{"id":446914,"date":"2025-09-24T12:50:13","date_gmt":"2025-09-24T12:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446914\/"},"modified":"2025-09-24T12:50:13","modified_gmt":"2025-09-24T12:50:13","slug":"frankreich-knoepft-sich-nissan-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/446914\/","title":{"rendered":"Frankreich kn\u00f6pft sich Nissan vor"},"content":{"rendered":"<p>Demnach wurde Nissan im vergangenen Monat aufgefordert, umfangreiche Finanzunterlagen f\u00fcr das Jahr 2024 vorzulegen. Zudem ist f\u00fcr den 7. Oktober eine Inspektion der Europazentrale des Konzerns in Montigny-le-Bretonneux bei Paris geplant.<\/p>\n<p>Nissan teilte dazu mit, man habe eine Informationsanfrage von einer franz\u00f6sischen Beh\u00f6rde zu Lieferantenzahlungen erhalten. Dem Konzern sei kein Fehlverhalten vorgeworfen worden, und man kooperiere vollst\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Die Untersuchung trifft den Konzern inmitten eines tiefgreifenden globalen Sanierungsplans, der Kostensenkungen von 3,4 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro) vorsieht. Sollten Verst\u00f6\u00dfe festgestellt werden, drohen Nissan Strafen von bis zu zwei Millionen Euro. Nach franz\u00f6sischem Recht m\u00fcssen Unternehmen ihre Zulieferer innerhalb von 60 Tagen bezahlen. Die Pr\u00fcfung sei Teil umfassenderer Bem\u00fchungen der Regierung, versp\u00e4tete Zahlungen zu unterbinden, hie\u00df es in dem Schreiben der Beh\u00f6rde. Reuters hatte im Juni berichtet, dass Nissan einigen Zulieferern in der EU und Gro\u00dfbritannien angeboten hatte, sie h\u00f6her zu entlohnen, wenn sie einer versp\u00e4teten Zahlung zustimmten.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Nissan wegen seiner Zahlungspraktiken ins Visier der Beh\u00f6rden ger\u00e4t. Im vergangenen Jahr stellten die japanischen Aufsichtsbeh\u00f6rden fest, dass der Konzern Dutzende von Zulieferern \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren um insgesamt drei Milliarden Yen (20 Mio. Dollar) zu wenig bezahlt hatte. Die jetzige Untersuchung in Frankreich ist das j\u00fcngste Problem f\u00fcr den Autobauer, der im ersten Quartal einen operativen Verlust von 535 Mio. Dollar verbucht hatte. Es war das erste Minus seit vier Jahren.<\/p>\n<p>Zahlungsr\u00fcckst\u00e4nde k\u00f6nnen kleine und mittlere Unternehmen belasten und das Risiko von Arbeitsplatzverlusten und sogar Insolvenzen erh\u00f6hen, hei\u00dft es in einem Informationsblatt der Europ\u00e4ischen Kommission. Rund ein Viertel aller Insolvenzen in der EU sei auf Zahlungsverzug zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Demnach wurde Nissan im vergangenen Monat aufgefordert, umfangreiche Finanzunterlagen f\u00fcr das Jahr 2024 vorzulegen. Zudem ist f\u00fcr den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":446915,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,1624,61436,548,663,3934,3980,156,13,1317,372,39257,9991,14,15,18635,115684,12,3988,9983,9992,27742],"class_list":{"0":"post-446914","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-asien","11":"tag-corporates","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-france","16":"tag-frankreich","17":"tag-headlines","18":"tag-insolvenzen","19":"tag-japan","20":"tag-kfz-industrie","21":"tag-kurz","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-nissan","25":"tag-regulierungsbehoerde","26":"tag-schlagzeilen","27":"tag-tokio","28":"tag-wirtschaft-ausland","29":"tag-wissen-update-me","30":"tag-zulieferer"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115259364142136338","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/446914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=446914"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/446914\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/446915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=446914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=446914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=446914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}