{"id":447081,"date":"2025-09-24T14:26:22","date_gmt":"2025-09-24T14:26:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447081\/"},"modified":"2025-09-24T14:26:22","modified_gmt":"2025-09-24T14:26:22","slug":"in-hannover-gelandet-28-afghanen-klagen-sich-aufnahme-in-deutschland-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447081\/","title":{"rendered":"In Hannover gelandet: 28 Afghanen klagen sich Aufnahme in Deutschland ein"},"content":{"rendered":"<p>                    In Hannover gelandet<br \/>\n                28 Afghanen klagen sich Aufnahme in Deutschland ein<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.09.2025, 15:58 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Ampel-Regierung erteilt Hunderten Afghanen Zusagen zur Aufnahme in Deutschland, doch Schwarz-Rot will davon nichts wissen. Etwas \u00fcber zwei Dutzend Frauen, M\u00e4nner und Kinder aus Afghanistan klagen erfolgreich gegen die Aufnahmeverweigerung. Jetzt kommen sie in der Bundesrepublik an.<\/strong><\/p>\n<p>In Hannover ist ein weiterer Flug mit Afghaninnen und Afghanen eingetroffen, die von der vorherigen Bundesregierung Aufnahmezusagen erhalten hatten. Es handele sich um 28 Personen, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mit. Die Betroffenen hatten nach der Versch\u00e4rfung der Migrationspolitik durch die neue Bundesregierung ihre Einreise nach Deutschland einklagen m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Zu den nach Deutschland gekommenen Menschen gebe es &#8222;rechtskr\u00e4ftige Gerichtsbeschl\u00fcsse (&#8230;), die die Bundesrepublik Deutschland verpflichten, die Einreise zu erm\u00f6glichen&#8220;, teilte der Ministeriumssprecher weiter mit. Sie seien Teil des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan und h\u00e4tten &#8222;die Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung sowie das Aufnahmeverfahren vollst\u00e4ndig durchlaufen&#8220;. <\/p>\n<p>Laut der Hilfsorganisation Luftbr\u00fccke Kabul handelt es sich um f\u00fcnf M\u00e4nner, zehn Frauen und 13 Kinder. Sie sollten in das Aufnahmelager Friedland gebracht und dann \u00fcber den sogenannten K\u00f6nigsteiner Schl\u00fcssel auf die Bundesl\u00e4nder verteilt werden. <\/p>\n<p>Deutschland hatte nach der Macht\u00fcbernahme der radikalislamischen Taliban im August 2021 Menschen Aufnahmezusagen erteilt, die in dem Land f\u00fcr die Bundeswehr oder andere Institutionen gearbeitet hatten. Zusagen gab es auch f\u00fcr Menschen, die aus anderen Gr\u00fcnden als besonders gef\u00e4hrdet eingestuft wurden &#8211; etwa Frauenrechtlerinnen oder Menschenrechtsaktivisten. <\/p>\n<p>Gerichte best\u00e4tigen Aufnahmeanspruch<\/p>\n<p>Nach dem Regierungswechsel in Berlin hatte die neue Bundesregierung die Aufnahmen stark eingeschr\u00e4nkt. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, Aufnahmeprogramme so weit wie m\u00f6glich einzustellen. Gerichte haben nach Klagen aber den Aufnahmeanspruch einzelner Menschen mit verbindlicher Zusage festgestellt. <\/p>\n<p>Anfang September war bereits eine Gruppe von 47 Afghanen in Deutschland eingetroffen. Das Ausw\u00e4rtige Amt ging damals davon aus, dass noch rund 2300 Afghaninnen und Afghanen auf Ausreise nach Deutschland warteten. 2100 von ihnen seien in Pakistan, der Rest in Afghanistan. <\/p>\n<p>Pakistan hatte im Sommer begonnen, Menschen aus Afghanistan in gro\u00dfem Stil in ihre Heimat abzuschieben. Darunter waren auch Menschen, die von der vorherigen Bundesregierung Aufnahmezusagen erhalten hatten. Ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Amtes bezifferte die Zahl der Abgeschobenen aus diesen Programmen mit ungef\u00e4hr 250. Bisher sei es noch nicht gelungen, ihnen eine Wiedereinreise zu erm\u00f6glichen. Die Bundesregierung stehe dazu aber mit der pakistanischen Seite weiter im Austausch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Hannover gelandet 28 Afghanen klagen sich Aufnahme in Deutschland ein 24.09.2025, 15:58 Uhr Die Ampel-Regierung erteilt Hunderten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":447082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[7451,3364,29,5249,30,46,382,1411,16,1531],"class_list":{"0":"post-447081","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-afghanistan","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-fluechtlinge","12":"tag-germany","13":"tag-hannover","14":"tag-migration","15":"tag-niedersachsen","16":"tag-politik","17":"tag-zuwanderung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115259741530590431","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=447081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/447082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=447081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=447081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=447081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}