{"id":45043,"date":"2025-04-19T18:54:11","date_gmt":"2025-04-19T18:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/45043\/"},"modified":"2025-04-19T18:54:11","modified_gmt":"2025-04-19T18:54:11","slug":"ostern-ist-fuer-uns-das-fest-der-feste-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/45043\/","title":{"rendered":"\u201eOstern ist f\u00fcr uns das Fest der Feste\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAMgv tspAMgw\">Sie kommen aus Griechenland, vom Balkan oder aus Osteuropa. Mittlerweile gibt es rund vier Millionen zugewanderte und hier geborene orthodoxe Christen in Deutschland. In diesem Jahr feiern sie zum ersten Mal seit acht Jahren Ostern am selben Sonntag wie katholische und evangelische Christen. Emmanuel von Christopoulos, Vikarbischof der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, \u00fcber die Bedeutung des Osterfestes, die Spaltung der Christen und das Verh\u00e4ltnis zur russisch-orthodoxen Kirche.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Bischof Emmanuel, wie feiern orthodoxe Christen Ostern?<\/strong><br \/>Ostern ist f\u00fcr uns das Fest der Feste: Wir feiern die Auferstehung Christi von den Toten. Es ist das gr\u00f6\u00dfte Fest im Kirchenjahr, und wir feiern es ausgiebig. Wir bereiten uns ziemlich lang darauf vor, etwa in einer mehr als 40-t\u00e4gigen Fastenzeit. In den orthodoxen Gemeinden, die einen st\u00e4ndigen Geistlichen haben, feiern wir in der Karwoche zwischen 14 und 20 Gottesdienste. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13554178___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Und das Fest geht nicht nur bis Ostersonntag. Auch in der Woche nach Ostern, der sogenannten \u201eLichten Woche\u201c, feiern wir an jedem Tag die Liturgie der Osternacht. Mit Kerzen, Ges\u00e4ngen und dem immer wiederkehrenden Zeugnis des Glaubens an die Auferstehung, dem Oster-Hymnus: \u201eChristus ist auferstanden von den Toten. Durch den Tod hat er den Tod zertreten und denen in den Gr\u00e4bern das Leben geschenkt!\u201c Und bis Christi Himmelfahrt sagen wir bei jeder Begr\u00fc\u00dfung: \u201eChristus ist auferstanden!\u201c und antworten: \u201eEr ist wahrhaftig auferstanden!\u201c Es ist wirklich ein wunderbares Fest.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>20 Gottesdienste in einer Woche \u2013 wie viele davon machen normale Gl\u00e4ubige eigentlich mit?<\/strong><br \/>Es gibt Gemeindeglieder, die jeden Tag in die Kirche kommen. Vor allem in der Karwoche lassen sie keinen Gottesdienst aus. Viele davon sind \u00e4lteren Semesters. Sie sind mit der Kirche und dem Glauben aufgewachsen und es ist ihnen wichtig. <\/p>\n<p class=\"tspRcy\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspRc4\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Je j\u00fcnger die Leute werden, desto seltener kommen sie. Trotzdem ist auch ihnen der Kirchenbesuch am Gr\u00fcndonnerstag und beim Passionsgottesdienst am Karfreitag wichtig. In unserer griechisch-orthodoxen Gemeinde hier in Berlin-Steglitz machen wir mit etwa 2000 bis 2500 Menschen dann eine Prozession mit dem symbolischen, blumengeschm\u00fcckten Grab Christi. In der Nacht zum Ostersonntag haben wir hier rund 3500 bis 4000 Menschen, die mit uns das Fest der Auferstehung feiern. Dann muss das Ordnungsamt sogar die Stra\u00dfe sperren.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>In diesem Jahr feiern evangelische, katholische und orthodoxe Christen Ostern gemeinsam, weil der gregorianische Kalender der Westkirchen und der julianische Kalender der Orthodoxie zum ersten Mal seit acht Jahren zueinander passen. Sollte das immer so sein?<\/strong><br \/>Ein einheitlicher Termin w\u00e4re w\u00fcnschenswert. Es w\u00e4re ein wichtiges Zeichen, wenn wir trotz unserer Unterschiede gleichzeitig feiern k\u00f6nnten. Ob und wie das m\u00f6glich ist, ist weder meine Entscheidung noch die Entscheidung der Kirchen in Deutschland. Das muss auf der Weltebene entschieden werden, von den Kirchenleitungen. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Der \u00d6kumenische Patriarch Bartholom\u00e4us hat schon oft gesagt, dass die Spaltung unter den Christen ein Skandal ist und dass wir unsere Bem\u00fchungen verst\u00e4rken sollten, einen gemeinsamen Oster-Termin zu finden. Es gibt auch praktische Herausforderungen: Wenn wir hier in Berlin beim Ordnungsamt die Stra\u00dfensperrung anmelden, kommt oft die R\u00fcckfrage: Wieso Ostern? Das war doch schon? Ein dauerhafter gemeinsamer Termin w\u00e4re f\u00fcr die Beziehungen der Kirchen untereinander jedenfalls ein gro\u00dfer Schritt nach vorn.<\/p>\n<p> Zur Person <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745088849_41_bild-bischof-e-v-chr.jpeg\"   alt=\"\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBjz\"\/><\/p>\n<p class=\"tspAQhg\"> \u00a9 Griechisch-Orthodoxe Metropolie\/WALTER WETZLER <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Emmanuel<\/strong> <strong>von<\/strong> <strong>Christopoulos<\/strong> ist Vikarbischof der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland und zugleich Beauftragter der Orthodoxen Bischofskonferenz Deutschlands (OBKD) am Sitz der Bundesregierung.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Was ist denn mit der dritten oder vierten Generation, die hier geboren ist? Sind die noch an die Kirche gebunden?<\/strong><br \/>Das ist ganz unterschiedlich. Hier in Berlin erlebe ich viele junge Menschen, die den Sonntagsgottesdienst besuchen. In anderen gro\u00dfen St\u00e4dten ist es \u00e4hnlich. Nat\u00fcrlich gibt es auch Menschen, die mit der Kirche fremdeln. Aber immer mehr junge Familien besuchen mit ihren Kindern die Kirche, wollen ihnen den Glauben, aber auch die Familientradition vermitteln. Allein in unserer griechisch-orthodoxen Gemeinde in Berlin hatten wir im vergangenen Jahr 80 Taufen. Das ist ein hoffnungsvolles Zeichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745088850_239_may-3-2024-thessaloniki-greece-people-attend-the-procession-of-jesus-funeral-bier-epitaph-in-greek-a.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13554304\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBjz\"\/> Griechisch-orthodoxe Osterprozession in Thessaloniki: Das symbolische Grab Christi ist mit Blumen geschm\u00fcckt und wird durch die Stadt getragen. <\/p>\n<p class=\"tspAQhg\"> \u00a9 IMAGO\/ZUMA Wire\/IMAGO\/Giannis Papanikos <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Wie kommen die Menschen denn zur\u00fcck?<\/strong><br \/>Wir haben junge Paare, die sich bewusst f\u00fcr eine kirchliche Trauung und die Taufe ihre Kinder entscheiden. Es gibt aber auch Menschen, die \u00fcber den Verlust eines geliebten Menschen, der Eltern, der Ehepartner wieder zur Kirche finden. Es scheint, dass es eine R\u00fcckbesinnung bei den Menschen gibt. Sie denken \u00fcber den Glauben nach, \u00fcber ihre Herkunft. Und wir erleben auch, dass in unseren Gemeinden immer mehr auf Deutsch stattfindet. Es wird auf Deutsch gesungen, das Vaterunser wird auf Deutsch gesprochen oder die F\u00fcrbitten. Das bedeutet, dass die gelungene Integration ein aktuelles Thema bleibt.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Ist die Orthodoxie in Deutschland angekommen?<\/strong><br \/>Die Orthodoxie ist hier schon lange angekommen. Das best\u00e4tigt auch die Zahl von rund vier Millionen orthodoxen Gl\u00e4ubigen in diesem Land. Wir arbeiten in der Orthodoxen Bischofskonferenz (OBKD) zusammen, f\u00fchren theologische und \u00f6kumenische Dialoge erfolgreich weiter, nehmen Stellung zu aktuellen Themen und sind Ansprechpartner bei allen Fragen. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Man merkt es auch in unseren Gemeinden. Vor zwanzig Jahren dachten die Menschen noch dar\u00fcber nach, wann sie wieder nach Griechenland oder ihre anderen Herkunftsl\u00e4nder zur\u00fcckgehen. Heute ist Deutschland ihre Heimat geworden. Und die Kirche geh\u00f6rt dazu. Die Menschen f\u00fchlen sich hier wohl, aufgehoben, haben bereichernde spirituelle Erfahrungen. Von einem Provisorium spricht keiner mehr. Au\u00dferdem bauen wir hier in Berlin ein neues Gemeindezentrum, wir bauen f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745088850_602_osterkerzen-in-der-griechisch-orthodoxen-kirch-agios-titos-griechisch-orthodoxes-osterfest-auf-kreta.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13554301\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBjz\"\/> Osterkerzen in einer griechisch-orthodoxen Kirche auf Kreta. Erstmals seit acht Jahren feiern evangelische, katholische und orthodoxe\u00a0Christen wieder zum selben Zeitpunkt das Osterfest. <\/p>\n<p class=\"tspAQhg\"> \u00a9 imago\/kolbert-press\/IMAGO\/kolbert-press\/Ulrich Gamel <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Wird die Orthodoxie in Deutschland denn auch als Kirche, die hier angekommen ist, wahrgenommen?<\/strong><br \/>Ich denke schon, dass wir ganz anders wahrgenommen werden als bis vor einigen Jahren. Als Beauftragter der OBKD am Sitz des Bundestags und bei der Bundesregierung erlebe ich rege Teilnahme, wenn es um Fragen rund um die Orthodoxie und unseren Glauben geht. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Das Interesse ist sehr gro\u00df. Nicht nur die Corona-Pandemie war eine Herausforderung. Auch in der Debatte um die Suizidbeihilfe, wo wir Orthodoxe eine eher konservative Position vertreten \u2013 also den Schutz des menschlichen Lebens in den Vordergrund stellen. Allgemein gilt: Es w\u00fcrde uns sehr freuen, wenn man weiterhin mit uns, statt nur \u2013 was leider auch vorkommt \u2013 \u00fcber uns sprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745088850_727_detailaufnahme-eines-bischof-der-griechisch-orthodoxen-kirche-berlin-deutschland-13-01-2011.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13554292\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBjz\"\/> Detailaufnahme eines Bischofs der griechisch-orthodoxen Kirche in Berlin. <\/p>\n<p class=\"tspAQhg\"> \u00a9 imago\/photothek\/Thomas Trutschel\/photothek.net <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Wie ist es mit dem Religionsunterricht?<\/strong><br \/>Die OBKD sieht im Modell des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts, bei dem die evangelische und die katholische Kirche einen gemeinsamen Unterricht anbieten, viel Potenzial. Auch wir Orthodoxe sind an dieser Entwicklung interessiert. Es gibt aber auch Bundesl\u00e4nder in Deutschland, etwa Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-W\u00fcrttemberg oder Bayern, wo orthodoxer Religionsunterricht ein ordentliches Fach an \u00f6ffentlichen Schulen ist. In Berlin bem\u00fche ich mich noch um die Realisierung dieses Vorhabens. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Ich glaube, dass jede Form der Zusammenarbeit der Kirchen eine St\u00e4rkung f\u00fcr uns alle darstellt. Wir m\u00fcssen und sollten sehr auf die Werte achten, die wir vermitteln. Wir m\u00fcssen uns nat\u00fcrlich auch fragen, wie kommen wir bei deren Vermittlung bei den Eltern, vor allem aber bei den Kindern, an? Wie vermitteln wir der Welt, was uns wichtig ist? Da hilft Religionsunterricht: Nicht nur, um religi\u00f6se Inhalte, sondern auch, um ethische, moralische Inhalte zu vermitteln. Er hat genau so seine Daseinsberechtigung wie alle anderen Unterrichtsf\u00e4cher.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745088851_53_orthodox-church-in-the-neighborhood-wilmersdorf-in-berlin-the-capital-city-of-germany.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13554289\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspBBjz\"\/> Die russisch-orthodoxe Christi-Auferstehungskathedrale in Berlin-Wilmersdorf. <\/p>\n<p class=\"tspAQhg\"> \u00a9 IMAGO\/Depositphotos\/bildradar via imago-images.de <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Wie ist das Verh\u00e4ltnis zur russisch-orthodoxen Kirche, die sich schon 2018 wegen des Konflikts zwischen Moskau und dem \u00d6kumenischen Patriarchat aus der OBKD zur\u00fcckgezogen hatte? <\/strong><br \/>Die russisch-orthodoxe Kirche ist in der Orthodoxen Bischofskonferenz momentan durch Beobachter vertreten. Aber wir sprechen miteinander und halten die Kommunikationskan\u00e4le offen. Dar\u00fcber hinaus gibt es weiterhin eine Zusammenarbeit in verschiedenen Kommissionen, etwa bei der \u00dcbersetzung liturgischer Texte. Es ist nat\u00fcrlich sehr beunruhigend und traurig, wie sich die Sache entwickelt hat und dass eine aktive Teilnahme der russisch-orthodoxen Kirche nicht mehr m\u00f6glich ist. Als OBKD beten wir um eine rasche Kl\u00e4rung dieses Sachverhalts.<\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Seit 2022 gibt es den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Steht die russisch-orthodoxe Kirche in Deutschland hinter Putin?<\/strong><br \/>Das kann ich nicht sagen. Ich spreche kein Russisch und wei\u00df nicht, was dort gepredigt oder verlautbart wird. Leider bin ich auch lange nicht in einer russisch-orthodoxen Kirche gewesen. Aber, ich nehme bei allen orthodoxen Christen eine Unruhe, eine Traurigkeit und eine Unsicherheit wahr, vor allem wegen der aktuellen Situation und des russischen Angriffs auf die Ukraine. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Die OBKD hat vor zwei Jahren diesen Krieg und seine Verbrechen gegen die Menschen aufs \u00c4u\u00dferste verurteilt, genauso wie sie die \u00dcbergriffe auf die russisch-orthodoxen Gemeinden hierzulande scharf kritisierte, die es gerade zu Beginn des Kriegs leider auch gegeben hat.<\/p>\n<p> Mehr zu Ostern in Berlin: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/vier-geheimtipps-fur-den-osterspaziergang-entdecken-sie-berlins-schonste-kleingartenanlagen-13355077.html?icid=topic-list_13554178___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vier Geheimtipps f\u00fcr den Osterspaziergang Entdecken Sie Berlins sch\u00f6nste Kleingartenanlagen <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/einkaufen-an-ostern-in-berlin-hier-erledigen-sie-ihre-dringenden-besorgungen-an-den-feiertagen-13540183.html?icid=topic-list_13554178___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einkaufen an Ostern in Berlin Hier erledigen Sie Ihre dringenden Besorgungen an den Feiertagen <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/osterbrunch-kunst-in-berlin-die-6-besten-spots-fur-kulturgenuss-mit-fruhstuck-13515766.html?icid=topic-list_13554178___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspBZmc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Osterbrunch &amp; Ausstellungen in Berlin Die 6 besten Spots f\u00fcr Kulturgenuss mit Fr\u00fchst\u00fcck <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAMgv\"><strong>Was muss aus Sicht der Orthodoxen in Deutschland besser werden?<\/strong><br \/>Ich habe das Gef\u00fchl, dass das Gespr\u00e4ch auf Augenh\u00f6he weiterhin intensiviert werden muss, mit dem Staat und auch mit den gro\u00dfen Kirchen. Darauf freuen wir orthodoxe Christen uns in Deutschland. Wir haben in diesem Jahr das 1700-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um des ersten \u00d6kumenischen Konzils von Niz\u00e4a und das gemeinsame Osterdatum. Aus unserer Sicht sind das Chancen und gute Gr\u00fcnde, den Dialog weiterhin zu intensivieren und auch auf vielen weiteren Ebenen zu verstetigen. Es w\u00e4re sch\u00f6n und w\u00fcnschenswert. <\/p>\n<p class=\"tspAMgv\">Aber es gibt noch so manche H\u00fcrden zu \u00fcberwinden. Dass nicht alle Orthodoxen Weihnachten erst im Januar feiern, muss immer noch erkl\u00e4rt werden. Trotz aller guten Entwicklungen und anhaltender Bem\u00fchungen werden wir nicht ganz wahrgenommen in unserer Besonderheit. Und dennoch: Wir sind nicht mehr Exoten und wir sind nicht mehr eine Diaspora-Kirche. Wir sind eine Kirche, die zu Deutschland geh\u00f6rt und in der langsam, aber sicher die vierte Generation von Mitgliedern heranw\u00e4chst. Wir sind hier angekommen, haben uns hier integriert. Wir wollen f\u00fcr die hiesige Gesellschaft ein Segen sein und sind bereit, Deutschland mitzugestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie kommen aus Griechenland, vom Balkan oder aus Osteuropa. 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