{"id":449248,"date":"2025-09-25T10:58:11","date_gmt":"2025-09-25T10:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/449248\/"},"modified":"2025-09-25T10:58:11","modified_gmt":"2025-09-25T10:58:11","slug":"boerse-express-eu-fordert-big-tech-zum-kampf-gegen-online-betrug-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/449248\/","title":{"rendered":"B\u00f6rse Express &#8211; EU fordert Big Tech zum Kampf gegen Online-Betrug heraus"},"content":{"rendered":"<p>\n                                        Die EU-Kommission fordert Apple, Google, Microsoft und Booking.com zur Rechenschaft \u00fcber Ma\u00dfnahmen gegen Online-Betrug. Bei unzureichenden Antworten drohen Milliardenstrafen bis zu sechs Prozent des globalen Umsatzes.\n                                    <\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union geht mit bisher beispielloser H\u00e4rte gegen die Rolle der Tech-Giganten bei der Verbreitung von Online-Finanzbetrug vor. <strong>Apple, Google, Microsoft und Booking.com<\/strong> stehen im Fokus formeller Informationsanfragen der EU-Kommission \u2013 ein klares Signal f\u00fcr versch\u00e4rfte Regulierung unter dem Digital Services Act (DSA).<\/p>\n<p>Der Schritt markiert eine deutliche Eskalation: Europ\u00e4ische Verbraucher verlieren j\u00e4hrlich \u00fcber <strong>vier Milliarden Euro<\/strong> durch Online-Betrug. Gef\u00e4lschte Banking-Apps, betr\u00fcgerische Suchergebnisse und erfundene Reiseangebote fluten die Plattformen. Die EU macht ernst: <strong>Selbstregulierung war gestern<\/strong>.<\/p>\n<p>DSA zeigt erstmals seine Z\u00e4hne<\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck der neuen Offensive ist der Digital Services Act \u2013 ein Regulierungsrahmen, der Plattformen zur rigoroseren Bek\u00e4mpfung illegaler Inhalte zwingen soll. <strong>Henna Virkkunen<\/strong>, EU-Tech-Kommissarin, bringt es auf den Punkt: &#8222;Kriminalit\u00e4t explodiert online.&#8220; K\u00fcnstliche Intelligenz macht Betr\u00fcgereien raffinierter und schwerer erkennbar.<\/p>\n<p>Die Informationsanfragen sind erst der Auftakt. Fallen die Antworten der Konzerne unzureichend aus, drohen <strong>formelle Untersuchungen und Strafen bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes<\/strong>. Bei den Tech-Riesen sprechen wir von potenziellen Milliarden-Bu\u00dfgeldern.<\/p>\n<p>App Stores und Suchmaschinen im Visier<\/p>\n<p>Die EU-Untersuchung ist chirurgisch pr\u00e4zise: <strong>Apple und Google<\/strong> m\u00fcssen erkl\u00e4ren, wie gef\u00e4lschte Banking-Apps ihre Sicherheitspr\u00fcfungen in App Store und Google Play umgehen. Diese Fake-Apps stehlen Finanzdaten und verleiten Nutzer zu direkten Geldtransfers an Kriminelle.<\/p>\n<p><strong>Microsoft Bing und Google Search<\/strong> stehen wegen betr\u00fcgerischer Suchergebnisse und Werbung unter Beobachtung. Wie schaffen es Kriminelle, prominente Pl\u00e4tze in den Suchergebnissen zu erobern? <strong>Booking.com<\/strong> muss sich zu gef\u00e4lschten Unterkunftsanzeigen \u00e4u\u00dfern, die Reisende um ihr Geld bringen.<\/p>\n<p>Anzeige: Apropos gef\u00e4lschte Banking-Apps: Viele Android-Nutzer \u00fcbersehen 5 einfache Schutzma\u00dfnahmen, die WhatsApp, Online-Banking und Shopping deutlich sicherer machen. Ein kostenloser Ratgeber erkl\u00e4rt Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie Ihr Smartphone ohne teure Zusatz-Apps absichern \u2013 inklusive Checklisten f\u00fcr gepr\u00fcfte Apps und wichtige Updates. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-CWBEX-BEXPID_827997\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gratis\u2011Ratgeber \u201e5 Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Ihr Android\u2011Smartphone\u201c sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Koordinierter Gegenangriff aus Br\u00fcssel<\/p>\n<p>Der Vorsto\u00df kommt nicht aus dem Nichts. Die europ\u00e4ische Finanzaufsicht ESMA wandte sich bereits an <strong>Meta, X und TikTok<\/strong> mit der Forderung, nicht lizenzierte Finanzdienstleistungen von ihren Plattformen zu verbannen. <strong>Irland<\/strong> f\u00fchrt die EU-Staaten bei der Forderung nach sch\u00e4rferen Regeln f\u00fcr Finanzwerbung an.<\/p>\n<p>Was folgt daraus? Die Plattformen sollen k\u00fcnftig die Lizenzierung von Finanzwerbetreibenden \u00fcberpr\u00fcfen, bevor Anzeigen geschaltet werden. Ein <strong>koordinierter Regulierungsschlag<\/strong>, der bereits laufende DSA-Untersuchungen gegen Meta, TikTok und X erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Anzeige: W\u00e4hrend Br\u00fcssel Finanzwerbung strenger reguliert, sollten Verbraucher beim Bezahlen ebenfalls auf Nummer sicher gehen. Das kostenlose PayPal\u2011Startpaket zeigt Schritt f\u00fcr Schritt Einrichtung, K\u00e4uferschutz und 5 Profi\u2011Tipps f\u00fcr sicheres Zahlen und Geld senden \u2013 ideal f\u00fcr Einsteiger. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/paypal-startpaket\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_PAYPAL-STARTPAKET_X-CWBEX-BEXPID_827997\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt das kostenlose PayPal\u2011Startpaket herunterladen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Neue Regulierungsfront mit globalen Folgen<\/p>\n<p>Der EU-Fokus auf Finanzbetrug markiert einen <strong>Wendepunkt in der DSA-Durchsetzung<\/strong>. Nach Wahldesinformation und Kinderschutz r\u00fcckt der direkte Verbraucherschutz in den Mittelpunkt. <strong>Br\u00fcssel nimmt den Kampf mit den m\u00e4chtigsten Konzernen der Welt auf<\/strong> \u2013 trotz US-amerikanischer Kritik und Vergeltungsdrohungen.<\/p>\n<p>Die Reaktionen bleiben verhalten: Microsoft bekr\u00e4ftigt die Kooperationsbereitschaft, Google verweist auf t\u00e4glich blockierte Millionen betr\u00fcgerischer Suchergebnisse. <strong>Apple<\/strong> hingegen warnt, EU-Regulierung k\u00f6nne Nutzer gr\u00f6\u00dferen Betrugsrisiken aussetzen. Ein Grundsatzstreit \u00fcber die Verantwortung f\u00fcr Online-Sicherheit bahnt sich an.<\/p>\n<p>Milliarden-Strafen als Drohkulisse<\/p>\n<p>Die Tech-Konzerne haben nun Zeit f\u00fcr ihre Antworten auf die Kommissions-Anfragen. Unzureichende Reaktionen f\u00fchren direkt zu <strong>formellen Untersuchungen mit monatelanger Dauer<\/strong> und rechtlich bindenden Verhaltens\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>Die EU scheut vor drakonischen Strafen nicht zur\u00fcck \u2013 das haben fr\u00fchere F\u00e4lle gezeigt. F\u00fcr europ\u00e4ische Verbraucher k\u00f6nnte der Regulierungsdruck <strong>strengere App-Pr\u00fcfungen, bessere Werbekunden-Kontrollen und saubere Suchergebnisse<\/strong> bedeuten. W\u00e4hrend Kriminelle mit KI aufr\u00fcsten, fordert Br\u00fcssel von Big Tech: <strong>Immer einen Schritt voraus bleiben<\/strong>. Der Ausgang dieses Duells wird die digitale Landschaft neu definieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die EU-Kommission fordert Apple, Google, Microsoft und Booking.com zur Rechenschaft \u00fcber Ma\u00dfnahmen gegen Online-Betrug. 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