{"id":445824,"date":"2025-09-23T22:14:11","date_gmt":"2025-09-23T22:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/445824\/"},"modified":"2025-09-23T22:14:11","modified_gmt":"2025-09-23T22:14:11","slug":"atomstreit-mit-teheran-berlin-paris-und-london-fordern-rasches-einlenken-von-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/445824\/","title":{"rendered":"Atomstreit mit Teheran: Berlin, Paris und London fordern rasches Einlenken von Iran"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien fordern den <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/iran\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Iran<\/a> im Streit um dessen Atomprogramm ultimativ zum Einlenken auf. Teheran solle \u00abin den kommenden Tagen, wenn nicht sogar Stunden konkrete Schritte unternehmen, um die langj\u00e4hrigen Bedenken hinsichtlich seines Atomprogramms auszur\u00e4umen\u00bb, verlangten die Au\u00dfenminister der drei L\u00e4nder und die EU nach einem Treffen mit ihrem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi am Rande der UN-Generalversammlung in New York auf der Plattform X.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/europaeer-aktivieren-mechanismus-fuer-sanktionen-gegen-iran\" data-ct-label=\"Atomstreit: Europ\u00e4er aktivieren Mechanismus f\u00fcr neue UN-Sanktionen gegen den Iran\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Atomstreit:<br \/>\n                        Europ\u00e4er aktivieren Mechanismus f\u00fcr neue UN-Sanktionen gegen den Iran<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-09\/iran-atomprogramm-beschraenkungen-aussenminister-sanktionen\" data-ct-label=\"Atomwaffen: Iran laut Au\u00dfenminister zu Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Atomprogramm bereit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Atomwaffen:<br \/>\n                        Iran laut Au\u00dfenminister zu Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Atomprogramm bereit<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-08\/streit-atomprogramm-auswaertiges-amt-warnung-reisen-iran\" data-ct-label=\"Streit \u00fcber Atomprogramm: Ausw\u00e4rtiges Amt warnt vor Reisen in den Iran\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Streit \u00fcber Atomprogramm:<br \/>\n                        Ausw\u00e4rtiges Amt warnt vor Reisen in den Iran<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dazu geh\u00f6rten die Wiederaufnahme der direkten Gespr\u00e4che mit den USA sowie der Zugang der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/iaeo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde<\/a> (IAEA) \u00abzu allen iranischen Atomobjekten, wie es die Verpflichtungen des Iran vorsehen\u00bb, hie\u00df es weiter. Man sei \u00abbereit, im Notfall den Sanktionsmechanismus in Gang zu setzen\u00bb. Dies werde aber nicht das Ende ihres Engagements bedeuten. \u00abWir bleiben entschlossen, eine diplomatische L\u00f6sung f\u00fcr das iranische Atomprogramm zu finden\u00bb, betonten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">An dem Treffen nahmen Bundesau\u00dfenminister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/johann-wadephul\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Johann Wadephul<\/a> (CDU), dessen franz\u00f6sischer Kollege Jean-No\u00ebl Barrot und die britische Au\u00dfenministerin Yvette Cooper teil.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Wadephul wirft Teheran Hinhaltetaktik vor        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der deutsche Au\u00dfenminister hatte vor dem Treffen mit Araghtschi klar gemacht, dass er kaum noch damit rechnet, dass eine Wiedereinsetzung von UN-Sanktionen gegen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/teheran\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teheran<\/a> abgewendet werden kann. Es m\u00fcsse \u00aballen klar sein, dass nach all der Hinhaltetaktik Irans die M\u00f6glichkeiten und die Chancen, noch zu einer diplomatischen L\u00f6sung vor der Ausl\u00f6sung der Sanktionen zu kommen, au\u00dferordentlich gering sind\u00bb, sagte er am Rande der UN-Generalversammlung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Iran m\u00fcsse \u00abverstehen, dass wir von ihm konkrete, nachvollziehbare und glaubw\u00fcrdige Ma\u00dfnahmen erwarten, die erkennen lassen, dass er dauerhaft auf den Besitz einer Atomwaffe verzichtet\u00bb, sagte Wadephul. Das Land missachte seit Jahren seine Verpflichtungen aus der Wiener Nuklearvereinbarung. \u00abWir haben daraus die notwendigen Konsequenzen gezogen und den sogenannten Snapback-Mechanismus ausgel\u00f6st, mit dem die internationalen Sanktionen gegen Iran zum Ende dieser Woche wieder eingesetzt werden.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der UN-Sicherheitsrat hatte am Freitag gegen eine Resolution gestimmt, die zum Ziel hatte, dass der Iran weiterhin von Sanktionen verschont bleiben sollte. Damit d\u00fcrften die Strafma\u00dfnahmen aus den Jahren 2006 bis 2010 gegen Teheran wie geplant ab 28. September deutscher Zeit (27. September Mitternacht US-Zeit) wieder greifen.\n<\/p>\n<p>        Snapback-Mechanismus d\u00fcrfte wieder in Kraft gesetzt werden        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Deutschland, <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> und Gro\u00dfbritannien geh\u00f6ren zu den Vertragsstaaten des Atomabkommens mit dem Iran aus dem Jahr 2015. Die drei Staaten hatten den sogenannten Snapback-Mechanismus zur Wiedereinf\u00fchrung der Sanktionen Ende August in Gang gesetzt, weil der Iran ihrer Ansicht nach grundlegend gegen die Vereinbarungen des Atomdeals von 2015 verst\u00f6\u00dft. Als Beispiel wird etwa die Anreicherung von Uran genannt, die weit \u00fcber die Werte hinausgeht, die f\u00fcr zivile Zwecke n\u00f6tig sind.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250923-930-76704\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien fordern den Iran im Streit um dessen Atomprogramm ultimativ zum Einlenken auf. 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