{"id":445907,"date":"2025-09-23T23:01:19","date_gmt":"2025-09-23T23:01:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/445907\/"},"modified":"2025-09-23T23:01:19","modified_gmt":"2025-09-23T23:01:19","slug":"papst-wenn-europa-geeint-waere-koennte-es-viel-bewirken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/445907\/","title":{"rendered":"Papst: Wenn Europa geeint w\u00e4re, k\u00f6nnte es viel bewirken"},"content":{"rendered":"<p>Papst Leo war auch diesen Dienstag f\u00fcr eine Auszeit in Castel Gandolfo. Bevor es abends in den Vatikan zur\u00fcckging, stellte er sich wie mittlerweile \u00fcblich kurz den Fragen der wartenden Journalisten. Auf eine Frage nach zunehmenden russischen  Angriffen sagte er: \u201eJemand will eine Eskalation in Europa, es wird immer gef\u00e4hrlicher. Ich bestehe weiterhin auf der Notwendigkeit, die Waffen niederzulegen, und uns an den Verhandlungstisch zu begeben.&#8220;<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2025-09\/deutschland-bundespraesident-steinmeier-bei-papst-leo-xiv-friede.html\" title=\"Steinmeier bei Papst Leo XIV.: \u201eAn Vermittlerrolle festhalten\u201c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/09\/22\/13\/1758541002451.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Steinmeier bei Papst Leo XIV.: \u201eAn Vermittlerrolle festhalten\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier ist am Montagvormittag von Papst Leo XIV. in einer Privataudienz, also unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit, empfangen worden. &#8230;\n     <\/p>\n<p>Vor allem interessierte die Journalisten an diesem regnerischen Abend in Castel Gandolfo aber vor allem die Sicht des Papstes auf die Situation in Gaza und die Tatsache, dass immer mehr L\u00e4nder, darunter j\u00fcngst auch Frankreich, den Staat Pal\u00e4stina anerkennen. Die Vereinigten Staaten w\u00fcrden allerdings wohl \u201edie letzten\u201c sein, die diesen Schritt gehen werden, meinte Leo auf eine entsprechende Frage der Medienleute: \u201eDer Heilige Stuhl hat die Zwei-Staaten-L\u00f6sung schon seit vielen Jahren anerkannt\u201c, erinnerte der Papst. Es sei klar, dass man einen Weg finden m\u00fcsse, \u201ealle V\u00f6lker zu respektieren\u201c. Ob die Anerkennung des Staates Pal\u00e4stina der pal\u00e4stinensischen Sache helfen werde, wollte ein anderer Journalist wissen.<\/p>\n<p>Dialog Israel &#8211; Pal\u00e4stina mittlerweile praktisch abgebrochen <\/p>\n<p>\u201eSie k\u00f6nnte helfen, aber im Moment gibt es auf der anderen Seite wirklich keinen Willen zuzuh\u00f6ren, deshalb ist der Dialog derzeit praktisch abgebrochen\u201c, so die Antwort des Kirchenoberhauptes. Die Offensive in Gaza-Stadt gehe unterdessen weiter: \u201eGott sei Dank geht es in der Pfarrei gut, aber jedes Mal kommen (die Angriffe) ein wenig n\u00e4her \u2026 Ich habe heute Nachmittag mit ihnen gesprochen\u201c, berichtete Papst Leo.<\/p>\n<p>Weitere Fragen der Medienleute drehten sich um die zunehmenden Angriffe Russlands und die Haltung Europas in diesem Zusammenhang: \u201eJemand will eine Eskalation, und es wird jedes Mal gef\u00e4hrlicher\u201c, zeigte sich der Papst besorgt. Er bestehe jedenfalls weiterhin auf der Notwendigkeit, die Waffen niederzulegen, die milit\u00e4rischen Vorst\u00f6\u00dfe zu beenden und sich an den Verhandlungstisch zu begeben.\u201c Alles h\u00e4nge jedoch von der Einheit auf, mit der Europa auftrete, lie\u00df er mit Nachdruck durchblicken: \u201eWenn Europa wirklich geeint w\u00e4re, glaube ich, k\u00f6nnte es sehr viel bewirken\u201c, so Papst Leo. Eine Frage nach der Notwendigkeit der Wiederbewaffnung beschied er: \u201eDas sind politische Fragen, auch wegen des Drucks von au\u00dferhalb Europas.\u201c Es sei besser, dies nicht zu kommentieren, so das Kirchenoberhaupt.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eWenn Europa wirklich geeint w\u00e4re, glaube ich, k\u00f6nnte es sehr viel bewirken\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Welche diplomatischen Aktionen der Heilige Stuhl in den kommenden Monaten auf den Tisch bringen wollte, wollte eine weitere Journalistin wissen. \u201eWir sprechen st\u00e4ndig mit den Botschaftern, wir suchen auch mit den Staatsoberh\u00e4uptern, wenn sie kommen, nach einer L\u00f6sung\u201c, unterstrich Papst Leo. Auch in j\u00fcngster Zeit habe er Gespr\u00e4che mit einigen Staatsoberh\u00e4uptern dazu gef\u00fchrt, bejahte der Papst eine entsprechende Frage.<\/p>\n<p>Erst diesen Montag hatte er offiziell Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Thema der Gespr\u00e4che waren unter anderem der Krieg in der Ukraine und die Situation in Gaza. Dabei hatte Steinmeier eigener Aussage nach die Vermittlerrolle hervorgehoben, die der Heilige Stuhl und der Papst in weltweiten Konflikten einnehmen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist es praktisch \u201eTradition&#8220;, dass Papst Leo am Montagnachmittag nach Castel Gandolfo aufbricht, um dort den offiziell Audienz-freien Dienstag zu verbringen. Am sp\u00e4teren Dienstagabend kehrt er dann in den Vatikan zur\u00fcck, um am Mittwoch die Generalaudienz zu halten (diesmal traf er dort etwa gegen 21.15 Uhr ein).<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; cs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Papst Leo war auch diesen Dienstag f\u00fcr eine Auszeit in Castel Gandolfo. 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