{"id":441774,"date":"2025-09-22T07:54:13","date_gmt":"2025-09-22T07:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/441774\/"},"modified":"2025-09-22T07:54:13","modified_gmt":"2025-09-22T07:54:13","slug":"50-jahre-sicherheitstechnik-an-der-bergischen-universitaet-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/441774\/","title":{"rendered":"50 Jahre Sicherheitstechnik an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p>                    <a id=\"c73785\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a id=\"c62642\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p class=\"text-uppercase text-primary font-weight-bold mb-n4\">Zukunft studieren<\/p>\n<p>Bundesweit einzigartiges Fach feiert Geburtstag: 50 Jahre Sicherheitstechnik an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal<\/p>\n<p class=\"meta\">22.09.2025|09:45 Uhr<\/p>\n<p class=\"h3 news-teaser-text\">Mit dem \u201eWuppertaler Sicherheitstag 2025\u201c feierte die Bergische Universit\u00e4t Wuppertal am vergangenen Donnerstag das 50-j\u00e4hrige Bestehen des Fachs Sicherheitstechnik mit bundesweit einmaligem Studiengang. Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 1975 hat sich das Fach zu einer anerkannten Gr\u00f6\u00dfe entwickelt \u2013 und liefert wichtige L\u00f6sungen f\u00fcr die steigenden Herausforderungen moderner Technik- und Arbeitswelten. Damit das auch in Zukunft so bleibt, legen die Verantwortlichen gro\u00dfen Wert auf die Nachwuchsf\u00f6rderung. F\u00fcr den Bachelorstudiengang Sicherheitstechnik sind bis zum Semesterbeginn im Oktober auch noch Bewerbungen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\t\t<a id=\"c85964\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/www.uni-wuppertal.de\/fileadmin\/data\/presse\/news\/2025\/09\/Wuppertaler_Sicherheitstag_DSC6511.jpg\" title=\"\" data-title=\"Christoph Benning (VDSI), Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universit\u00e4t, Sicherheits- und Qualit\u00e4tsrecht), Uni-Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Stefan Bracke (Bergische Universit\u00e4t, Zuverl\u00e4ssigkeitstechnik und Risikoanalytik) und Fakult\u00e4tsdekan Prof. Dr. Eberhardt Schmidt beim Wuppertaler Sicherheitstag 2025. \/\/ Foto Friederike von Heyden\" data-lightbox=\"gallery-86921\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure-img img-fluid\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm_Wuppertaler_Sicherheitstag_DSC6511_d0494a8303.jpg\" width=\"900\" height=\"656\" alt=\"\"\/><br \/>\n            <\/a><\/p>\n<p class=\"\">Christoph Benning (VDSI), Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universit\u00e4t, Sicherheits- und Qualit\u00e4tsrecht), Uni-Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Stefan Bracke (Bergische Universit\u00e4t, Zuverl\u00e4ssigkeitstechnik und Risikoanalytik) und Fakult\u00e4tsdekan Prof. Dr. Eberhardt Schmidt beim Wuppertaler Sicherheitstag 2025. \/\/ Foto Friederike von Heyden<\/p>\n<p>Sicherheitstechnik in Wuppertal ist ein Fach mit einzigartigem Profil. \u201eIn dieser Breite und Interdisziplinarit\u00e4t wird Sicherheitstechnik in Deutschland nur in Wuppertal gelehrt und beforscht\u201c, berichtet Prof. Dr. Stefan Bracke, der an der Uni Wuppertal den Lehrstuhl f\u00fcr Zuverl\u00e4ssigkeitstechnik und Risikoanalytik leitet. \u201eEin Juwel\u201c, betont er weiter, \u201edas es in Zeiten mir unverst\u00e4ndlicher Einsparma\u00dfnahmen im Bereich Bildung zu sch\u00fctzen gilt.\u201c Was er damit meint, dar\u00fcber kl\u00e4rte er am Donnerstag auch beim Wuppertaler Sicherheitstag auf, mit dem das Fach gemeinsam mit 150 G\u00e4sten vor Ort sowie 100 im Livestream zugeschalteten Teilnehmer*innen das 50. Jubil\u00e4um feierte. Bracke: \u201eWir haben in Deutschland keine Rohstoffe, die uns Wohlstand erm\u00f6glichen, aber wir haben engagierte und wissbegierige, junge Menschen. An ihrer Ausbildung und damit unser aller Zukunft zu sparen, ist nicht sinnvoll.\u201c Wandel ginge nur mit exzellentem Knowhow.<\/p>\n<p><a id=\"c85965\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p><a id=\"c85966\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p><strong>Antworten auf komplexe Fragen<\/strong><\/p>\n<p>Von Innerer Sicherheit \u00fcber Cyber- und Energiesicherheit bis hin zu den kleinsten Details der Produktsicherheit \u2013 die zunehmende Komplexit\u00e4t von Prozessen, Infrastrukturen und Technologien erfordert Expert*innen, die Risiken analysieren, bewerten und beherrschbar machen k\u00f6nnen. Genau hier setzt die Sicherheitstechnik an: Sie entwickelt Methoden und Konzepte, um Gefahren f\u00fcr Mensch und Umwelt zu vermeiden oder zu minimieren. \u201eDamit leistet das Fach einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen\u201c, betont Ralf Pieper, Professor f\u00fcr Sicherheits- und Qualit\u00e4tsrecht. Darunter die Ziele \u201eHochwertige Bildung\u201c, \u201eIndustrie, Innovation und Infrastruktur\u201c sowie \u201eGesundheit und Wohlergehen\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberall gefragt<\/strong><\/p>\n<p>\u201eUnsere Absolventinnen und Absolventen sind in allen Branchen gefragt \u2013 von Industrie und Gesundheitswesen \u00fcber Forschung und Verwaltung bis hin zu Katastrophenschutz und Beratung\u201c, so Pieper bei der Jubil\u00e4umsfeier. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Fachgebiete, aus denen sich die Sicherheitstechnik an der Bergischen Uni zusammensetzt: Studierende erhalten eine fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung, die technische und psychologische Grundlagen mit den <a href=\"https:\/\/fk7.uni-wuppertal.de\/de\/fakultaet\/lehrstuehle-und-institute\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Themen Arbeitssicherheit, Arbeitswissenschaft, Umweltsicherheit, Verkehrssicherheit, Prozess- und Anlagensicherheit, Produktsicherheit und Qualit\u00e4t, abwehrender Brandschutz, Branddynamik, chemische Sicherheit, Bev\u00f6lkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit, Zuverl\u00e4ssigkeitstechnik und Risikoanalytik, Sicherheits- und Qualit\u00e4tsrecht sowie soziotechnische Systeme<\/a> verbindet. \u201eMeine Kolleginnen und Kollegen haben unter anderem Chemie, Medizin, Physik oder auch Psychologie studiert und betreiben auf dieser Grundlage nun fundiert Sicherheitstechnik\u201c, merkte Fakult\u00e4tsdekan Prof. Dr. Eberhard Schmidt an. Das mache die Sicherheitstechnik in Wuppertal zu einer Querschnitts-, fast zu einer Universaldisziplin.<\/p>\n<p>Dies spiegelt sich auch im Werdegang von Absolvent Ole Hans wider: 2016 begann er sein Studium in Wuppertal. Wie viele andere, wollte auch er zu Beginn in den Bereich Arbeitsschutz oder zur Feuerwehr. \u201eAber dadurch, dass der Studiengang so vielf\u00e4ltig ist, habe ich mich ausprobiert, und bin zu dem Entschluss gekommen, meinen Master im Qualit\u00e4tsingenieurwesen zu machen, um danach wiederum zu merken, dass das nicht ganz das Richtige f\u00fcr mich ist, und ich wieder zur\u00fcck zur Sicherheitstechnik bin.\u201c Sein umfangreiches Wissen setzt er heute f\u00fcr die Automobilindustrie ein. \u201eDieses Ausprobieren macht das Studium sehr einzigartig\u201c, so Hans.<\/p>\n<p><a id=\"c85967\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p><a id=\"c85968\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p>Auch Christoph Benning hat in Wuppertal studiert. Aus seiner T\u00e4tigkeit als Vorstandsmitglied im Verband f\u00fcr Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) kann er best\u00e4tigen: \u201eAlle die ich kenne, kommen sehr gut zurecht mit dem, was sie hier in Wuppertal gelernt haben und k\u00f6nnen es gut anwenden \u2013 fachlich, methodisch und kommunikativ.\u201c Und an den Nachwuchs gerichtet formuliert er: \u201eWas kann es Sch\u00f6neres geben, als f\u00fcr Sicherheit zu sorgen?\u201c Das n\u00f6tige R\u00fcstzeug daf\u00fcr bekomme man in Wuppertal.<\/p>\n<p><a id=\"c85973\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"figure-img img-fluid\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/csm_2_Grifflenberg_PGP0414_a096d71bd7.jpg\" width=\"900\" height=\"600\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">Schutz in verschiedenen Facetten des Lebens bietet der Sicherheitsgurt \u2013 wie er gepr\u00fcft wird, lernen angehende Sicherheitstechniker*innen im Studium. \/\/ Foto Peter Gwiazda<\/p>\n<p><strong>Forschung f\u00fcr die Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Wie fundiert dieses R\u00fcstzeug ist, zeigten beim Jubil\u00e4umstag die Professor*innen und wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Sicherheitstechnik mit Einblicken in ihre Forschung \u2013 von Brandschutz und technischer Zuverl\u00e4ssigkeit \u00fcber Arbeitssicherheit und Materialwissenschaft bis hin zu gesellschaftlichen Fragen der Sicherheit. Die insgesamt acht Beitr\u00e4ge waren e<strong>ine Auswahl aus <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-47473-7\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">einem neuen Gesamtwerk zur Sicherheitstechnik<\/a><\/strong>. Das auf Englisch unter dem Titel<strong> \u201eSafety Engineering \u2013 Fundamentals, Methods, Research topics\u201c<\/strong> von Prof. Bracke und Prof. Pieper herausgegebene neue Buch ist p\u00fcnktlich zum Jubil\u00e4um erschienen. \u201eUnser Ziel mit dem Tagungsband ist es, den Facettenreichtum der Sicherheitstechnik und dem, was sie anzubieten hat, darzustellen. So kamen 20 Beitr\u00e4ge von insgesamt 80 Autor*innen zusammen\u201c, so Prof. Bracke.<\/p>\n<p>Diese w\u00fcrden vor allem zeigen, dass an der Uni Wuppertal nicht nur im \u201estillen K\u00e4mmerlein\u201c geforscht wird, wie Uni-Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff in ihrem Gru\u00dfwort beim Sicherheitstag betonte. Das w\u00e4re auch nicht sinnvoll f\u00fcr die Gesellschaft. \u201eDie Themen der Sicherheitstechnik begegnen uns jeden Tag \u2013 sie ist dabei nicht nur Lebensretter; Sicherheitstechnik ist als Beschleuniger zu sehen, viele technische Entwicklungen w\u00e4ren ohne sie nicht denkbar\u201c, so Wolff. Viele Jobs w\u00fcrden sicher verloren gehen, wenn Unternehmen mit Hilfe auch aus der Sicherheitstechnik und Arbeitswissenschaft nicht innovativ bleiben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Und in Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich besch\u00e4ftigen auch wir uns mit der Weiterentwicklung unseres Fachs\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Bracke. Seien es neue Anwendungsfelder, die das Thema K\u00fcnstliche Intelligenz mit sich bringt, oder das Angebot neuer Studieng\u00e4nge, wie der in der Planung weit fortgeschrittene <strong>Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen<\/strong>.<\/p>\n<p>Inzwischen h\u00e4tten zudem andere Bildungsanbieter das Fach Sicherheitstechnik in ihr Portfolio aufgenommen, wenngleich nicht in der interdisziplin\u00e4ren Breite wie in Wuppertal. \u201eLetztlich hilft das bei der Verbreitung der Sicherheitstechnik und bei der Innovations- und Wettbewerbsf\u00f6rderung\u201c, res\u00fcmiert Prof. Pieper, der damit hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft der Wuppertaler Sicherheitstechnik blickt.<\/p>\n<p><a id=\"c85969\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n<p><a id=\"c85970\" class=\"jump-link\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a0 \u00a0 Zukunft studieren Bundesweit einzigartiges Fach feiert Geburtstag: 50 Jahre Sicherheitstechnik an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal 22.09.2025|09:45&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":441775,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[11620,11621,3364,29,21924,597,30,2766,1209,176,21923,4938,5162,4418],"class_list":{"0":"post-441774","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-studieren","9":"tag-uni","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-einschreiben","13":"tag-forschung","14":"tag-germany","15":"tag-hochschule","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-nrw","18":"tag-studiengang","19":"tag-studium","20":"tag-universitaet","21":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115246875623254660","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/441774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=441774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/441774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/441775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=441774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=441774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=441774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}