{"id":446338,"date":"2025-09-24T03:13:48","date_gmt":"2025-09-24T03:13:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446338\/"},"modified":"2025-09-24T03:13:48","modified_gmt":"2025-09-24T03:13:48","slug":"auslaender-in-grossbritannien-nigel-farage-plant-deportationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446338\/","title":{"rendered":"Ausl\u00e4nder in Gro\u00dfbritannien: Nigel Farage plant Deportationen"},"content":{"rendered":"<p>Der Rechtspopulist l\u00f6st mit seinen Pl\u00e4nen in der Migrationspolitik gro\u00dfe Sorgen unter Ausl\u00e4ndern in Gro\u00dfbritannien aus.<\/p>\n<p>Helle Emp\u00f6rung hat in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.britisches-koenigshaus-kates-neustart-im-neuen-heim.15639835-0ca6-48bb-b0e2-4aa1b62c4069.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gro\u00dfbritannien<\/a> der Plan der Rechtspartei Reform UK ausgel\u00f6st, Hunderttausende v\u00f6llig legal im Land lebende <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Ausl%C3%A4nder\" title=\"Ausl\u00e4nder\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausl\u00e4nder<\/a> zu deportieren, sobald die Partei an die Regierung kommt. Nigel Farages Rechtspopulisten f\u00fchren in allen Umfragen und rechnen bereits mit einer absoluten Mehrheit an Sitzen im n\u00e4chsten Unterhaus.<\/p>\n<p>Die von Farage jetzt verk\u00fcndete Ma\u00dfnahme w\u00fcrde bedeuten, dass auch allen Migranten, die \u00fcber ein Aufenthaltsrecht verf\u00fcgen und teils seit vielen Jahren im Land leben, das dauerhafte Bleiberecht aberkannt wird. Stattdessen sollen sich diese Personen alle f\u00fcnf Jahre um ein neues <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Visum\" title=\"Visum\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Visum<\/a> bewerben m\u00fcssen, das sehr viel schwerer erh\u00e4ltlich sein wird.<\/p>\n<p>Sozialleistungen nur noch f\u00fcr Briten <\/p>\n<p>Wer kein solches Visum erh\u00e4lt, soll das Land unverz\u00fcglich verlassen m\u00fcssen \u2013 auch wenn er oder sie mit einem britischen Partner verheiratet ist oder britische Kinder hat. Wer sich mit einem entsprechenden Visum in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Gro%C3%9Fbritannien\" title=\"Gro\u00dfbritannien\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien<\/a> aufh\u00e4lt, soll keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. \u201eUnter einer Reform-Regierung wird es Sozialleistungen nur noch f\u00fcr britische B\u00fcrger geben\u201c, erkl\u00e4rte Reform-Chef Farage dazu. \u201ePersonen, die im Ausland geboren sind, stehen Sozialleistungen nicht zu.\u201c<\/p>\n<p>Bisher konnten sich Migranten nach f\u00fcnf Jahren in Gro\u00dfbritannien um eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bewerben. Dieser Status erm\u00f6glichte ihnen, auf Dauer im Land zu leben und zu arbeiten \u2013 und ein Jahr sp\u00e4ter auch um die britische Staatsb\u00fcrgerschaft nachzusuchen. Mit der neuen Regelung von Farage g\u00e4be London die ganze Idee der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Erhalt des neuen Visums, das alle f\u00fcnf Jahre erneuert werden muss, werden au\u00dferdem sehr viel h\u00f6here Einkommen erforderlich sein als bisher. \u201eDamit ist das Ende der endlosen billigen ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte gekommen\u201c, meinte Farage. Haupts\u00e4chlich junge Leute von geringer Qualifikation, die mit ihren Sozialleistungsanspr\u00fcchen \u201eeine enorme Last f\u00fcr den Staat\u201c seien, w\u00e4ren von den Reform-Ma\u00dfnahmen betroffen. Durch diese Politik w\u00fcrden mehr als 230 Milliarden Pfund gespart. <\/p>\n<p>EU-B\u00fcrger nicht betroffen \u2013 vorerst <\/p>\n<p>\u00dcber 800\u200a000 bereits in Gro\u00dfbritannien lebenden oder in den n\u00e4chsten Jahren erwarteten Migranten w\u00fcrde so das Recht zu unbefristetem Aufenthalt gestrichen. Ihnen droht damit, wenn sie keine Visen erhalten, unter Farage unverz\u00fcgliche Deportation. \u201eIch kenne kein anderes wohlhabendes Land, das je etwas Vergleichbares getan h\u00e4tte\u201c, meint dazu Madeleine Sumption, Direktorin des Migrations-Instituts der Universit\u00e4t Oxford. \u201eNicht mal Trumps Amerika.\u201c <\/p>\n<p>Regelrechten Alarm l\u00f6ste die Farage-Ank\u00fcndigung auch unter Millionen in Gro\u00dfbritannien lebenden EU-B\u00fcrgern und Schweizern aus, denen nach dem Brexit der sogenannte \u201esettled status\u201c zuerkannt wurde \u2013 ein Status, der der unbefristeten Aufenthaltserlaubnis entspricht. Zu einer Auskunft gedr\u00e4ngt, r\u00e4umte ein Reform-Sprecher ein, dass dieser Personenkreis, wegen der Vertr\u00e4ge mit der EU, nicht betroffen sei von den geplanten Ma\u00dfnahmen. Allerdings w\u00fcrde eine Farage-Regierung mit der EU in Neuverhandlungen eintreten \u00fcber gewisse Sozialleistungen, die diesen B\u00fcrgern gegenw\u00e4rtig zustehen.<\/p>\n<p> Scharfe Kritik aus den anderen Parteien <\/p>\n<p>Alle anderen Ausl\u00e4nder in Gro\u00dfbritannien, die sich um die britische Staatsb\u00fcrgerschaft bewerben wollen, sollen au\u00dferdem k\u00fcnftig sieben Jahre warten und Zweit-P\u00e4sse abgeben m\u00fcssen. \u201eEin Verbot doppelter Staatsb\u00fcrgerschaft w\u00fcrde das Vereinigte K\u00f6nigreich international zu einem krassen Au\u00dfenseiter machen\u201c, kommentierte die Financial Times. \u201e\u00c4hnliche Bestimmungen haben nur eine Handvoll anderer L\u00e4nder, wie Indien, Malaysia und Singapur.\u201c<\/p>\n<p>Scharfe Kritik \u00fcbten die anderen Parteien an den Farage-Pl\u00e4nen. Diese Pl\u00e4ne und die ihnen zugrunde liegenden Zahlen h\u00e4tten \u201enichts mit der Realit\u00e4t zu tun\u201c, meinte Labours Finanzministerin Rachel Reeves. Der Londoner B\u00fcrgermeister Sadiq Khan erkl\u00e4rte: \u201eLeuten, die hier legal leben und arbeiten, mit Deportation zu drohen, ist v\u00f6llig unakzeptabel.\u201c Die Schottische Nationalpartei fand, die Pl\u00e4ne seien \u201everabscheuungsw\u00fcrdig\u201c. Die Konservativen nannten sie \u201eunausgegoren und undurchf\u00fchrbar\u201c. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Rechtspopulist l\u00f6st mit seinen Pl\u00e4nen in der Migrationspolitik gro\u00dfe Sorgen unter Ausl\u00e4ndern in Gro\u00dfbritannien aus. 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