{"id":441294,"date":"2025-09-22T03:08:13","date_gmt":"2025-09-22T03:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/441294\/"},"modified":"2025-09-22T03:08:13","modified_gmt":"2025-09-22T03:08:13","slug":"ein-roman-ueber-eine-aussergewoehnliche-wohngemeinschaft-in-der-ddr-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/441294\/","title":{"rendered":"Ein Roman \u00fcber eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Wohngemeinschaft in der DDR \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Es gab sie tats\u00e4chlich \u2013 die \u201eBruderschaft Hartroda\u201c. Man glaubt es kaum, wenn man in diesen Roman von Karsten Krampitz eintaucht. So etwas soll in der DDR m\u00f6glich gewesen sein? Ein geradezu utopisches Projekt in einem Land, in dem alles geregelt, \u00fcberwacht und misstrauisch be\u00e4ugt war? Eine Gruppe von jungen Menschen mit schweren Behinderungen, die Ende der 1970er Jahre die Nase voll hatten vom Weggesperrtsein in einem kirchlichen Pflegeheim. Sie wollten raus und ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren. Und sie wussten auch, wie es gehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Denn dazu brauchten sie tats\u00e4chlich nur ein eigenes Haus. Ihre Pfleger w\u00fcrden sie aus ihrer kleinen Rente und dem Pflegegeld bezahlen k\u00f6nnen. Und Leute, die bereit waren, mit ihnen in die Provinz zu gehen, gab es damals. Leute wie den schweigsamen Mozek, die selbst keinen Platz fanden in der Gesellschaft, die selbst innerlich zerrissen waren und mit ihrem Dienst an den jungen Pfleglingen im Rollstuhl auch ein wenig von dem gutzumachen versuchten, was in ihnen selbst kaputt war.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/d73b491a31974940b471c3f06953df4a.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Einer dieser tats\u00e4chlichen Pfleglinge war Matthias Vernaldi, dessen Name auch der Preis tr\u00e4gt, den Karsten Krampitz f\u00fcr diesen Roman bekommen hat. Und er war wohl auch das Vorbild f\u00fcr Gruns, die zentrale Figur in diesem Aussteiger-Roman, der das Thema \u201eAussteiger in der DDR\u201c endlich auch einmal von einer Seite thematisiert, die es bislang so noch nicht in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit geschafft hat.<\/p>\n<p>Was \u00fcberrascht. Und andererseits auch wieder nicht. Denn gerade die mediale Verengung der Berichterstattung \u00fcber die DDR gleich in den fr\u00fchen 1990er Jahren hat auch daf\u00fcr gesorgt, dass ganz elementare Themen der DDR-Geschichte regelrecht ignoriert und ausgeblendet wurden. Dazu h\u00e4tte man wahrnehmen m\u00fcssen, welches eigentlich die Themen waren, die den Film, die Musik und die Literatur in der sp\u00e4ten DDR eigentlich beherrschten, was diskutiert wurde und die Herzen der Leser und Zuschauer besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>Und das waren in der Mehrheit alles Aussteigerthemen. Geschichten \u00fcber Menschen, die auf die verschiedenste Weise aus dem Trott, der Bevormundung, den Zw\u00e4ngen einer Gesellschaft herauswollten, die den Menschen nur als Funktionsteil brauchte, dabei aber seinen Willen zu einem selbstgestalteten Leben in freier Entscheidung immerzu negierte.<\/p>\n<p>Rebellion beginnt mit Tr\u00e4umen<\/p>\n<p>F\u00fcr Menschen mit schweren Behinderungen war es noch versch\u00e4rfter, denn von Barrierefreiheit war in der DDR keine Rede. Menschen mit Behinderungen sah man im Alltag praktisch nicht. Sie verschwanden vor allem in Heimen \u2013 in diesem Fall einem kirchlich betreuten. Und sie lebten ein Leben im Verschlossenen. Es war nicht vorgesehen, dass sie nach drau\u00dfen gingen. Aber das wollen sich in dieser Geschichte Gruns und seine Freunde nicht gefallen lassen. Gruns ist ein Rebell. Ein ganz und gar nicht gewaltt\u00e4tiger Rebell, das verhinderte schon seine Behinderung, die ihn an den Rollstuhl fesselte.<\/p>\n<p>Aber Rebellion beginnt im Kopf. Beginnt mit Tr\u00e4umen von einem selbstbestimmten Leben. Und wenn einer auch noch geradezu besessen ist vom Lesen und Probleml\u00f6sen wie Gruns, dann findet er auch eine Weg. Dann setzt er die Dinge und die Menschen in Bewegung. Auch den schwerf\u00e4lligen Kirchenapparat, der in Th\u00fcringen dutzende leer stehender Pfarrh\u00e4user zur Verf\u00fcgung hat. Warum nicht so ein altes Pfarrhaus zu einem ganz besonderen Ort machen? Zum Lebensort f\u00fcr eine neue Bruderschaft ganz im alten kirchlichen Sinn? Mit guten Argumenten kann man auch Kirchenleute \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Und so kam in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hartroda\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hartroda<\/a> tats\u00e4chlich zustande, was es in dieser Art nicht einmal im Westen gab: eine Lebensgemeinschaft von jungen, durch ihre Krankheit behinderten Menschen. Eigentlich eine Gemeinschaft auf Zeit, denn die \u00c4rzte haben Gruns eigentlich nur noch wenige Jahre prophezeit, bevor die Krankheit sein Leben beenden w\u00fcrde. Der Auszug nach Hartroda war also auch irgendwie die Chance, wenigstens noch ein paar selbstbestimmte Jahre drau\u00dfen zu erleben. So gesehen tats\u00e4chlich eine \u201eGesellschaft mit beschr\u00e4nkter Hoffnung\u201c.<\/p>\n<p>Predigten aus dem Rollstuhl<\/p>\n<p>Doch das Erstaunliche war: Es wurden nicht nur ein paar Jahre. Die Wohngemeinschaft gab es bis in die fr\u00fchen 1990er Jahre. Sie \u00fcberlebte auch das Land, in dem die \u201eBruderschaft Hartroda\u201c so etwas wie eine Insel gewesen war, ein Zufluchtsort f\u00fcr Menschen, die in diesem alten Pfarrhaus Platz fanden f\u00fcr ihre Vorstellungen vom Leben. Aussteiger aller Art, die das Leben der kleinen Gemeinschaft teilten oder aber auch oft nur f\u00fcr ein paar Tage hereinschneiten.<\/p>\n<p>Dabei den Haushalt der kleinen Gemeinschaft auch durcheinander brachten, denn dadurch, dass die Wohngemeinschaft auch im Westen bekannt wurde, entstand dort auch ein Netzwerk an Spendern, die das ungew\u00f6hnliche Projekt auch mit Geld unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p>Was die Spielr\u00e4ume deutlich erweiterte.<\/p>\n<p>Karsten Krampitz erz\u00e4hlt das ganze bunte Leben in dieser Gemeinschaft, geht auch auf den staatlichen Argwohn ein und die Tatsache, die sich dann nach 1990 nicht mehr leugnen lie\u00df: Dass auch hier die Stasi eine l\u00fcckenlose \u00dcberwachung organisierte. Zunder genug, um die Existenz dieser besonderen Lebensgemeinschaft bis ins Tiefste zu ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p>Dabei war Hartroda auch ein Ort, an dem eine landesweit bekannte Band namens Mischpoke ihren R\u00fcckzugsort hatte. Hier konnten die Musiker auftanken, die benachbarte Kirche gleich als Probenraum nutzen. Eine Kirche, in der Gruns auch vehemente Predigten hielt, denn seine Zeit im Rollstuhl hatte er auch genutzt, um regelrecht Theologie zu studieren.<\/p>\n<p>Nur die Priesterweihe wollte die Kirche ihm nicht zugestehen. Aber seine Predigten hatten es in sich. Denn Gruns verstand sein Amt nat\u00fcrlich nicht als H\u00fcter seiner braven Christenschafe. Seine Predigten kn\u00fcpften zwar an die Bibel an \u2013 aber sie behandelten das Leben im regulierten Staat. Es ging um menschlichen Anstand, Ehrlichkeit, Freiheit.<\/p>\n<p>Wenn es um Vertrauen geht<\/p>\n<p>Es ist kein Zufall, dass Krampitz\u2019 Geschichte mit seiner Atmosph\u00e4re an die gro\u00dfen Rocksongs der sp\u00e4ten DDR-Zeit erinnert, in denen die Melancholie sich stets mit der Frage nach einem aufrechten menschlichen Leben paarte. Nach einem ehrlichen Leben in verqueren Zust\u00e4nden. Aber nat\u00fcrlich geht Krampitz auch auf die sehr pers\u00f6nlichen Beziehungen der Pfleglinge und ihrer Pfleger ein.<\/p>\n<p>Eine Liebesgeschichte mit all ihrer Trauer und Tragik findet genauso ihren Platz wie die sehr menschliche Beziehung zwischen Mozek und Gruns. Denn in so einem Verh\u00e4ltnis gibt es keine Scham mehr. Da geht es um ganz pers\u00f6nliches Vertrauen. Ganz leise ist das der Grundtenor der Geschichte. Denn am Ende droht genau das in die Binsen zu gehen, kommt ans Licht, was auch Mozek all die Jahre in sich verschlossen hat.<\/p>\n<p>Es ist auch seine Geschichte, die Geschichte eines ehemaligen Grenzsoldaten, der unter dem, was er da getan hat, gelitten hat. Auch das war lange zu erz\u00e4hlen. Es waren keine Monster, die da an der Grenze standen und Befehl hatten zu schie\u00dfen. Es waren junge M\u00e4nner, die oft selbst nicht wussten, wie man ein eigenes Leben bestehen kann. Und manche sind an diesem Dienst zerbrochen.<\/p>\n<p>Oder nahmen die blutigen Vorf\u00e4lle als Trauma mit. Flohen regelrecht davor, verkrochen sich, wie es Mozek in Hartroda tat, wo er \u00fcber die Jahre zum verl\u00e4sslichen Ruhepol wurde. Aber eben schwieg. Auch mit Gruns nicht \u00fcber sich und all das sprechen konnte, was ihn mit dem Staat und dessen Zumutungen verband.<\/p>\n<p>Am Ende von Krampitz\u2019 Roman kommt das alles hoch, ger\u00e4t die kleine Kommune nicht nur ins Scheinwerferlicht, sondern droht auch an den neuen Verh\u00e4ltnissen zu scheitern. Denn auch vorher war Gruns klar, dass diese kleine Gemeinschaft nur unter den Verh\u00e4ltnissen der verschlossenen DDR so existieren konnte. Eine Nische und Zuflucht in einem Land, in dem alles reglementiert war. Gleichzeitig ein Projekt, das selbst im Westen mit Staunen beachtet wurde. Wie war so etwas m\u00f6glich?<\/p>\n<p>War es eben nach Mauerfall, und W\u00e4hrungsunion so nicht mehr.<\/p>\n<p>Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben<\/p>\n<p>Aber gerade deshalb wird die Wohngemeinschaft Hartroda auch zu einem besonderen Beispiel f\u00fcr gelebtes Au\u00dfenseitertum in der DDR. Auch wenn Krampitz mit gro\u00dfer Kenntnis der Szene auch recht harte Worte w\u00e4hlt, mit denen die Mitglieder der kleinen Gemeinschaft sich selbst und ihre Rolle als \u201eAussortierte\u201c in einer Gesellschaft betrachteten, in der Abweichungen von der Norm eigentlich nicht vorgesehen waren.<\/p>\n<p>Aber Gruns und seine Freunde zeigen durch ihr Handeln eben auch, dass man mit Menschen, die im Sinne einer auf Funktion getrimmten Gesellschaft als \u201ewertlos\u201c abgestempelt werden, nicht umgehen kann, als w\u00e4ren sie nur l\u00e4stige B\u00fcrden, die man irgendwo ablud und versorgte. Die kleine Kommune, die auf ihre Weise auch die elementare Frage nach einem wirklich gelebten Kommunismus stellte, zeigte, dass Menschen mit Behinderungen sehr wohl das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben.<\/p>\n<p>Und dabei etwas schaffen k\u00f6nnen, was auch f\u00fcr andere Unangepasste zu einem Zufluchtsort werden konnte. Selbst f\u00fcr eine Band wie Mischpoke, die am Ende auch noch Auftrittsverbot bekommt und auf einmal vor der Frage steht, wie es nun weitergehen soll mit der Band. Die Geschichten von Band und Wohngemeinschaft verflechten sich. Erst recht, als auch Mozek beginnt, als Roadie mitzufahren.<\/p>\n<p>Welche Rolle die Wohngemeinschaft f\u00fcr ihn spielte, <a href=\"http:\/\/mondkalb-zeitung.de\/wohngemeinschaft-hartroda\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hat Matthias Vernaldi selbst einmal formuliert<\/a>: \u201eMit dem Zusammenbruch der DDR endete f\u00fcr die Wohngemeinschaft die st\u00e4ndige Bedrohung, durch Polizeieins\u00e4tze oder Inhaftierungen aufgel\u00f6st zu werden. Und es endete die Notwendigkeit einer solchen sozialen Symbiose von Leuten, die auf Hilfen im Alltag angewiesen sind, und welchen, die anderweitig nicht in die Norm passen.\u201c<\/p>\n<p>Wie wollen wir leben?<\/p>\n<p>Die Betreuungsbedingungen f\u00fcr behinderte Menschen haben sich deutlich verbessert. Aber ein Anspruch ist geblieben. Und das ist das utopische Moment der Geschichte. Denn sie erz\u00e4hlt eben auch von einem solidarischen Zusammenleben, wie es in der DDR eigentlich so nicht vorgesehen war.<\/p>\n<p>Von einem Modell des Zusammenlebens, das weit \u00fcber die abgewickelte Gesellschaft hinausweist \u2013 bis in unsere Gegenwart hinein, die mit anderen Sorgen und Zw\u00e4ngen zu k\u00e4mpfen hat. Die aber auch etwas erlebt, was sie von innen her auffrisst: die zunehmende Vereinzelung und Vereinsamung vieler Menschen.<\/p>\n<p>Und so stellt Krampitz\u2019 Geschichte eben auch die Frage noch einem solidarischen Leben. Weit \u00fcber Hartroda hinaus. Nach Orten, an denen Menschen \u2013 wie am Ende der Geschichte der Mischpoke-Roadie Schlotter \u2013 das Gef\u00fchl haben, zuhause zu sein. Nicht blo\u00df Mieter in einer Wohnung, die ihnen nicht geh\u00f6rt. Sondern wirklich zuhause, weil dieser Ort ein selbstgew\u00e4hlter ist. Mit Menschen, f\u00fcr die man sich bewusst entschieden hat.<\/p>\n<p>Ein Ort, an dem sich Leute zusammenfinden, die gemeinsam einen lebenswerten Platz schaffen wollen. Und die am Ende auch nicht weglaufen, sondern f\u00fcreinander einstehen. \u201eWas sollte jetzt noch passieren, was nicht passiert ist?\u201c, fragt sich Schlotter beim Anblick des noch nicht winterfest gemachten Hauses. \u201eBisschen Geld d\u00fcrfte auch noch da sein. Und wenn ich einfach bleibe? Wenn wir bleiben? (\u2026) Alles vergeht, auch der Schmerz. Und alles geht weiter. Tot ist, wer keine Ideen mehr hat.\u201c<\/p>\n<p>Wie wollen wir eigentlich zusammenleben?<\/p>\n<p>Solche trockenen S\u00e4tze findet man eine Menge in diesem Roman. Meist kommen sie von Gruns selbst, der letztlich der Mittelpunkt dieser besonderen Gemeinschaft ist und auch durch seine nicht ganz christlichen Predigten immer wieder Steine des Ansto\u00dfes in die Menge wirft.<\/p>\n<p>Denn auch wenn es anfangs eine recht wilde Idee war \u2013 und auch nicht wirklich im Sinne eines christlichen M\u00f6nchsordens gedacht war \u2013 hatte Gruns Vorstellung einer selbstbestimmten Wohngemeinschaft immer auch einen ernsthaften Kern, der weit \u00fcber seine Hoffnung, noch ein paar selbstbestimmte Jahre zu haben, hinausging. Wie wollen wir eigentlich zusammenleben?<\/p>\n<p>Und das gilt im Kleinen genauso wie im Gro\u00dfen. Und da merkt man dann, wenn man mit den Protagonisten der Geschichte durch die wilden Jahre in Hartroda steuert, dass das eine Frage f\u00fcr die Gegenwart ist, die sich viele Menschen stellen, bewusst und unbewusst. Das Haus muss jedenfalls erst einmal winterfest gemacht werden, \u201edamit die K\u00e4lte nicht mehr reinkommt.\u201c<\/p>\n<p>Man merkt an solchen Formulierungen, dass Krampitz auch Songs geschrieben hat. Einer l\u00e4uft thematisch durch seine Geschichte: \u201eDies. Und Paradies\u201c, ein Song, den er f\u00fcr die Blues-Rockband Freygang geschrieben hat. Und sein Buch hat er nat\u00fcrlich der Erinnerung an Matthias Vernaldi gewidmet. Denn Tr\u00e4ume werden nur Wirklichkeit, wenn einer den Mut hat, sie tats\u00e4chlich ins Rollen zu bringen.<\/p>\n<p>Und irgendwie bleibt am Ende das Gef\u00fchl, dass das nun einmal nicht nur f\u00fcr das im Nirwana verschwundene L\u00e4ndchen DDR gilt, sondern auch f\u00fcr das Heute und die Sehnsucht einer Menge Menschen nach einem Ort, an dem sie willkommen sind. Und sich gemeint f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Karsten Krampitz <a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/isbn\/9783960544692@liz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eGesellschaft mit beschr\u00e4nkter Hoffnung\u201c<\/a><\/strong> Edition Nautilus, Hamburg 2025, 22 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gab sie tats\u00e4chlich \u2013 die \u201eBruderschaft Hartroda\u201c. 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