{"id":443799,"date":"2025-09-23T03:08:22","date_gmt":"2025-09-23T03:08:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443799\/"},"modified":"2025-09-23T03:08:22","modified_gmt":"2025-09-23T03:08:22","slug":"neues-wasserstoffzentrum-nimmt-arbeit-in-chemnitz-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443799\/","title":{"rendered":"Neues Wasserstoffzentrum nimmt Arbeit in Chemnitz auf"},"content":{"rendered":"<p>In Chemnitz hat das erste von bundesweit vier neuen Wasserstoffzentren den Betrieb aufgenommen. Dazu werden in den kommenden Jahren 84,4 Millionen Euro investiert. Das HIC \u00a0(Hydrogen Innovation Center) in Chemnitz soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups unterst\u00fctzen, sich neue Gesch\u00e4ftsfelder zu Wasserstofftechnologien zu erschlie\u00dfen. Dazu entstehen Labore, Pr\u00fcfst\u00e4nde und Werkst\u00e4tten, mit denen neue Technologien und Produkte effizient bis zur Marktreife entwickelt werden sollen.<\/p>\n<p>Das HIC sei ein Ort, an dem Wirtschaft und Wissenschaft, Ausbildung und Transfer in die Anwendung zusammenfinden, betonte der Vorstandsvorsitzende des Tr\u00e4gervereins HZwo, Professor Thomas von Unwerth. Es gehe darum, die Wasserstoffzukunft aktiv mitzugestalten und sowohl das Klima als auch den Wohlstand f\u00fcr die n\u00e4chste Generation zu erhalten und zu mehren.\u00a0<\/p>\n<p>Wasserstoff als Schl\u00fcssel f\u00fcr Energiewende in der Industrie\u00a0<\/p>\n<p>Wasserstoff gilt als ein wichtiger Schl\u00fcssel, um fossile Brennstoffe wie \u00d6l und Gas in Industrie und Verkehr zu ersetzen. Mit Strom kann Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden. Wenn dieser Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, ist von gr\u00fcnem Wasserstoff die Rede. Er k\u00f6nnte verst\u00e4rkt als Kraftstoff f\u00fcr Busse, Lastwagen und Schiffe, aber auch in energieintensiven Betrieben der chemischen Industrie sowie der Bau- und der Metallbranche eingesetzt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bund stellt nach eigenen Angaben f\u00fcr die vier Standorte des nationalen Innovations- und Technologiezentrums (ITZ) Wasserstoff bis zu 290 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Die Standorte sollen in Chemnitz, Duisburg, Pfeffenhausen (Bayern) und als ein Cluster in Norddeutschland entstehen. An der F\u00f6rderung f\u00fcr das HIC in Chemnitz beteiligt sich auch das Land Sachsen mit 14,5 Millionen Euro. In mehreren Bauabschnitten soll bis 2029 am Technologie-Campus der Stadt ein Neubau entstehen. Dort werden rund 100 Menschen arbeiten, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abWasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe werden &#8211; neben der Elektromobilit\u00e4t &#8211; eine tragende S\u00e4ule einer nachhaltigen Mobilit\u00e4t sein\u00bb, betonte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) in einer Mitteilung. Dabei gelte es den Wandel der Zulieferindustrie hin zu klimafreundlichen Antrieben zu beschleunigen. Besonders f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen er\u00f6ffneten sich hier Chancen f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Innovation.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abWir stehen zu unserer Tradition als Automobil- und Maschinenbauland\u00bb, sagte Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) zur Inbetriebnahme des HIC. \u00abIndem diese Schl\u00fcsselindustrien an Wasserstoff ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen, machen wir sie zukunftssicher.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Chemnitz hat das erste von bundesweit vier neuen Wasserstoffzentren den Betrieb aufgenommen. 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