{"id":449018,"date":"2025-09-25T08:45:13","date_gmt":"2025-09-25T08:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/449018\/"},"modified":"2025-09-25T08:45:13","modified_gmt":"2025-09-25T08:45:13","slug":"berlin-brandenburg-woidke-ausgrenzung-der-afd-hat-nicht-funktioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/449018\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Woidke: Ausgrenzung der AfD hat nicht funktioniert"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Woidke: Ausgrenzung der AfD hat nicht funktioniert<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.09.2025, 10:37 Uhr<\/p>\n<p><strong>Brandenburgs Regierungschef Woidke sieht die Zunahme des Rechtsextremismus mit Sorge. Beim Umgang mit der AfD setzt der SPD-Mann auf eine neue Strategie.<\/strong><\/p>\n<p>Potsdam (dpa\/bb) &#8211; Brandenburgs Ministerpr\u00e4sident Dietmar Woidke (SPD) dringt auf ein h\u00e4rteres Vorgehen gegen Rechtsextremismus. &#8222;Es ist ja so, dass wir gerade wieder Attacken auf Andersdenkende, Minderheiten, auf Jugendeinrichtungen und Demokratiefeste erleben&#8220;, sagte er der &#8222;Zeit&#8220;. &#8222;Da kommen Erinnerungen an die 90er hoch, an die Baseballschl\u00e4ger-Jahre. Wir kommen nicht daran vorbei, \u00fcber st\u00e4rkere Repressionen nachzudenken.&#8220; Konkret machte Woidke deutlich: &#8222;Wir brauchen mehr spezialisierte Polizeieinheiten, um die rechtsextreme Szene nicht nur zu verunsichern, sondern konkret zu handeln.&#8220;<\/p>\n<p>Der Regierungschef h\u00e4lt einen anderen Umgang mit der AfD f\u00fcr richtig. &#8222;Wir dachten, ignorieren reicht. Ausgrenzen, tabuisieren, durchstehen. Und m\u00f6glichst gute Politik machen&#8220;, sagte Woidke. &#8222;Nun, das hat nicht funktioniert.&#8220; Er h\u00e4lt eine st\u00e4rkere inhaltliche Auseinandersetzung f\u00fcr n\u00f6tig. &#8222;Wir haben es der AfD zu leicht gemacht&#8220;, sagte der SPD-Politiker. &#8222;Wir haben sie nicht diskursiv, inhaltlich bek\u00e4mpft. Wir haben sie zu lange durchkommen lassen mit ihren inhaltsleeren Forderungen.&#8220;<\/p>\n<p>Woidke: Nicht nur auf AfD-Verbot setzen<\/p>\n<p>Der Ministerpr\u00e4sident r\u00e4t mit Blick auf ein AfD-Verbotsverfahren zu Bedacht. &#8222;Wir sollten die Gerichtsentscheidung zur Verfassungsschutz-Einstufung der Bundes-AfD als gesichert rechtsextrem abwarten&#8220;, sagte Woidke. &#8222;Eine Best\u00e4tigung h\u00e4tte hier nat\u00fcrlich Auswirkungen. Ein Verbotsverfahren ist politisch und juristisch ein dorniger und langwieriger Weg. Wir k\u00f6nnen nicht allein darauf setzen, wir m\u00fcssen auf mehreren Ebenen handeln, um Extremismus zur\u00fcckzudr\u00e4ngen.&#8220; Die SPD hatte auf einem Bundesparteitag beschlossen, einen Verbotsantrag vorzubereiten.<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz teilte im Mai mit, die AfD als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen zu wollen. Wegen einer Klage der AfD dagegen legte die Beh\u00f6rde die Einstufung vorerst auf Eis. Der Verfassungsschutz Brandenburg stufte die AfD im Land als gesichert rechtsextrem ein.<\/p>\n<p>Regieren bis zum Ende der Wahlperiode<\/p>\n<p>Der SPD-Politiker will nach eigener Aussage die gesamte Wahlperiode &#8211; die bis 2029 dauert &#8211; im Amt bleiben. &#8222;Ich habe den Menschen in Brandenburg versprochen, diese Legislatur voll zur Verf\u00fcgung zu stehen&#8220;, sagte Woidke. &#8222;Meine Versprechen halte ich.&#8220; Woidke regiert seit 2013. Beim Dienstalter liegt er bundesweit auf dem dritten Platz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Woidke: Ausgrenzung der AfD hat nicht funktioniert 25.09.2025, 10:37 Uhr Brandenburgs Regierungschef Woidke sieht die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":449019,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[186,1960,1958,1959,1957,80502,296,1956,1890,29,30,12244],"class_list":{"0":"post-449018","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-afd","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","10":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","12":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","13":"tag-ausgrenzung","14":"tag-berlin","15":"tag-berlin-und-brandenburg","16":"tag-brandenburg","17":"tag-deutschland","18":"tag-germany","19":"tag-woidke"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115264062992216832","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449018","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=449018"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/449018\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/449019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=449018"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=449018"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=449018"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}