{"id":439569,"date":"2025-09-21T10:17:12","date_gmt":"2025-09-21T10:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/439569\/"},"modified":"2025-09-21T10:17:12","modified_gmt":"2025-09-21T10:17:12","slug":"berlin-marathon-2025-sabastian-sawe-gewinnt-in-jahres-weltbestzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/439569\/","title":{"rendered":"Berlin-Marathon 2025: Sabastian Sawe gewinnt in Jahres-Weltbestzeit"},"content":{"rendered":"<p>Sabastian Sawe absolviert beim Berlin-Marathon ein einsames Rennen. Lange Zeit ist er aussichtsreich unterwegs, den Weltrekord vor Augen. Die Fabelzeit seines Landmanns Kelvin Kiptum (\u202024) kann der Favorit aus Kenia aber nicht antasten. Er muss den Temperaturen Tribut zollen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Kenianer Sabastian Sawe hat sich in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/marathon\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/marathon\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem der w\u00e4rmsten Berlin-Marathons der Geschichte <\/a>durchgesetzt, den Weltrekord aber klar verpasst. Der 30 Jahre alte Sawe gewann die 51. Auflage des Rennens in 2:02:16 Stunden und musste dabei auf der zweiten Streckenh\u00e4lfte den \u00e4u\u00dferen Bedingungen Tribut zollen. Bei bis zu 23 Grad und Schw\u00fcle waren die 42,195 Kilometer auch f\u00fcr die Besten eine enorme Herausforderung.<\/p>\n<p>\u201eEs war hart, aber ich war vorbereitet und habe mein Bestes gegeben. Man kann an dem Wetter nichts \u00e4ndern. Ich freue mich einfach \u00fcber meine Leistung\u201c, sagte Sawe, kurz nachdem er die Ziellinie \u00fcberquert hatte.<\/p>\n<p>Sawe kam letztlich auch nicht <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/leichtathletik\/article241253487\/Berlin-Marathon-Fabellauf-Eluid-Kipchoge-pulverisiert-Weltrekord.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/leichtathletik\/article241253487\/Berlin-Marathon-Fabellauf-Eluid-Kipchoge-pulverisiert-Weltrekord.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">an den Streckenrekord von Eliud Kipchoge heran, <\/a>der zweimalige Olympiasieger aus Kenia war vor drei Jahren in 2:01:09 Stunden zum damaligen Weltrekord gest\u00fcrmt. 2023 hatte der Kenianer Kelvin Kiptum, der im Februar 2024 bei einem Autounfall ums Leben kam, in Chicago in 2:00:35 Stunden diese Marke verbessert.<\/p>\n<p>Letztlich blieb Sawe auch knapp \u00fcber seiner eigenen Bestzeit, steigerte aber seine eigene Weltjahresbestleistung vom Erfolg in London. F\u00fcr seinen Sieg und als Bonus f\u00fcr seine Zeit erh\u00e4lt er insgesamt 60.000 Euro. <\/p>\n<p>Sawe musste beim Berlin-Marathon ab Kilometer 23 allein laufen<\/p>\n<p>Zweiter wurde \u00fcberraschend mit fast vier Minuten R\u00fcckstand der Japaner Akira Akasaki (2:06:15) vor dem \u00c4thiopier Chimdessa Debele (2:06:57). Bester Deutscher war der nicht f\u00fcr die Leichtathletik-WM in Tokio nominierte Hendrik Pfeiffer als Achter. In 2:09:14 Minuten verpasste Pfeiffer allerdings die angepeilte Marke von 2:07 Stunden. Insgesamt hatten sich 55.146 L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufer f\u00fcr das Rennen angemeldet.<\/p>\n<p>Schon unmittelbar nach dem Startsignal, das Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) gab, setzten sich Sawe, Vorjahressieger Milkesa Mengesha aus \u00c4thiopien und Gabriel Geay aus Tansania vom Rest des Feldes ab. Mit 18 Grad war es bereits beim Start um 9.15 Uhr schon recht warm, dazu kam eine Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent. Dennoch waren die Tempomacher im Weltkordtempo unterwegs. <\/p>\n<p>Die Halbmarathon-Marke passierte der l\u00e4ngst allein f\u00fchrende Sawe zusammen mit zwei verbliebenen Tempomachern wie geplant in 1:00:15 Stunden. Schon nach 23 Kilometern war Sawe dann aber auf sich allein gestellt.<\/p>\n<p>Schnellste Frau war Favoritin Rosemary Wanjiru aus Kenia in 2:21:05 Stunden. Die lange Zeit klar f\u00fchrende Wanjiru rettete am Ende drei Sekunden Vorsprung auf die \u00c4thiopierin Dera Dida ins Ziel nahe des Brandenburger Tors. Dritte wurde Azmera Gebru aus \u00c4thiopien (2:21:29). Als Sechste lief Fabienne K\u00f6nigstein (2:22:17) ein starkes Rennen. <\/p>\n<p>pk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sabastian Sawe absolviert beim Berlin-Marathon ein einsames Rennen. 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