{"id":443817,"date":"2025-09-23T03:17:26","date_gmt":"2025-09-23T03:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443817\/"},"modified":"2025-09-23T03:17:26","modified_gmt":"2025-09-23T03:17:26","slug":"father-emmanuel-ndu-aus-nigeria-besucht-weihbischof-dr-stefan-zekorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/443817\/","title":{"rendered":"Father Emmanuel Ndu aus Nigeria besucht Weihbischof Dr. Stefan Zekorn"},"content":{"rendered":"<p>22.09.2025, 17:18 Uhr, Bistum M\u00fcnster, Kreisdekanat Coesfeld&#13;\n<\/p>\n<p>Der Weg zur Schule ist lang und gef\u00e4hrlich. Darum m\u00fcssen Father Emmanuel Ndu und sein Team manchmal viel \u00dcberzeugungsarbeit leisten, wenn sie Dorf\u00e4lteste und Eltern vom Schulbesuch der Kinder \u00fcberzeugen wollen. Der Priester leitet eine Schule in Umulokpa in Nigeria. 525 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dr\u00fccken dort die Schulbank. Sie werden von rund 35 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Unterst\u00fctzt wird die Schule vom F\u00f6rderkreis Schule Umulokpa der Pfarrei St. Vitus in Olfen. W\u00e4hrend seines Besuchs dort ist Father Ndu f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn \u00fcber die Situation der Schule, aber auch von Christinnen und Christen in Nigeria nach M\u00fcnster gekommen.<\/p>\n<p>\u201eIch habe Father Charlie, den Gr\u00fcnder der Schule, vor 19 Jahren kennengelernt\u201c, erz\u00e4hlt Weihbischof Zekorn. Seitdem stehen die beiden in Kontakt. Der Weihbischof hat die Schule vor einigen Jahren selbst besucht. Aufgebaut wurde sie mit Hilfe aus Olfen. \u201eDer F\u00f6rderkreis unterst\u00fctzt die Schule noch immer aktiv\u201c, erz\u00e4hlen Pfarrer Ulrich Franke und Pastoralreferent Martin Reuter, die ebenfalls mit am Domplatz waren. Der Schultag in Umulokpa beginnt um 7.30 Uhr. Einige Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben dann schon einen 15 Kilometer langen Weg hinter sich. Um 16 Uhr geht es wieder nach Hause. \u201eViele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind in der Schule m\u00fcde und schlafen ein, andere werden krank\u201c, berichtet Father Ndu. Das sei einer der Gr\u00fcnde, warum er den Bau eines Internatsgeb\u00e4udes anstrebe. So k\u00f6nnten die Kinder ausgeruht zur Schule kommen und auch die Gefahren auf dem Weg seien kein Thema mehr.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Schule ist von einem gro\u00dfen Zaun umgeben\u201c, sagt der Father aus Nigeria. Dieser gebe Sicherheit. Vor den Schultoren sehe es anders aus. Ein Teil der Bev\u00f6lkerungsgruppe der Fulani lebt als nomadische Hirten. \u201eSie ziehen mit ihren K\u00fchen umher und versuchen, Wiesen f\u00fcr ihre Tiere zu finden\u201c, wei\u00df Zekorn. Da Weideland knapp ist, komme es h\u00e4ufig zu Konflikten mit sesshaften Bauern. Diese Situationen kennt Father Ndu gut: \u201eDie Felder der Bauern werden dadurch zerst\u00f6rt\u201c, berichtet er. \u201eEin Dorf\u00e4ltester hat eine B\u00fcrgerwehr gegr\u00fcndet\u201c. Daraufhin sei er gekidnappt worden. Es seien oftmals islamistische Gruppen der Fulani, die auch vor Entf\u00fchrungen und Morden nicht zur\u00fcckschrecken. \u201eMein Auto wurde angeschossen\u201c, berichtet der Father, wie er den Konflikt selbst erlebt hat. Au\u00dferdem verlasse er das Haus abends nach 18 Uhr nicht mehr \u2013 aus Angst vor Entf\u00fchrungen. \u00a0<\/p>\n<p>Dies ist eine der Gefahren, denen auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auf ihrem Weg zur Schule ausgesetzt sind. Ein weiterer Grund, warum Father Ndu ein Internatsgeb\u00e4ude f\u00fcr seine Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler plant. Weihbischof Zekorn sicherte ihm die Unterst\u00fctzung des Bistums M\u00fcnster zu.\u00a0<\/p>\n<p>Lara Bergjohann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22.09.2025, 17:18 Uhr, Bistum M\u00fcnster, Kreisdekanat Coesfeld&#13; Der Weg zur Schule ist lang und gef\u00e4hrlich. 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