{"id":4435,"date":"2025-04-03T08:06:14","date_gmt":"2025-04-03T08:06:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4435\/"},"modified":"2025-04-03T08:06:14","modified_gmt":"2025-04-03T08:06:14","slug":"wachstum-der-bundeslaender-deutschland-schrumpft-mit-einer-ausnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4435\/","title":{"rendered":"Wachstum der Bundesl\u00e4nder: Deutschland schrumpft, mit einer Ausnahme"},"content":{"rendered":"<p>Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Doch ein paar Bundesl\u00e4nder haben auch im Krisen-Jahr 2024 Wachstum geschafft. Auff\u00e4llig ist, dass die Spitzenreiter allesamt einer Region entstammen. Die Verlierer hingegen tragen den gemeinsamen Makel der Deindustrialisierung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die deutsche Wirtschaft hat bereits zwei Jahre des Schrumpfens hinter sich, und auch f\u00fcr 2025 sieht es aktuell kaum nach Wachstum aus. Doch nicht \u00fcberall zeigt die Kurve nach unten, wie die jetzt vorgelegten Kennzahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesl\u00e4nder zeigen. Manche Regionen konnten 2024 gegen den bundesweiten Trend an Wirtschaftskraft zulegen \u2013 einige von ihnen \u00fcberraschend stark. <\/p>\n<p>Es lohnt sich, die BIP-Zahlen im Einzelnen anzuschauen, verraten sie doch viel \u00fcber <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article254134246\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article254134246&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den gro\u00dfen Umbruch<\/a>, in dem sich Deutschland wirtschaftlich und gesellschaftlich befindet. Als Ganzes betrachtet l\u00e4sst die deutsche Volkswirtschaft jegliche Dynamik vermissen. Das letzte Jahr, in dem die Gesamtheit der produzierten G\u00fcter und Dienste \u2013 das Bruttoinlandsprodukt \u2013 nach Abzug der Inflation zulegen konnte, war 2022. <\/p>\n<p>F\u00fcr 2024 haben die Statistiker schon vor Wochen ein deutschlandweites Minus von 0,2 Prozent ermittelt. Wie die jetzt vorgestellten Daten der statistischen Landes\u00e4mter offenbaren, ging es in dem Jahr in insgesamt zehn der 16 Bundesl\u00e4nder mit der Wirtschaftsleistung nach unten. Den gr\u00f6\u00dften Einbruch mussten Bundesl\u00e4nder hinnehmen, die industriell gepr\u00e4gt sind. <\/p>\n<p>Im Saarland <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article253924124\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article253924124&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schrumpfte die Wirtschaft<\/a> 2024 um 1,9 Prozent, in Th\u00fcringen ging es um 1,3 Prozent abw\u00e4rts \u2013 in beiden F\u00e4llen deutlich st\u00e4rker als im Bundesschnitt. Th\u00fcringen und das Saarland sind beides Bundesl\u00e4nder mit besonders viel Autozuliefer-Industrie. Die Unternehmen der Fahrzeug-Branche haben dort einen hohen Anteil an der Wertsch\u00f6pfung und stellen einen gro\u00dfen Teil der Jobs. <\/p>\n<p>Nach Angaben des Th\u00fcringer Wirtschaftsministeriums z\u00e4hlt allein die Zuliefer-Industrie im Freistaat 600 Unternehmen mit ann\u00e4hernd 80.000 Besch\u00e4ftigten bei circa 790.000 Arbeitnehmern insgesamt. Im Saarland bringt es die Branche auf 44.000 Jobs. In Relation zur Gesamtbesch\u00e4ftigung von rund 390.000 Menschen hei\u00dft das, dass jeder neunte Arbeitsplatz an der Saar am Fahrzeugbau h\u00e4ngt. <\/p>\n<p>\u201eIm L\u00e4ndervergleich sind im Saarland die meisten Arbeitspl\u00e4tze von der Automobil- und der Zuliefer-Industrie abh\u00e4ngig\u201c, formuliert die Landesregierung in Saarbr\u00fccken. Rechne man die Lieferanten der Branche hinzu, w\u00fcrden rund 260 Unternehmen eine Wertsch\u00f6pfung in der Automobilindustrie mit Ums\u00e4tzen von etwa 17 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaften. Zur Einordnung: Das saarl\u00e4ndische BIP lag 2024 bei 42,6 Milliarden Euro. Geht es Zulieferern wie ZF Friedrichshafen \u2013 dem gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber vor Ort \u2013 schlecht, geht es dem ganzen Land schlecht. <\/p>\n<p>Deutschlands Automobilbranche steckt in einem schmerzlichen Umbau-Prozess, der nun schon Jahre anh\u00e4lt und alles andere als abgeschlossen ist. Angesichts der st\u00e4rker werdenden chinesischen Konkurrenz vor allem bei E-Autos und der hohen Strafz\u00f6lle, die US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngen will, k\u00f6nnte sich die Krise eher noch versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Die Probleme von BASF haben dem Bundesland geschadet<\/p>\n<p>Handelsstreitigkeiten und Zollbarrieren k\u00f6nnten im Saarland zus\u00e4tzlich auch das Stahlgesch\u00e4ft belasten, das schon jetzt unter den hohen Energiepreisen leidet. In energieintensive Branchen ist die Produktion deutschlandweit schon seit Jahren unter Druck. Hoffnungen, moderne Halbleiter- und Batteriefabriken an der Saar anzusiedeln, haben sich zerschlagen. <\/p>\n<p>\u201eIm Saarland spielt die anhaltende Krise in der Stahlindustrie eine wichtige Rolle\u201c, sagt Carsten Brzeski, Chef\u00f6konom Deutschland der Gro\u00dfbank ING. Bundesl\u00e4nder, in denen alte Industrien zu Hause sind, h\u00e4tten es insgesamt schwer. Das betrifft auch das drittschlechteste Bundesland: Rheinland-Pfalz. Auch dort sind zahlreiche Zuliefer-Betriebe angesiedelt. <\/p>\n<p>\u201eRheinland-Pfalz ist ebenso wie das Saarland stark von der Automobilindustrie gepr\u00e4gt, insbesondere von kleineren Zulieferern\u201c, sagt Jens S\u00fcdekum, Professor f\u00fcr Internationale Wirtschaftswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf, \u201edie haben gerade enorme Probleme, weil die gro\u00dfen Autokonzerne den eigenen Druck, den sie auf den Weltm\u00e4rkten haben, nach unten in der Wertsch\u00f6pfungskette durchreichen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu kommt noch, dass die Region von der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/basf\/\" title=\"Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen BASF SE | DE000BASF111 finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/basf\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen BASF SE | DE000BASF111 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen BASF SE | DE000BASF111 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BASF<\/a> bestimmt wird, einem der gr\u00f6\u00dften Industriekonzerne Deutschland. Das Stammwerk des Chemieriesen breitet sich in Ludwigshafen \u00fcber eine Fl\u00e4che von zehn Quadratkilometern aus. Rund 33 000 Mitarbeiter sind dort besch\u00e4ftigt. Doch das Gesch\u00e4ft l\u00e4uft schleppend, nicht zuletzt am Standort Ludwigshafen selbst. Die Probleme der BASF d\u00fcrften dazu beitragen haben, dass das rheinland-pf\u00e4lzische BIP 2024 um 1,1 Prozent abgebr\u00f6ckelt ist. <\/p>\n<p>Vor drei Jahren war Rheinland-Pfalz f\u00fcr einen kurzen Moment Deutschlands absoluter Wachstumschampion. Im Jahr 2021 explodierte die Wirtschaftsleistung in dem Land um 11,2 Prozent. Das lag damals an einem einzigen Unternehmen: Biontech mit Sitz in Mainz. Wegen der gewaltigen globalen Nachfrage nach Corona-Impfstoffen konnte die junge Biotechnologie-Firma ihre Produktion aus dem Stand heraus in ungeahnte Dimensionen hochfahren. Damals brachte es Biontech, gegr\u00fcndet 2008, auf einen Umsatz von 19 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Doch<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/bip\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/bip\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> von der Wertsch\u00f6pfung<\/a> ist nicht viel \u00fcbrig geblieben: Der Biontech-Effekt war ein Strohfeuer. Angesichts der schwindenden Vakzin-Nachfrage lag der Umsatz der Mainzer letztes Jahr bei nicht einmal mehr 2,8 Milliarden Euro. Ein so j\u00e4her Absturz schl\u00e4gt sich unweigerlich in der BIP-Berechnung des ganzen Bundeslandes wieder. Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, in dem die Wirtschaft schon drei Jahre in Folge schrumpft. <\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel f\u00fcr ein Strohfeuer liefert Brandenburg. Dort war das BIP im ersten Halbjahr 2023 um sechs Prozent nach oben geh\u00fcpft. Der Grund: Die Tesla-Gigafactory f\u00fcr batteriebetriebene Fahrzeuge in Gr\u00fcnheide hatte die Produktion aufgenommen. Von E-Auto-Dynamik ist in den neuesten Daten allerdings nichts mehr zu sp\u00fcren. Das ostdeutsche Bundesland musste 2024 ein Minus von 0,7 Prozent bei der Wirtschaftsleistung hinnehmen. <\/p>\n<p>Nach unten ging mit dem BIP auch in den drei bev\u00f6lkerungsreichen Bundesl\u00e4ndern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg. Die drei L\u00e4nder sind die Kraftzentren der deutschen Wirtschaft und stehen f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte der gesamten Wirtschaftsleistung. Baden-W\u00fcrttemberg beherbergt mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/sap\/\" title=\"Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen SAP AG | DE0007164600 finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/sap\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen SAP AG | DE0007164600 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen SAP AG | DE0007164600 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SAP<\/a> einen der erfolgreichsten Software-Konzerne auf dem Planeten, der zuletzt au\u00dferdem zum gr\u00f6\u00dften B\u00f6rsenunternehmen Europas aufgestiegen ist. <\/p>\n<p>Die Erfolgsstory SAP hat jedoch nicht verhindern k\u00f6nnen, dass der S\u00fcdwest-Staat ein Minus von 0,4 Prozent hinnehmen musste. Denn in Baden-W\u00fcrttemberg findet sich auch viel Autobau und energieintensive Produktion sowie Firmen, die am Export h\u00e4ngen. Als Folge dessen, was manche \u00d6konomen Deindustrialisierung nennen, haben es diese Regionen schwer \u2013 mit wenig Aussicht auf Besserung in naher Zukunft. <\/p>\n<p>Hamburg hat wieder einmal der Hafen geholfen<\/p>\n<p>Die Lichtblicke f\u00fcr die deutsche Wirtschaft waren 2024 im Norden zu finden, wo einige Regionen ein BIP-Plus schafften. Das Fl\u00e4chenland, dass 2024 das st\u00e4rkste Wirtschaftswachstum verzeichnen konnte, ist Mecklenburg-Vorpommern. Hier ging es um 1,3 Prozent nach oben. Im Nordosten hat das Verarbeitende Gewerbe eine eher geringe Bedeutung, allenfalls dem Schiffbau kommt eine gewisse Bedeutung zu. Bei dem Plus d\u00fcrfte nicht zuletzt der boomende Fremdenverkehr eine Rolle spielen. <\/p>\n<p>\u201eEs gibt einen Trend zum Urlaub dahoam, also im eigenen Land\u201c, sagt Brzeski, davon k\u00f6nnte der sch\u00f6ne Norden Deutschlands profitiert haben. Allgemein spiegele sich in den L\u00e4nderdaten die Schw\u00e4che der heimischen Industrie, die durch Dienstleistungen und in gewissem Ma\u00df Tourismus ersetzt werde. \u201eHinsichtlich der Wertsch\u00f6pfung und des wirtschaftlichen Wohlstandes unseres Landes ist das eine eher Sorgen bereitende Tendenz\u201c, urteilt der Volkswirt. Industrie-Jobs werden in der Regel besser bezahlt als einfache T\u00e4tigkeiten in Gastronomie oder Hotellerie. <\/p>\n<p>Die K\u00fcstenl\u00e4nder Schleswig-Holstein und Niedersachsen konnten 2024 wirtschaftlich ebenfalls zulegen. Einen Anteil daran d\u00fcrfte auch hier der Tourismus gehabt haben. Der inl\u00e4ndische Reise-Boom konnte sogar ausgleichen, dass Niedersachsen besonders unter den Schwierigkeiten des VW-Konzerns zu leiden hatte, der seine Zentrale in Wolfsburg hat. <\/p>\n<p>S\u00fcdekum hat eine etwas andere Theorie, was die Resilienz der K\u00fcsten-\u00d6konomie anbelangt: \u201eDie guten Wachstumszahlen der Nordl\u00e4nder d\u00fcrften eine direkte Folge der Energiewende sein\u201c, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Mittlerweile sei in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze sehr viel Tempo reingekommen und hier liege der Norden ganz weit vorn. Und es geht weiter: \u201eIm n\u00e4chsten Schritt k\u00f6nnten sich auch Industriebetriebe n\u00e4her an die neuen Energiequellen verlagern, das w\u00fcrde noch mal einen Wachstumsschub bringen.\u201c<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte positive \u00dcberraschung im Bundesl\u00e4nder-Vergleich aber hat wohl mit dem Trend zu mehr Service zu tun: Im Stadtstaat Hamburg ging das BIP 2024 real um 1,7 Prozent nach oben. Die Metropole ist bekannt f\u00fcr international operierende Dienstleistungsunternehmen. Ferner d\u00fcrfte sich die Funktion der Hanseaten als Verkehrsknotenpunkt g\u00fcnstig ausgewirkt haben. Sport-Fan Brzeski will nicht einmal ausschlie\u00dfen, dass eine gewisse Sonderkonjunktur durch die Fu\u00dfball-EM eine Rolle gespielt haben k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Hamburg kann einige gro\u00dfe Unternehmen aufweisen, die auf Wachstumskurs sind. Dazu z\u00e4hlen der Hafen, trotz R\u00fcckschl\u00e4gen die Reederei Hapag-Lloyd und auch des Konsumg\u00fcterherstellers <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/beiersdorf\/\" title=\"Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Beiersdorf AG | DE0005200000 finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/beiersdorf\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Beiersdorf AG | DE0005200000 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Beiersdorf AG | DE0005200000 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beiersdorf<\/a>. Nicht zuletzt hat der Stadtstaat einen wichtigen Standort des Flugzeugbauers Airbus, der den Konkurrenten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/boeing\/\" title=\"Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Boeing Corp. | US0970231058 finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/boeing\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Boeing Corp. | US0970231058 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Aktuelle News, Hintergr\u00fcnde &amp; B\u00f6rsencharts zum Unternehmen Boeing Corp. | US0970231058 finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Boeing<\/a> als gr\u00f6\u00dften Hersteller abgel\u00f6st hat. <\/p>\n<p>Eine spezielle Form von Dienstleistungen d\u00fcrfte auch f\u00fcr den Wiederaufstieg des Bundeslandes Hessen verantwortlich zeichnen, und zwar Finanzdienstleistungen. Frankfurt am Main gilt als europ\u00e4ische Finanzmetropole, nicht umsonst hat die Europ\u00e4ische Zentralbank hier ihren Sitz. <\/p>\n<p>Die Banken haben sich 2024 infolge einer g\u00fcnstigeren Zinsentwicklung von ihrem Tief erholt, zus\u00e4tzlich l\u00e4uft es an der Wertpapierb\u00f6rse immer besser. Dies d\u00fcrfte zusammen mit dem erholten Flugverkehr am Frankfurter Airport dazu beigetragen haben, dass auch die hessische Wirtschaft vergangenes Jahr ein Plus geschafft hat.<\/p>\n<p>Selbst in schwierigen Zeiten gibt es manche Gesch\u00e4ftsmodelle, die Chancen bieten. Das zeichnet sich auch in einem anderen Bundesland ab: Die meisten deutschen Zukunftsinnovation auf dem Gebiet der Verteidigung und der Raumfahrt finden in Bayern satt. Der Freistaat musste 2024 nicht zuletzt wegen der Autokrise zwar einen R\u00fcckgang der Wirtschaftsleistung hinnehmen. Dank innovativer Hightech-Unternehmen auf Feldern, denen Investitionen in die Sicherheit zugutekommen, hat Bayern in n\u00e4chster Zeit aber beste Wachstumsaussichten. <\/p>\n<p>Zu den Technologief\u00fchrern z\u00e4hlen Isar Aerospace, die gerade zum ersten Mal erfolgreich eine Tr\u00e4gerrakete vom europ\u00e4ischen Kontinent aus gestartet haben, oder Helsing. Das ist ein Einhorn (Start-up mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde Euro), das KI-gesteuerte Drohnen herstellt, die k\u00fcnftig zum Schutz der Nato-Ostflanke eingesetzt werden k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Das zeigt: Stagnation ist kein Schicksal. Die BIP-Zahlen der Bundesl\u00e4nder f\u00fcr 2024 zeigen zwar mehr Schatten als Licht, aber in einigen Regionen zeichnet sich bereits eine Wende zum Besseren ab. <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/daniel-eckert\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/autor\/daniel-eckert\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Daniel Eckert<\/b><\/a><b> ist seit 2002 Finanzredakteur in Berlin. Er ist Investor aus Leidenschaft und berichtet \u00fcber Geldanlage, Aktien und ETFs, Verm\u00f6gen und Reichtum, <\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/gold\/\" title=\"News und Hintergr\u00fcnde rund um Gold finden Sie in unserem Themenspecial.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/gold\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;News und Hintergr\u00fcnde rund um Gold finden Sie in unserem Themenspecial.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;News und Hintergr\u00fcnde rund um Gold finden Sie in unserem Themenspecial.&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Gold<\/b><\/a><b>, Bitcoin sowie Kryptow\u00e4hrungen. Er ist Co-Host des WELT-Podcasts \u201e<\/b><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/podcasts\/alles-auf-aktien\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/podcasts\/alles-auf-aktien\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Alles auf Aktien<\/b><\/a><b>\u201c. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die deutsche Wirtschaft schrumpft. Doch ein paar Bundesl\u00e4nder haben auch im Krisen-Jahr 2024 Wachstum geschafft. 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