{"id":4412,"date":"2025-04-03T07:59:57","date_gmt":"2025-04-03T07:59:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4412\/"},"modified":"2025-04-03T07:59:57","modified_gmt":"2025-04-03T07:59:57","slug":"offenbar-weitere-sicherheitsluecken-bei-us-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4412\/","title":{"rendered":"Offenbar weitere Sicherheitsl\u00fccken bei US-Regierung"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.04.2025 09:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Sicherheitsl\u00fccken in der US-Regierung sind offenbar umfassender als gedacht: Vertrauliches soll wiederholt \u00fcber unsichere Kan\u00e4le ausgetauscht worden sein: Im Zentrum der Vorw\u00fcrfe steht ausgerechnet Sicherheitsberater Waltz.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Nationale Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, hat sich offenbar wiederholt \u00fcber Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit vertraulichen Informationen hinweggesetzt. Das berichten das Magazin Politico und die Washington Post.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie Politico berichtet, soll das Team von Waltz mindestens 20 Chatgruppen beim Kurznachrichtendienst Signal eingerichtet haben. Diese dienten der Abstimmung bei Themen wie China, Nahost-Politik, Afrika und Europa.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolitico berief sich auf vier Personen, die zu Chatgruppen hinzugef\u00fcgt wurden. Zwei von ihnen gaben an, in mindestens 20 Chats gewesen zu sein oder direkte Kenntnis davon gehabt zu haben. Alle vier h\u00e4tten mitbekommen, wie vertrauliche Informationen diskutiert wurden, berichtete das Magazin.<\/p>\n<p>    Waltz nicht zum ersten Mal im Fokus<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit deutet sich an, dass in der US-Regierung in weit umfangreicherem Ma\u00dfe als bislang bekannt, vertrauliche und geheime Informationen \u00fcber als nicht sicher geltende kommerzielle Kan\u00e4le ausgetauscht wurden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWaltz, US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und hochrangige Regierungsmitarbeiter waren bereits <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/signal-gate-nachrichten-veroeffentlicht-100.html\" title=\"Im &quot;Signal-Gate&quot; w\u00e4chst der Druck auf die US-Regierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vergangenen Monat unter Druck geraten<\/a>, nachdem bekannt wurde, dass sie \u00fcber Signal hochsensible Details \u00fcber einen Angriff auf Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen er\u00f6rterten und damit Sicherheitsvorschriften ignorierten. Waltz hatte zugegeben, dass er es war, der wohl versehentlich einen Journalisten in die geheime Signalgruppe zum Jemen-Angriff eingeladen hatte. Eine Regierungssprecherin und Beteiligte hatten die Panne heruntergespielt.<\/p>\n<p>    Sensible Daten \u00fcber Google-Dienst Gmail<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Washington Post ver\u00f6ffentlichte einen Bericht \u00fcber einen fahrl\u00e4ssigen Umgang von Waltz mit internen Informationen. Demnach soll Waltz in einigen F\u00e4llen statt verschl\u00fcsselter Mails den weit verbreiteten Google-Dienst Gmail genommen haben. Die Zeitung verwies darauf, dass Gmail deutlich unsicherer f\u00fcr Regierungsinformationen sei als die verschl\u00fcsselte Messenger-App Signal, \u00fcber die f\u00fchrende Regierungsmitglieder einen Angriff auf die Huthi-Miliz im Jemen abgesprochen hatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin hochrangiger Waltz-Mitarbeiter im Nationalen Sicherheitsrat NSC nutzte demnach den kommerziellen E-Mail-Dienst f\u00fcr Absprachen mit Kollegen in anderen Regierungsbeh\u00f6rde. Dabei sei es um milit\u00e4rische Positionen und leistungsstarke Waffensysteme im Zusammenhang mit einem laufenden Konflikt gegangen, berichtete die Zeitung.<\/p>\n<p>    Regierung r\u00e4umt Vorw\u00fcrfe teilweise ein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWaltz selbst habe weniger geheime Informationen \u00fcber sein privates Gmail-Nutzerkonto geschickt, aber dennoch nicht unbedenkliche Angaben, etwa seinen Terminplan oder Arbeitsdokumente, berichtete die Zeitung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regierung von Pr\u00e4sident Trump r\u00e4umte ein, Waltz habe E-Mails auf seinem Gmail-Konto erhalten. Er habe sein privates E-Mail-Konto aber nie zum Versenden vertraulicher Verschlusssachen genutzt. Die Zeitung verweist jedoch auf ungenannte Quellen in der Abteilung und berichtet, es l\u00e4gen ihr entsprechende Mails teilweise vor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor Jahren kritisierte Waltz die damalige demokratische Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Hillary Clinton scharf, weil sie w\u00e4hrend ihrer Zeit als Au\u00dfenministerin unter der Regierung des Demokraten Barack Obama einen privaten E-Mail-Server nutzte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.04.2025 09:16 Uhr Die Sicherheitsl\u00fccken in der US-Regierung sind offenbar umfassender als gedacht: Vertrauliches soll wiederholt \u00fcber&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4413,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,3930,14,15,12,3931,64,3929],"class_list":{"0":"post-4412","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-kommunikation","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-sicherheit","19":"tag-usa","20":"tag-waltz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114272981838678975","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4412"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4412\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}