{"id":444915,"date":"2025-09-23T13:50:11","date_gmt":"2025-09-23T13:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444915\/"},"modified":"2025-09-23T13:50:11","modified_gmt":"2025-09-23T13:50:11","slug":"die-verlierer-unter-muenchens-shoppingmeilen-und-ein-grosser-gewinner-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444915\/","title":{"rendered":"Die Verlierer unter M\u00fcnchens Shoppingmeilen &#8211; und ein gro\u00dfer Gewinner &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Die Kaufingerstra\u00dfe bleibt das Nonplusultra unter M\u00fcnchens Einkaufsmeilen. Hinter der dortigen Fu\u00dfg\u00e4ngerzone habe es in den vergangenen Jahren jedoch \u201edeutliche Verschiebungen\u201c gegeben, sagt Stephan Kippes bei der Vorstellung der Passanten-Frequenzanalyse des Immobilienverbands IVD S\u00fcd. Gro\u00dfer Verlierer sei der Stachus, der zum \u201eSigma-Doppelopfer\u201c geworden sei, so der Leiter der IVD-Marktforschung. Und auch in der Sendlinger Stra\u00dfe h\u00e4tten sich fr\u00fchere Hoffnungen, in die Liga der Kaufingerstra\u00dfe aufzusteigen, nicht erf\u00fcllt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Neben der Passantenfrequenz hat der IVD f\u00fcr seinen Herbstbericht auch die B\u00fcro- und Ladenmieten in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> analysiert. Letztere haben sich demnach \u2013 nach dem pandemiebedingten Absturz \u2013 inzwischen stabilisiert und ziehen sogar wieder leicht an. So liegt die Miete f\u00fcr ein 80 Quadratmeter gro\u00dfes Gesch\u00e4ft mit einer f\u00fcnf Meter langen Front in der sogenannten \u201e1a-Lage\u201c innerhalb des Altstadtrings aktuell bei durchschnittlich 295 Euro pro Quadratmeter. Vor Corona hatte dieser Wert noch bei 410 Euro gelegen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">\u00c4hnlich sieht es bei gr\u00f6\u00dferen Gesch\u00e4ften mit einer Verkaufsfl\u00e4che von 200 Quadratmetern und einer acht Meter langen Front aus. Hier st\u00fcrzten die Mietpreise ab Fr\u00fchling 2020 innerhalb eines Jahres von 320 auf 215 Euro je Quadratmeter ab. Inzwischen liegt der Durchschnittswert wieder bei 230 Euro.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Das zwischenzeitliche Absacken der Ladenmieten sei jedoch \u201enichts Ungesundes\u201c, befindet Stephan Kippes. Schlie\u00dflich seien fr\u00fchere Quadratmeterpreise von 410 Euro \u201edoch sehr sportlich\u201c gewesen. Ohnehin sei M\u00fcnchen \u201eimmer noch einer der teuersten Flecken Deutschlands\u201c, so der Experte. In den \u201e1b-Lagen\u201c der Stadt \u2013 das ist der Bereich innerhalb des Mittleren Rings \u2013 zeigt sich laut den IVD-Zahlen ein \u00e4hnliches Bild wie im innersten Zentrum. Auch hier haben die Mieten im Einzelhandel nach der Corona-Delle mittlerweile wieder leicht angezogen \u2013 auf 115 Euro je Quadratmeter f\u00fcr eine kleine und 80 Euro f\u00fcr eine gro\u00dfe Ladenfl\u00e4che.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Damit setzt sich M\u00fcnchen \u2013 zumindest in den Toplagen \u2013 vom bayernweiten Trend ab, wonach die Ladenmieten sogar in 1a-Lagen seit Jahren sinken. Hintergrund ist vor allem der anhaltende Trend zum Onlineshopping, das laut Kippes w\u00e4hrend Corona einen \u201eMegasprung\u201c gemacht hat. Abseits der Toplagen gingen freilich auch in M\u00fcnchen die Preise zur\u00fcck, wie der IVD-Experte anmerkt. \u201eIn der Gleichmannstra\u00dfe in Pasing hat sich die durchschnittliche Ladenlokalmiete im Vergleich zu vor zehn Jahren fast halbiert.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Wie zentral der Faktor Lage ist, zeigt sich auch im B\u00fcrobereich. W\u00e4hrend die bayernweiten Durchschnittsmieten hier seit L\u00e4ngerem fast unver\u00e4ndert bei um die zw\u00f6lf Euro je Quadratmeter liegen, sind sie innerhalb des M\u00fcnchners Altstadtrings seit Fr\u00fchjahr 2024 von 40 auf 51 Euro pro Quadratmeter emporgeschnellt. Dieser Anstieg liegt Stephan Kippes zufolge vor allem an einem \u201eZur\u00fcckhol-Aufschlag\u201c. So w\u00fcrden viele <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Unternehmen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unternehmen<\/a> h\u00f6here B\u00fcromieten in Kauf nehmen, um ihre Besch\u00e4ftigten, die w\u00e4hrend der Pandemie ins Homeoffice gewechselt sind, wieder an die Arbeitsst\u00e4tte zur\u00fcckzulotsen. Dabei setzten die Firmen auch mit Blick auf die besonders umk\u00e4mpften Fachkr\u00e4fte auf m\u00f6glichst attraktive Standorte im Stadtzentrum. Dies f\u00fchre zu der \u201eatypischen Situation\u201c, so Kippes, dass trotz schwacher Konjunktur und steigender Arbeitslosenzahlen die B\u00fcromieten in M\u00fcnchens Bestlagen kr\u00e4ftig angezogen h\u00e4tten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-bahnhofsviertel-bueros-neubauprojekte-entwicklung-li.3267511\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;das_bahnhofsviertel_soll_muenchens_neuer_place_to_be_werden&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;immobilien_und_wohnen_in_muenchen&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3267511&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;muenchen&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedemuenchenmuenchen-bahnhofsviertel-bueros-neubauprojekte-entwicklung-li3267511\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/88462b94-9af3-4c08-85b9-2af0b0bc6543.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Begehrter B\u00fcro-Immobilienmarkt<\/p>\n<p>:Das Bahnhofsviertel soll M\u00fcnchens neuer\u00a0\u201ePlace to be\u201c werden<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Die Techgiganten Apple und Google bauen schon im Norden. Jetzt nehmen Investoren den s\u00fcdlichen Bereich ins Visier. Werden sie die als schmuddelig geltende Gegend rund um den Hauptbahnhof \u201edrehen\u201c?<\/p>\n<p>SZ PlusVon Catherine Hoffmann<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Beim Blick auf beliebte Shoppingziele in der Innenstadt konstatiert der IVD-Mann zun\u00e4chst, dass die Kaufingerstra\u00dfe nach wie vor die meistfrequentierte Einkaufsmeile der Stadt ist. Hier habe man bei zwei Messungen an durchschnittlichen Werktagen vor der Sommerpause mit 9374 Passanten pro Stunde den h\u00f6chsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 2013 registriert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Interessanter als die absoluten Zahlen sei aber der Vergleich der Einkaufsmeilen untereinander. So liegen auf Platz zwei und drei die Rosen- und Weinstra\u00dfe, die auf 70 und 64 Prozent der Passantenfrequenz der Kaufingerstra\u00dfe kommen. Auf Rang vier mit nur noch 48 Prozent ist der Stachus abgerutscht, der im Jahr 2023 noch auf Platz zwei mit 83 Prozent rangierte. Dieser habe massiv an Aufenthaltsqualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft durch den weitgehend leerstehenden Kaufhof auf der einen und den \u201eKarstadt-Komplex im Bauruinenstadium\u201c auf der anderen Seite, sagt Kippes. Hinzu komme die \u201eunansehnliche\u201c Sch\u00fctzenstra\u00dfe. \u201eDa muss man ja fast daf\u00fcr bezahlt werden, dass man da langl\u00e4uft.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-xboolz\">Derweil weist die Sendlinger Stra\u00dfe an der Kreuzung zur Hackenstra\u00dfe 34 Prozent des Passantenaufkommens der Kaufingerstra\u00dfe auf, kurz vor dem Sendlinger Tor sind es dann nur noch 22 Prozent \u2013 vor zwei Jahren waren es noch 46 und 42 Prozent. \u201eDort gab es mal den Traum von der 1a-Gesch\u00e4ftslage\u201c, sagt der IVD-Experte. \u201eAber das ist bei Weitem nicht die gleiche Liga wie die Kaufingerstra\u00dfe.\u201c Ihm zufolge fehlt der Sendlinger Stra\u00dfe vor allem ein \u201estarker Magnet\u201c am westlichen Ende. \u201eDa br\u00e4uchte es ein spannendes Konzept, dass die Leute dazu bringt, die Stra\u00dfe bis zum Sendlinger Tor durchzugehen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kaufingerstra\u00dfe bleibt das Nonplusultra unter M\u00fcnchens Einkaufsmeilen. 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