{"id":447460,"date":"2025-09-24T17:52:11","date_gmt":"2025-09-24T17:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447460\/"},"modified":"2025-09-24T17:52:11","modified_gmt":"2025-09-24T17:52:11","slug":"italien-schickt-fregatte-zu-gaza-flotte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/447460\/","title":{"rendered":"Italien schickt Fregatte zu Gaza-Flotte"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 24.09.2025 17:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Mit mehr als 50 Schiffen wollen Aktivisten die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. Nun berichten sie, von Drohnen angegriffen worden zu sein. Italiens Regierung kritisiert das scharf &#8211; und schickt eine Fregatte zur Hilfe.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Italien hat nach mutma\u00dflichen Angriffen auf eine private Flotte von Schiffen mit Gaza-Hilfslieferungen eine Fregatte in die Region geschickt. Das Schiff &#8222;Fasan&#8220; der italienischen Marine solle bei etwaigen Rettungsaktionen helfen, k\u00fcndigte Verteidigungsminister Guido Crosetto an. Die etwa 50 Boote der Flotte befinden sich derzeit in der N\u00e4he der griechischen Insel Kreta im Mittelmeer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zuvor hatte Italiens Au\u00dfenminister Antonio Tajani Israel dazu aufgerufen, die Sicherheit der Flotte zu gew\u00e4hrleisten. Unter den pro-pal\u00e4stinensischen Aktivisten der sogenannten Global Sumud Flotilla bef\u00e4nden sich &#8222;italienische Staatsb\u00fcrger sowie Mitglieder des Parlaments und des Europ\u00e4ischen Parlaments&#8220;, erkl\u00e4rte Tajani.<\/p>\n<p>    Berichte \u00fcber neue Drohnenangriffe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Aktivisten an Bord der Schiffe machen Israel f\u00fcr Angriffe mit Drohnen und Blendgranaten sowie m\u00f6glicherweise auch mit Chemikalien in der Nacht verantwortlich. Auf das Deck der Schiffe gefallene &#8222;unidentifizierte Objekte&#8220; h\u00e4tten Sch\u00e4den verursacht. Ein Video, das auf der Instagram-Seite der Flotte ver\u00f6ffentlicht wurde, zeigt eine Explosion, die den Angaben zufolge vom Schiff &#8222;Spectre&#8220; aus gefilmt wurde. Crosetto verurteilte Angriffe allgemein &#8222;aufs Sch\u00e4rfste&#8220;, machte aber niemanden daf\u00fcr verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Benedetta Scuderi, eine italienische Abgeordnete des Europ\u00e4ischen Parlaments, die sich an Bord befindet, sagte dem italienischen Rundfunk RAI, Drohnen h\u00e4tten Blendgranaten abgeworfen. Eine davon habe den Mast ihres Segelbootes getroffen und das Hauptsegel vollst\u00e4ndig besch\u00e4digt. &#8222;Wir befinden uns in internationalen Gew\u00e4ssern s\u00fcdlich von Kreta und wurden drei Stunden lang angegriffen, ohne dass jemand eingegriffen hat&#8220;, sagte die Parlamentarierin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Organisation Codepink sprach von mindestens elf Attacken. Eine Aktivistin berichtete von &#8222;15 oder 16 Drohnen&#8220;. Der polnische Abgeordnete Franek Sterczewski, der sich an Bord eines der Schiffe befindet, schrieb auf X, es habe 13 Angriffe auf insgesamt zehn Schiffe gegeben habe, darunter sein Schiff. Drei Schiffe seien besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>    Aktivisten berichten von Besch\u00e4digungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Angaben einer anderen Sprecherin an Bord wurden mindestens zwei Schiffe besch\u00e4digt. Die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete hingegen unter Berufung auf die K\u00fcstenwache, ein Patrouillenboot der europ\u00e4ischen Grenzschutzagentur Frontex habe keine Sch\u00e4den festgestellt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ziel der Flotte ist der Gazastreifen. Die Aktivisten wollen die israelische Seeblockade der von Pal\u00e4stinensern bewohnten K\u00fcstenregion durchbrechen und symbolisch Hilfsg\u00fcter dorthin bringen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Sprecher des israelischen Au\u00dfenministeriums bekr\u00e4ftigte, Israel werde &#8222;alle notwendigen Schritte unternehmen, um eine Einfahrt (der Flotte) ins Kampfgebiet zu verhindern und um jeden Versto\u00df gegen eine rechtm\u00e4\u00dfige Seeblockade zu stoppen&#8220;. Zugleich verwies er auf ein Angebot, Hilfsg\u00fcter \u00fcber israelisches Gebiet nach Gaza zu bringen, das abgelehnt worden sei.<\/p>\n<p>    Funkverkehr angeblich mit Abba-Songs gest\u00f6rt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Aktivisten ver\u00f6ffentlichten Videos von mehreren Explosionen in der Nacht. Dabei habe es sich um Blendgranaten gehandelt, hie\u00df es. Blendgranaten explodieren mit lautem Knall und hellem Licht und k\u00f6nnen damit kurzzeitig orientierungslos machen. Man werde sich davon nicht einsch\u00fcchtern lassen, so die Aktivisten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch ihre Kommunikation \u00fcber Funk soll gest\u00f6rt worden sein. Die &#8222;feindliche&#8220; Seite habe dabei den Funkkanal blockiert und Songs der schwedischen Band Abba gespielt, sagte einer der Aktivisten. Grund sei wohl eine &#8222;schr\u00e4ge Besessenheit&#8220; mit der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg, die an Bord ist.<\/p>\n<p>    Internationale Kritik an mutma\u00dflichen Attacken<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte zu den\u00a0Berichten \u00fcber die erneuten Drohnenangriffe, die Freiheit der Schifffahrt nach internationalem Recht m\u00fcsse gewahrt bleiben. &#8222;Das ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Daher sind Angriffe, Drohnenangriffe, Beschlagnahmungen oder jegliche Gewaltanwendung gegen die Flottille nicht akzeptabel&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das UN-Menschenrechtsb\u00fcro teilte mit, wenn diejenigen angegriffen und bedroht w\u00fcrden, die Hunderttausenden von Hungernden im Gazastreifen Hilfe zu bringen suchten, sei dies unglaublich. Die Berichte von Angriffe und Schikanen seien unabh\u00e4ngig und eingehend zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, sagte ein Sprecher. Im Namen von Menschenrechtskommissar Volker T\u00fcrk forderte er Israel auf, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben und die Einfuhr lebensnotwendiger Hilfsg\u00fcter auf jede Weise zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese warf Israel auf X vor, an Land V\u00f6lkermord zu begehen und sich auf See gesetzlos zu verhalten.<\/p>\n<p>    Nicht der erste Bericht \u00fcber Drohnenangriffe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits bei einem Zwischenstopp in Tunesien hatte es nach Angaben der Organisatoren zwei mutma\u00dfliche Drohnenangriffe auf die Flotte gegeben. Die Schiffe waren mit Hunderten Aktivisten an Bord vor rund drei Wochen aus Barcelona gestartet. Die Aktion ist nach Angaben der Organisatoren die bisher gr\u00f6\u00dfte ihrer Art.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits im Juni und Juli hatte Israel zwei Versuche von Aktivisten unterbunden, Hilfsg\u00fcter auf dem Seeweg in den Gazastreifen zu bringen. Die israelische Armee <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-thunberg-schiff-102.html\" title=\"Israel stoppt Gaza-Hilfsschiff &quot;Madleen&quot; mit Thunberg an Bord\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stoppte die beteiligten Schiffe<\/a>, nahm die Besatzungen fest und verwies sie des Landes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.09.2025 17:36 Uhr Mit mehr als 50 Schiffen wollen Aktivisten die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. 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