{"id":443189,"date":"2025-09-22T21:20:11","date_gmt":"2025-09-22T21:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443189\/"},"modified":"2025-09-22T21:20:11","modified_gmt":"2025-09-22T21:20:11","slug":"darm-mit-charme-autorin-giulia-enders-im-interview-ueber-ihr-neues-buch-organisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443189\/","title":{"rendered":"\u201eDarm mit Charme\u201c-Autorin Giulia Enders im Interview \u00fcber ihr neues Buch \u201eOrganisch\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Frau Dr. Enders, \u201eDarm mit Charme\u201c war weltweit ein Bestseller. Nun gibt es Ihr neues Buch \u201eOrganisch\u201c \u2013 was haben Sie in den vergangenen elf Jahren gemacht?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">DR. GIULIA ENDERS:<\/strong> Zun\u00e4chst habe ich mein Medizinstudium abgeschlossen. Danach habe ich mir ein halbes Jahr Pause genommen, um einmal durchzuschnaufen. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/bundesregierung-rettet-kliniken-mit-milliardenhilfen-finanzierung-in-der-kritik-110716644\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Anschlie\u00dfend habe ich begonnen, in einem Krankenhaus zu arbeiten<\/a> und habe unter anderem mit meiner Schwester Jill, die ja meine B\u00fccher illustriert, eine Ausstellung zu \u201eDarm mit Charme\u201c gemacht. Und ich habe an einer Netflix-Doku zu Gesundheitsthemen mitgewirkt \u2013 eine interessante Mischung also.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">\u201eDarm mit Charme\u201c \u00fcberrascht schon beim Titel. Ihr neues Buch \u201eOrganisch\u201c kommt da irgendwie schwerer r\u00fcber&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Mit meinem ersten Buch wollte ich ja den Darm vor allem auch aus der Schmuddelecke holen. Daf\u00fcr war Humor besonders wichtig. Jetzt will ich unsere Organe erkl\u00e4ren, die sind zum Gl\u00fcck in keiner Schmuddelecke, daher ist der Titel, aber auch der Ton des Buches ein anderer.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Welche Intention verfolgen Sie mit Ihrem neuen Buch?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Ich finde, wir haben manchmal den Zugang zu unseren Organen verloren. In meinem Buch lade ich dazu ein, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/waldbaden-abkuehlung-und-energietanken-im-wald-das-ist-wichtig-bei-waldbesuch-12-09-25-110587267\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">durch unseren K\u00f6rper zu laufen wie bei einem Waldspaziergang, bei dem man zu sich und damit zur Ruhe<\/a> kommt, aber auch Ehrfurcht empfindet, weil man pl\u00f6tzlich alles besser versteht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Aber an Gesundheitsratgebern mangelt es ja wahrlich nicht. Wir werden von Tipps doch regelrecht \u00fcberschwemmt.<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Wir werden damit bombardiert!\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und trotzdem f\u00fchlen sich so viele Menschen krank. Am mangelnden Wissen kann es doch nicht liegen, oder?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Ich habe den Eindruck, dass sich bei vielen Menschen die ganzen Tipps zu einer nicht enden wollenden To-Do-Liste auft\u00fcrmen: Da m\u00fcssen zum Fr\u00fchst\u00fcck Chiasamen gegessen werden, dann folgt ein Smoothie und bei der Arbeit soll alle 30 Minuten entspannt und tief durchgeatmet werden. Das sind aber oft alles nur Aufgaben, die ich abarbeite, ohne dass ein Grundverst\u00e4ndnis daf\u00fcr da ist, was in meinem K\u00f6rper abl\u00e4uft und warum er das eine oder andere braucht. Dabei sind unsere K\u00f6rper ja keine Maschinen, bei denen immer die gleichen Programme zum Erfolg f\u00fchren. Jeder K\u00f6rper braucht etwas anderes. Aber erst, wenn ich beispielsweise wirklich verstehe, warum mich langsames Ausatmen beruhigt, oder, was es mit den Sonnenstrahlen auf sich hat, dann kann ich selbst entscheiden, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/hautkrebs-in-bayern-alarmierende-zunahme-und-wichtige-sonnenschutz-tipps-109145751\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">was ich tue, dann muss mir niemand sagen: Crem dich ein!<\/a>\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Apropos Eincremen. Ein paar Tipps geben Sie schon. So schreiben Sie beispielsweise, dass man statt Kollagencreme Karottensaft trinken und h\u00fcpfen soll&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Das ist mehr so eine lustige Anmerkung. Weil einem pl\u00f6tzlich klar wird, wenn man einmal verstanden hat, wie die Haut aufgebaut ist, dass da viele Wirkstoffe von au\u00dfen, die uns beispielsweise als Anti-Aging-Mittelchen verkauft werden, gar nicht durchkommen. Vieles kann von innen besser wirken. Beispielsweise Vitamin A im Karottensaft. Das kann man gerne ausprobieren. Und H\u00fcpfen schadet auch nicht, das f\u00fchrt garantiert zu einer besseren Durchblutung.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Und Sie schreiben, dass eine siebenmin\u00fctige Handmassage gerade Menschen, die unter Selbstzweifeln leiden, besonders guttut und wie wichtig \u00fcberhaupt echte Ber\u00fchrungen f\u00fcr den K\u00f6rper, f\u00fcr unser Wohlbefinden sind. Ist das ein Appell, weil unser Alltag so digital geworden ist und sich viele auch einsam f\u00fchlen?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Viele Menschen sp\u00fcren, dass ihnen etwas fehlt. Sie k\u00f6nnen aber nicht sagen, was es ist. Auf der Suche nach guten Gef\u00fchlen sitzen wir Stunde um Stunde vor dem Smartphone, f\u00fchlen uns danach aber nicht besser. Wer einmal verstanden hat, wie unser Gehirn funktioniert, der kann erkennen, was hier schiefl\u00e4uft: Wenn ich beispielsweise nur digital im Austausch mit anderen stehe, denkt mein Gehirn immer und immer wieder: Jetzt wird gleich das Bed\u00fcrfnis nach k\u00f6rperlicher N\u00e4he, nach Zugeh\u00f6rigkeit erf\u00fcllt. Dies passiert aber ja nie wirklich, weil nur das Auge die Kontakte sieht, es aber nie zu einer echten Begegnung kommt. Mein Gehirn wird praktisch von den sozialen Medien get\u00e4uscht. Das ist, als w\u00fcrde man Wasser trinken, das keines ist. Das Problem in unserer Zeit ist doch, dass wir den K\u00f6rper und seine Bed\u00fcrfnisse oft ignorieren und vergessen. Wenn wir unseren K\u00f6rper aber wieder ins Boot holen und unsere Bed\u00fcrfnisse verstehen und erkennen, wann sie wirklich erf\u00fcllt werden, dann k\u00f6nnen wir auch wieder gl\u00fccklich werden oder zumindest zufriedener.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Die Sehnsucht nach dem Sp\u00fcren des K\u00f6rpers ist enorm, man denke nur an all die Kurse, in denen richtig geatmet wird&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Aber da gibt es meines Erachtens einen gro\u00dfen Unterschied: In den Kursen sagt mir jemand anderes genau, wie viele Sekunden ich jetzt ein- und wie viele Sekunden ich jetzt ausatmen muss und ich befolge das. Wenn ich aber einmal verstanden habe, wie meine Lunge funktioniert und dass beim Ausatmen mein Herz weniger zu tun hat und die Nerven um das Herz entspannen, was wiederum dazu f\u00fchrt, dass die Nerven drumherum und mein Gehirn entspannen, dann wei\u00df ich selbst, was ich zu tun habe. Es geht darum, l\u00e4nger auszuatmen als ein. Das war\u2019s schon. St\u00e4ndig gesagt zu bekommen, was ich tun muss, ist ein anderer Ansatz als meiner: Ich habe einfach die Hoffnung, dass ich meinem K\u00f6rper mehr Gutes tun kann, wenn ich ihn von innen, also organisch, auch verstehe. Ich glaube, dieser Weg funktioniert besser.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Zumal Sie schreiben, dass Ihnen das Verst\u00e4ndnis Ihres K\u00f6rpers sogar geholfen hat, mit Trauer umzugehen. Als Ihre Oma gestorben ist, war das f\u00fcr Sie ein sehr schmerzhafter Verlust&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Ja, meine Oma hat mich mit aufgezogen, sie wohnte im Haus meiner Mutter. Und als sie 2019 starb, dachte ich zun\u00e4chst, ich werde ein Totalausfall sein. Doch ich habe \u00fcberhaupt nichts gef\u00fchlt. Sogar meine Angst im Dunkeln war weg \u2013 alles war weg. Damals hatte ich eine Patientin mit einer Wundheilungsst\u00f6rung. Also vertiefte ich mich noch einmal in dieses Thema. Und das hat mir mehr geholfen als die psychologischen Ratgeber, zu denen ich schon gegriffen hatte. Ich habe mich damals bei der Haut wiedergefunden: Bei Verletzungen w\u00e4chst ja ein Schorf, der auch ganz gef\u00fchllos ist. Und man hat oft den Eindruck, darunter tut sich nichts. Darunter tut sich aber jede Menge, es werden Immunzellen angelockt, es erneuert sich viel. Allerdings ist es eben wichtig, die Stelle in Ruhe zu lassen, nicht aufzukratzen, sie zu sch\u00fctzen. Das hat mir bei der Heilung geholfen, ich konnte einfacher loslassen und dann auch weinen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Nicht nur zu Ihrer Oma hatten Sie ein inniges Verh\u00e4ltnis. Bevor Sie Lunge, Immunsystem, Haut, Muskeln und Gehirn erkl\u00e4ren, erz\u00e4hlen Sie uns liebevoll von Menschen \u2013 vor allem von Frauen \u2013 die f\u00fcr Ihr Leben wichtig sind. Frauen gelten generell als gesundheitsbewusster. Haben Sie einen Tipp, wie M\u00e4nner ein anderes Verh\u00e4ltnis zu ihren Organen bekommen?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Da habe ich schon einiges an Feedback erhalten. Den M\u00e4nnern hat vor allem das Kapitel zu den Muskeln gefallen! Vielleicht sollten sie damit anfangen\u2026\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">War naheliegend.<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Nun, bei vielen M\u00e4nnern ist tats\u00e4chlich der Muskelaufbau, aber auch die Fitness ein zentrales Thema. Das gleicht aber auch ein wenig aus: Frauen werden oft am Aussehen gemessen und M\u00e4nner f\u00fchlen sich in dieser Hinsicht oft getrieben, Muskeln aufzubauen und lassen sich einreden, welche Shakes sie trinken sollen. Gleichzeitig wollen sie Mechanismen hinter einer Sache verstehen. Erst, wenn sie verstanden haben, wie und warum etwas l\u00e4uft, l\u00f6st das eine Verhaltens\u00e4nderung aus. Das habe ich immer wieder im Krankenhaus bei Patienten beobachtet: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/gesundheitsrisiko-warum-viele-maenner-zu-spaet-zum-arzt-gehen-103124171\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">Wenn ich meinem Patienten sage, es w\u00e4re gut, die Ern\u00e4hrung umzustellen und weniger Bratw\u00fcrste zu essen, dann bringt das in aller Regel gar nichts.<\/a> Wenn ich ihm aber erkl\u00e4re, wie das ganze Bratfett direkt in sein Herz gekippt wird, sieht das schon anders aus. Fett gelangt nach der Verdauung n\u00e4mlich nicht wie andere N\u00e4hrstoffe \u00fcber Blutgef\u00e4\u00dfe zur Leber, sondern geht schnurstracks \u00fcber Lymphgef\u00e4\u00dfe zum Herz. Daher kann es nicht so ordentlich gepr\u00fcft und sozusagen direkt entgiftet werden wie anderes und deshalb leiden das Herz und die Blutgef\u00e4\u00dfe drumherum meist als Erstes unter schlechter Ern\u00e4hrung. Wer das versteht, kann den Tipp, auf gutes Fett zu achten, besser nachvollziehen und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand bewusster isst, wird gr\u00f6\u00dfer.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Aber mal ehrlich: Vieles, was unser K\u00f6rper braucht, wissen wir doch schon gut, dennoch fehlt es einfach an der Umsetzung, weil der innere Schweinehund \u2013 um bei der Bratwurst zu bleiben \u2013 zu fett ist&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Es kommt meines Erachtens vor allem auf die innere Haltung an. Ich habe f\u00fcr mich festgestellt: Je tiefer ich etwas verstehe, umso eher \u00e4ndere ich meine Haltung. Wir kennen das doch alle: Wie oft nimmt man sich vor, nicht mehr so viel am Handy herumzuh\u00e4ngen? <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/elterninitiative-fordert-smartphone-verbot-fuer-kinder-bis-14-jahre-110411211\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"noopener\">St\u00e4ndig! Und am n\u00e4chsten Tag h\u00e4nge ich trotzdem wieder die ganze Zeit an dem Ger\u00e4t fest.<\/a> Wenn ich aber auch da \u2013 \u00e4hnlich zur Sehnsucht nach Ber\u00fchrung \u2013 einmal verstanden habe, wie in dem Fall meine Belohnungszellen im Gehirn durch die sozialen Medien oder beispielsweise auch durch Snacks st\u00e4ndig an der Nase herumgef\u00fchrt werden, dann st\u00f6rt mich das. Die armen Belohnungszellen wollen mir nur Gutes tun. Und sie werden vom Smartphone so lange in die Irre gef\u00fchrt, bis sie total abstumpfen oder erm\u00fcden. Das lass ich nicht gerne zu! Da f\u00e4llt es mir leichter, das Handy auch mal wegzulegen. Ich f\u00fchle mich dann auch nicht mehr so ausgeliefert. Wir k\u00f6nnen Komplizen unseres K\u00f6rpers werden und selbst erkennen, was er wirklich braucht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Viel Bewegung braucht er auch&#8230;<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Ja, aber das Problem, das viele auch da haben, ist doch das: Sie gehen abends noch ins Fitnessstudio, weil sie Angst davor haben, zu dick zu werden oder krank. Sie f\u00fchlen sich von au\u00dfen dazu verdonnert. Wenn ich aber mal verstanden habe, dass ich beim Sport vor allem auch mein Gehirn umbaue und schon nach einer Stunde die Rezeptoren f\u00fcr Motivations- oder Gl\u00fcckshormone ver\u00e4ndere, dann wird mir klar, dass es beim Sport nicht nur um Muskeln oder Fitness geht. Dann kann ich abends \u2013 jetzt mal flapsig formuliert \u2013 sagen: Hey Gehirn, was hast du heute wieder alles geschafft, jetzt ist Feierabend, lass uns noch etwas machen, bei dem die Muskeln dir etwas Gutes tun. Oder im besten Fall: ein Sport, der Muskeln und Gehirn Freude macht! Damit w\u00e4re vielleicht auch etwas Druck drau\u00dfen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Wohin geht Ihr Weg nun? Sie gehen auf Lesereise \u2013 und dann? In einem Interview haben Sie von Pl\u00e4nen f\u00fcr eine proktologische Praxis speziell f\u00fcr Frauen erz\u00e4hlt.<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Also bis Sommer 2026 bin ich tats\u00e4chlich auf Lesereise \u2013 erst noch in Deutschland, dann im Ausland. Und dann \u00fcberlege ich. Ich werde in jedem Fall in dem Dreieck Forschung\/Klinik\/Schreiben bleiben und da zu finden sein. Die Praxis, die Sie ansprechen, spukt mir im Kopf herum, weil ich denke, dass in diesem Bereich wirklich noch viel zu tun ist und man da richtig helfen k\u00f6nnte. Viele Frauen haben nach der Geburt Verletzungen auch im proktologischen Bereich, also im Bereich des Enddarms. Das Problem ist oft, dass die Frauen glauben, weil sie nach der Geburt so viel zu tun haben, dass sie sich jetzt nicht um sich k\u00fcmmern d\u00fcrfen. Ich f\u00e4nde es auch wichtig, noch besser vorherzusagen, welche Frau vaginal entbinden soll und welche besser nicht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Der Darm bleibt also Ihr Lieblingsorgan?<\/strong><br \/><strong class=\"font-bold font-sans\">ENDERS:<\/strong> Der Darm hat mich von Anfang an am meisten interessiert und da gibt es noch so viel zu erforschen. Zum Beispiel untersucht in Frankfurt ein tolles Forschungsteam den Zusammenhang von Depressionen und dem Darmmikrobiom. Das finde ich auch hoch spannend.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <strong class=\"font-bold\">Zur Person: <\/strong>Giulia Enders, 35, wurde in Mannheim geboren und lebt heute mit ihrem Freund in Frankfurt. Ihr 2014 erschienenes Buch \u201eDarm mit Charme\u201c wurde zum internationalen Sachbuch-Bestseller. Nun ist ihr neues Buch \u201eOrganisch\u201c erschienen, illustriert wieder von ihrer \u00e4lteren Schwester Jill Enders.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Daniela Hungbaur<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Waldspaziergang<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    DR<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frau Dr. Enders, \u201eDarm mit Charme\u201c war weltweit ein Bestseller. Nun gibt es Ihr neues Buch \u201eOrganisch\u201c \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":443190,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-443189","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115250045029642874","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=443189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/443190"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=443189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=443189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=443189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}