{"id":446565,"date":"2025-09-24T05:24:15","date_gmt":"2025-09-24T05:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446565\/"},"modified":"2025-09-24T05:24:15","modified_gmt":"2025-09-24T05:24:15","slug":"mit-gregor-gysi-die-faszination-beruehrender-literatur-entdecken-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446565\/","title":{"rendered":"Mit Gregor Gysi die Faszination ber\u00fchrender Literatur entdecken \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Kommt man als Politiker \u00fcberhaupt noch zum Lesen? Geh\u00f6rt Lesen eigentlich zur Bildung eines Politikers? Das sind so eher beil\u00e4ufige Fragen, die vor einem aufploppen, wenn man den wohl bekanntesten Linken jetzt auch noch in seiner Bibliothek besucht. Zumindest beinahe. Denn was er mit Hans-Dieter Sch\u00fctt zusammen ausgesucht hat, sind 13 B\u00fccher, die f\u00fcr ihn pr\u00e4gend waren.<\/p>\n<p>Denn Gysi ist einer, der wei\u00df, wie einen gut erz\u00e4hlte Geschichten f\u00fcrs Leben pr\u00e4gen k\u00f6nnen. Und 13 ist eher auch nur eine Auswahl. Aber es geht ja um Geschichten.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/ef47ec4b9fcd4e5ba33de90321418291.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\"\/><\/p>\n<p>Nicht um Rezensionen oder Bewertungen dieser B\u00fccher. Das will Gysi auch gar nicht, der sich mit Sch\u00fctt auch auf mehrere kleine Dispute \u00fcber das Lesen, die W\u00f6rter, die Rolle von Literatur in der Politik einl\u00e4sst. Da spielen sie sich die B\u00e4lle zu, machen sich auch auf freundliche Art \u00fcber die gro\u00dfen Klassiker lustig. Aber beide wissen: Es gibt die Macht des Wortes. Und zwar nicht nur am Rednerpult des Bundestages, wo Gregor Gysi nun seit \u00fcber 30 Jahren zu einem der begabtesten Redner geh\u00f6rt. Sondern auch beim Lesen von B\u00fcchern.<\/p>\n<p>Was man vielleicht nicht in der Schule erf\u00e4hrt. Auch Gysi hat einige ziemlich schlechte Erinnerungen daran, was da in seinem Deutschunterricht an Literatur angeboten wurde. Da ging es eher um Erziehung, aber nicht um die Macht der Worte. Oder die Sch\u00f6nheit von Texten und die Wirkung guter Geschichten.<\/p>\n<p>Was Gysi f\u00fcr dieses Buch ausgew\u00e4hlt hat, sind dann auch nicht seine \u201eB\u00fccher, die man unbedingt gelesen haben sollte\u201c. Hitlisten und \u201eDie 100 wichtigsten B\u00fccher von Dings und Bums\u201c sind nicht seine Sache. Schon im Gespr\u00e4ch mit Sch\u00fctt merkt man: Dieser Politiker liest wirklich. Und er hat B\u00fccher auf sich wirken lassen, deren Geschichten ihn beeindruckt haben.<\/p>\n<p>Darunter nat\u00fcrlich einige, die man bei einem ostdeutsch gepr\u00e4gten Autor erwarten kann, weil sie auch Schulstoff waren. Was schlimm genug ist. Denn das f\u00fchrt oft genug dazu, dass diese B\u00fccher bei den Sch\u00fclern dann regelrecht f\u00fcrs Leben verbrannt sind. Aber Gysi hat einige ganz offensichtlich verschlungen. Und sie haben ihn ein Leben lang weiter besch\u00e4ftigt, weil sie Fragen behandeln, die auch heute noch virulent und hochaktuell sind.<\/p>\n<p>Untertan, Bibel und Kommunismus<\/p>\n<p>Und warum sie das sind, das erz\u00e4hlt er in seinen kleinen Essays zu Heinrich Manns \u201eDer Untertan\u201c, zu Goethes \u201eFaust\u201c, zu Thomas Manns \u201eMario und der Zauberer\u201c oder Lessings \u201eNathan der Weise\u201c sehr locker und nachvollziehbar. Da merkt man nichts von den starren Interpretationsformeln, mit denen der Schulunterricht B\u00fccher regelrecht erschlagen kann. Man erkennt vielmehr genau diesen Gysi, der auch am Rednerpult gern Geschichten erz\u00e4hlt. Er liebt Geschichten und l\u00e4sst sich genau von diesen in ihren Bann schlagen.<\/p>\n<p>Aber auch anregen, die von genialen Erz\u00e4hlern gestalteten Fabeln in unserer ganz und gar nicht unproblematischen Zeit auch wiederzuerkennen. Etwa wenn er den Charakter des Untertanen in Heinrich Manns Roman genauer betrachtet, der ihm mit Blick auf die Gegenwart doch verd\u00e4chtig bekannt vorkommt: \u201eDer Untertan hat Angst vor sich selbst.<\/p>\n<p>Doch indem er diese Angst verdr\u00e4ngt, schafft er in sich selbst immer wieder die Voraussetzung, aufs Neue steuerbar zu werden\u201c, stellt Gysi fest. \u201eWenn man sich von den Leuten unterscheiden will, muss man ein Charakter sein. So die Zumutung, die von Demokratie ausgeht, bis heute.\u201c<\/p>\n<p>Und da hat ihn dann eben auch das Bild aus der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_Untertan_(Film)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DEFA-Verfilmung von 1951<\/a> zutiefst beeindruckt: \u201eDiederich He\u00dfling rennt neben der Kaiserkutsche her. Es wird schon laufen, sagt dieser Typus. Abwarten, sagt die Geschichte und lacht. Der Untertan lacht zur\u00fcck. Bis ihn die Geschichte \u00fcberrollt.\u201c<\/p>\n<p>Gysi zeigt, wie man mit B\u00fcchern umgehen kann, wie man sich selbst und seine Zeit in ihnen gespiegelt sieht. Und wie sie zur Anregung werden, das eigene Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und dabei immer wieder \u00fcberraschende Aha-Effekte zu bekommen.<\/p>\n<p>Was Gysi selbst bei B\u00fcchern wie der von Luther \u00fcbersetzten Bibel oder beim \u201eKommunistischen Manifest\u201c von Karl Marx und Friedrich Engels so geht, das bis heute ein utopischer Entwurf f\u00fcr ein anderes Denken \u00fcber Gesellschaft geblieben ist. Den er nat\u00fcrlich auch dazu nutzt, \u00fcber die gescheiterten Utopien des Staatssozialismus nachzudenken und \u00fcber die Frage, ob es aus der kapitalistischen Gesellschaft heraus \u00fcberhaupt noch Visionen f\u00fcr ein anderes Miteinander geben kann.<\/p>\n<p>Der Traum des kleinen Paul<\/p>\n<p>Was eigentlich nicht nur Linke besch\u00e4ftigen sollte. Auch deshalb ist Gysis kleine Auswahl geradezu herzerw\u00e4rmend. Denn gute Literatur schafft in unseren K\u00f6pfen nun einmal tats\u00e4chlich den Raum f\u00fcr neue Gedanken, andere Perspektiven. Oder einfach die F\u00e4higkeit, auch unsere Tr\u00e4ume zu hinterfragen. Als erfahrener Leser im gestandenen Alter formuliert Gysi so auch die lang anhaltende Wirkung eines Kinderbuchklassikers von 1942: \u201ePaul allein auf der Welt\u201c von Jens Sigsgard.<\/p>\n<p>Ein Buch, \u00fcber das Kinder v\u00f6llig anders nachdenken als Erwachsene, die jetzt wie Gysi auf einmal bemerken: Es geht darin eigentlich um die Fragen von Alleinsein und Einsamkeit. Und damit um das immer komplizierte Verh\u00e4ltnis zu anderen Menschen. \u201ePauls Geschichte ist ein Gleichnis. Mitten im erw\u00fcnschten Alleinsein w\u00e4chst die Sehnsucht nach anderen Menschen; und inmitten der anderen lebt der Wunsch, ganz f\u00fcr sich zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Wie ging und geht man damit im eigenen Leben um? Und erlebt man nicht auch im Opa-Alter, wie einen das Ende der Geschichte mitrei\u00dft, weil man es genauso nachf\u00fchlen kann, wie Paul sich auf einmal beim Aufwachen riesig freut, dass seine Eltern da sind?<\/p>\n<p>Der Mensch, dieses widerspr\u00fcchliche Wesen. Ihm begegnet man auch in Gysis Exkursen zu Rosa Luxemburgs \u201eBriefen aus dem Gef\u00e4ngnis\u201c und einem weiteren Kinderbuchklassiker: Kurt Helds \u201eDie rote Zora und ihre Bande\u201d. Ein Buch, in dem ja ebenfalls ein Grundthema unserer Zeit ber\u00fchrt wird. Gysi: \u201eEs interessierte mich, wie von bedingungsloser Solidarit\u00e4t unter widrigsten Bedingungen erz\u00e4hlt wird, von einem ausgepr\u00e4gten Gerechtigkeitssinn, von Wagemut, Begeisterungsf\u00e4higkeit und liebevoller Bindung aneinander.\u201c<\/p>\n<p>Da steckt nun einmal die Vorstellung drin, was f\u00fcr eine Gesellschaft wir uns w\u00fcnschen und welche Menschen uns im Leben begeistern. So \u00f6ffnen B\u00fccher T\u00fcren und pr\u00e4gen auch Haltungen. Wenn man die Geschichten denn ernst nimmt und wirklich eintaucht in die Erz\u00e4hlung, wie es Gysi wohl auch schon als Jugendlicher getan hat (der in einem Haushalt voller B\u00fccher aufwuchs).<\/p>\n<p>Auch wenn er im Gespr\u00e4ch mit Sch\u00fctt und auch in zwei aus Zitaten zusammengeschwei\u00dften Dialogen mit Schiller und B\u00fcchner eher bemerkt, dass Literatur eigentlich keine gro\u00dfe Macht hat. Eher wohl eine stille Macht, weil sie das Denken der Leser \u00fcber sich selbst und die Welt ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Eine weltbekannte Tante<\/p>\n<p>Oder weil Literatur in mitrei\u00dfenden Lebensgeschichten zeigt, wie Lebenserfahrungen dann auch wieder Haltungen, Erz\u00e4hl- und Kritikweisen ver\u00e4ndert. Weswegen nicht ganz zuf\u00e4llig auch Marcel Reich-Ranickis Buch \u201eMein Leben\u201c in Gysis kleine Auswahl geraten ist. Genauso wie Doris Lessings \u201eDas goldene Notizbuch\u201c, das er nicht nur ausgew\u00e4hlt hat, weil die Literaturnobelpreistr\u00e4gerin Doris Lessing seine Tante ist. In diesem Beitrag beleuchtet er auch ein wenig die Geschichte seiner Familie.<\/p>\n<p>Aber er empfiehlt das Buch auch, weil es eines der fr\u00fchen und wirkm\u00e4chtigen B\u00fccher zur Frauenbewegung war, in dem \u201eFreiheit, Selbstbestimmung und Intellektualit\u00e4t\u201c ganz im Zentrum stehen. Und gleichzeitig geht es um die Frage, wie wir eigentlich Geschichte erinnern, ob es \u00fcberhaupt einen Konsens dar\u00fcber geben kann, wie wir Geschichte wahrnehmen.<\/p>\n<p>\u201eEs ist eine paradoxe Erfahrung, gerade auf politischem Gebiet: \u00dcber die Zukunft, die v\u00f6llig unbekannt ist, k\u00f6nnen wir uns oft viel schneller verst\u00e4ndigen als bei der Erinnerung, da beginnt nichr selten ein heftiger Streit \u2013 obwohl doch die Vergangenheit hinreichend belegt, erforscht, dokumentiert ist\u201c, schreibt Gysi. \u201eAkten, Dossiers, Rechnungen, alles sch\u00f6n und gut, aber nichts davon sagt die endg\u00fcltige oder absolute Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p>So wird jedes einzelne Buch-Kapitel auch ein kleiner Ausflug in das Nachdenken \u00fcber die Macht der W\u00f6rter und Erz\u00e4hlungen, die Wirksamkeit guter Geschichten, ihre Rolle in unserem Leben und wie sie uns eben doch immer wieder auf neue Gedanken bringen. Uns anregen, mehr wahrzunehmen als die t\u00e4gliche Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Auf Entdeckungsreise<\/p>\n<p>Am Ende versuchen sich Sch\u00fctt und Gysi noch an zehn Geboten zum (richtigen) Lesen. Aber das bleibt eher ein spielerisches Versuchen. Denn die Vielfalt und Aufregung des Lesens erlebt jeder anders. Zum Gl\u00fcck. Zum Gl\u00fcck gibt es keine wirklichen Regeln daf\u00fcr, denn es sind immer \u2013 das merkt Gregor Gysi an -Entdeckungsreisen.<\/p>\n<p>Und eine gute Regel findet Gysi sogar bei Theodor Fontane: \u201eAb und zu an Theodor Fontane denken \u2013 lieber ein gutes Buch als schlechte Gesellschaft.\u201c Womit er allen Lesebegeisterten wohl aus der Seele sprich. Und nebenbei eben auch andeutet, dass ihn in seinem Leben deutlich mehr B\u00fccher besch\u00e4ftigt haben. Was er in einem kleinen Alphabet zum \u201eLesen und Schreiben\u201c auch durchblicken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Denn wer erst einmal mitbekommen hat, wie einen gute Literatur in neue Gedankenwelten und faszinierende Kopf-Abenteuer entf\u00fchren kann, der h\u00f6rt nicht nach sieben oder 13 B\u00fcchern auf. Der hat daheim eine Bibliothek stehen mit lauter guten Bekannten, auch wenn man nicht immer wei\u00df, wo nun ausgerechnet das eine Buch steht, das man jetzt unbedingt noch einmal lesen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>So eine Auswahl, wie sie Gysi hier getroffen hat, kann nur zeigen, was einen an B\u00fcchern tats\u00e4chlich ber\u00fchrt. Oder welche B\u00fccher einen an entscheidenden Stellen ber\u00fchrt haben und so zu einem echten Lebensbegleiter wurden, weil man sich immer wieder an diese Geschichten erinnert, die einen munter gemacht haben f\u00fcr alles M\u00f6gliche, was einem im Leben dann tats\u00e4chlich begegnet ist.<\/p>\n<p>Selbst f\u00fcr Leserinnen und Leser, die immer noch eine Scheu vor B\u00fcchern haben, ist dieses B\u00fcchlein ein kleiner, beherzter T\u00fcr\u00f6ffner in die Welt der B\u00fccher, ein Mutmacher, seine eigenen Entdeckungen zwischen Buchdeckeln zu machen. Und sich von Anderen nicht einreden zu lassen, was man unbedingt gelesen haben sollte. Denn darum geht es beim Lesen wirklich nicht.<\/p>\n<p><strong>Gregor Gysi <a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/isbn\/9783351042769@liz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eMein Leben in 13 B\u00fcchern\u201c<\/a><\/strong>, Aufbau Verlag, Berlin 2025, 20 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kommt man als Politiker \u00fcberhaupt noch zum Lesen? Geh\u00f6rt Lesen eigentlich zur Bildung eines Politikers? 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