{"id":447306,"date":"2025-09-24T16:28:10","date_gmt":"2025-09-24T16:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447306\/"},"modified":"2025-09-24T16:28:10","modified_gmt":"2025-09-24T16:28:10","slug":"die-meisten-projekte-scheitern-fomo-treibt-einsatz-von-ki-in-us-konzernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447306\/","title":{"rendered":"Die meisten Projekte scheitern: &#8222;Fomo&#8220; treibt Einsatz von KI in US-Konzernen"},"content":{"rendered":"<p>                    Die meisten Projekte scheitern<br \/>\n                &#8222;Fomo&#8220; treibt Einsatz von KI in US-Konzernen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.09.2025, 17:27 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In fast allen Unternehmen wird \u00fcber den Einsatz von KI gesprochen. Hunderte Milliarden Dollar an Investitionen in die Technologie wurden allein in den USA in den vergangenen Monaten angek\u00fcndigt. Ein klarer Nutzen ist in vielen F\u00e4llen allerdings nicht erkennbar.<\/strong><\/p>\n<p>Keine Technologie bewegt Unternehmen derzeit so wie K\u00fcnstliche Intelligenz. Gigantische Investitionen flie\u00dfen in die Entwicklung von KI-Modellen und -Anwendungen und die dazugeh\u00f6rige Infrastruktur von Rechenzentren bis zu Kraftwerken, die die notwendige Energie liefern sollen. Wie eine Untersuchung der Wirtschaftszeitung &#8222;Financial Times&#8220; (FT) zeigt, besch\u00e4ftigen sich bei weitem nicht nur Technologiekonzerne, sondern fast alle gro\u00dfen Unternehmen in den USA mit dem Thema. Aber nur wenige k\u00f6nnen klar benennen, welchen konkreten Nutzen sie sich von KI versprechen.<\/p>\n<p>&#8222;FT&#8220;-Journalisten werteten Hunderte Dokumente der im amerikanischen Leitindex S&amp;P 500 notierten Unternehmen aus. Dazu geh\u00f6rten etwa Meldungen an die B\u00f6rsenaufsicht, Pflichtver\u00f6ffentlichungen und Transkripte von Telefonkonferenzen der Vorstandsmitglieder mit Investoren. Einer der Haupttreiber daf\u00fcr, dass Unternehmen KI in den Vordergrund stellen, sei die Angst, etwas zu verpassen. Im Englischen gibt es daf\u00fcr den Begriff: fear of missing out oder kurz &#8222;Fomo&#8220;. <\/p>\n<p>Von den 500 im Index enthaltenen Unternehmen \u00e4u\u00dfern sich der Auswertung zufolge weit mehr als 400 auch zu K\u00fcnstlicher Intelligenz. Vor allem Technologiekonzerne wie Microsoft, Amazon und Meta versprechen sich und ihren Investoren ein gigantisches Gesch\u00e4ft. Diese Unternehmen haben allein dieses Jahr schon Investitionen von mehreren Hundert Milliarden Dollar in diesem Bereich angek\u00fcndigt, vor allem um ihre KI-Modelle weiterzuentwickeln und die notwendige Infrastruktur zu schaffen.<\/p>\n<p>Mitarbeiter nutzen Werkzeuge nicht<\/p>\n<p>Aber auch in anderen Branchen ist KI ein Thema, etwa bei Getr\u00e4nke- oder Bekleidungsherstellern oder R\u00fcstungsunternehmen. So habe sich Coca-Cola bei der Vorstellung von Gesch\u00e4ftsergebnissen im Februar begeistert zum Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz ge\u00e4u\u00dfert. Es sei dabei, so hei\u00dft es in dem Bericht, allerdings nur um die Produktion eines Fernseh-Werbespots gegangen. Bei vielen Unternehmen bleibe der Nutzen des KI-Einsatzes unklar, hei\u00dft es. <\/p>\n<p>Bei einigen Unternehmen stehen Risiken oder Gefahren im Vordergrund, die von der neuen Technologie ausgehen k\u00f6nnten. Ein Thema, das mehrfach angesprochen wird, ist dem &#8222;FT&#8220;-Bericht zufolge die Sorge, dass der Einsatz von KI zu Urheberrechtsverletzungen und Rechtsstreitigkeiten f\u00fchren k\u00f6nnte. Denn beim Training beispielsweise von Sprachmodellen k\u00f6nnten gesch\u00fctzte Inhalte verwendet worden sein. Auch Datenschutzbedenken und Sorgen um die IT-Sicherheit sind Thema.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Entscheider gehe es bei der Anwendung nicht darum, was f\u00fcr ein Problem gel\u00f6st werden m\u00fcsse, sondern um die Sorge, dass ein Wettbewerber schneller sein k\u00f6nnte. &#8222;Wenn es um die Einf\u00fchrung von KI geht, lassen sich viele Unternehmen nicht von einer Strategie leiten, sondern von &#8218;Fomo'&#8220;, zitiert die &#8222;FT&#8220; eine Unternehmensberaterin. <\/p>\n<p>Dass viele KI-Projekte, \u00fcber die Unternehmenslenker sprechen, in der Realit\u00e4t keinen Nutzen bringen, hat k\u00fcrzlich auch eine Studie des renommierten Massachusetts Institute for Technology (MIT) ergeben. Demnach scheitern im Durchschnitt 95 Prozent aller Pilotprojekte zum Einsatz generativer KI, also beispielsweise von Sprachmodellen wie ChatGPT in Unternehmen. &#8222;Wenn wir mit Vorst\u00e4nden sprechen, hei\u00dft es oft, dass ihr internes KI-Werkzeug sehr erfolgreich gewesen sei&#8220;, sagte der MIT-Forscher Aditya Challapally der &#8222;FT&#8220;. &#8222;Wenn wir aber mit Angestellten sprechen, stellen wir fest, dass es \u00fcberhaupt nicht genutzt wurde.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die meisten Projekte scheitern &#8222;Fomo&#8220; treibt Einsatz von KI in US-Konzernen 24.09.2025, 17:27 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":447307,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,9951,1256,171,174,173,172,115750,55],"class_list":{"0":"post-447306","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-investitionen","14":"tag-kuenstliche-intelligenz","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-unternehmensstrategien","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115260221334841277","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=447306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/447306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/447307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=447306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=447306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=447306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}