{"id":447010,"date":"2025-09-24T13:43:15","date_gmt":"2025-09-24T13:43:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447010\/"},"modified":"2025-09-24T13:43:15","modified_gmt":"2025-09-24T13:43:15","slug":"konsortium-kauft-tennet-anteile-norwegischer-staatsfonds-steigt-in-deutsches-stromnetz-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447010\/","title":{"rendered":"Konsortium kauft Tennet-Anteile: Norwegischer Staatsfonds steigt in deutsches Stromnetz ein"},"content":{"rendered":"<p>                    Konsortium kauft Tennet-Anteile<br \/>\n                Norwegischer Staatsfonds steigt in deutsches Stromnetz ein <\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.09.2025, 13:20 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Energiewende ist auch ein funktionierendes Stromnetz n\u00f6tig. Dessen Ausbau kostet in den kommenden Jahren allerdings Milliarden. Um die einzusammeln, verkaufen die Niederlande nun einen gro\u00dfen Anteil am Stromnetzbetreiber Tennet. Die Bundesregierung z\u00f6gert noch mit einem Einstieg. <\/strong><\/p>\n<p>Die Niederlande verkaufen einen milliardenschweren Minderheitsanteil an der Deutschland-Tochter des staatlichen Stromnetzbetreibers Tennet an ein Konsortium und wollen auch Deutschland noch ins Boot holen. Das Paket in H\u00f6he von 46 Prozent gehe f\u00fcr 9,5 Milliarden Euro an ein Konsortium aus dem norwegischen Staatsfonds (Norges Bank), dem niederl\u00e4ndischen Pensionsfonds APG und dem singapurischen Staatsfonds GIC, teilte die Regierung in Den Haag mit. Auch Deutschland sei an einer Minderheitsbeteiligung interessiert. Die niederl\u00e4ndische Regierung wolle zusammen mit den Investoren schon bald Gespr\u00e4che mit Deutschland wieder aufnehmen.<\/p>\n<p>Der Deal ist laut &#8222;Handelsblatt&#8220; ein Durchbruch f\u00fcr die Stromnetze. Tennet hatte seit Jahren versucht, neue Investoren zu gewinnen. Denn um das Stromnetz f\u00fcr die Energiewende fit zu machen, muss Tennet in den kommenden Jahren eine Milliardensumme ins Stromnetz investieren und dieses modernisieren. Ende 2024 plante Tennet mit Investitionen von 65 Milliarden Euro in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<p>Das Stromnetz von Tennet erstreckt sich \u00fcber Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Hessen bis Bayern. Die drei weiteren gro\u00dfen Stromnetzbetreiber neben Tennet sind Transnet BW in Baden-W\u00fcrttemberg, Amprion im Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und 50 Hertz in Hamburg und den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern. <\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Juli erkl\u00e4rt, die Bundesregierung spreche \u00fcber einen Einstieg bei Tennet Deutschland, habe ihre Diskussionen aber noch nicht abgeschlossen. Die Regierung suche eine L\u00f6sung, um den Netzausbau in Deutschland zu beschleunigen. Medienberichten zufolge erw\u00e4gt die Bundesregierung ein Angebot f\u00fcr 25 Prozent. Im vergangenen Jahr war ein geplanter Verkauf einer Beteiligung an Deutschland am Streit \u00fcber die Bewertung gescheitert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Konsortium kauft Tennet-Anteile Norwegischer Staatsfonds steigt in deutsches Stromnetz ein 24.09.2025, 13:20 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":447011,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[21079,175,170,169,29,775,30,10567,171,174,965,913,698,173,172,55],"class_list":{"0":"post-447010","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-stromnetze","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-friedrich-merz","14":"tag-germany","15":"tag-investitionen-in-infrastruktur","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-niederlande","19":"tag-norwegen","20":"tag-singapur","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115259572534524090","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=447010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447010\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/447011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=447010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=447010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=447010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}