{"id":448444,"date":"2025-09-25T03:21:17","date_gmt":"2025-09-25T03:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/448444\/"},"modified":"2025-09-25T03:21:17","modified_gmt":"2025-09-25T03:21:17","slug":"jens-fietje-dwars-versammelt-30-jahre-ratlosigkeit-in-einem-buch-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/448444\/","title":{"rendered":"Jens-Fietje Dwars versammelt 30 Jahre Ratlosigkeit in einem Buch \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Mit 65 Jahren kann man so eine Art Bilanz ziehen. Was bleibt eigentlich von Leben und Schreiben? Der Th\u00fcringer Verleger und Autor Jens-Fietje Dwars hat das getan und Reden, Essays und Aufs\u00e4tze, die in den vergangenen 30 Jahren entstanden sind, in einem Buch versammelt. Angereichert mit Intermezzos, in denen er seine heutigen Gedanken zum damals Geschriebenen als T\u00fcr\u00f6ffner einsetzt. Denn: Ist das alles noch g\u00fcltig? Ist es nicht von der Zeit \u00fcberholt? Aber: Lernt man \u00fcberhaupt etwas aus der Versammlung seiner gesammelten Texte? Da bleibt auch bei Dwars der Zweifel.<\/p>\n<p>Auch weil er das Zweifeln gelernt hat. Philosophie hat er studiert in Wroc\u0142aw, Jena und Berlin. Seine Promotion schrieb er ausgerechnet \u00fcber <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ludwig_Feuerbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ludwig Feuerbach<\/a>. Das ist der Bursche, \u00fcber den ein gewisser Karl Marx 1845 seine<a href=\"http:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/marx\/feuerbac\/feuerbac.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> \u201eThesen \u00fcber Feuerbach\u201c<\/a> schrieb. Jene Thesen, von denen meistens nur die elfte und abschlie\u00dfende zitiert wird: \u201eDie Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu ver\u00e4ndern.\u201c Meistens auch v\u00f6llig aus dem Zusammenhang gerissen. Und unbedacht. Da wird dann losgemacht und ver\u00e4ndert, ohne den Ausgang zu bedenken.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/e13d1f0ccfde457791a45ec8c679bb18.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/09\/1\"\/><\/p>\n<p>Da ist man dann schnell beim Pl\u00e4nemachen. Und beim Scheitern sch\u00f6n gedachter Pl\u00e4ne. Mit Augenzwinkern hat Dwars gleich mal Brecht als Motto gesetzt mit \u201eJa, mach nur einen Plan! Sei nur ein gro\u00dfes Licht! \u2026\u201c Es gibt etwas aufzuarbeiten. Das sieht auch Dwars so, dessen Leben und Laufbahn mit der \u201eWende\u201c einen Knick bekam. Denn eigentlich war er 1989 schon dabei, sich eine Karriere am Germanistik-Lehrstuhl in Jena aufzubauen, als die so sch\u00f6n gedachte Karriere in Scherben ging.<\/p>\n<p>Da wollten ein paar Junge Leute den alten Laden gern von innen heraus umkrempeln. Und waren dann, wie Dwars, auf einmal mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Aus und finito.<\/p>\n<p>Auch dar\u00fcber schreibt er, versucht zu erkl\u00e4ren, wie er dazu kam, als IM t\u00e4tig geworden zu sein. In einem langen Brief von 2007 versucht er es aufzudr\u00f6seln, auch die eigene Verwobenheit zu erkl\u00e4ren und gleichzeitig die Paranoia eines Geheimdienstes zu erkl\u00e4ren, der am Ende immer mehr \u00dcberwacher zur \u00dcberwachung der \u00dcberwacher einsetzte.<\/p>\n<p>Die DDR ist nun einmal auch an ihrer eigenen Paranoia zugrunde gegangen. Nur haben das viele verdr\u00e4ngt. Dwars konnte es nie verdr\u00e4ngen, weil es ihm auch immer wieder unter die Nase gerieben wurde. Wie geht man damit um?<\/p>\n<p>Der Traum von der Ver\u00e4nderbarkeit<\/p>\n<p>Erst recht, wenn einen wie Dwars immer auch Ansichten und Erwartungen an das gefesselt haben, was eigentlich mal die Utopie in diesem ostdeutschen Staatsversuch war? Nur dass er sich nicht mit den ausgew\u00e4hlten Marx-Engels-Bruchst\u00fccken aus der Schule zufriedengab, sondern sich mit dem Vorspiel besch\u00e4ftigte, dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Junghegelianer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Junghegelianismus<\/a>, aus dem ja Marx kam. Ist das jetzt alles erledigt? Abgesagt? Wenn man in die aktuellen Philosophie-Rezeptionen in Deutschland schaut: Ja.<\/p>\n<p>Mit Marx hat man auch gleich noch die ganzen Junghegelianer im akademischen Vergessen entsorgt. All die Leute, die sich im <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorm%C3%A4rz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Vorm\u00e4rz<\/a> zwar als Sch\u00fcler Hegels begriffen, aber seinen immanenten Konservatismus nicht teilten und die starren politischen Verh\u00e4ltnisse insbesondere in Preu\u00dfen als \u00fcberwindbar betrachteten. Sie waren die geistigen Vorbereiter der Revolution von 1848.<\/p>\n<p>Und sie besch\u00e4ftigten Dwars auch nach dem Ende seiner kurzen akademischen Laufbahn. Mehrere der in diesem Band versammelten Texte besch\u00e4ftigen sich mit diesem Vor-Marx, dem Urgrund, aus dem Marx und Engels dann ihre Doktrinen entwickelten. Teilweise geht er \u2013 wie kann das in Jena anders sein \u2013 bis zu Schiller und Goethe zur\u00fcck und ihrem spielerischen Nachdenken \u00fcber Dilettantismus.<\/p>\n<p>Aber man merkt auch, dass ihn viele Ideen, die zum linken Denken geh\u00f6ren, bis heute besch\u00e4ftigten. Ganz zentral: Das Nachdenken \u00fcber Krieg und Frieden. Ein Thema, das einmal das Herzensthema der europ\u00e4ischen Sozialdemokratie war, die 1912 in Basel eine \u00fcberschw\u00e4ngliche Deklaration gegen den Krieg postulierte, nur um dann in allen beteiligten Staaten dann 1914 den Krieb zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Hier geht es mitten in die bis heute nicht entschiedene Diskussion: Wie verhindert man Kriege? Wer ist eigentlich schuld an Kriegen? Der entfesselte Kapitalismus und die gierigen Kapitalisten? Oder doch ein sturer, staubiger, krachlederner Nationalismus, der blindw\u00fctig aufr\u00fcstet und eskaliert? Das sind Fragen, die heute wieder virulent sind, weil nie wirklich ausdiskutiert. Auch bei Dwars nicht. Es klingt so sch\u00f6n: \u201eKrieg dem Kriege!\u201c G\u00e4be es nur nicht die Autokraten, f\u00fcr die Krieg das bevorzugte Mittel der Wahl ist.<\/p>\n<p>Terror, Technik und Humanit\u00e4t<\/p>\n<p>Womit man auch beim kleinen ostdeutschen Staat w\u00e4re, der eben nicht aus einer gegl\u00fcckten Revolution entstand, sondern als Besatzungszone. Ein betreutes Experiment, so k\u00f6nnte man es nennen. W\u00e4re da nicht der Stalinsche Terror, \u00fcber den Dwars ebenfalls nachdenkt. Weil es auch 100 Jahre lang immer wieder ein Problem linker Intellektueller war, damit umzugehen.<\/p>\n<p>Mit den Erz\u00e4hlungen von der Notwendigkeit des \u201eroten Terrors\u201c und den harten Bedingungen, den Sozialismus in einem r\u00fcckschrittlichen Land aufzubauen. Und was der Erz\u00e4hlungen mehr sind, die dann auch noch die Prozesse gegen die alten Mitstreiter Lenins erkl\u00e4ren sollen.<\/p>\n<p>Dwars dreht die Debatte ein St\u00fcckchen weiter. Denn wenn man einen Staat wie eine Maschine betrachtet und Technik wichtiger als Menschen ist, dann droht der Terror als Ergebnis auch aus technokratischen Entwicklungen in der Demokratie. Kann man also etwas lernen aus den Abgr\u00fcnden kommunistischer Staatsversuche? Augenscheinlich ja. Denn es geht immer um das Verh\u00e4ltnis von Menschen und Macht. Und damit um die Frage: Wie bewahren wir Humanit\u00e4t?<\/p>\n<p>\u00dcbrigens eine Debatte, die auch in Westdeutschland gef\u00fchrt wurde. Exemplarisch geht Dwars dazu auf<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Weiss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> Peter Weiss<\/a> ein. Das ist der Mann, der mit seiner \u201e\u00c4sthetik des Widerstands\u201c Intellektuelle in Ost wie West zum Nachdenken brachte. Anhand von Weiss\u2019 \u201eDie Ermittlung\u201c diskutiert Dwars ein Problem, das nicht nur der Staatssozialismus hatte: Seine Unf\u00e4higkeit zur kritischen Selbsthinterfragung.<\/p>\n<p>Die Partei hatte ja bekanntlich immer recht. Aber so f\u00e4hrt man ein Experiment nun einmal krachend gegen den Baum. Und sorgt regelrecht daf\u00fcr, dass sich Menschen abwenden, weil sie in der starren Rechthaberei keinen Platz f\u00fcr sich finden.<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderbarkeit denken<\/p>\n<p>Man merkt schon: Da besch\u00e4ftigen Dwars noch viele nie abgegoltene Diskussionen aus einem abgeschafften Land. Er hat es nicht einfach wie ein altes Kleid an den Nagel geh\u00e4ngt. Denn wenn man bis zu den Junghegelianern zur\u00fcckgeht, dann denkt man sich die gegebenen Verh\u00e4ltnisse auch im 21. Jahrhundert nach wie vor als ver\u00e4nderbar. Nichts ist alternativlos. Schon gar keine in ihren Verh\u00e4ltnissen festgefahrene Gesellschaft.<\/p>\n<p>Und er erinnert in seinen Texten auch daran, dass es diese Diskussionen \u00fcber das Ver\u00e4nderbare auch in der DDR gab \u2013 vor allem in der Literatur. Etwa bei Christoph Hein und Heiner M\u00fcller. Und seine Texte sind jedes Mal auch ein Spiegel der Gegenwart. Etwa wenn er sich mit dem Jenaer Germanisten Dieter Str\u00fctzel besch\u00e4ftigt, der sich mit \u201egrundlegenden Konstruktionsfehlern aller Parteien in der Nachfolge Bebels und Lenins\u201c und den Verirrungen des real existierenden Sozialismus besch\u00e4ftige. Mitsamt der heillosen Definition von Freiheit, die regelrecht eingedampft wurde auf die Phrase, sie sei die \u201eEinsicht in die Notwendigkeit\u201c.<\/p>\n<p>Wenn es um den Humanismus einer Gesellschaft geht, geht es immer um die Frage von Freiheit und die Frage von Selbstbestimmung.<\/p>\n<p>Aber was passiert in Gesellschaften, in denen das gro\u00dfe Geld regiert? \u201eFreiheit wird zur freiwilligen Selbstanpassung ans Diktat des Warenfetischismus und das Leben selbst zur Ware: austauschbar und den Moden unterworfen. Nur konsequent, dass in Kapital-Gesellschaften auch Politik zur Ware verkommt, die sich verkaufen muss und deren Absatz, sprich Wahlen, nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage funktioniert. Macht wird zu einer Frage der Werbung.\u201c<\/p>\n<p>N\u00f6tige Verunsicherungen<\/p>\n<p>Kann es sein, dass auch linkes Denken wieder fruchtbar sein kann, die Fehlentwicklungen der Gegenwart zu begreifen? Hilft das etwa? Im Epilog kommt Dwars im Grunde seiner eigenen Ratlosigkeit n\u00e4her, die auch etwas Gutes hat, wie er feststellt: \u201eNur, wer sich wehrlos macht, wer seine Ratlosigkeit eingesteht und sich zu wundern vermag \u00fcber Dinge, die scheinbar jeder versteht, hat die Chance, sie wieder und wieder anders zu sehen.\u201c<\/p>\n<p>Es ist das Infragestellen, das \u00fcberhaupt den denkbaren Raum f\u00fcr Ver\u00e4nderungen er\u00f6ffenet. Das ist ja im Grunde der zentrale Gedanke der Junghegelianer, die aus Hegels konservierenden Staatskonzepten ausbrechen wollten. Und das im Geiste auch geschafft haben.<\/p>\n<p>Denn \u2013 das ist der Widerspruch zu Marx: Ver\u00e4nderung beginnt im Kopf.<\/p>\n<p>Dass die daraus folgende Revolution dann scheiterte, kann man als Niederlage verstehen (oder wie Marx auf radikalere Gedanken kommen). Man kann es aber auch als Gewinn verstehen, als Zugest\u00e4ndnis, dass mit der eigenen Verunsicherung \u00fcberhaupt erst L\u00f6sungen f\u00fcr erstarrte Zust\u00e4nde denkbar werden. \u201eUnd noch n\u00f6tiger sind offene Fragen, auf die wir noch gar keine Antworten haben\u201c, schreibt Dwars einen Satz, den vielleicht nicht nur Politiker beherzigen sollten.<\/p>\n<p>Denn wer immer schon fertige Antworten hat, sorgt ja erst daf\u00fcr, dass es auf einmal unberechenbar zugeht. So wie es auch Dwars nach 1990 erlebte: Dem Wahl-Slogan \u201eKeine Experimente!\u201c folgten reihenweise Experimente an Land und Leuten, von denen sich viele bis heute nicht erholt haben.<\/p>\n<p>Wenn Gewissheiten fehlen<\/p>\n<p>Was w\u00fcrde da eigentlich helfen? Alles auf den Pr\u00fcfstand stellen, meint Dwars. Und gibt eigentlich schon im Prolog zu, dass sein Plan, aus den Texten der vergangenen 30 Jahre eine konsistente Erkenntnis des Zeitgeschehens zu gewinnen, gescheitert ist. \u201eDas Material gibt kein Bild einer zugrundeliegenden Zeit zu erkennen, au\u00dfer den Br\u00fcchen, die den Suchenden umtreiben.\u201c<\/p>\n<p>Womit er wohl seinem Anliegen und dem, was ihn in all diesen Texten umgetrieben hat, am n\u00e4chsten kommt. Es sind Texte der Suche, des Versuchens zu verstehen, was da eigentlich geschehen ist mit der Welt, dem Land und ihm selbst. Was nat\u00fcrlich immer ein produktiver Ansatz ist: Die Gewissheiten der Vergangenheit immer wieder infrage zu stellen. Ganz bewusst infrage zu stellen. Heilige K\u00fche zu schlachten und Denkm\u00e4ler zu st\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Sodass im Grund alle Texte in diesem Buch solche Versuche sind. Infragestellungen. Manchmal sehr eigensinnig, manchmal mehr tastend als erfolgreich. Manchmal im Fragen versteckt geblieben. Und damit auch die sehr eigene Weltsicht des Jens-Fietje Dwars sichtbar machend, f\u00fcr den diese Sammlung auch ein Versuch war, dem eigenen Gewordensein einen Sinn zu geben. Oder den Sinn gar zu finden, wenn er die Texte aus 30 Jahren sorgf\u00e4ltig aneinanderreiht und kommentiert.<\/p>\n<p>Und dann noch ausgerechnet mit einer \u00dcberschrift betitelt, die im Buch auch \u00fcber seiner Dankesrede f\u00fcr den Walter-Bauer-Preis der St\u00e4dte Leuna und Merseburg steht. Ein Titel, der sich auch auf seine Arbeit als Verleger bezieht, die nat\u00fcrlich mit derselben Frage konfrontiert ist, wie sie auch der Leipziger Verleger Kurt Wolff einst stellte: \u201eMan verlegt entweder B\u00fccher, von denen man meint, die Leute sollen sie lesen, oder B\u00fccher, von denen man meint, die Leute wollen sie lesen.\u201c<\/p>\n<p>Das ist der Zwiespalt aller Verleger. Und eigentlich auch aller Autoren. Gef\u00e4llig sein oder herausfordernd, aalglatt oder voller Kanten und Sperrigkeiten, die unser sperriges Verh\u00e4ltnis zur Welt und zu uns selber sichtbar machen. Letzteres versucht Dwars mit dieser Sammlung. Am Ende so ratlos wie zuvor.<\/p>\n<p>Aber es sind eigentlich die Ratlosigkeiten, die geteilt werden m\u00fcssen, nicht die Gewissheiten. Denn nur dabei lernt man vielleicht was. Wenn man noch was lernen will.<\/p>\n<p><strong>Jens-Fietje Dwars <a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/isbn\/9783947646272@liz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eErfolg ist ein Irrtum\u201c<\/a><\/strong> Edition Ornament im quartus-Verlag, Jena 2025, 22 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit 65 Jahren kann man so eine Art Bilanz ziehen. Was bleibt eigentlich von Leben und Schreiben? 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