{"id":440716,"date":"2025-09-21T21:22:11","date_gmt":"2025-09-21T21:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/440716\/"},"modified":"2025-09-21T21:22:11","modified_gmt":"2025-09-21T21:22:11","slug":"berlin-sawe-gewinnt-berlin-marathon-wetter-verhindert-rekord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/440716\/","title":{"rendered":"Berlin | Sawe gewinnt Berlin-Marathon &#8211; Wetter verhindert Rekord"},"content":{"rendered":"<p>51. Auflage<\/p>\n<p>Berlin (dpa) &#8211; Der Kenianer Sabastian Sawe hat sich in einem der w\u00e4rmsten Berlin-Marathons durchgesetzt, den Weltrekord aber klar verpasst. Der 30 Jahre alte Sawe gewann die 51. Auflage des Rennens in 2:02:16 Stunden und musste dabei auf der zweiten Streckenh\u00e4lfte den \u00e4u\u00dferen Bedingungen Tribut zollen. Bei bis zu 23 Grad und Schw\u00fcle waren die 42,195 Kilometer auch f\u00fcr die Besten eine enorme Herausforderung.<\/p>\n<p>Sawe kam letztlich auch nicht an den Streckenrekord von Eliud Kipchoge heran, der zweimalige Olympiasieger aus Kenia war vor drei Jahren in 2:01:09 Stunden zum damaligen Weltrekord gest\u00fcrmt. 2023 hatte der Kenianer Kelvin Kiptum, der im Februar 2024 bei einem Autounfall ums Leben kam, in Chicago in 2:00:35 Stunden diese Marke verbessert.<\/p>\n<p>Aber noch schnellste Zeit des Jahres<\/p>\n<p>Letztlich blieb Sawe auch knapp \u00fcber seiner eigenen Bestzeit, steigerte aber seine eigene Weltjahresbestleistung vom Erfolg in London. F\u00fcr seinen Sieg und als Bonus f\u00fcr seine Zeit erh\u00e4lt er insgesamt 60.000 Euro. \u00abIch freue mich einfach sehr, das war eine tolle Performance\u00bb, sagte Sawe bei RTL. \u00abMan kann nat\u00fcrlich nichts am Wetter \u00e4ndern.\u00bb<\/p>\n<p>Zweiter wurde \u00fcberraschend mit fast vier Minuten R\u00fcckstand der Japaner Akira Akasaki (2:06:15) vor dem \u00c4thiopier Chimdessa Debele (2:06:57). Bester Deutscher war der nicht f\u00fcr die Leichtathletik-WM in Tokio nominierte Hendrik Pfeiffer als Achter. In 2:09:14 Minuten verpasste Pfeiffer allerdings die angepeilte Marke von 2:07 Stunden. Insgesamt hatten sich 55.146 L\u00e4uferinnen und L\u00e4ufer f\u00fcr das Rennen angemeldet.<\/p>\n<p>Sawe muss ab Kilometer 23 allein laufen<\/p>\n<p>Schon unmittelbar nach dem Startsignal, das Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU) gab, setzten sich Sawe, Vorjahressieger Milkesa Mengesha aus \u00c4thiopien und Gabriel Geay aus Tansania vom Rest des Feldes ab. Mit 18 Grad war es bereits beim Start um 9.15 Uhr schon recht warm, dazu kam eine Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent. Dennoch waren die Tempomacher im Weltkordtempo unterwegs.\u00a0<\/p>\n<p>Die Halbmarathon-Marke passierte der l\u00e4ngst allein f\u00fchrende Sawe zusammen mit zwei verbliebenen Tempomachern wie geplant in 1:00:15 Stunden. Schon nach 23 Kilometern war Sawe dann aber auf sich allein gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"51. 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