{"id":438477,"date":"2025-09-20T23:16:10","date_gmt":"2025-09-20T23:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438477\/"},"modified":"2025-09-20T23:16:10","modified_gmt":"2025-09-20T23:16:10","slug":"iran-kuendigt-moeglichen-stopp-der-iaea-kooperation-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438477\/","title":{"rendered":"Iran k\u00fcndigt m\u00f6glichen Stopp der IAEA-Kooperation an"},"content":{"rendered":"<p>                    Streit um Urananreicherung<br \/>\n                Iran will bei Sanktionen IAEA-Kooperation abbrechen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              20.09.2025, 23:20 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Streit um das Atomabkommen droht der Iran, die Kooperation mit der Atomenergiebeh\u00f6rde zu stoppen. Hintergrund ist der Vorsto\u00df europ\u00e4ischer Staaten, UN-Sanktionen wieder einzusetzen. Die Gespr\u00e4che zwischen beiden Seiten stecken fest.<\/strong><\/p>\n<p>Der Iran hat damit gedroht, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) zu beenden, wenn Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich die UN-Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft setzen. Das Vorgehen der drei europ\u00e4ischen Staaten werde &#8222;den Pfad der Kooperation mit der Beh\u00f6rde faktisch unterbrechen&#8220;, hie\u00df in einer vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erkl\u00e4rung des Nationalen Sicherheitsrats des Landes.<\/p>\n<p>Die E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien hatten im August den sogenannten Snapback-Mechanismus ausgel\u00f6st. Dieser sieht vor, die UN-Sanktionen binnen 30 Tagen wieder einzusetzen, die nach dem 2015 geschlossenen internationalen Atomabkommen schrittweise abgebaut worden waren. Zur Begr\u00fcndung erkl\u00e4rten die Staaten, Teheran halte sich nicht an seine Verpflichtungen aus dem Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms. Die drei europ\u00e4ischen L\u00e4nder f\u00fchren derzeit weitere Verhandlungen mit dem Iran. In den Gespr\u00e4chen gab es bislang nach ihren Angaben aber keine Fortschritte. Sollte es zu keiner Einigung kommen, m\u00fcssten die Sanktionen w\u00e4hrend der Generaldebatte der UN-Vollversammlung, die kommende Woche beginnt, wieder eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Sanktionen treffen R\u00fcstung und Wirtschaft<\/p>\n<p>Die E3-Staaten sowie die USA, Russland und China hatten das Atomabkommen mit dem Iran im Jahr 2015 geschlossen, um das Land am Bau einer Atombombe zu hindern. Die USA stiegen allerdings 2018 w\u00e4hrend der ersten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump einseitig aus dem Abkommen aus und verh\u00e4ngten danach erneut Sanktionen gegen den Iran.<\/p>\n<p>Daraufhin zog sich Teheran schrittweise von seinen in dem Abkommen festgehaltenen Verpflichtungen zur\u00fcck und fuhr die Anreicherung von Uran hoch. Nach Einsch\u00e4tzung der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) hat der Iran mittlerweile eine um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfere Menge an angereichertem Uran produziert als im Atomabkommen vereinbart.<\/p>\n<p>Sollten die Sanktionen wieder eingesetzt werden, d\u00fcrfte das dem Iran deutlich zusetzen. Bisherige Ma\u00dfnahmen treffen vor allem den Energiesektor des Landes. Die neuen Sanktionen w\u00fcrden die Wirtschaft und Milit\u00e4rg\u00fcter ins Visier nehmen. Auch auf ausl\u00e4ndische Firmen d\u00fcrften sie eine abschreckende Wirkung haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Streit um Urananreicherung Iran will bei Sanktionen IAEA-Kooperation abbrechen 20.09.2025, 23:20 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":438478,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[102533,662,29,156,551,13,345,13612,13613,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-438477","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atomkonflikt","9":"tag-atomwaffen","10":"tag-deutschland","11":"tag-frankreich","12":"tag-grossbritannien","13":"tag-headlines","14":"tag-iran","15":"tag-iran-konflikt","16":"tag-iranisches-atomprogramm","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-welt","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115239176402903810","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=438477"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438477\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/438478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=438477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=438477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=438477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}