{"id":442306,"date":"2025-09-22T12:51:12","date_gmt":"2025-09-22T12:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/442306\/"},"modified":"2025-09-22T12:51:12","modified_gmt":"2025-09-22T12:51:12","slug":"auswirkungen-des-hackerangriffs-noch-am-flughafen-ber-zu-spueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/442306\/","title":{"rendered":"Auswirkungen des Hackerangriffs noch am Flughafen BER zu sp\u00fcren"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.09.2025 14:13 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Auswirkungen eines Hackerangriffs sind an den Flugh\u00e4fen auch heute noch zu sp\u00fcren. Am Berliner Flughafen BER kommt es wieder zu Wartezeiten. In Br\u00fcssel soll die H\u00e4lfte der geplanten Abfl\u00fcge gestrichen werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Hackerangriff auf Check-in-Systeme mehrerer europ\u00e4ischer Flugh\u00e4fen hat weiter Auswirkungen f\u00fcr Passagiere. Am Berliner Flughafen (BER) kam es auch heute zu l\u00e4ngeren Wartezeiten und zeitweise deutlichen Versp\u00e4tungen von \u00fcber einer Stunde bei den Abfl\u00fcgen, wie ein Sprecher sagte. Die betroffenen Systeme des IT-Dienstleisters Collins Aerospace f\u00fcr die Passagierabfertigung seien noch nicht wiederhergestellt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Versch\u00e4rfend kam in Berlin hinzu, dass es wegen der R\u00fcckreise Tausender Marathonl\u00e4ufer am Berliner Flughafen ein deutlich h\u00f6heres Passagieraufkommen als normalerweise gab. Mit 95.000 Passagieren w\u00fcrden viel mehr Menschen erwartet als an einem normalen Montag mit 75.000 bis 85.000, sagte ein Sprecher. Flugg\u00e4ste wurden gebeten, online einzuchecken und ihr Gep\u00e4ck nach M\u00f6glichkeit selbstst\u00e4ndig an den Automaten aufzugeben.<\/p>\n<p>    Keine Gefahr laut der Bundesregierung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte am Montag: &#8222;F\u00fcr den Luftsicherheitsbereich gab es keinerlei Beeintr\u00e4chtigung oder Gefahr.&#8220; Er verwies auf die beratende Rolle des Bundesamtes f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in solchen F\u00e4llen hin. Zudem sei die Umsetzung der europ\u00e4ischen NIS-2-Richtlinie geplant, \u00fcber die der Bundestag noch abschlie\u00dfend beraten muss. Mit dieser Richtlinie solle die Versorgungssicherheit auch mit Blick auf solche Dienstleister &#8222;erh\u00f6ht und gesichert werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die NIS-2-Richtlinie sieht Mindestanforderungen an organisatorische und technische Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung von Cyberangriffen vor. Au\u00dferdem sind Meldepflichten \u00fcber Sicherheitsvorf\u00e4lle f\u00fcr Unternehmen aus bestimmten Bereichen geplant. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Transport und Verkehr sowie Energie und Gesundheitswesen.\u00a0<\/p>\n<p>    EU-Beh\u00f6rde: Strafverfolgungsbeh\u00f6rden ermitteln<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Cybersicherheitsagentur der Europ\u00e4ischen Union ENISA best\u00e4tigte inzwischen, dass es sich um einen Hackerangriff gehandelt habe. Die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden ermittelten, sagte ein Sprecher der Beh\u00f6rde nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die von Hackern angegriffene Firma Collins Aerospace, deren Computerprogramme zum Einchecken dienen, teilte mit, dass sie mit vier betroffenen Flugh\u00e4fen und Airline-Kunden zusammenarbeite. Updates, um die volle Funktionalit\u00e4t wiederherzustellen, seien fast fertig.<\/p>\n<p>    H\u00e4lfte der Fl\u00fcge in Br\u00fcssel sollen gestrichen werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch in den ebenfalls betroffenen Flugh\u00e4fen in Dublin, Br\u00fcssel und London m\u00fcssen Passagiere weiter mit Auswirkungen des Cyberangriffs rechnen. Der Flughafen Br\u00fcssel etwa hat die Fluggesellschaften nach eigenen Angaben gebeten, die H\u00e4lfte der am Montag geplanten Abfl\u00fcge zu streichen. Ein Sprecher des Br\u00fcsseler Flughafens sagte, Collins Aerospace habe noch keine sichere, aktualisierte Version der Software geliefert, um die volle Funktionsf\u00e4higkeit wiederherzustellen. Bereits am Sonntag seien 50 der 257 geplanten Abfl\u00fcge gestrichen worden.<\/p>\n<p>    Hintergr\u00fcnde des Hackerangriffs unklar<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der IT-Dienstleister Collins Aerospace war am Freitagabend zur Zielscheibe eines Cyberangriffs geworden. Die Hintergr\u00fcnde sind weiterhin unklar. Wegen der Attacke meldeten die Flugh\u00e4fen Berlin, Br\u00fcssel, Dublin und London Heathrow Probleme bei der Passagierabfertigung, wie die Dachorganisation der Flugsicherung, Eurocontrol, mitteilte. Die anderen gro\u00dfen deutschen Flugh\u00e4fen waren nicht betroffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.09.2025 14:13 Uhr Die Auswirkungen eines Hackerangriffs sind an den Flugh\u00e4fen auch heute noch zu sp\u00fcren. 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