{"id":442773,"date":"2025-09-22T17:15:14","date_gmt":"2025-09-22T17:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/442773\/"},"modified":"2025-09-22T17:15:14","modified_gmt":"2025-09-22T17:15:14","slug":"starkregen-erdrutsche-fluten-zwei-menschen-sterben-bei-unwetter-in-suedeuropa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/442773\/","title":{"rendered":"Starkregen, Erdrutsche, Fluten: Zwei Menschen sterben bei Unwetter in S\u00fcdeuropa"},"content":{"rendered":"<p>                    Starkregen, Erdrutsche, Fluten<br \/>\n                Zwei Menschen sterben bei Unwetter in S\u00fcdeuropa<\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.09.2025, 17:40 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Italien, Frankreich und Spanien fallen in k\u00fcrzester Zeit gro\u00dfe Mengen Regen. Fl\u00fcsse treten \u00fcber die Ufer, Stra\u00dfen werden \u00fcberschwemmt, Menschen sind in ihren Autos gefangen. Hunderte Male werden Rettungskr\u00e4fte alarmiert, doch in zwei F\u00e4llen k\u00f6nnen sie nichts mehr tun.<\/strong><\/p>\n<p>Bei starken Regenf\u00e4llen in Frankreich und Spanien sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen: Eine 55 Jahre alte Frau starb in der Bretagne in ihrem Auto, wie die franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden mitteilten. Am Vortag war in der N\u00e4he von Barcelona in Nordostspanien eine Leiche in einem Fluss geborgen worden. Unklar ist, ob es sich um einen von zwei Vermissten handelte, deren Auto zuvor von den Wassermassen mitgerissen worden war.<\/p>\n<p>Die in der Bretagne gestorbene Frau sei auf einer \u00fcberfluteten Stra\u00dfe unterwegs gewesen, teilte die Pr\u00e4fektur des D\u00e9partements C\u00f4tes-d&#8217;Armor mit. Sie habe das Fahrzeug vor den ansteigenden Wassermassen nicht mehr rechtzeitig verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Bretagne, aber auch in S\u00fcdfrankreich und in der spanischen Region Katalonien hatte es am Sonntag und Montag heftige Regenf\u00e4lle gegeben. In der Bretagne fielen stellenweise mehr als 100 Millimeter Wasser innerhalb von 24 Stunden. Mehrere Fernstra\u00dfen mussten zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.<\/p>\n<p>Im s\u00fcdfranz\u00f6sischen Marseille alarmierten innerhalb weniger Stunden etwa 700 Menschen die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Rettungskr\u00e4fte befreiten mehrere Menschen, die wegen der heftigen Regenf\u00e4lle ihre Autos nicht verlassen konnten. Vier Schulen blieben geschlossen. Ein Fu\u00dfballspiel zwischen Marseille und Paris Saint-Germain sowie ein Rugbyspiel in Toulon wurden am Sonntag wegen des heftigen Regens verschoben.<\/p>\n<p>Spanien: Menschen in Seilbahn gefangen<\/p>\n<p>In Spanien befreiten Feuerwehrleute 27 Menschen, die in einer Seilbahn zum Kloster Montserrat blockiert waren. Wegen des Unwetters war es dort zu Erdrutschen gekommen. Mehrere Dutzend Fl\u00fcge von und nach Barcelona wurden gestrichen oder versp\u00e4teten sich. Das Unwetter beeintr\u00e4chtigte auch den Bahnverkehr. Erdrutsche und umgest\u00fcrzte B\u00e4ume blockierten mehrere Bahnstrecken.<\/p>\n<p>Im Oktober vergangenen Jahres hatten starke Regenf\u00e4lle im Osten und S\u00fcden Spaniens zu massiven \u00dcberschwemmungen gef\u00fchrt, besonders hart traf es die Provinz Valencia. Nach Angaben der Regierung kamen 236 Menschen ums Leben, es war die schlimmste Katastrophe dieser Art in Spanien seit Jahrzehnten.<\/p>\n<p> Italien: Wasser kniehoch auf Stra\u00dfen<\/p>\n<p>Auch im Norden Italiens traten nach heftigen Regenf\u00e4llen mehrere Fl\u00fcsse \u00fcber die Ufer. In verschiedenen Gemeinden wie in der Stadt Cabiate zwischen Mailand und dem Comer See floss das Wasser kniehoch durch die Stra\u00dfen. In der Region gingen Erdrutsche nieder. Mehrere Bahnverbindungen wie die Strecke Como-Chiasso sind unterbrochen. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage sagen die Meteorologen weiteren Regen voraus. Rund um den Comer See sind derzeit auch noch viele Urlauber aus Deutschland unterwegs.<\/p>\n<p>Die Rettungskr\u00e4fte haben Hubschrauber im Einsatz, um Menschen zu Hilfe zu kommen, die durch das Wasser in ihren H\u00e4usern eingeschlossen sind. Von einem Campingplatz wurden mehr als ein Dutzend Urlauber in Sicherheit gebracht, die von den Regenf\u00e4llen in der Nacht \u00fcberrascht worden waren. Eine Frau wird vermisst.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26048903-1758550426000\/16-9\/750\/548639468.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Autos versinken in Cabiate n\u00f6rdlich von Mailand in den Wassermassen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/548639468.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Autos versinken in Cabiate n\u00f6rdlich von Mailand in den Wassermassen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance\/dpa\/Vigili del Fuoco)<\/p>\n<p>Betroffen war auch die Millionenmetropole Mailand, die Hauptstadt der Region Lombardei. Dort trat der Fluss Seveso \u00fcber die Ufer. Die Stadtverwaltung empfahl gro\u00dfe Vorsicht in der N\u00e4he des Flusses, insbesondere in Unterf\u00fchrungen. Zudem wurden die Einwohner aufgefordert, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Parks zu verlassen.<\/p>\n<p>Starkregen wird Wissenschaftlern zufolge durch den Klimawandel h\u00e4ufiger und heftiger. Eine w\u00e4rmere Atmosph\u00e4re nimmt mehr Wasser auf, das dann abregnet und so auch das Risiko und die Intensit\u00e4t von \u00dcberschwemmungen erh\u00f6ht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Starkregen, Erdrutsche, Fluten Zwei Menschen sterben bei Unwetter in S\u00fcdeuropa 22.09.2025, 17:40 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":442774,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[17989,93085,156,13,984,355,14,15,12,4026,1719,10,8,9,11,4028,103,104],"class_list":{"0":"post-442773","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-extremwetter","9":"tag-fluesse-und-seen","10":"tag-frankreich","11":"tag-headlines","12":"tag-international","13":"tag-italien","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-spanien","18":"tag-todesfaelle","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-unwetter","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115249081690298213","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/442773","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=442773"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/442773\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/442774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=442773"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=442773"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=442773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}