{"id":4399,"date":"2025-04-03T07:57:23","date_gmt":"2025-04-03T07:57:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4399\/"},"modified":"2025-04-03T07:57:23","modified_gmt":"2025-04-03T07:57:23","slug":"kriminalstatistik-immer-mehr-gewalttaeter-sind-kinder-und-jugendliche-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4399\/","title":{"rendered":"Kriminalstatistik: Immer mehr Gewaltt\u00e4ter sind Kinder und Jugendliche | Politik"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Gewaltkriminalit\u00e4t in Deutschland nimmt immer mehr zu. Und viele T\u00e4ter sind Kinder und Jugendliche!<\/b><\/p>\n<p>Gewaltdelikte stiegen laut aktueller \u201ePolizeilicher Kriminalstatistik\u201c (PKS) im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 217.277 F\u00e4lle an. Dabei wurden 15.741 Messerangriffe erfasst, das entspricht 7,2 Prozent der Gewaltkriminalit\u00e4t. Und: Immer mehr Kinder und Jugendliche machen sich mit Gewalttaten strafbar. Auch bei der Wirtschaftskriminalit\u00e4t gab es einen Anstieg von mehr als 50 Prozent. Insgesamt wurden rund 5,84 Millionen Straftaten 2024 in Deutschland durch die Polizei erfasst.  <\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Straftaten um 1,7 Prozent gesunken. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang sei die teilweise Legalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis seit April 2024. Die Aufkla\u0308rungsquote bei Straftaten liegt insgesamt bei 58 Prozent und ist damit um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gesunken. <\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Bundesinnenministerin Nancy Faeser, BKA-Chef Holger M\u00fcnch und der Bremer Innensenator Ulrich Ma\u0308urer (Vorsitzender der Innenministerkonferenz) haben heute in Berlin die PKS fu\u0308r 2024 vorgestellt. <\/p>\n<p>Woher stammen die Straft\u00e4ter?<\/p>\n<p><b>Bei \u201eStraftaten insgesamt\u201c wurden im Jahr 2024 insgesamt 2.184.834 Tatverd\u00e4chtige erfasst. Damit ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent gesunken. 1.271.638 Tatverd\u00e4chtige waren deutsche Staatsangeh\u00f6rige (-3,9 Prozent), 913.196 der Tatverd\u00e4chtigen besa\u00dfen nicht die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit (-1,1 Prozent). Unter den nicht deutschen Tatverd\u00e4chtigen waren 383.844 Zuwanderinnen und Zuwanderer (-4,6 Prozent). <\/b><\/p>\n<p><b>\u25ba <\/b>Zur Relation: Nur 15 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen haben keinen deutschen Pass. Laut PKS waren aber fast die H\u00e4lfte der Tatverd\u00e4chtigen Ausl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche als Gewaltt\u00e4ter<\/p>\n<p>Straftaten von Kindern seien zwar um 2,3 Prozent auf 101.886 zur\u00fcckgegangen und bei Jugendlichen um 6,9 Prozent auf 192.863. Im Bereich der Gewaltkriminalita\u0308t sei aber sowohl bei den Kindern (plus 11,3 Prozent) als auch bei den Jugendlichen (plus 3,8 Prozent) ein weiterer Anstieg zu verzeichnen. Als einen Grund daf\u00fcr sehen die Polizeiexperten weiterhin die erh\u00f6hten psychischen Belastungen als Folge der Corona-Ma\u00dfnahmen. Dies k\u00f6nne sich auch auf ihre Anf\u00e4lligkeit, Straftaten zu begehen, auswirken. Aktuelle Studien zeigten, dass die psychischen Belastungen zum Teil weiter fortwirken. <\/p>\n<p>Bundesinnenministerin Nancy Faeser: \u201eJeden Tag verzeichnet die Polizei rund 600 Gewaltdelikte in Deutschland. Gegen Gewaltt\u00e4ter muss der Rechtsstaat hart vorgehen. Sie m\u00fcssen die Konsequenzen ihres Handelns schnell und deutlich spu\u0308ren.\u201c Besonders besorgniserregend sei laut Faeser auch die Zunahme bei Vergewaltigungen, sexueller N\u00f6tigung und bei sexuellen \u00dcbergriffen. <\/p>\n<p>Ein \u00dcberblick<\/p>\n<p><b>Anstieg der Kriminalit\u00e4t 2024 im Vergleich zum Vorjahr: <\/b><\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Wirtschaftskriminalit\u00e4t (+ 57,6 Prozent, +22.433 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) (+41,6 Prozent, +1.250 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten (+9,2 Prozent, +1.984 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Vergewaltigung, sexuelle N\u00f6tigung und sexueller \u00dcbergriff im besonders schweren Fall einschl. mit Todesfolge (+9,3 Prozent, +1.134 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung jugendpornografischer Inhalte (+8,5 Prozent, +750 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Beleidigung (+5,8 Prozent, +13.718 F\u00e4lle)<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Straftaten gegen die pers\u00f6nliche Freiheit (+5,3 Prozent, +15.111 F\u00e4lle), insbesondere bedingt durch: Bedrohung (+7,0 Prozent, +12.892 F\u00e4lle) und Nachstellung (Stalking) (+6,9 Prozent, +1.587 F\u00e4lle)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gewaltkriminalit\u00e4t in Deutschland nimmt immer mehr zu. 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