{"id":4503,"date":"2025-04-03T08:25:08","date_gmt":"2025-04-03T08:25:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4503\/"},"modified":"2025-04-03T08:25:08","modified_gmt":"2025-04-03T08:25:08","slug":"neue-us-zoelle-boersen-brechen-ein-goldpreis-auf-hoechststand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4503\/","title":{"rendered":"Neue US-Z\u00f6lle: B\u00f6rsen brechen ein, Goldpreis auf H\u00f6chststand"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">An den B\u00f6rsen ist es nach der Ank\u00fcndigung der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/donald-trump-kuendigt-wechselseitige-zoelle-auf-alle-us-importe-an\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">neuen US-Einfuhrz\u00f6lle<\/a>\u00a0zu deutlichen Kursverlusten gekommen. Vor allem die US-Aktienfutures und Technologiewerte verloren stark. Die S&amp;P-500-Futures gaben um drei Prozent nach, die des techniklastigen Nasdaq-Indexes um fast vier Prozent. Das deutet auf schwere Verluste bei der Er\u00f6ffnung der US-B\u00f6rsen an diesem Donnerstag hin.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/aktien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aktien<\/a> der gro\u00dfen Technologiekonzerne brachen im nachb\u00f6rslichen Handel drastisch ein. Apple fiel um 6,1 Prozent, Microsoft um zwei Prozent und Nvidia um 4,7 Prozent. Amazon gab f\u00fcnf Prozent nach, Meta fiel ebenfalls um 4,7 Prozent und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/14\/tesla-autos-kauf-unternehmen-image-elon-musk\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Tesla um 5,9 Prozent<\/a>. Der Aktienwert von Alphabet sank um drei Prozent, jener von Alibaba um 3,9 Prozent und jener von Netflix um 2,8 Prozent.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Kryptow\u00e4hrung Bitcoin reagierte ebenfalls mit deutlichen Verlusten auf das US-Zollpaket. Zuletzt kostete ein Bitcoin am Morgen auf der Handelsplattform Bitstamp 83.550 US-Dollar \u2013 und damit rund vier Prozent weniger als vor Trumps Zollank\u00fcndigungen. In der Nacht war der Kurs bis auf gut 82.000 Dollar abgefallen. Trump gilt als F\u00f6rderer von Digitalw\u00e4hrungen, am Tag seiner Amtseinf\u00fchrung hatte der Bitcoin mit mehr als 109.000 Dollar seinen bisher h\u00f6chsten Stand erreicht. Allerdings konnte der US-Pr\u00e4sident die Hoffnungen der Kryptoanh\u00e4nger bislang nicht erf\u00fcllen.\n<\/p>\n<p>        Dax sinkt, Eurokurs auf hohem Stand        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch der Deutsche Aktienindex rutschte zum Handelsauftakt am Morgen auf den tiefsten<br \/>\nStand seit Anfang Februar und sank um 2,3<br \/>\nProzent auf 21.873 Punkte. Der MDax der mittelgro\u00dfen Unternehmen sank ebenfalls um<br \/>\n 2,44 Prozent auf 26.824 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50<br \/>\nverlor ebenfalls \u00fcber 2 Prozent. B\u00f6rsenexperten zufolge fielen die von Trump angek\u00fcndigten Z\u00f6lle insgesamt viel h\u00f6her aus als erwartet.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Analysten zufolge betrachten Anleger derzeit vor allem den Euro und den japanischen Yen als sichere Anlagen.\n<\/p>\n<p>                        Deutliches Minus an der B\u00f6rse in Tokio, Shanghai nahezu unver\u00e4ndert        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Tokio er\u00f6ffnete die B\u00f6rse im Minus. Der Nikkei rutschte zun\u00e4chst um mehr als vier Prozent ins Minus und<br \/>\nfiel auf ein Achtmonatstief, nachdem Trump eine Zollbelastung<br \/>\nvon 24 Prozent auf japanische Waren angek\u00fcndigt hatte. Auch die<br \/>\nAktien der gro\u00dfen japanischen Autohersteller fielen stark: Toyota<br \/>\nsank um sechs Prozent, Nissan um 6,3 Prozent und<br \/>\nHonda um 4,8 Prozent.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die B\u00f6rse Shanghai blieb fast unver\u00e4ndert bei<br \/>\n3.346,81 Stellen, trotz der US-Ank\u00fcndigung einer 34-prozentigen Zollabgabe f\u00fcr chinesische Waren. Der<br \/>\nchinesische Yuan erreichte im Offshore-Handel vor der<br \/>\nEr\u00f6ffnung der M\u00e4rkte an Land aber ein Zweimonatstief. Der Dollar\u00a0verlor im\u00a0asiatischen Devisenhandel\u00a01,1 Prozent gegen\u00fcber dem japanischen Yen.\u00a0Parallel dazu stieg der Euro um 0,6 Prozent auf 1,0918\u00a0Dollar.\u00a0\n<\/p>\n<p>        US-Notenbank r\u00e4t zu Pause bei Zinssenkungen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zuflucht suchten die Anleger im Gold. Der Preis f\u00fcr die Feinunze stieg kurzzeitig auf einen neuen Rekordwert von knapp 3.200 Dollar, bevor er wieder auf rund\u00a03.170 Dollar sank. &#8222;Die Vergeltungsz\u00f6lle sind deutlich aggressiver als erwartet&#8220;, sagte der unabh\u00e4ngige Metallh\u00e4ndler Tai Wong. Er erwartete einen weiteren deutlichen Anstieg des Edelmetalls, das vielen Investoren als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten gilt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aufgrund der erwarteten inflation\u00e4ren Wirkung der neuen Z\u00f6lle pl\u00e4dierte die Direktorin der US-Notenbank Federal Reserve, Adriana Kugler, f\u00fcr eine Pause bei den Zinssenkungen. Neben den Auswirkungen der Z\u00f6lle spiele dabei auch eine Rolle, dass sich die Fortschritte der US-Notenbank bei der Inflationsbek\u00e4mpfung in letzter Zeit ohnehin verlangsamt h\u00e4tten und wom\u00f6glich sogar ins Stocken geraten sein k\u00f6nnten. Die Fed entscheidet am 7. Mai wieder \u00fcber den Zinssatz.\n<\/p>\n<p>        Frankreich geht von Exporteinbruch bei Wein und Spirituosen aus        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Europa bef\u00fcrchten einige Branchen dramatische Einbu\u00dfen durch die neuen Z\u00f6lle. Frankreichs Wein- und Spirituosenexporteure erwarten einen Umsatzr\u00fcckgang von mindestens 20 Prozent, teilte der entsprechende Branchenverband mit.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die deutsche Automobilindustrie warnte vor unabsehbaren Auswirkungen. &#8222;Die Folgen der 25-Prozent-Z\u00f6lle, die ab dem 3. April mindestens auf Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und bestimmte Autoteile erhoben werden, sind noch schwer einzusch\u00e4tzen&#8220;, sagte die Pr\u00e4sidentin des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard M\u00fcller. Klar sei allerdings schon jetzt, dass diese Entwicklung weltweit negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben werde und auch Arbeitspl\u00e4tze koste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An den B\u00f6rsen ist es nach der Ank\u00fcndigung der\u00a0neuen US-Einfuhrz\u00f6lle\u00a0zu deutlichen Kursverlusten gekommen. 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