwa dreieinhalbst\u00fcndige Show.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025-09-20T175354Z-2062755805-RC2TVGAVQ2XF-RTRMADP-3-RUSSIA-MUSIC-INTERVISION.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Russlands staatlicher Erster Kanal \u00fcbertr\u00e4gt die etwa dreieinhalbst\u00fcndige Show.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: REUTERS)<\/p>\n<p><b>+++ 20:10 Supermarkt-Lager brennt nach russischem Angriff +++<br \/><\/b>Russland hat bei seinen Attacken in der Ukraine vergangene Nacht auch das Lager eines Supermarktes in der Stadt Dnipro angegriffen. Der Angriff habe einen Brand entfacht, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Chas Pik. Ein Sprecher der Supermarktkette ATB best\u00e4tigte den Angriff. &#8222;Bei dem Angriff auf Dnipro traf eine der Raketen unser Lagerhaus. Es brach ein Feuer aus, das inzwischen gel\u00f6scht ist, und mehrere Lastwagen des Unternehmens wurden besch\u00e4digt. Gl\u00fccklicherweise wurde keiner der Mitarbeiter verletzt&#8220;, sagte er dem Portal, das auch ein Foto des brennenden Geb\u00e4udes ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p><b>+++ 19:36 Ukraine sanktioniert moskautreue Kr\u00e4fte in Moldau +++<br \/><\/b>Eine Woche vor der Parlamentswahl in Moldau verh\u00e4ngt der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj Sanktionen gegen prorussische Politiker in dem Nachbarland. Die Strafma\u00dfnahmen richten sich &#8222;gegen Personen, die Moldau destabilisieren im Interesse Moskaus&#8220;, sagt Selenskyj in einer Videobotschaft. &#8222;Die Ukraine unterst\u00fctzt Moldau, und wir sind an der Stabilit\u00e4t unseres Nachbarn interessiert &#8211; am Erfolg Moldaus.&#8220; Auf der Liste mit elf Namen steht auch Evghenia Gutul, Gouverneurin der autonomen Region Gagausien in Moldau. Sie ist von Moskau zur Gegenspielerin der proeurop\u00e4ischen moldauischen Pr\u00e4sidentin Maia Sandu aufgebaut worden. Die Sanktionen haben mehr symbolische als praktische Wirkung. Sie besagen, dass diese Personen sich in der Ukraine nicht wirtschaftlich bet\u00e4tigen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><b>+++ 19:00 Estland: Nato-Luftabwehr ist effektiv +++<br \/><\/b>Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur hat die Reaktion seines Landes und der Nato auf die Verletzung seines Luftraums durch Russland als angemessen bewertet. Der Vorfall habe gezeigt, dass die Nato-Luftabwehr effektiv und gut funktioniere und auch die Bereitschaft bestehe, notfalls Gewalt anzuwenden, sagt er nach einem Treffen im Parlament in Tallinn. Dort kamen der Nationale Verteidigungsausschuss sowie der Ausw\u00e4rtige Ausschuss zu einer gemeinsamen au\u00dferordentlichen Sitzung zusammen. Auch Au\u00dfenminister Margus Tsahkna sagt: &#8222;Die Nato hat angemessen reagiert.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 18:18 Selenskyj: Russische Frontsoldaten machen Vorgesetzten falsche Angaben +++<br \/><\/b>Pr\u00e4sident Selenskyj zufolge liegen der Ukraine Karten der russischen Armee mit falschen Angaben vor. Dies deute darauf hin, dass russische Truppen verzerrte Informationen an die Kommandoebene weitergeben, berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform. Er habe russische Karten gesehen, die von der Realit\u00e4t abweichen, sagte Selenskyj demnach bei einem Treffen mit Journalisten. &#8222;Dort, wo wir die Stellung wiederhergestellt haben, haben die Russen auf den Karten alles genau umgekehrt dargestellt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:49 Gr\u00fcne fordern Stopp von EU-Visa f\u00fcr Russen +++<br \/><\/b>Die Gr\u00fcnen fordern auf das Eindringen russischer Kampfjets in den estnischen und polnischen Luftraum mit harten Ma\u00dfnahmen zu reagieren &#8211; etwa mit dem Aussetzen von EU-Visa f\u00fcr russische B\u00fcrger und der Beschlagnahmung russischer Verm\u00f6gen. &#8222;Es gibt in der Geschichte Momente, in der Nichtstun das Eskalationsrisiko erh\u00f6ht&#8220;, sagte die Verteidigungsexpertin und Fraktionsvize der Gr\u00fcnen im Bundestag, Agnieszka Brugger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Um &#8222;dem Kriegsverbrecher Putin&#8220; Grenzen aufzuzeigen sei es &#8222;h\u00f6chste Zeit f\u00fcr eine klare Ansage, die mit glaubw\u00fcrdigen und schnellen Taten unterlegt ist.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:13 Strack-Zimmermann: &#8222;Putin zieht jetzt alle Register&#8220; +++<br \/><\/b>Nach Berichten \u00fcber erneute massive Luftraumverletzungen durch Russland warnt FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann davor, auf eine russische Verunsicherungs-Taktik hereinzufallen. &#8222;Um uns zu provozieren, vor allen Dingen aber, um die Bev\u00f6lkerung zu verunsichern, zieht Putin jetzt alle Register, denn seine Erfolge in der Ukraine sind nach wie vor nicht so, wie er sich das vorgestellt hat&#8220;, sagt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wegen der erfolgreichen ukrainischen Gegenangriffe auf milit\u00e4rische St\u00fctzpunkte in Russland bekomme jetzt auch die russische Bev\u00f6lkerung den Krieg zu sp\u00fcren, den Putin vom Zaun gebrochen habe. &#8222;Jetzt folgen auf alle die Ukraine unterst\u00fctzenden L\u00e4nder russische Cyberangriffe, hybride Angriffe und Luftraumverletzungen durch Drohnen oder russische Kampfflugzeuge&#8220;, so die Verteidigungsexpertin. <\/p>\n<p><b>+++ 16:44 EU feilt an Kredit f\u00fcr Ukraine aus russischem Verm\u00f6gen +++<br \/><\/b>Die EU-Staaten sind laut Europ\u00e4ischer Kommission offen f\u00fcr einen Kredit f\u00fcr die Ukraine aus der Verwahrung von eingefrorenen russischen Verm\u00f6gen. &#8222;Die Mitgliedsstaaten sehen darin einen m\u00f6glichen Weg nach vorn&#8220;, sagt EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis nach einem Treffen mit den Finanzministern der Mitgliedsstaaten. Alles in allem gebe es die Bereitschaft zu konstruktiver Zusammenarbeit. Man arbeite nun weiter an der genauen Ausgestaltung, so Dombrovskis. Die Zeit dr\u00e4nge: Die Ukraine ben\u00f6tige die Finanzierung ab 2026. Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine sind in der EU nach Kommissionsangaben rund 200 Milliarden Euro der russischen Zentralbank eingefroren.<\/p>\n<p><b>+++ 16:10 Jets im Luftraum: Estland antwortet Moskau mit Karte +++<br \/><\/b>Estland hat der Moskauer Darstellung widersprochen, wonach russische Kampfjets den estnischen Luftraum auf einem Flug zur Exklave Kaliningrad nicht verletzt h\u00e4tten. Das Verteidigungsministerium in Tallinn ver\u00f6ffentlicht auf X eine Karte mit der angeblichen Flugroute der drei Maschinen vom Typ MiG-31. Demnach flogen die Russen am Freitag nicht in dem schmalen internationalen Korridor \u00fcber dem Finnischen Meerbusen, sondern etwa zehn Kilometer tief im estnischen Luftraum. Der Flug f\u00fchrte demnach in gerader Linie an der Ostseek\u00fcste Estlands entlang. <\/p>\n<p><b>+++ 15:40 Mutma\u00dflich russischer Spion bei \u00f6sterreichischem Energiekonzern OMV enttarnt +++<br \/><\/b>Ein Mitarbeiter des \u00f6sterreichischen \u00d6l-, Gas- und Chemiekonzerns OMV soll einem Medienbericht zufolge als mutma\u00dflicher Spion f\u00fcr Russland enttarnt worden sein. Das Magazin &#8222;Profil&#8220; berichtet, die Direktion f\u00fcr Staatsschutz und Nachrichtendienst habe den Mann \u00fcber Monate beobachtet. Er sei durch Treffen mit einem russischen Diplomaten aufgefallen, der bei westlichen Diensten im Verdacht stehe, ein Agent des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB zu sein. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem OMV-Mitarbeiter seien zahlreiche interne Dokumente sichergestellt worden. Gegen den Mann sei ein Strafverfahren anh\u00e4ngig, er befinde sich auf freiem Fu\u00df. Die OMV hat sich nach eigenen Angaben umgehend von dem Mitarbeiter getrennt. <\/p>\n<p><b>+++ 15:11 Wann d\u00fcrfte die Nato auf russische Kampfjets schie\u00dfen? +++<br \/><\/b>Nicht zum ersten Mal reizen russische Streitkr\u00e4fte diplomatische Grenzen aus, vor allem im Luftraum. Der Geopolitik-Experte Klemens Fischer erkl\u00e4rt bei ntv, wie so eine Luftraumverletzung in der Regel gel\u00f6st wird und erl\u00e4utert, ob auch ein Beschuss denkbar w\u00e4re.<\/p>\n<p><b>+++ 14:42 Luftraumverletzungen: Nato setzt t\u00fcrkisches System ein +++<br \/><\/b>Nato-Partner setzen wegen der zunehmenden russischen Luftraumverletzung im Osten und S\u00fcdosten des B\u00fcndnisgebietes auf den kurzfristigen Einsatz eines t\u00fcrkischen Aufkl\u00e4rungssystems. Die Ausbildung daran soll mit Hilfe der Ukraine organisiert werden &#8211; mit dem Ziel, erste Schritte bereits in der kommenden Woche zu unternehmen. Polen und Rum\u00e4nen, in deren Luftraum zuletzt verst\u00e4rkt russische Milit\u00e4rdrohnen eindrangen, sollen mit dem t\u00fcrkischen Luft\u00fcberwachungssystem &#8222;Merops&#8220; (&#8222;Multispectral Extended Range Optical Sight&#8220;) ausgestattet und darauf trainiert werden. Das System kann an Hubschraubern und Drohnen angebracht werden und durch Wolken und Staub hindurch feindliche Systeme orten. Es wurde erstmals 2022 \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><b>+++ 14:15 Selenskyj k\u00fcndigt Treffen mit Trump in New York an +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wird nach eigenen Angaben in der kommenden Woche US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Rande der UN-Generaldebatte in New York treffen. Bei den Gespr\u00e4chen werde es um Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gehen, so Selenskyj. Die Ukraine fordert westliche Sicherheitsgarantien im Zuge einer Vereinbarung \u00fcber ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland. Die m\u00f6gliche Stationierung westlicher Soldaten in der Ukraine hatte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin jedoch in der Vergangenheit als inakzeptabel bezeichnet. Sie w\u00e4ren ein &#8222;legitimes&#8220; Angriffsziel, drohte der Kreml-Chef.<\/p>\n<p><b>+++ 13:50 &#8222;Provokationen sind vielleicht eine Art Warnung an die USA&#8220; +++<br \/><\/b>Russlands wiederholtes Eindringen in den Nato-Luftraum soll nicht nur Botschaften Richtung Europa senden, wie Sicherheitsexperte Frank Umbach erkl\u00e4rt. Der Kreml k\u00f6nnte so auch den Verteidigungswillen der Vereinigten Staaten abklopfen.<\/p>\n<p><b>+++ 13:15 Kadyrows Sohn wird noch m\u00e4chtiger +++<\/b><br \/>Der tschetschenische Pr\u00e4sident Ramsan Kadyrow erweitert die Machtbefugnisse seines 17-j\u00e4hrigen Sohnes Adam: Wie die <a href=\"https:\/\/www.themoscowtimes.com\/2025\/09\/19\/kadyrov-appoints-teenage-son-to-oversee-local-tax-collection-in-chechnya-a90576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Moscow Times&#8220;<\/a> berichtet, wird er nun auch mit der \u00dcberwachung der Grundsteuerzahlungen kommunaler Organisationen beauftragt. Adam Kadyrow hat demnach in den letzten zwei Jahren mindestens sieben offizielle \u00c4mter \u00fcbernommen. Er wurde erstmals 2023 zum Sicherheitschef seines Vaters ernannt. Das war im selben Jahr, in dem er durch die Misshandlung eines jugendlichen H\u00e4ftlings traurige Ber\u00fchmtheit erlangte. Anstatt f\u00fcr die vor laufender Kamera aufgezeichnete Misshandlung bestraft zu werden, erhielt er seitdem zahlreiche staatliche Auszeichnungen und Bef\u00f6rderungen. Sein Vater regiert Tschetschenien seit 2007 mit weitreichender Autonomie als Gegenleistung f\u00fcr seine Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber dem Kreml. <\/p>\n<p><b>+++ 12:32 &#8222;Mein Kind war voller Glassplitter&#8220; +++<\/b><br \/>Es ist eine weitere schreckliche Nacht f\u00fcr die Menschen in der Ukraine. Russland greift mit 40 Raketen und Marschflugk\u00f6rpern und etwa 580 Drohnen an. Insgesamt drei Personen verlieren ihr Leben, Dutzende weitere werden verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 11:59 Ein Drittel tot oder behindert: Portal zieht grauenhafte Bilanz bei einberufenen Soldaten aus Sibirien +++<br \/><\/b>Von den Tausenden einberufenen Soldaten aus Sibirien sollen drei Jahre sp\u00e4ter etwa ein Drittel tot oder dauerhaft behindert sein. Dies berichtet das unabh\u00e4ngige Portal <a href=\"https:\/\/baikal-journal.ru\/2025\/09\/19\/mobilizovany-i-pogibli\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Ludi Baikala&#8220;<\/a>. Offiziellen Angaben zufolge wurden demnach w\u00e4hrend der Teilmobilmachung Russlands im Herbst 2022 mindestens 5.000 M\u00e4nner aus der Region Irkutsk und 4.000 aus der Republik Burjatien an die Front geschickt. Seitdem wurden mindestens 1.178 von ihnen get\u00f6tet: 567 aus der Region Irkutsk und 611 aus Burjatien. Das entspricht einem von neun mobilisierten M\u00e4nnern aus Irkutsk und einem von sieben aus Burjatien. Wie viele davon behindert geblieben sind, ist laut dem Bericht schwerer zu beziffern. Wenn man vom Standardprinzip &#8222;zwei Schwerverletzte pro Get\u00f6tetem&#8220; ausgehe, seien dies aber nicht weniger als 2000. Die Zahl der Vermissten sei unklar, weil es hier keine \u00f6ffentliche Liste gebe.<\/p>\n<p><b>+++ 11:29 Ukrainischer Generalstab best\u00e4tigt Angriffe auf \u00d6lraffinerien in Russland +++<\/b><br \/>Der Generalstab der Ukraine best\u00e4tigt Berichte russischer Anwohner, wonach die ukrainische Armee in der Nacht zwei \u00d6lraffinerien in den Regionen Saratow und Samara angegriffen hat. Demnach wird dabei auch die wichtigste Verkehrsinfrastruktureinrichtung in Samara besch\u00e4digt. Es seien Explosionen und Br\u00e4nde registriert worden, die endg\u00fcltigen Ergebnisse dieser Angriffe m\u00fcssten noch untersucht werden, hei\u00dft es von ukrainischer Seite. &#8222;Alle betroffenen Einrichtungen sind an der Versorgung der russischen Streitkr\u00e4fte beteiligt&#8220;, schreibt der Generalstab. In der russischen Stadt Saratow griffen Drohnen eine \u00d6lraffinerie am Rande der Stadt an. Von Anwohnern in sozialen Medien gepostete Videos scheinen zu zeigen, wie eine Drohne die Raffinerie trifft und eine gro\u00dfe Explosion verursacht. Russische Telegram-Kan\u00e4le ver\u00f6ffentlichen Bilder und Videos des gro\u00dfen Feuers, das von der Stadt aus zu sehen war. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass 149 ukrainische Drohnen \u00fcber russischem Gebiet abgewehrt worden seien &#8211; 27 davon \u00fcber der Region Saratow und 15 \u00fcber der Region Samara. <\/p>\n<p><b>+++ 10:58 ISW: Betrunkene russische Soldaten t\u00f6ten Zivilisten, die ihnen Alkohol verwehren +++<\/b><br \/>Es d\u00fcrfte erkl\u00e4ren, warum viele Ukrainer lieber k\u00e4mpfen als zu kapitulieren: Russische Streitkr\u00e4fte begehen weiterhin Kriegsverbrechen in der Ukraine \u2013 nicht nur, indem sie Tag f\u00fcr Tag Zivilisten beschie\u00dfen &#8211; sondern auch in den besetzten Gebieten, wo immer wieder wahllos Ukrainer get\u00f6tet werden. Wie das <a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-september-19-2025\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Institute for the Study of War<\/a> berichtet, das sich auf die ukrainische Staatsanwaltschaft und das ukrainische Zentrum f\u00fcr journalistische Ermittlungen beruft, hatten russische Soldaten in der Nacht vom 17. auf den 18. September drei Zivilisten im besetzten Kozachi Laheri \u00f6stlich der Stadt Cherson erschossen. Laut dem Zentrum f\u00fcr journalistische Ermittlungen gaben Einheimische demnach an, betrunkene russische Soldaten, m\u00f6glicherweise von der 11. russischen Luftlandebrigade, h\u00e4tten die Zivilisten get\u00f6tet, nachdem zwei von ihnen den Soldaten Alkohol verweigert hatten und ein dritter die Soldaten damit konfrontiert hatte. Russische Soldaten haben in der besetzten Ukraine extreme Gr\u00e4ueltaten gegen Zivilisten und Soldaten begangen, und das ISW geht weiterhin davon aus, dass russische Feldkommandeure diese erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><b>+++ 10:21 &#8222;Werde dort sterben&#8220; &#8211; Kriegsgefangener aus Kenia fleht darum, nicht nach Russland zur\u00fcckgeschickt zu werden +++<br \/><\/b>Im Eroberungskrieg gegen die Ukraine setzt Russland auch auf ausl\u00e4ndische K\u00e4mpfer \u2013 wobei diese m\u00f6glicherweise nicht immer wissen, was sie tun. Einer von ihnen jedenfalls, der kenianische Leichtathlet Evans Kibet, fand sich nach eigenen Angaben gegen seinen Willen in der russischen Armee wieder. Wie die <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c79vqpnqgy7o?at_medium=RSS&amp;at_campaign=rss\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">BBC<\/a> berichtet, die sich auf Aussagen Kibets in ukrainischer Gefangenschaft beruft, hatte der leidenschaftliche L\u00e4ufer in Russland einen Job gesucht. Ohne zu verstehen, worum es ging, habe er ein russisches Dokument unterzeichnet &#8211; und sei dann gleich eingezogen worden. &#8222;Ich wusste nicht, dass es ein milit\u00e4rischer Job war&#8220;, sagt er nun. Kibet, der es nie zu Weltruhm gebracht hatte, fand sich dann offenbar in einem Milit\u00e4rcamp wieder und wurde nach einer Woche Training \u2013 bei dem er sich kaum verst\u00e4ndigen konnte \u2013 an die Front geschickt. Nach eigenen Angaben k\u00e4mpfte der 36-J\u00e4hrige aber nicht, sondern setzte sich gleich bei der ersten Mission in Richtung Wowtschansk ab, wo er in ukrainische Kriegsgefangenschaft geriet. Nun bittet er verzweifelt darum, nicht nach Russland zur\u00fcckgeschickt zu werden: &#8222;Ich werde dort sterben&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p><b>+++ 09:58 Immer mehr Opfer nach massiven russischen Angriffen +++<\/b><br \/>Die Zahl der Opfer in der Ukraine steigt. Laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj werden in der Nacht bei &#8222;massiven&#8220; russischen Angriffen drei Menschen get\u00f6tet und Dutzende verletzt. Moskaus Milit\u00e4r setzte demnach 40 Raketen und Marschflugk\u00f6rper und etwa 580 Drohnen ein. Unter Beschuss standen die Regionen Dnipropetrowsk, Mykolajiw, Tschernihiw und Saporischschja sowie Gemeinden in den Gebieten Poltawa, Kiew, Odessa, Sumy und Charkiw. Selenskyj ruft zu gemeinsamem Handeln f\u00fcr einen zuverl\u00e4ssigen Schutzschild auf und fordert einmal mehr, die Flugabwehr zu verst\u00e4rken, Waffenlieferungen zu erh\u00f6hen und Sanktionen gegen Russland auszuweiten.<\/p>\n<p><b>+++ 09:29 \u00d6lraffinerien in Saratow und Samara angegriffen +++<br \/><\/b>Ukrainische Drohnen greifen in der Nacht \u00d6lraffinerien in den russischen Regionen Saratow und Samara an. Das berichten verschiedene ukrainische Medien unter Berufung auf russische Quellen, die auch Fotos von Br\u00e4nden ver\u00f6ffentlichen. In den vergangenen Wochen hat Kiew seine Attacken auf die russische \u00d6l- und Gasinfrastruktur weiter eskaliert. Diese ist eine wichtige Einnahmequelle Moskaus, die zur Finanzierung des Kriegs gegen die Ukraine beitr\u00e4gt. Der Gouverneur des Gebiets Saratow, Roman Busargin, erw\u00e4hnt den gemeldeten Angriff auf die Raffinerie nicht, erkl\u00e4rt jedoch, dass ein Wohngeb\u00e4ude in Saratow bei einem ukrainischen Drohnenangriff besch\u00e4digt und eine Person verletzt worden sei. Ansonsten hei\u00dft es von russischer Seite, die Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten &#8222;massive&#8220; ukrainische Angriffe in den s\u00fcdlichen Regionen Wolgograd und Rostow abgewehrt.<\/p>\n<p><b>+++ 08:57 Polen: Flugzeug-Einsatz zur Luftraumsicherung beendet +++<\/b><br \/>Nach den n\u00e4chtlichen Angriffen steigt die Zahl der Opfer in der Ukraine. Laut dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj werden in der Nacht bei russischen Angriffen drei Menschen get\u00f6tet und Dutzende verletzt. Moskaus Milit\u00e4r setzte demnach 40 Raketen und Marschflugk\u00f6rper und etwa 580 Drohnen ein. Unter Beschuss standen die Regionen Dnipropetrowsk, Mykolajiw, Tschernihiw und Saporischschja sowie Gemeinden in den Gebieten Poltawa, Kiew, Odessa, Sumy und Charkiw. Selenskyj ruft zu gemeinsamem Handeln f\u00fcr einen zuverl\u00e4ssigen Schutzschild auf und fordert einmal mehr, die Flugabwehr zu verst\u00e4rken, Waffenlieferungen zu erh\u00f6hen und Sanktionen gegen Russland auszuweiten.<\/p>\n<p><b>+++ 08:57 Polen: Flugzeug-Einsatz zur Luftraumsicherung beendet +++<\/b><br \/>Polen hat den pr\u00e4ventiven Einsatz von Flugzeugen zur Sicherung seines Luftraums beendet. Die Operation sei kurz nach 7 Uhr eingestellt worden, teilt das polnische Milit\u00e4r mit. Anlass f\u00fcr den Einsatz am fr\u00fchen Morgen, an dem sich auch verb\u00fcndete Staaten beteiligten, waren russische Luftangriffe auf den an Polen grenzenden Westen der Ukraine. Die russischen Angriffe seien inzwischen beendet.<\/p>\n<p><b>+++ 08:32 Ein Toter, Verletzte und zahlreiche Sch\u00e4den: Russland attackiert wieder St\u00e4dte +++<\/b><br \/>Russland startet in der Nacht wieder einmal gro\u00df angelegte Raketen- und Drohnenattacken auf ukrainische St\u00e4dte. In der Region Dnipropetrowsk berichtet der regionale Gouverneur Serhii Lysak, dass bei dem Angriff ein Mensch get\u00f6tet und 13 weitere verletzt wurden. Einer der Verletzten schwebe in Lebensgefahr. In den St\u00e4dten Pawlohrad und Mykolajiw kommt es nach Raketenangriffen zu Explosionen. Auch in Dnipro gibt es Explosionen, dabei werden mehrere Hochh\u00e4user, Wohnh\u00e4user und Garagen besch\u00e4digt. Aus Pawlohrad und Nikopol werden Br\u00e4nde gemeldet. Im Gebiet Kiew berichtet die regionale Milit\u00e4rverwaltung, dass es zu Angriffen in den Gemeinden Butscha, Boryspil und Obuchiv gekommen sei. Dabei werden ein Wohnhaus, Garagen und Autos besch\u00e4digt. Auch in Mykolajiw beklagt der B\u00fcrgermeister Sch\u00e4den in einem Wohngebiet.<\/p>\n<p><b>+++ 08:03 US-Sonderbeauftragter: Nach Eroberung der Ukraine w\u00fcrde Russland ein Nato-Land angreifen +++<\/b><br \/>Der US-Sonderbeauftragte f\u00fcr die Ukraine, Keith Kellogg, geht davon aus, dass Russland nach einer Eroberung der Ukraine als n\u00e4chstes ein Nato-Land angreifen w\u00fcrde. Auf eine entsprechende Frage sagt der General Kellogg dem <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/world-news\/2025\/09\/19\/keith-kellogg-putin-russia-ukraine-nuclear-poker-trump\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Telegraph&#8220;<\/a>, ohne zu z\u00f6gern: &#8222;Auf jeden Fall. Man muss Putin und Russland als expansionistische Macht betrachten. Er will das Russische Reich wiederherstellen \u2013 schauen Sie sich nur die Geschichte an. Gib ihm einen Finger, und er nimmt die ganze Hand.&#8220; Kellogg widerspricht auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der das Eindringen von 19 russischen Drohnen nach Polen vor zehn Tagen als ein m\u00f6gliches Versehen bezeichnet hatte. Die Drohnen seien ein Test f\u00fcr die Reaktion der Nato auf die russische Aggression, so Kellogg. &#8222;Wenn alles auf einmal passiert w\u00e4re, k\u00f6nnte man es vielleicht als Unfall bezeichnen. Aber sechs Stunden lang Drohnen? Das ist ein Test \u2013 eine M\u00f6glichkeit, um zu sehen, wie der Westen reagieren w\u00fcrde. Und wir m\u00fcssen darauf reagieren, als w\u00e4re es ein Test.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 07:31 Deutlich mehr junge Menschen entscheiden sich f\u00fcr freiwilligen Wehrdienst +++<\/b><br \/>Die Bundeswehr verzeichnet nach Angaben von Generalinspekteur Carsten Breuer ein gestiegenes Interesse am Wehrdienst. &#8222;Wir haben einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich 15 Prozent mehr junge Menschen f\u00fcr den freiwilligen Wehrdienst entschieden&#8220;, sagt Breuer. Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Einf\u00fchrung eines neuen Wehrdienstes beschlossen. Wenn der Bundestag zustimmt, soll das Gesetz zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Vor allem aus der Union wurden wiederholt Zweifel laut, ob sich mit der Kombination aus Wehrerfassung, Musterpflicht und Freiwilligkeit eine ausreichende Zahl an k\u00fcnftigen Soldaten gewinnen l\u00e4sst. Dagegen sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius j\u00fcngst: &#8222;Wir haben f\u00fcr dieses Jahr 15.000 angepeilt und sind jetzt im August schon bei knapp 13.000 angelangt.&#8220; Ziel sei es, bis 2029 auf j\u00e4hrlich 30.000 zu kommen und dann 110.000 Wehrdienstleistende ausgebildet zu haben. <\/p>\n<p><b>+++ 07:02 Ukraine \u00f6ffnet Grenze f\u00fcr junge M\u00e4nner &#8211; und viele gehen +++<\/b><br \/>Trotz der Rekrutierungsprobleme beschlie\u00dft die ukrainische Regierung Ende August, die Ausreiseregeln f\u00fcr junge M\u00e4nner zwischen 18 und 22 Jahren zu lockern. Erste Zahlen deuten nun darauf hin, dass viele die neuen Regeln zur Ausreise nutzen, wie der ukrainische Journalist Denis Trubetskoy feststellt. Inzwischen wird die Grenze etwa zu Polen von jungen M\u00e4nnern im entsprechenden Altersbereich zw\u00f6lfmal h\u00e4ufiger \u00fcberquert als zuvor. Mehr noch: Unter jungen M\u00e4nnern in der Ukraine ist eine regelrechte K\u00fcndigungswelle zu beobachten. Besonders betroffen ist die Gastronomie, in der viele Studenten arbeiten. Betroffen sind aber auch systemrelevante Unternehmen. Als &#8222;Schuss ins eigene Knie&#8220; bezeichnet daher der Verteidigungsexperte Roman Kostenko von der oppositionellen Partei &#8222;Stimme&#8220; den Schritt der Regierung.<\/p>\n<p><b>+++ 06:34 Selenskyj: Schwere russische Verluste im Osten der Ukraine +++<\/b><br \/>Die Ukraine f\u00fcgt bei ihrer Gegenoffensive im Osten des Landes den russischen Truppen schwere Verluste zu. Dies sagt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/1969115531639665115\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Videoansprache<\/a>. Die russischen Pl\u00e4ne, das Logistikzentrum Pokrowsk einzunehmen, seien damit durchkreuzt worden. &#8222;Unser Milit\u00e4r zerst\u00f6rt ihre Streitkr\u00e4fte&#8220;, sagt Selenskyj. Zudem hielten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte ihre Stellungen um Kupjansk. Das Gebiet in der nord\u00f6stlichen Region Charkiw ist seit Monaten Ziel russischer Angriffe.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 06:05 Polnische und verb\u00fcndete Flugzeuge im Einsatz +++<\/b><br \/>Polen l\u00e4sst eigene und verb\u00fcndete Flugzeuge aufsteigen. Damit solle die Sicherheit des polnischen Luftraums gew\u00e4hrleistet werden, teilt das Einsatzkommando der Streitkr\u00e4fte auf X mit. Zudem seien die bodengest\u00fctzte Luftabwehr und die Radaraufkl\u00e4rung in h\u00f6chste Bereitschaft versetzt worden. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor vor russischen Raketen- und Drohnenangriffen gewarnt, woraufhin in fast der gesamten Ukraine Luftalarm ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p><b>+++ 05:40 Trump: USA verdienen durch R\u00fcstungsverkauf Geld im Ukraine-Krieg +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagt, dass die Vereinigten Staaten im Ukraine-Krieg Geld verdienen. Dies geschehe, weil R\u00fcstungsg\u00fcter der USA gekauft w\u00fcrden, erkl\u00e4rt Trump vor der Presse. Nach einem neuen Finanzierungsmechanismus soll die Beschaffung von R\u00fcstungsg\u00fctern aus den USA von anderen Verb\u00fcndeten der Ukraine bezahlt werden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:44 Selenskyj begr\u00fc\u00dft das von der EU vorgeschlagene 19. Sanktionspaket +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj begr\u00fc\u00dft das vorgeschlagene 19. Sanktionspaket der EU gegen Russland. &#8222;Dies ist ein wichtiger Schritt, der den Druck auf die russische Kriegsmaschinerie erh\u00f6hen und eine sp\u00fcrbare Wirkung entfalten wird&#8220;, schreibt Selenskyj auf Telegram. Die Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden sich erheblich auf die russische Wirtschaft auswirken. Das Sanktionspaket richte sich gegen die Hauptantriebskr\u00e4fte der Kriegswirtschaft wie Energieeinnahmen, Finanzen, Hochtechnologie-Ressourcen und die milit\u00e4risch-industrielle Basis.<\/p>\n<p><b>+++ 03:45 EVP-Chef: Wir brauchen starke europ\u00e4ische Luftverteidigung +++<\/b><br \/>Nach der erneuten Verletzung des Luftraums eines Nato-Landes durch Russland spricht sich EVP-Chef Manfred Weber f\u00fcr eine entschlossene Antwort aus. &#8222;Wir brauchen jetzt eine starke europ\u00e4ische Luftverteidigung mehr denn je&#8220;, sagt der Vorsitzende der Europ\u00e4ischen Volkspartei den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin &#8222;provoziert nicht nur, er testet unsere europ\u00e4ische Verteidigungsf\u00e4higkeit&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 02:45 Deepstatemap: Russen r\u00fccken Richtung Liman vor +++<\/b><br \/>Die russischen Streitkr\u00e4fte machen laut dem ukrainischen Open-Source-Projekt <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/en#6\/49.4383200\/32.0526800\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Deepstatemap<\/a> an der Front in Richtung Liman Fortschritte. Genannt werden Bereiche nahe Zelenaja Dolina, Shandryholove, und Novoivanivka. Auch weiter n\u00f6rdlich seien russische Truppen bei Kindrashivka nahe Kupjansk vorger\u00fcckt, schreibt Deepstatemap. Die Ukrainer h\u00e4tten die Russen wiederum bei Volodymyrivka in der Region Donezk zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 01:47 Trump l\u00e4dt Erdogan ins Wei\u00dfe Haus und rechnet mit Milit\u00e4r-Deals +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wird seinen t\u00fcrkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan nach eigenen Angaben kommende Woche im Wei\u00dfen Haus in Washington empfangen. Er freue sich darauf, ihn dort am Donnerstag zu begr\u00fc\u00dfen, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. &#8222;Wir arbeiten mit dem Pr\u00e4sidenten an zahlreichen Handels- und Milit\u00e4rabkommen&#8220;, f\u00e4hrt er fort. Dabei gehe es auch um den Kauf von Boeing-Flugger\u00e4ten, um einen bedeutenden Deal zu F-16-Kampfjets und eine Fortsetzung der Gespr\u00e4che zu F-35-Kampfjets, von denen man sich einen positiven Abschluss erwarte. Trump sagt nicht, ob es bei dem Treffen auch um Bem\u00fchungen zur Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine gehen wird. Trump hatte dabei in der Vergangenheit auf die Zusammenarbeit mit Erdogan gepocht. Das Nato-Land T\u00fcrkei unterh\u00e4lt gute Beziehungen zu Russland und zur Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 00:42 Russland bestreitet Luftraum-Verletzung in Estland +++<\/b><br \/>Das russische Verteidigungsministerium bestreitet, dass drei seiner MiG-31-Kampfflugzeuge illegal in den estnischen Luftraum eingedrungen sind. Die Jets h\u00e4tten sich auf einem &#8222;planm\u00e4\u00dfigen Flug&#8220; unter &#8222;strikter Einhaltung der internationalen Luftraumvorschriften&#8220; befunden, erkl\u00e4rt das Ministerium. Die Kampfflugzeuge seien von Karelien in die Region Kaliningrad geflogen. Die Grenzen anderer Staaten seien nicht verletzt worden. Dies sei durch &#8222;objektive \u00dcberwachung&#8220; best\u00e4tigt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 23:44 Trump zu Luftraumverletzung: &#8222;K\u00f6nnte gro\u00dfen \u00c4rger geben&#8220; +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigt sich besorgt \u00fcber Berichte, wonach Russland den estnischen Luftraum verletzt hat. &#8222;Das gef\u00e4llt mir nicht. Ich mag es nicht, wenn so etwas passiert&#8220;, sagt Trump. &#8222;Das k\u00f6nnte gro\u00dfen \u00c4rger geben.&#8220; Er werde sich in K\u00fcrze \u00fcber den Vorfall informieren lassen.<\/p>\n<p><b>+++ 23:21 Estlands Pr\u00e4sident: Luftverteidigung muss Nato-Priorit\u00e4t sein +++<\/b><br \/>Estlands Staatspr\u00e4sident Alar Karis bezeichnet die Verletzung des Luftraums seines Landes durch Russland als &#8222;weitere Provokation&#8220;. &#8222;Es ist v\u00f6llig klar, dass die Luftverteidigung eine Priorit\u00e4t der Nato sein muss&#8220;, schreibt er auf der Plattform X. Unter Verweis auf den neuen Nato-Einsatz &#8222;Eastern Sentry&#8220; zur Sicherung des Luftraums an der Ostflanke f\u00fcgt er hinzu: &#8222;Ich bin zuversichtlich, dass sie sich auf alle von Russland ausgehenden Luftbedrohungen entlang der gesamten Ostflanke konzentrieren wird.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:43 Kiew dr\u00e4ngt auf harte Antwort an Russland +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj verurteilt die Verletzung des estnischen Luftraums als inakzeptabel. Russlands Ma\u00dfnahmen zur Destabilisierung weiteten sich damit auf neue L\u00e4nder aus, schreibt Selenskyj. Dies erfordere entschlossene Reaktionen, sowohl gemeinsam als auch von einzelnen L\u00e4ndern. Sein Au\u00dfenminister Andrij Sybiha spricht von einer &#8222;erneuten Eskalation durch Russland&#8220; und einer &#8222;direkten Bedrohung der transatlantischen Sicherheit&#8220;. Sollte hierauf keine &#8222;wirklich kraftvolle Antwort&#8220; erfolgen, werde Russland &#8222;nur noch arroganter und aggressiver werden&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 22:04 EU-L\u00e4nder wollen gemeinsam auf Luftraumverletzungen antworten +++<\/b><br \/>Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen bei ihrem Treffen am 1. Oktober in Kopenhagen \u00fcber eine &#8222;kollektive Antwort&#8220; auf die Verletzung des europ\u00e4ischen Luftraums durch Russland beraten. Das k\u00fcndigt EU-Ratspr\u00e4sident Antonio Costa an. Die Verletzung des estnischen Luftraums durch drei russische Milit\u00e4rflugzeuge sei &#8222;eine weitere inakzeptable Provokation&#8220;, schreibt Costa auf X. Der Vorfall unterstreiche die Notwendigkeit, die Ostflanke zu verst\u00e4rken, die europ\u00e4ische Verteidigungszusammenarbeit zu vertiefen und den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-04-EU-Laender-wollen-gemeinsam-auf-Luftraumverletzungen-antworten--article26044646.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russische Drohnen haben Zerst\u00f6rungen an ziviler Infrastruktur in der Region Poltawa angerichtet. 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