{"id":439974,"date":"2025-09-21T14:13:14","date_gmt":"2025-09-21T14:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/439974\/"},"modified":"2025-09-21T14:13:14","modified_gmt":"2025-09-21T14:13:14","slug":"theaterpremiere-in-stuttgart-lohnt-sich-der-besuch-von-tomer-gardis-eine-runde-sache-in-stuttgart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/439974\/","title":{"rendered":"Theaterpremiere in Stuttgart: Lohnt sich der Besuch von Tomer Gardis \u201eEine runde Sache\u201c in Stuttgart?"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem Bekenntnis zur Fantasie und zur Freiheit des Individuums startet das Schauspiel Stuttgart in die Saison. Ist die Urauff\u00fchrung von Tomer Gardis \u201eEine runde Sache\u201c gelungen?<\/p>\n<p>Der Saisonauftakt im<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.schauspiel-stuttgart-regisseurin-lucia-bihler-eroeffnet-die-spielzeit.1429ffc7-9dc2-4625-bc61-0d6d22cf693f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Schauspiel Stuttgart<\/a> ist ein Etikettenschwindel. Wenn die Urauff\u00fchrung etwas nicht ist, dann eine runde Sache, abgesehen davon, dass das Drama diesen Titel tr\u00e4gt. Tomer Gardis Werk ist eckig, stuppig, mutig, wild und klug. Es ist f\u00fcr jene eine Freude, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.neue-chefdramaturgin-im-schauspiel-stuttgart-man-darf-keine-scheu-haben-sich-zu-behaupten.631c450b-1549-4bbc-a84e-865fe9d9af87.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Spa\u00df am R\u00e4tseln, an Literatur, an Sprachwitz<\/a>, Ironie und etwas Trash haben, also an Verunsicherung und Ambivalenz. <\/p>\n<p>Das f\u00e4ngt schon damit an, dass jeder, der versucht, dieses St\u00fcck nachzuerz\u00e4hlen, schiefe Blicke ernten d\u00fcrfte. Worum geht\u2019s? Um einen Autor in der Not, der im deutschen Wald gejagt wird. Um einen philosophierenden Deutschen Sch\u00e4fer<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.im-stuttgarter-schauspiel-andr-jung-der-geborene-antiheld.67869d02-5653-4cca-80fc-8ffce7528592.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hund<\/a> namens Rex, der eine Plastikvagina auf der Schnauze tr\u00e4gt. Um den Erlk\u00f6nig im <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.dfl-schliesst-kooperation-bundesliga-ab-saison-2026-27-mit-adidas-spielball.8430d951-e3e6-447b-9578-70e83ac0ed7f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Adidas<\/a>-Anzug, der seinen toten Elfen nachtrauert und an der Bushaltestelle Lieder singt. <\/p>\n<p> Urauff\u00fchrung im Stuttgarter Kammertheater    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/media.media.76eb81ea-1e9b-4893-bf62-83b18ae94b03.original1024.media.jpeg\"\/>     Tomer (Vernesa Berbo) vor der vom Adler (Marco Massafra) bewachten Arche, zu der Sch\u00e4ferhund Rex (Sebastian R\u00f6hrle) Tomer gef\u00fchrt hat.    Foto: Bj\u00f6rn Klein    <\/p>\n<p>Und da w\u00e4re noch ein Ort namens Obdach als eine Anspielung an die transzendentale Obdachlosigkeit, unter der alle Figuren leiden. Und diese Seniorin in Grau-Beige, die dann doch an die Hexe aus H\u00e4nsel und Gretel erinnert. Schlie\u00dflich geht es auch um eine Arche Noah mit dem mechanisch kn\u00f6delnden Bundesadler als W\u00e4chter. Und nach der Pause? Sind alle weg. <\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich ist man auf Java und trifft auf den begabten jungen Raden Saleh Syarif Bustaman, der in den Niederlanden Kunstunterricht nimmt, \u00fcberall gekr\u00f6nte H\u00e4upter portr\u00e4tiert, javanischen Bauern, hoch zu Ross auf s\u00e4chsischen Pferden mit L\u00f6wen (die der Maler nur aus dem Zirkus kennt) k\u00e4mpfend. Und der doch wieder heimgeschickt wird, wo er genauso zum Fremden wird wie in Europa, wo er als Exot wahrgenommen wurde.<\/p>\n<p>Schmaler Grat zwischen Theorie und Trash <\/p>\n<p>Gemeinsam haben diese beiden Teile erst einmal nichts und dann doch sehr viel. Das Fremdsein im eigenen Land, die Frage, woraus sich Identit\u00e4t speist, welche Mythen und Erz\u00e4hlungen es \u00fcber ein Land gibt, und vor allem: Wie wir \u00fcber all das sprechen. Miteinander. Gegeneinander. Und zuguterletzt: Was ist <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.debatte-in-der-staatsgalerie-debatte-ueber-kunst-wie-geht-es-weiter-im-kunstlaend.71106591-8fa7-42a1-8efc-55c37c0a35c7.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kunst<\/a>? <\/p>\n<p>Die klassische Erz\u00e4hlweise hat der 1974 geborene und auf Deutsch und Hebr\u00e4isch schreibende Autor Tomer Gardi schon mit seinem Roman unterlaufen. Und der um 15 Jahre j\u00fcngere deutsch-israelische Regisseur Noam Brusilovsky, der die B\u00fchnenfassung geschrieben und inszeniert hat, entscheidet sich daf\u00fcr, die Romanteile nicht zwangszuvereinen. <\/p>\n<p>Doch abgesehen von einfachen Sprachspielen, die beim H\u00f6ren besser verstehbar sind als beim Lesen, wenn Yacht und Jagd je nach Dialektf\u00e4rbung identisch klingen \u2013 was bleibt f\u00fcrs <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Theater\" title=\"Theater\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theater<\/a> \u00fcbrig? Was f\u00fcr einen Roman gut, muss nicht unbedingt auf der B\u00fchne funktionieren. Die Regie bewegt sich aber gekonnt auf einem schmalen Grat zwischen Theorie und Trash. <\/p>\n<p>Die B\u00fchnen- und Kost\u00fcmbildnerin Maria Magdalena Emmerig steuert zum Thema Kleidung, Popkultur und politische Haltung einiges bei \u2013 der Erlk\u00f6nig tr\u00e4gt Adidas, eine Marke von Schuhproduzenten, die 1933 in die NSDAP eingetreten waren und deren Sportkleidung heute von Popgr\u00f6\u00dfen und (noch) von der deutschen Fu\u00dfballnationalmannschaft getragen wird. Rex hat ein Fred Perry Shirt an, zeitweise von Skinheads getragen, aber auch von Punks.<\/p>\n<p> Der Autor ist in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> bei der Urauff\u00fchrung <\/p>\n<p>Jazzige Musik untermalt Gardis Erz\u00e4hlung in betont gebrochenem Deutsch von dem Theaterabend, wo ihm eine \u201eSalzg\u00fcrke\u201c vom Br\u00f6tchen f\u00e4llt und ausgerechnet die Intendantin darauf ausrutscht. Dass das ein billiger Slapstick ist, gibt der sein unperfektes Deutsch zelebrierende Autor gern selbst zu: \u201eIns Theater aber, in eine ernste Haus so wie der hier, darf so eine Szene nicht vorkommen. So eine billige Akt, eine so abgespieltes Slapstick, so unmodern und so niedrig in seiner Niveau, hat auf eine B\u00fchne wie diese kein Platz.\u201c Gedankenpause und triumphierender Gesichtsausdruck: \u201eUnd ich, in meiner Achtlossichkeit, habe so eine Szene gerade hier trotzdem geschaffen.\u201c Das ist der Triumph des K\u00fcnstlers \u00fcber den Theaterknigge.<\/p>\n<p>Das mit dem Ausrutschen sparen sich die Darsteller. Die Intendantin ist nur als riesenhafte Schattenrissfigur auf dem altmodischen Theatervorhang zu sehen \u2013 Marietta Meguid leiht ihr die Stimme \u2013 von wo aus die auf den kleinen verdatterten Dramatiker Tomer Gardi blickt. Vernesa Berbo, Gast im Schauspielensemble, tr\u00e4gt als Figur Tomer Gardi eine \u00e4hnliche Frisur wie der Autor Tomer Gardi, der nach zwei Theaterstunden den Applaus entgegennimmt. <\/p>\n<p>   Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Kunst <\/p>\n<p>Die Schauspielerin interpretiert ihre Gardi-Figur oft mit l\u00e4ssigem Fingerschnippen begleitend, und sie hat einen besonders starken Auftritt gegen Ende des ersten Teils, wo die Figur sich weigert, aufs <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.judenfeindlichkeit-weimer-keine-kulturfoerderung-fuer-antisemitisches.de552408-56b7-4c3a-a1f3-9c22e063896a.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Dasein als \u201eEwiger Jude\u201c<\/a> (das der Erlk\u00f6nig ihr w\u00f6rtlich so zugeschrieben hatte) reduziert zu werden. \u201eDer ewige Zeuge bin ich sicherlich nicht. Schluss, ich hatte genug. Ich zeugte schon von zu viel. Das mach ich nicht mehr.\u201c Nein, Tomer will vor allem als eines wahrgenommen werden: als K\u00fcnstler, der der Fantasie, der Kunst huldigt.<\/p>\n<p>Sebastian R\u00f6hrle wiederum hat sich mit seiner Sch\u00e4ferhunddarstellung nun schon zum Spielzeitstart den Titel Theatertierdarsteller des Jahres gesichert. Zumal er die hohe Kunst beherrscht, nicht nur eine sensible deutsche Hundeseele sympathisch r\u00fcberzubringen, sondern aus allen Vokalen ein \u201e\u00dc\u201c zu machen und dennoch verst\u00e4ndlich zu bleiben.<\/p>\n<p>Gleichwohl haben Autor und Regieteam sich entschieden, im Dialog immer noch einmal diese h\u00fcndische Rede \u00fcbersetzen zu lassen, was den Dialog zuweilen etwas ausbremst: \u201e,Rex: \u00dcch w\u00fcrd\u00fc \u00fcs d\u00fcr s\u00fcg\u00fcn. \u00dcb\u00fcr d\u00fc w\u00fcrd\u00fcst m\u00fcr n\u00fccht gl\u00fcb\u00fcn.\u2019 \u2013 Tomer: ,Was w\u00fcrdest du mir sagen, Rex? Was werde ich dir nicht glauben.\u2019\u201c Ein herrlich am\u00fcsant aneinander vorbeiredendes Trio bilden dann aber alsbald Gardi, Rex und Erlk\u00f6nig (Reinhold Mahlberg singt \u00fcberzeugend im raunend hohen Ton). <\/p>\n<p> Ein Maler aus Java in den Niederlanden   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/media.media.a7e0345f-3b4f-44c8-8929-c683207df306.original1024.media.jpeg\"\/>     Vernesa Berbo im zweiten Teil des Abends, als Museumsangestellte und K\u00fcnstlerfigur, sie zeigt auf ein Portr\u00e4t, gemalt von Raden Saleh Syarif Bustaman.    Foto: Bj\u00f6rn Klein\/Schauspiel Stuttgart    <\/p>\n<p>Radikaler Wechsel in der Spieltemperatur und Inszenierungsweise nach der Pause. Die Geschichte des jungen Malers, den es von Java nach Den Haag verschl\u00e4gt (und wieder zur\u00fcck) wird als dokumentarische Installation inszeniert, jeder im Ensemble verk\u00f6rpert einmal diesen Helden, Videoeinspielungen aus den Niederlanden von heute und Bilder, die Raden Saleh Syarif Bustaman gemalt hat, sind nun zu sehen. <\/p>\n<p>\u201eMan sah in seinen Werken eine ferne Wahrheit \u00fcber Java, die er in seinen \u00d6lgem\u00e4lden nach Europa brachte\u201c \u2013 was sie mit der Wirklichkeit zu tun haben? Eher wenig. In ruhigem Ton wird die Frage des<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.kolonialismus-die-ampel-hat-auch-hier-chancen-vertan.27fbbaa8-6b71-4e60-ac41-44a128172ece.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"> Kolonialsmus<\/a> wie auch der Glaubw\u00fcrdigkeit und Authentizit\u00e4t in der Kunst behandelt. Ganz ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, zeigt dieser Abend, wie fragw\u00fcrdig derlei Zuschreibungen doch sind. Und so geht das Publikum am Samstag mit sehr vielen verschiedenen Erz\u00e4hlungen nach Hause, mit Assoziationen, Bildern, Gef\u00fchlen, die nachwirken. Gelungener kann ein Spielzeitauftakt kaum ausfallen.<\/p>\n<p> Info <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Autor und Regisseur<\/strong><br \/>Tomer Gardi wurde 1974 im Kibbuz Dan in Galil\u00e4a geboren, er studierte Literatur und Erziehungswissenschaft. Der Autor schreibt auf Hebr\u00e4isch und Deutsch. Der Roman \u201eEine runde Sache\u201c erhielt im Jahr 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Der Regisseur Noam Brusilovsky, der die Theateradaption zu \u201eEine runde Sache\u201c geschrieben hat, hat fr\u00fcher schon mit Gardi gearbeitet. Er \u00fcbernahm die Regie f\u00fcr Gardis H\u00f6rspiel \u201eBroken German\u201c, der auf Gardis 2016 erschienenem Deb\u00fctroman \u201eBroken German\u201c beruht. Die SWR-Produktion erhielt 2017 den Deutschen H\u00f6rspielpreis der ARD. <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Termine<\/strong><br \/>Tomer Gardis \u201eEine runde Sache\u201c ist im Stuttgarter Kammertheater zu sehen am 25.-27. September, 10., 11., 23., 24. Oktober sowie am 8. und 9. November. <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Weitere Premieren<\/strong><br \/>Thomas Melles \u201eDie Welt im R\u00fccken\u201c (Regie: Lucia Bihler) feiert am 27. September <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Premiere\" title=\"Premiere\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Premiere<\/a> im Schauspielhaus. Peter Weiss\u2019 St\u00fcck \u201eDie Ermittlung\u201c (Regie: Burkhard C. Kosminski) wird au\u00dfer Haus gespielt. Die Premiere ist am 30. September und findet im Landtag von Baden-W\u00fcrttemberg statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem Bekenntnis zur Fantasie und zur Freiheit des Individuums startet das Schauspiel Stuttgart in die Saison. 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