{"id":444956,"date":"2025-09-23T14:13:22","date_gmt":"2025-09-23T14:13:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444956\/"},"modified":"2025-09-23T14:13:22","modified_gmt":"2025-09-23T14:13:22","slug":"umfrage-psychisch-bedingte-schlafstoerungen-nehmen-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/444956\/","title":{"rendered":"Umfrage: Psychisch bedingte Schlafst\u00f6rungen nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.09.2025 14:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland liegt nachts wach. Laut einer Befragung der Krankenkasse KKH nehmen psychisch bedingte Schlafst\u00f6rungen deutlich zu. Besonders junge Erwachsene sind stark betroffen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gedankenkarussell oder Angstzust\u00e4nde &#8211; deutlich mehr Menschen leiden unter psychisch bedingten Schlafst\u00f6rungen ohne organische Ursache. Die <a href=\"https:\/\/www.kkh.de\/presse\/pressemeldungen\/wachliegen\" title=\"Gedankenkarussell im Bett: Immer mehr Deutsche liegen nachts wach\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Kaufm\u00e4nnische Krankenkasse<\/a> (KKH) verzeichnet einen Anstieg der ambulanten Diagnosen bei ihren Versicherten um 73,5 Prozent von 2014 auf 2024. Allein von 2023 auf 2024 betrug der Zuwachs neun Prozent, wie die Kasse mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zudem habe eine Online-Befragung unter 500 gesetzlich und privat Versicherten zwischen 18 und 70 Jahren ergeben, dass 57 Prozent an mindestens drei Tagen pro Woche abends schlecht einschlafen k\u00f6nnen oder nachts h\u00e4ufiger aufwachen. Die meisten von ihnen (62 Prozent) geben an, dass ihre Gedanken dann h\u00e4ufig um Probleme und Sorgen kreisen. Gut die H\u00e4lfte f\u00fchlt sich durch schlechten Schlaf tags\u00fcber weniger leistungsf\u00e4hig. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) ist h\u00e4ufig gereizt.<\/p>\n<p>    Vor allem die Generation Z betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ursachen f\u00fcr nicht organisch bedingtes n\u00e4chtliches Wachliegen k\u00f6nnen laut der Krankenkasse Konflikte und \u00dcberforderung im Beruf und Privatleben sein, belastende Ereignisse wie der Verlust eines nahestehenden Menschen oder der Dauerkrisen-Modus in Deutschland und der Welt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Vor allem die Generation Z leide zunehmend unter Schlafproblemen: Im Zehnjahresvergleich habe es bei den 25- bis 29-J\u00e4hrigen das deutlichste Plus bei den Diagnosen von gut 113 Prozent gegeben. Im F\u00fcnfjahresvergleich und in den vergangenen beiden Jahren machten die Diagnosen hingegen bei den 20- bis 24-J\u00e4hrigen den gr\u00f6\u00dften Sprung &#8211; von 2019 auf 2024 um 45 Prozent, von 2023 auf 2024 um gut 15 Prozent.<\/p>\n<p>    Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wer \u00fcber einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nachts gr\u00fcbelnd im Bett liegt oder nicht durchschlafen kann, hat laut der Krankenkasse eine Schlafst\u00f6rung entwickelt. &#8222;Auf Dauer k\u00f6nnen Schlafst\u00f6rungen und regelm\u00e4\u00dfiger Schlafentzug der Gesundheit schaden&#8220;, warnt die \u00c4rztin und KKH-Expertin f\u00fcr psychiatrische Fragen, Aileen K\u00f6nitz. &#8222;Dadurch erh\u00f6hen sich beispielsweise die Infektanf\u00e4lligkeit sowie das Risiko f\u00fcr Depressionen und Angstst\u00f6rungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Umgekehrt k\u00f6nnten Schlafst\u00f6rungen auch eine Folge von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstst\u00f6rungen oder posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen sein. Junge Erwachsene seien mit Zukunfts\u00e4ngsten durch wirtschaftliche Unsicherheit und soziale Ungleichheit konfrontiert, was zu mehr Stress und Angstzust\u00e4nden f\u00fchren k\u00f6nne, so die Krankenkasse.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Viele Zoomer pflegten zudem eine unregelm\u00e4\u00dfige Schlafroutine. Auch die intensive Nutzung von Smartphones oder Tablets k\u00f6nne die Nachtruhe negativ beeinflussen.<\/p>\n<p>    Alkohol und zu voller Magen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Neben Gr\u00fcbeln, Chatten und Streamen k\u00f6nnten auch \u00e4u\u00dfere Faktoren wie der Konsum von Alkohol die Schlafqualit\u00e4t negativ beeinflussen. Bereits geringe Mengen f\u00fchrten h\u00e4ufig zu Durchschlafst\u00f6rungen. Weitere Schlafr\u00e4uber k\u00f6nnten ein zu voller oder zu leerer Magen, der Genuss von Koffein oder Nikotin sowie intensiver Sport oder k\u00f6rperliche Arbeit kurz vor dem Zubettgehen sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Positiv auf das Einschlafen wirkten sich hingegen Entspannungstechniken wie Meditation oder k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten am Tag aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.09.2025 14:29 Uhr Eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland liegt nachts wach. 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