{"id":444453,"date":"2025-09-23T09:28:11","date_gmt":"2025-09-23T09:28:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444453\/"},"modified":"2025-09-23T09:28:11","modified_gmt":"2025-09-23T09:28:11","slug":"neues-brunch-happening-in-stuttgart-aromen-austausch-atmosphaere-beim-whats-cooking-breakfast-club","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444453\/","title":{"rendered":"Neues Brunch-Happening in Stuttgart: Aromen, Austausch, Atmosph\u00e4re beim What\u2019s cooking-Breakfast Club"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein Happening, das vielleicht nicht ganz neu ist in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>. Denn das fr\u00fche Feiern oder auch der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Brunch\" title=\"Brunch\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brunch<\/a>, der nicht mehr nur mit einem leckeren Kaffee und Croissant, sondern auch mit Clubsound daherkommt, macht seit geraumer Zeit die Runde \u2013 auch im Kessel. <\/p>\n<p>Doch der \u201eWhat\u2019s cooking\u201c-Breakfast-Club ist trotzdem anders, denn er entf\u00fchrt einen nicht nur aus dem Alltag, er entschleunigt und tut \u2013 auch dank Soulfood und Soul-Music \u2013 der Seele gut. Einsame Herzen k\u00f6nnten sich hier finden, allein dazukommen wird w\u00e4rmstens von Gastgeberin Victoria Hohe, genannt Vic, empfohlen.<\/p>\n<p>\u201eMein Breakfast-Club orientiert sich weniger an den Morning-Raves und ist mehr an die sogenannten Supper-Clubs angelehnt, also Pop-up-Dinnerpartys, die in den USA entstanden sind \u2013 halb privat, halb \u00f6ffentlich \u2013 irgendwo zwischen Restaurant, Wohnzimmer und Event\u201c, betont die 28-J\u00e4hrige, die 2018 von Singen nach Stuttgart zog. <\/p>\n<p>Kaum im Kessel angekommen fing Vic an im Gardener\u2019s Nosh als Barista zu arbeiten. \u201eDort habe ich viel gelernt und auch die Liebe f\u00fcrs Handwerkliche entwickelt\u201c, erinnert sie sich. Seitdem lege sie bei ihrer Arbeit einen gewissen Perfektionismus an den Tag, ist sich die ambitionierte K\u00f6chin sicher. <\/p>\n<p>Nach zwei Jahren wollte Vic weiter. \u201eIn der Gastro willst du ja auch nicht stehen bleiben, vor allem wenn du jung bist. Du willst dich weiterentwickeln.\u201c Sie habe einen Tapetenwechsel gebraucht und landete bei Banhmi &amp; Bubbles, wo sie auch heute noch kocht. <\/p>\n<p>\u201eIch habe dort direkt angefangen in der K\u00fcche zu arbeiten und war damals auch die einzige Angestellte\u201c, erinnert sich die gesellige Gr\u00fcnderin zur\u00fcck. Selbstbewusst habe sie sich bereit erkl\u00e4rt, die K\u00fcche \u201ezu rocken\u201c, obwohl sie davor noch nie in einer gestanden sei \u2013 beruflich versteht sich. Und so wurden Banhmi zum Mitnehmen kreiert und kredenzt, \u201efette\u201c Sehnenscheidenentz\u00fcndung inklusive. \u201eEs gab ja keine Ger\u00e4te \u2013 schon krass, wie sich das \u00fcber die Jahre entwickelt hat.\u201c<\/p>\n<p> Kochen seit der Grundschule <\/p>\n<p>Vic ist stolz auf ihren Werdegang bei Banhmi &amp; Bubbles und erinnert sich noch sehr gut daran, wie eigentlich alles mit dem Kochen angefangen hat. \u201eSchon fr\u00fch, auch weil mein Papa Koch ist. Er hatte mir f\u00fcr eine Schulpr\u00e4sentation in der zweiten Klasse gezeigt, wie man mit Hackfleisch gef\u00fcllte und mit K\u00e4se \u00fcberbackene Pfannkuchen macht.\u201c Das sei, wie die 28-J\u00e4hrige selbst sagt, eine Core-Memory.<\/p>\n<p>Und im Anschluss habe sie immer gern und viel gekocht, mit der Familie, f\u00fcr Freund:innen, auch wenn nicht wirklich viel im K\u00fchlschrank war. \u201eAus den most random Zutaten etwas Geiles zu machen, war schon immer mein Ding.\u201c<\/p>\n<p> Breakfast- statt Supper-Club <\/p>\n<p>Irgendwann schoss ihr dann also ein eigener Supper-Club durch den Kopf. \u201eAber wegen meiner Arbeit und weil ich deshalb abends keine Zeit habe, dachte ich mir: Dann mache ich einfach einen Breakfast-Club, der f\u00fcr den Anfang leichter umsetzbar ist.\u201c<\/p>\n<p>Jeder Breakfast-Club sei au\u00dferdem immer an ein Thema und\/oder eine Kultur angelehnt und so konnten hungrige Stuttgarter:innen unter anderem mit Vics \u201eSignature Dishes\u201c in den Sonntag starten. \u201eEs gibt meistens ein 3-G\u00e4nge-Men\u00fc und bei meinen Lieblingsdishes war das Hauptgericht ein Grilled Cheese-Sandwich mit hausgemachtem B\u00e4rlauch-Pesto, mit Sichuan-Pfeffer-K\u00f6rnern eingelegtem Rotkohl und einem besonderen w\u00fcrzigen Weichk\u00e4se.\u201c Und als absolute Leibspeise sei noch ein Kaiserschmarrn mit karamellisierten \u00c4pfeln als Dessert dazugekommen, schw\u00e4rmt Vic. <\/p>\n<p>\u201eBei den Men\u00fcs kann alles passieren\u201c, l\u00e4sst sich die motivierte Macherin offen. Und auch das Studio Peng Peng sei der perfekte Ort f\u00fcr die Umsetzung ihres Breakfast-Clubs gewesen. \u201eMir hat dieser Community- und creative Space einfach gefallen und ich bin sehr dankbar, dass mir Anna und Stoff das erm\u00f6glicht haben.\u201c<\/p>\n<p> Raus aus der Komfortzone, rein ins Community-Gettogether <\/p>\n<p>Gerade der Community-Gedanke sei f\u00fcr Vic sehr wichtig. Die gro\u00dfen Tische, man sitzt zusammen, kann sich beim gemeinsamen Essen auch kennenlernen. \u201eEs geht einerseits um die Liebe zum Essen, das verbindet ja auch Menschen, zum anderen lege ich den Leuten damit auch nahe, mal aus ihrer Komfortzone herauszutreten und allein dazuzukommen, um neue Leute und Kulturen kennenzulernen.\u201c Daf\u00fcr w\u00fcrde die leidenschaftliche K\u00f6chin auch K\u00e4rtchen mit Fragen auslegen \u2013 \u201edas erleichtert das Kennenlernen und l\u00e4sst einen noch einmal anders \u00fcber alles nachdenken.\u201c<\/p>\n<p>Vic sei auch Fan von \u201eDinge alleine zu machen\u201c. \u201eAlleine ins Caf\u00e9 oder Restaurant gehen, ich genie\u00dfe das auch allein zu sein. Ich denke auch, dass es jedem gut tun w\u00fcrde, mal zu lernen, sich auch mit sich alleine wohlzuf\u00fchlen.\u201c Aber beim \u201eWhat\u2019s cooking\u201c-Breakfast-Club lautet die Devise auch: Alles kann, nicht muss. \u201eMeine G\u00e4ste k\u00f6nnen aber nat\u00fcrlich auch Freunde mitbringen.\u201c<\/p>\n<p>Vic habe noch viel vor und k\u00f6nne sich diverse Kollabos vorstellen. \u201eDas mit dem Breakfast-Club ist auch eine Challenge f\u00fcr mich. Schlie\u00dflich habe ich mich aus dem Nichts nebenberuflich selbstst\u00e4ndig gemacht und das ist gleichzeitig eben auch ein st\u00e4ndiger Lernprozess.\u201c <\/p>\n<p> \u201eWhat\u2019s cooking\u201c-Breakfast-Club goes <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Ludwigsburg\" title=\"Ludwigsburg\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ludwigsburg<\/a> <\/p>\n<p>Jetzt macht das Brunch-Happening erst einmal einen Ausflug nach Ludwigsburg in die Gaunerei. Dies sei eine spontane Kollabo, die sogannte \u201eKitchen-Collabo\u201c. \u201eIch kenne die Macher und feiere ihr Konzept schon lange. Nicer Laden, nicer Vibe.\u201c<\/p>\n<p>Auf dem Men\u00fc steht am 28. September dann unter anderem Korean Seafood Pancake als Vorspeise, Kimchi Fried Rice mit Gochujang Schweine Bauch\/ Bulgogi Beef\/ Stir Fried Veggi als Hauptspeise und Twisted Korean Doghnut mit Vanille So\u00dfe als Dessert. Zu trinken gibt es Vietnamesischen Kaffee, Eistee aus koreanischen Datteln und Sekt. On top darf mit einem besonderen Vinyl-Set und anderen Specials gerechnet werden. Be prepared!<\/p>\n<p> <b>Kitchen-Collabo in der Gaunerei<\/b>, Asperger Str. 12, Ludwigsburg, 28.9. 11-15 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein Happening, das vielleicht nicht ganz neu ist in Stuttgart. 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