{"id":444858,"date":"2025-09-23T13:17:11","date_gmt":"2025-09-23T13:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444858\/"},"modified":"2025-09-23T13:17:11","modified_gmt":"2025-09-23T13:17:11","slug":"7-bahnreisen-in-europa-mit-der-eisenbahn-durch-den-herbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444858\/","title":{"rendered":"7 Bahnreisen in Europa: Mit der Eisenbahn durch den Herbst"},"content":{"rendered":"<p>Milde Temperaturen, wenig Andrang und bunte Ausblicke: Es gibt gute Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Zugreise in der farbenfrohen Jahreszeit. Hier kommen sieben Routen mit Zwischenstopps f\u00fcr Fotografen, Abenteurer und Genie\u00dfer.<\/p>\n<p>Genussvoller Herbst: Im Linienzug durch Italien<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">F\u00fcr alle, die von Bella <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/italien-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/italien-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Italia<\/a> einfach nicht genug bekommen k\u00f6nnen, gibt es die M\u00f6glichkeit mit ganz normalen Linienz\u00fcgen einmal quer durchs Land zu reisen. Rund 1250 Kilometer sind es von Venedig nach Sizilien \u2013 und es gibt kaum einen Bahnhof, an dem sich das Aussteigen nicht lohnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Durch die weite Po-Ebene geht es zuerst nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/florenz-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/florenz-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Florenz<\/a>, dann \u00fcber die sanften H\u00fcgel des Chianti nach Siena und weiter nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/rom-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/rom-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rom<\/a>. Auf dem Weg nach Neapel f\u00fchrt die Strecke am Mittelmeer entlang, bevor der Golf von Salerno in Sicht kommt. Von hier f\u00e4hrt die Bahn am Tyrrhenischen Meer entlang gen S\u00fcden, bis zur Zug-F\u00e4hre nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/sizilien-urlaub\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/sizilien-urlaub\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sizilien<\/a>.<\/p>\n<p>Wein und Kultur in der Toskana, antike Geschichte in Rom und Pompeji, Str\u00e4nde an der Amalfik\u00fcste und raue Natur am \u00c4tna \u2013 abwechslungsreicher kann eine Rundreise durch den italienischen Stiefel kaum sein. Und dann ist da ja noch die italienische K\u00fcche, die f\u00fcr mediterrane Lebensfreude sorgt.<\/p>\n<p>\u201eBesonders im Herbst zeigt sich Italien erntefrisch und genussvoll \u2013 Tr\u00fcffel, Wein und Maronen locken in die Tavernen\u201c, wei\u00df Felix Willeke von Lernidee Erlebnisreisen. \u201eSt\u00e4dte wie Rom oder Palermo sind weniger \u00fcberlaufen, das Meer ist angenehm warm und das Licht weich.\u201c<\/p>\n<p>Infos: Tickets f\u00fcr italienische Linienz\u00fcge gibt es bei Trenitalia (www.lefrecce.it). Die Fahrt von Venedig nach Catania ist theoretisch mit nur einem Umstieg m\u00f6glich, Tickets kosten ab 70 Euro<\/p>\n<p>Weinlese am Fluss: Die Linha do Douro in Portugal<\/p>\n<p>Zur\u00fccklehnen und genie\u00dfen ist die Devise: Die Linha do Douro, ein gem\u00fctlicher Bummelzug, zuckelt \u2013 zumindest laut Fahrplan \u2013 in gut drei Stunden von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/porto\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/porto\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Porto<\/a> bis zur Endstation in Pocinho durch die Heimat des Portweins.<\/p>\n<p>Wer zur Weinlese in September oder Oktober durch das Douro-Tal f\u00e4hrt, erlebt hier eine besondere Atmosph\u00e4re. \u201eDann werden die D\u00f6rfer an den Weinbergen lebendig und einige Weing\u00fcter bieten unter anderem traditionelles Traubenstampfen zum Mitmachen und nat\u00fcrlich Verkostungen an\u201c, verr\u00e4t Dennis Dienst vom Reiseblog East Rail Stories. Weitere Vorteile: weniger Touristen, angenehme Temperaturen statt trockener Hitze und die leuchtend bunten Farben der Reben.<\/p>\n<p>Die Fahrt startet am Bahnhof Porto S\u00e3o Bento \u2013 mit seiner Azulejo-Galerie aus aufwendig bemalten Keramikfliesen. F\u00fcr Dennis Dienst ist dies einer der sch\u00f6nsten Bahnh\u00f6fe Europas. Kaum hat der Zug Portos historische Altstadt und die Vororte hinter sich gelassen, folgt die Strecke ab Mosteir\u00f4 dem Douro durch die Weinberge.<\/p>\n<p>\u201eZum Osten hin wird die Landschaft zunehmend spektakul\u00e4r\u201c, wei\u00df Bahn-Blogger Dienst. \u201eF\u00fcr mich ist das die entspannendste Bahnreise in Europa.\u201c Einen Stopp empfiehlt er in Pinh\u00e3o f\u00fcr Ausfl\u00fcge in die historische Weinbauregion oder Bootstouren auf dem Douro.<\/p>\n<p>Infos: Achtmal t\u00e4glich gibt es eine Verbindung von den Bahnh\u00f6fen S\u00e3o Bento oder Campanha in Porto nach Pocinho. Fahrkarten kosten 14,60 Euro pro Strecke. Buchung unter www.cp.pt<\/p>\n<p>Adrenalin f\u00fcr zwischendurch: Die Dovrebahn in Norwegen<\/p>\n<p>Fjorde sucht man hier vergeblich: Die Dovrebahn, die wichtigste Verbindung zwischen der Hauptstadt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/oslo\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/oslo\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Oslo<\/a> und dem knapp 500 Kilometer weiter n\u00f6rdlich gelegenen Trondheim, zeigt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/norwegen-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/norwegen-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norwegen<\/a> mal von einer ganz anderen Seite. Die Stars auf der etwa sechseinhalbst\u00fcndigen Fahrt sind das Gudbrandsdalen-Tal mit seinen malerischen Bauernh\u00f6fen zwischen Bergen und Fl\u00fcssen und die Hochebene Dovrefjell, Heimat von 300 wilden Moschusochsen.<\/p>\n<p>Mit viel Gl\u00fcck kann man die m\u00e4chtigen Tiere durchs Zugfenster sehen, es werden aber auch gef\u00fchrte Touren ab Hjerkinn oder Kongsvoll angeboten. Und auch sonst warten auf Outdoor-Enthusiasten allerlei adrenalinhaltige Stopps: vom Downhill-Mountainbiken in Hafjell \u00fcber Rafting auf dem Sjoa bis hin zum Canyoning im Festajuvet.<\/p>\n<p>Wer es langsamer angehen will, kann in Hamar in die Geschichte der Wikinger eintauchen oder in Lillehammer eine Zeitreise zu den Olympischen Winterspielen machen. Au\u00dferdem h\u00e4lt die Dovrebahn an mehreren Bahnh\u00f6fen, wo der Umstieg in andere bekannte Z\u00fcge m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die R\u00f8rosbahn f\u00e4hrt durch das gr\u00f6\u00dfte Wildnisgebiet Skandinaviens, die Raumabahn verbindet die Bergwelt mit den norwegischen Fjorden. Und \u00fcberall erwartet Reisende im Herbst ein \u201eFest der Farben\u201c, wie Reiseveranstalter gern werben. Nicht umsonst geh\u00f6rt der Oktober bei den Norwegern zur beliebtesten Jahreszeit, um in den heimischen Bergen und W\u00e4ldern zu <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wandern<\/a>.<\/p>\n<p>Infos: Die Dovrebahn f\u00e4hrt viermal t\u00e4glich von Oslo nach Trondheim, samstags zweimal t\u00e4glich. Die einfache Fahrt kostet ab 55 Euro. Buchung unter entur.no<\/p>\n<p>F\u00fcr Abenteurer: Die Belgrad-Bahn von Serbien nach Montenegro<\/p>\n<p>Entschleunigen und dabei spektakul\u00e4re Ausblicke genie\u00dfen, das geht bei einer Zugreise \u00fcber den Balkan. Von der serbischen Hauptstadt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/belgrad\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/belgrad\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Belgrad<\/a> f\u00e4hrt der Nachtzug durch die goldgelb schimmernde Karstlandschaft der Dinarischen Alpen, \u00fcberquert am Mala-Rijeka-Viadukt die h\u00f6chste Eisenbahnbr\u00fccke Europas und landet schlie\u00dflich an der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/montenegro\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/montenegro\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">montenegrinischen<\/a> Adriak\u00fcste, wo bis Anfang Oktober noch angenehm sommerliche Temperaturen herrschen.<\/p>\n<p>Ein besonderer H\u00f6hepunkt: \u201eIm Fr\u00fchherbst f\u00e4hrt man auf dem sch\u00f6nsten Streckenabschnitt zwischen Kola\u0161in und Bar in den Sonnenaufgang\u201c, sagt Bahn-Blogger Dennis Dienst. Unterwegs k\u00f6nnen Geschichtsfans in der Partisanenstadt U\u017eice halten, Outdoor-Enthusiasten wandern ab Kola\u0161in durch das herbstlich eingef\u00e4rbte Bjelasica-Gebirge, und im Dorf Virpazar bieten sich Bootstouren zur Vogelbeobachtung auf dem Skutarisee an, dem gr\u00f6\u00dften See des Balkans. <\/p>\n<p>Planm\u00e4\u00dfig dauert die Fahrt durch 254 Tunnel und \u00fcber 243 Br\u00fccken \u2013 ein Prestigeprojekt des jugoslawischen Pr\u00e4sidenten Tito \u2013 etwa elf bis zw\u00f6lf Stunden. Versp\u00e4tungen sind aber eher die Regel als die Ausnahme. \u201eAuf der Strecke muss man immer mit \u00dcberraschungen rechnen\u201c, betont Dienst. \u201eDie Z\u00fcge und Waggons sind alt, und das sieht man auch \u2013 aber genau das ist der Charme der Belgrad-Bar-Bahn.\u201c<\/p>\n<p>Infos: Die Z\u00fcge von Belgrad nach Bar fahren zweimal t\u00e4glich. Tickets kosten rund 20 bis 40 Euro und k\u00f6nnen f\u00fcr den Nachtzug Lovcen nur am Schalter gekauft werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Alpinisten: Mit dem Glacier Express durch die Schweiz<\/p>\n<p>In der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/schweiz-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/schweiz-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schweiz<\/a> geht es gem\u00fctlich zu: Acht Stunden braucht der Glacier Express, der auch der langsamste Schnellzug der Welt genannt wird, von Zermatt nach St. Moritz. Dabei \u00fcberquert die Panoramabahn 291 Br\u00fccken, f\u00e4hrt durch 91 Tunnel und bietet spektakul\u00e4re Blicke auf die Schweizer Bergwelt mit ihren Gipfelpanoramen, Viadukten und Seen.<\/p>\n<p>Zu den H\u00f6hepunkten der Reise geh\u00f6ren der mehr als 2000 Meter hohe Oberalppass, den der Zug in zahllosen Windungen und Kehren erklimmt, und die 15 Kilometer lange Rheinschlucht \u2013 auch bekannt als Grand Canyon der Schweiz. \u201eZudem f\u00e4rben sich die L\u00e4rchen im Herbst goldgelb; ein besonderer Anblick mit den wei\u00dfen Berggipfeln im Hintergrund\u201c, wei\u00df Luisa Viktoria R\u00f6llke vom Bahnreiseveranstalter Ameropa-Reisen.<\/p>\n<p>In St. Moritz sollten Bahnliebhaber dann noch einen Tagesausflug mit dem Bernina Express einplanen \u2013 f\u00fcr eine Alpen\u00fcberquerung der Extraklasse. Die Strecke f\u00fchrt auf den h\u00f6chsten Bahngleisen Europas und den steilsten der Welt hinauf zu alpinen Gletschern, \u00fcber beeindruckende Bauten wie das Kreisviadukt bei Brusio, um schlie\u00dflich zwischen Palmen und Oleandern im italienischen Tirano zu enden.<\/p>\n<p>Infos: Der Glacier Express f\u00e4hrt bis Mitte Oktober zweimal t\u00e4glich von Zermatt nach St. Moritz. Tickets kosten rund 220 Euro in der zweiten Klasse. Der Bernina Express f\u00e4hrt bis Ende Oktober dreimal t\u00e4glich von St. Moritz nach Tirano, Tickets gibt es ab 35 Euro pro Strecke. Buchung unter glacierexpress.ch oder www.rhb.ch<\/p>\n<p>Luxus auf Gleisen: Der Al \u00c1ndalus in Spanien<\/p>\n<p>Der Zug ist das Ziel: Wer mit dem Al \u00c1ndalus, einem luxuri\u00f6sen Nostalgiezug im Stil der Belle \u00c9poque, durch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spanien<\/a> f\u00e4hrt, erlebt Glamour, Eleganz und Charme. Die Schlaf- und Salonwagen aus den 1920er-Jahren erinnern an ein rollendes Grandhotel.<\/p>\n<p>Obwohl der Zug urspr\u00fcnglich der britischen K\u00f6nigsfamilie f\u00fcr ihre Urlaubsfahrten an die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/cote-d-azur-urlaub\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/cote-d-azur-urlaub\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">C\u00f4te d\u2019Azur<\/a> diente, ist er heute vor allem in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/andalusien\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/andalusien\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Andalusien<\/a> unterwegs. Noch bis Oktober geht es in sieben Tagen von Sevilla nach Granada, im kommenden Jahr wird die Strecke bis <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Madrid<\/a> erweitert.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch Charter-Fahrten wie vom Veranstalter Lernidee Erlebnisreisen: Die 1250 Kilometer lange Route f\u00fchrt von Sevilla bis Santiago de Compostela, durch Berge und Weinbaugebiete bis an die Atlantikk\u00fcste, mit Zwischenstopps in C\u00f3rdoba, Toledo, \u00c1vila und Le\u00f3n. Und kulinarisch locken Olivenernte und Weinlese.<\/p>\n<p>Infos: Der Al \u00c1ndalus f\u00e4hrt 2025 bis Mitte Oktober jede Woche abwechselnd sonntags ab Sevilla oder ab Granada, 2026 ab Sevilla oder Madrid. Die siebent\u00e4gige Reise kostet ab 6000 Euro pro Person in der Doppelkabine, inklusive Vollpension und Ausfl\u00fcgen. Buchung unter eltrenalandalus.com<\/p>\n<p>In Fotokulissen: Die West Highland Line in Schottland<\/p>\n<p>\u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/schottland-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/schottland-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schottland<\/a> aus dem Bilderbuch\u201c verspricht Dennis Dienst von East Rail Stories allen Reisenden, die mit der West Highland Line von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/glasgow\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/glasgow\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glasgow<\/a> nach Mallaig unterwegs sind. Die Zugfahrt f\u00fchrt durch eine weite Landschaft aus schroffem Gebirge, Seen und Heidemooren \u2013 \u201eeine einzige Film- und Fotokulisse, die besonders in der farbenfrohen Jahreszeit ihr surreales Gesicht zeigt\u201c, so der Blogger. Im Herbst ist das Spiel aus Sonne, Wolken und Regen vor allem f\u00fcr Fotografen attraktiv, w\u00e4hrend milde Temperaturen zu Outdoor-Abenteuern bei wenig Betrieb einladen.<\/p>\n<p>Der Regionalzug braucht f\u00fcr die Strecke nur gute f\u00fcnf Stunden, es lohnt sich aber zwischendurch auszusteigen, um die raue Natur in Ruhe zu bestaunen: Von Corrour lassen sich Wanderungen durch die wildromantische Moorlandschaft von Loch Ossian unternehmen, w\u00e4hrend Fort William der ideale Ausgangspunkt f\u00fcr eine Tour auf Schottlands h\u00f6chsten Berg ist, den Ben Nevis.<\/p>\n<p>Harry-Potter-Fans steigen hier am besten in den Sonderzug \u201eThe Jacobite\u201c um, der in den Filmen als Hogwarts Express \u00fcber das ber\u00fchmte Glenfinnan-Viadukt rauscht. Um die 21 steinernen B\u00f6gen, die das Tal in 30 Metern H\u00f6he \u00fcberspannen, in G\u00e4nze zu bewundern, kann man in Glenfinnan zu einem Aussichtspunkt wandern.<\/p>\n<p>Die Rundreise mit dem Jacobite sieht einen Aufenthalt von anderthalb Stunden in Mallaig vor. Wer mit der F\u00e4hre weiter zur Isle of Skye m\u00f6chte, sollte also lieber die Regionalbahn nehmen.<\/p>\n<p>Infos: Die Hin- und R\u00fcckfahrkarte von Glasgow nach Mallaig kostet ab 60 Euro. Eine durchg\u00e4ngige Verbindung gibt es dreimal t\u00e4glich, sonntags zweimal. Buchung unter www.scotrail.co.uk. Der Sonderzug \u201eThe Jacobite\u201c f\u00e4hrt bis Ende September zweimal, bis Ende Oktober einmal t\u00e4glich von Fort William nach Mallaig. Tickets kosten 80 Euro und gelten f\u00fcr Hin- und R\u00fcckfahrt am selben Tag. Buchung unter westcoastrailways.co.uk<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Milde Temperaturen, wenig Andrang und bunte Ausblicke: Es gibt gute Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Zugreise in der farbenfrohen Jahreszeit.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":432099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,77162,548,663,158,3934,3935,13,355,9822,39260,14,15,913,7118,12,5383,293,5157],"class_list":{"0":"post-444858","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bahnreisen","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-italien","18":"tag-laenderportraets","19":"tag-montenegro","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-norwegen","23":"tag-portugal","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-schottland","26":"tag-schweiz","27":"tag-serbien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115253808375078480","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444858","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=444858"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/444858\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/432099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=444858"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=444858"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=444858"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}