{"id":438621,"date":"2025-09-21T00:40:11","date_gmt":"2025-09-21T00:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438621\/"},"modified":"2025-09-21T00:40:11","modified_gmt":"2025-09-21T00:40:11","slug":"hamas-schuert-angst-vor-verschwinden-der-geiseln-fuer-immer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/438621\/","title":{"rendered":"Hamas sch\u00fcrt Angst vor Verschwinden der Geiseln f\u00fcr immer"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 21.09.2025 01:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Israel hat seine Offensive in Gaza-Stadt mit schweren Bombardierungen fortgesetzt. Die Hamas reagierte mit einer Fotomontage. Diese wird in Israel als Drohung verstanden, dass die verbliebenen Geiseln f\u00fcr immer verschwinden k\u00f6nnten.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trotz weltweiter Kritik f\u00fchrt Israel seine milit\u00e4rische Offensive in der Stadt Gaza mit gro\u00dfer H\u00e4rte fort. Es gebe schwere Bombardierungen und einen &#8222;Ring aus Feuer&#8220; in mehreren Teilen der gr\u00f6\u00dften Stadt des K\u00fcstenstreifens, berichtete das israelische Nachrichtenportal &#8222;ynet&#8220; unter Berufung auf pal\u00e4stinensische Quellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Angaben aus medizinischen Kreisen im von der Terrororganisation Hamas kontrollierten Gazastreifen wurden mindestens 60 Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet, davon mindestens 31 in der Stadt Gaza. Zudem seien rund 80 Schwerverletzte gez\u00e4hlt worden.\u00a0Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich diese Informationen nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die israelische Armee zerst\u00f6rte nach eigenen Angaben in Gaza-Stadt und anderen Teilen des K\u00fcstengebiets Tunnel, Sprengfallen und von Hamas-Terroristen genutzte Geb\u00e4ude sowie Scharfsch\u00fctzenstellungen. Eine ungenannte Zahl von Gegnern sei get\u00f6tet worden. Insgesamt seien mehr als 100 &#8222;Terrorziele&#8220; attackiert worden. Auch diese Angaben sind nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<p>    Hamas mit Anspielung auf verschollenen Soldaten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Hamas reagierte auf die heftigen Angriffe mit einer verklausulierten Drohung, dass die verbliebenen Geiseln f\u00fcr immer verschollen bleiben k\u00f6nnten. Die islamistische Terrororganisation ver\u00f6ffentlichte ein Bild mit Fotos von 47 Geiseln. Unter jedem der Fotos steht derselbe Name &#8222;Ron Arad&#8220;. Der israelische Soldat Arad war 1986 in einem Kampfflugzeug im Libanon abgest\u00fcrzt. Er wurde damals gefangen genommen, doch trotz intensiver jahrzehntelanger Bem\u00fchungen Israels wurde er nie freigelassen. Sein ungekl\u00e4rtes Schicksal bewegt die israelische \u00d6ffentlichkeit bis heute.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\u00dcberschrieben ist die Fotomontage auf Arabisch und Hebr\u00e4isch mit einer eindeutigen Warnung: &#8222;Aufgrund der Weigerung Netanjahus und Zamirs Unterwerfung ein Abschiedsfoto zum Beginn der Operation Gaza.&#8220; Der Text beschuldigt damit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu offensichtlich, eine Vereinbarung \u00fcber einen Waffenstillstand und die Freilassung der Geiseln verweigert zu haben. Zugleich wirft der Text Generalstabschef Ejal Zamir vor, er f\u00fchre den Befehl zur Eroberung der Stadt Gaza aus, obwohl er Berichten zufolge dagegen war.\u00a0<\/p>\n<p>    Beerdigung wichtig f\u00fcr Israelis<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Hamas hatte schon vor Tagen gewarnt, der Beginn der israelischen Offensive in der Stadt bedeute, dass keiner der Entf\u00fchrten je nach Israel zur\u00fcckkehren werde. Demzufolge holte die Hamas die aus Israel entf\u00fchrten Geiseln aus Tunneln und verteilte sie auf mehrere Viertel der Stadt Gaza, um so die israelische Armee von Angriffen abzuhalten. Eine w\u00fcrdige Beerdigung ist f\u00fcr Israelis aus religi\u00f6sen, menschlichen und gesellschaftlichen Gr\u00fcnden von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Das gilt insbesondere auch f\u00fcr gefallene Soldaten. Die Armee hat einen Kodex, der vorsieht, dass Soldaten &#8222;nicht zur\u00fcckgelassen&#8220; werden &#8211; weder lebend noch tot. \u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israel hatte in der Nacht zu Dienstag die h\u00f6chst umstrittene Bodenoffensive Gaza-Stadt begonnen, in der noch Hunderttausende Pal\u00e4stinenser leben.\u00a0Die Armee erkl\u00e4rte, dass sie dabei &#8222;beispiellose Gewalt&#8220; anwende. Nach israelischen Angaben von gestern sollen bereits rund 480.000 Pal\u00e4stinenser die Stadt in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet verlassen haben. Sie versuchen sich in Richtung der sogenannten humanit\u00e4ren Zone Al-Mawasi im S\u00fcdwesten des Gazastreifens durchzuschlagen. Vor dem Beginn der Milit\u00e4roffensive Israels in der Stadt lebten dort rund eine Million Menschen.\u00a0<\/p>\n<p>    Debatte \u00fcber Gaza-Krieg bei UN-Vollversammlung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Offensive Israels d\u00fcrfte in der kommenden Woche eines der Hauptthemen der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York sein. UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres prangerte vorab erneut die Lage im Gazastreifen an, nannte sie &#8222;entsetzlich&#8220;. Dies sei &#8222;die schlimmste Stufe von Tod und Zerst\u00f6rung&#8220;, die er in seiner Zeit als Generalsekret\u00e4r und wahrscheinlich in seinem Leben gesehen habe, sagte er am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Guterres sagte weiter, das Leiden der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung k\u00f6nne nicht beschrieben werden, &#8222;Hungersnot, v\u00f6lliger Mangel an wirksamer Gesundheitsversorgung, Menschen, die ohne angemessene Unterk\u00fcnfte in riesigen Ballungsgebieten leben&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon vor Beginn der Offensive hatten mehrere Staaten die Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staats angek\u00fcndigt. Es wird erwartet, dass Frankreich und neun andere L\u00e4nder das am Montag in New York umsetzen werden. Israel hat Berichten zufolge mit der Annexion des Westjordanlands gedroht, sollten westliche Staaten ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staats umsetzen.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.09.2025 01:45 Uhr Israel hat seine Offensive in Gaza-Stadt mit schweren Bombardierungen fortgesetzt. 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