{"id":443350,"date":"2025-09-22T22:52:15","date_gmt":"2025-09-22T22:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443350\/"},"modified":"2025-09-22T22:52:15","modified_gmt":"2025-09-22T22:52:15","slug":"gaza-proteste-eskalieren-verletzte-bei-krawallen-in-mailand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443350\/","title":{"rendered":"Gaza-Proteste eskalieren: Verletzte bei Krawallen in Mailand"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.09.2025 20:24 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Zehntausende Menschen sind in Italien aus Solidarit\u00e4t mit der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen auf die Stra\u00dfe gegangen. In Mailand kam es zu Ausschreitungen. Dort versuchte eine Gruppe von Demonstranten, in den Hauptbahnhof einzudringen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei Auseinandersetzungen zwischen propal\u00e4stinensischen Demonstranten und der Polizei sind in Mailand mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei spricht von mindestens 60 verletzten Beamten, von denen 23 ins Krankenhaus gebracht worden seien. Angaben \u00fcber die Zahl verletzter Demonstranten gibt es bisher nicht. Die Rettungsdienste der norditalienischen Gro\u00dfstadt berichten von etwa einem Dutzend Eins\u00e4tzen. Nach Angaben der Polizei wurden mindestens zehn mutma\u00dfliche Krawallmacher festgenommen.<\/p>\n<p>    Gruppe versucht den Bahnhof zu st\u00fcrmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Auseinandersetzungen hatten sich aus einer Kundgebung mit mehreren Tausend Teilnehmern entwickelt, die im Rahmen eines landesweiten Streiks als Zeichen der Solidarit\u00e4t mit der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen stattfand. Dabei wurden auch Flaggen der USA und der EU durch die Stadt getragen, die mit roter Farbe als Symbol f\u00fcr Blut befleckt waren. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachtete, wie Demonstranten eine US-Flagge verbrannten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Berichten von Augenzeugen versuchte dann eine Gruppe von j\u00fcngeren M\u00e4nnern, mit Gewalt in den Hauptbahnhof von Mailand einzudringen. Viele waren schwarz gekleidet, einige vermummt. Aus der Menge flogen Flaschen und Steine, am Eingang des Bahnhofs gingen Scheiben zu Bruch. Die Polizei setzte Schlagst\u00f6cke und Tr\u00e4nengas ein und wehrte den Angriff schlie\u00dflich ab. Das genaue Ausma\u00df der Sch\u00e4den steht noch nicht fest.<\/p>\n<p>    Meloni kritisiert &#8222;selbst ernannte Antifa&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die rechte Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni machte &#8222;selbst ernannte Antifa&#8220; und &#8222;selbst ernannte Pazifisten&#8220; f\u00fcr die Krawalle verantwortlich, die den Bahnhof verw\u00fcsten und Zusammenst\u00f6\u00dfe mit den Ordnungskr\u00e4ften provozieren wollten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Gewalt und Zerst\u00f6rung, die nichts mit Solidarit\u00e4t zu tun haben und das Leben der Menschen in Gaza nicht im Geringsten ver\u00e4ndern werden&#8220;, schrieb die Regierungschefin auf X. Auch Mailands Mitte-Links-B\u00fcrgermeister Giuseppe Sala verurteilte die Gewalt.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Auch in Rom beteiligten sich Zehntausende Menschen am Streik.\n                    <\/p>\n<p>    Kundgebungen auch in anderen St\u00e4dten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch in anderen italienischen St\u00e4dten fanden propal\u00e4stinensische Kundgebungen mit Zehntausenden Teilnehmern statt. Die meisten Proteste verliefen friedlich &#8211; vereinzelt kam es aber auch zu Auseinandersetzungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der \u00f6ffentlich-rechtliche TV-Sender Rai sch\u00e4tzte die Gesamtzahl der Teilnehmer auf mindestens 100.000. Allein in der Hauptstadt Rom gingen nach Sch\u00e4tzungen mehr als 50.000 Menschen auf die Stra\u00dfe. Infolge des Streiks kam es zu erheblichen Versp\u00e4tungen bei der Eisenbahn sowie im \u00f6ffentlichen Nahverkehr. In Genua und in Livorno blockierten Hafenarbeiter nach Angaben der Polizei die Zug\u00e4nge zu den H\u00e4fen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Angaben der Polizei blockierten Demonstranten die Autobahn an mehreren Stellen. Zudem gab es Blockaden in Schulen und Universit\u00e4ten. Zu dem Streik hatte die Gewerkschaft USB (Unione Sindacale di Base) aufgerufen, um gegen die &#8222;Versch\u00e4rfung der humanit\u00e4ren Lage im Gazastreifen&#8220; zu protestieren. Zugleich fordert sie Sanktionen gegen Israel. Der Streik bei den Verkehrsbetrieben soll bis Montagabend dauern. Die gro\u00dfen italienischen Gewerkschaften beteiligten sich an dem Ausstand nicht.<\/p>\n<p>    Opposition wirft Meloni zu viel R\u00fccksicht auf Israel vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die linke Opposition wirft Meloni vor, nicht entschieden genug Stellung f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung in Gaza zu beziehen. Sie kritisiert auch, dass Italien weiterhin Waffen an Israel liefert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Ministerpr\u00e4sidentin \u00e4u\u00dferte mehrfach Kritik am Vorgehen des israelischen Milit\u00e4rs. Sie fordert eine politische L\u00f6sung des Konflikts. Auch hat Italien nach Regierungsangaben seit Beginn des Gaza-Kriegs keine Waffen an Israel verkauft. Zu einer Anerkennung eines eigenen Staates Pal\u00e4stina ist Meloni derzeit allerdings nicht bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.09.2025 20:24 Uhr Zehntausende Menschen sind in Italien aus Solidarit\u00e4t mit der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen auf die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":443351,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[739,13,355,14,15,159,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-443350","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gaza","9":"tag-headlines","10":"tag-italien","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-proteste","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-welt","20":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115250406730590728","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=443350"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/443350\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/443351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=443350"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=443350"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=443350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}