{"id":44477,"date":"2025-04-19T13:47:12","date_gmt":"2025-04-19T13:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/44477\/"},"modified":"2025-04-19T13:47:12","modified_gmt":"2025-04-19T13:47:12","slug":"iw-umfrage-2025-koennten-viele-arbeitsplaetze-verlorengehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/44477\/","title":{"rendered":"IW-Umfrage: 2025 k\u00f6nnten viele Arbeitspl\u00e4tze verlorengehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.04.2025 16:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Die Industrie ist besonders betroffen. Das k\u00f6nnte in diesem Jahr viele Arbeitspl\u00e4tze kosten, zeigt eine aktuelle Umfrage des IW K\u00f6ln.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland rechnet damit, wegen der Wirtschaftsflaute in diesem Jahr Jobs streichen zu m\u00fcssen. Das geht aus einer <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/michael-groemling-unternehmen-stecken-tief-in-der-krise.html\" title=\"IW-Umfrage zu Jobabbau in Unternehmen\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Umfrage des K\u00f6lner Instituts der deutschen Wirtschaft<\/a> (IW) hervor. In der Konjunkturumfrage der arbeitgebernahen Forschungseinrichtung gaben 35 Prozent der Unternehmen an, dass sie 2025 von einem Besch\u00e4ftigungsabbau ausgingen. Nur 24 Prozent planten hingegen, mehr Mitarbeiter einzustellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas IW befragte im M\u00e4rz und April 2025 rund 2.000 Firmen zu ihren Gesch\u00e4ftserwartungen. Bei der gleichen Umfrage im vergangenen Herbst waren die Unternehmer noch pessimistischer: Damals planten 38 Prozent mit einem Besch\u00e4ftigungsabbau und nur 17 Prozent mit einem Aufbau.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesonders hoch war in der aktuellen Fr\u00fchjahrsumfrage der Anteil der pessimistischen Unternehmen in der Industrie: Hier erwarten 42 Prozent, im Laufe dieses Jahres Stellen abbauen zu m\u00fcssen, w\u00e4hrend nur 20 Prozent damit rechnen, neue Jobs zu schaffen. Im Dienstleistungsgewerbe waren es dagegen nur 21 Prozent, hingegen rechnen 36 Prozent mit der Schaffung neuer Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>    Geopolitische Konflikte schw\u00e4chen Weltwirtschaft<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Nach wie vor leidet die deutsche Industrie unter den geopolitischen Konflikten und der damit einhergehenden schw\u00e4cheren Weltwirtschaft&#8220;, hei\u00dft es in der Studie. &#8222;Die Unw\u00e4gbarkeiten der neuen US-Regierung versch\u00e4rfen dies.&#8220; Hohe Energie-, Regulierungs- und Arbeitskosten schw\u00e4chten zudem die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und damit das deutsche Auslandsgesch\u00e4ft der Unternehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verk\u00fcndeten hohen Z\u00f6lle auf Waren aus der Europ\u00e4ischen Union und aus Dutzenden anderen L\u00e4ndern waren dem IW zufolge zum Zeitpunkt der Umfrage zwar noch nicht aktiv. &#8222;Das Exportklima war aber schon vorher vergiftet&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung zur Studie.<\/p>\n<p>    &#8222;Trumps Launen kommen zur Unzeit&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der Zollkrieg belastet das Tagesgesch\u00e4ft enorm&#8220;, sagt IW-Konjunkturchef Michael Gr\u00f6mling. &#8222;Donald Trumps Launen kommen zu einer Unzeit und sind eine H\u00e4rtepr\u00fcfung f\u00fcr die deutsche Wirtschaft.&#8220; Die neue Bundesregierung m\u00fcsse in enger Abstimmung mit der EU gegensteuern, um den Unternehmen m\u00f6glichst viel Stabilit\u00e4t in diesen unsicheren Zeiten zu geben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBereits seit dem Herbst 2023 wird die Gesch\u00e4ftslage von den Unternehmen d\u00fcster bewertet: Seitdem erfasst die Umfrage mehr Pessimisten als Optimisten. Derzeit sprechen 18 Prozent der Unternehmen von einer besseren Gesch\u00e4ftssituation als vor einem Jahr, jedoch 40 Prozent von einer Verschlechterung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Differenz zwischen positiven und negativen Lagebewertungen liegt im Fr\u00fchjahr 2025 bei minus 22 Prozentpunkten, nach minus 33 im Sp\u00e4therbst 2024. &#8222;Die Lage hat sich verbessert, sie ist aber insgesamt schlecht&#8220;, fasste das IW die Ergebnisse der Konjunkturumfrage zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.04.2025 16:01 Uhr Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Die Industrie ist besonders betroffen. 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