{"id":444685,"date":"2025-09-23T11:42:17","date_gmt":"2025-09-23T11:42:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444685\/"},"modified":"2025-09-23T11:42:17","modified_gmt":"2025-09-23T11:42:17","slug":"studie-mehrheit-der-jugendlichen-scheitert-am-handyverzicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444685\/","title":{"rendered":"Studie: Mehrheit der Jugendlichen scheitert am Handyverzicht"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Ein gro\u00dfer Teil der Jugendlichen will laut einer Studie soziale Medien im Internet weniger nutzen &#8211; schafft es zugleich aber nicht. Au\u00dferdem spricht sich die Mehrheit der Befragten f\u00fcr ein Handyverbot im Schulunterricht oder Klassenzimmer aus. Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Studie zu Internet-Medien im Alltag von Jugendlichen von Infratest dimap im Auftrag der Vodafone Stiftung. Befragt wurden demnach mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren.<\/p>\n<p>Zwei Drittel nutzen soziale Medien t\u00e4glich mehr als zwei Stunden<\/p>\n<p>69 Prozent der Jugendlichen nutzen laut der Befragung Internetmedien wie Tiktok, Instagram und andere \u00fcber zwei Stunden t\u00e4glich. 27 Prozent sagen sogar, sie w\u00fcrden mindestens f\u00fcnf Stunden pro Tag damit verbringen. Darunter sind M\u00e4dchen h\u00e4ufiger als Jungen, ebenso Jugendliche mit mittlerer und niedriger Bildung h\u00e4ufiger als solche mit h\u00f6herer Bildung. Zugleich erkl\u00e4ren 61 Prozent der Jugendlichen, dass sie zu viel Zeit auf diesen Portalen verbringen w\u00fcrden und das Gef\u00fchl h\u00e4tten, andere Aufgaben zu vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n<p>Bei der Nutzung dieser Internetportale \u00fcberwiegen f\u00fcr die meisten jungen Menschen positive Gef\u00fchle wie Freude (83 Prozent), Neugier (81 Prozent) und Entspannung (67 Prozent).<\/p>\n<p>Gleichzeitig berichten 46 Prozent von Ausgrenzung und Abwertung und 29 Prozent von sozialem Druck. Junge Frauen betreffen soziale Vergleiche viel h\u00e4ufiger als junge M\u00e4nner (52 Prozent zu 31 Prozent). Sie berichten auch deutlich \u00f6fter, regelm\u00e4\u00dfig emotional belastenden Inhalten zu begegnen (46 Prozent zu 27 Prozent).<\/p>\n<p>73 Prozent verbringen mehr Zeit in sozialen Medien, als ihnen lieb ist<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Jugendlichen schafft es laut der Umfrage nicht, ihre Nutzung zu begrenzen. 73 Prozent verbringen mehr Zeit damit, als ihnen lieb ist. 56 Prozent w\u00fcrden soziale Medien gern weniger nutzen, schaffen es aber nicht. 70 Prozent der M\u00e4dchen und jungen Frauen sagen, sie w\u00fcrden dadurch andere Dinge vernachl\u00e4ssigen \u2013 bei jungen M\u00e4nnern liegt dieser Anteil mit 53 Prozent deutlich darunter.\u00a0<\/p>\n<p>An den Schulen der allermeisten Jugendlichen gelten generelle oder weitgehende Handyverbote. Ein komplettes Handyverbot im Unterricht oder Klassenzimmer bef\u00fcrworten immerhin 60 Prozent der Befragten.\u00a0<\/p>\n<p>Jugendliche w\u00fcnschen sich besseren Unterricht zum Thema<\/p>\n<p>Aber nur die H\u00e4lfte (49 Prozent) der Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen und der Auszubildenden gibt an, einen verantwortlichen und sinnvollen Umgang mit sozialen Medien an ihrer Schule zu lernen. Die Mehrheit von \u00fcber 80 Prozent w\u00fcnscht sich ein breiteres medienp\u00e4dagogisches Angebot wie Unterrichtseinheiten zum besseren Umgang mit sozialen Medien, dezidierte Schulprojekte und spezielle Tipps.\u00a0<\/p>\n<p>Berlins Bildungssenatorin Katharina G\u00fcnther-W\u00fcnsch (CDU) wird nach einem begleitenden Podcast zitiert: \u00abDie Studie zeigt deutlich: Jugendliche w\u00fcnschen sich Unterst\u00fctzung im Umgang mit sozialen Medien \u2013 nicht nur pauschale Verbote.\u00bb Der Auftrag sei klar: \u00abWir m\u00fcssen jungen Menschen die F\u00e4higkeiten vermitteln, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen, eigene Grenzen zu setzen und selbstbewusst mit sozialen Netzwerken umzugehen.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Ein gro\u00dfer Teil der Jugendlichen will laut einer Studie soziale Medien im Internet weniger nutzen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":444686,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[296,752,3364,29,30,13287,1635,1114,62,8970,1209],"class_list":{"0":"post-444685","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-berlin","9":"tag-bildung","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-internationale-beziehung","14":"tag-jugend","15":"tag-kinder","16":"tag-medien","17":"tag-muenster","18":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115253434337935622","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=444685"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444685\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/444686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=444685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=444685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=444685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}