{"id":451096,"date":"2025-09-26T04:31:28","date_gmt":"2025-09-26T04:31:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451096\/"},"modified":"2025-09-26T04:31:28","modified_gmt":"2025-09-26T04:31:28","slug":"microsoft-windows-10-sicherheitsupdates-in-europa-kostenlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451096\/","title":{"rendered":"Microsoft: Windows-10-Sicherheitsupdates in Europa kostenlos"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Microsoft-Windows-10-security-updates-free-of-charge-in-Europe-10670977.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>F\u00fcr Windows-10-Nutzer ist es eine gute Nachricht: Der Konzern macht die &#8222;Extended Security Updates&#8220; (ESU) ein Jahr lang f\u00fcr Privatnutzer im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EU-Staaten und Island, Norwegen und Liechtenstein) bis zum 14. Oktober 2026 kostenfrei verf\u00fcgbar. Das geht aus einem Schriftwechsel zwischen einer Verbraucherorganisation und Microsoft hervor. Microsoft hat das inzwischen <a href=\"https:\/\/www.windowscentral.com\/microsoft\/windows-10\/major-backtrack-as-microsoft-makes-windows-10-extended-security-updates-free-for-an-extra-year-but-only-in-certain-markets\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">gegen\u00fcber Windows Central best\u00e4tigt<\/a>.<\/p>\n<p>Anders als etwa in den USA, wo das Update-Jahr 30 US-Dollar kosten soll, k\u00f6nnen Verbraucher in Europa die Sicherheitsupdates kostenfrei erhalten. <a href=\"https:\/\/www.euroconsumers.org\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Euroconsumers_vs_Microsoft_092025.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Das sicherte Microsoft dem Verband Euroconsumers zu<\/a>. Nur einen Haken wird es weiterhin geben: Die Sicherheitsupdates bekommen nur Privatnutzer, die ihre Windows-10-Installation mit einem Microsoft-Konto verkn\u00fcpft haben. Trotzdem sei das ein Fortschritt, findet Els Bruggemann von der Verbraucherorganisation Euroconsumers, die Microsoft dazu gedr\u00e4ngt hatte.<\/p>\n<p>Denn Euroconsumers sah in den Bedingungen, die die Firma zum Zugang f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Sicherheitsupdate-Support bislang aufstellte, gleich mehrere Verst\u00f6\u00dfe gegen EU-Gesetze. Microsoft habe den Zugang zu Updates von weiteren Daten abh\u00e4ngig gemacht. Angesichts der Marktmacht des US-Konzerns unter dem Digital Markets Act (DMA) und unter der kaum bekannten &#8222;Richtlinie \u00fcber bestimmte vertragsrechtliche Aspekte der Bereitstellung digitaler Inhalte und digitaler Dienstleistungen&#8220; sei das nicht m\u00f6glich, so die Organisation. Die Richtlinie formuliert Anforderungen f\u00fcr digitale Inhalte und Dienstleistungen. Euroconsumers wirft Microsoft aber weiterhin vor, durch willk\u00fcrliche Hardwareanforderungen f\u00fcr Windows 11 gegen das Recht zu versto\u00dfen und unn\u00f6tige Obsoleszenz herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Neuregelung gilt nur in Europa<\/p>\n<p>Mit dem nun eingeschlagenen Weg, dass Privatnutzer f\u00fcr die Sicherheitsupdates auf ein Microsoft-Konto angewiesen sind, zeigte sich Euroconsumers etwas bes\u00e4nftigt: Zumindest rechtlich sei das, anders als etwa die Verkn\u00fcpfung mit der Teilnahme am Reward-Programm oder mit Microsofts OneDrive kein Versto\u00df gegen die Regeln des Digital Markets Act, erkl\u00e4rt Bruggeman gegen\u00fcber heise online. F\u00fcr Unternehmen und andere kommerzielle Nutzer gilt allerdings weiterhin: Die Teilnahme am ESU-Programm bleibt f\u00fcr sie kostenpflichtig.<\/p>\n<p>Mit dem Zugest\u00e4ndnis an die Verbrauchersch\u00fctzer bevorteilt Microsoft bei ihrem ersten Verbraucher-ESU-Programm die Nutzer in der EU und dem verbundenen Wirtschaftsraum deutlich \u2013 was f\u00fcr weitere Diskussionen auch in anderen Regionen sorgen k\u00f6nnte. Dass das EU-Recht hier offenbar eine Besserstellung der Nutzer gegen\u00fcber anderen Rechtsordnungen bietet, d\u00fcrfte die zust\u00e4ndigen Politiker in Br\u00fcssel mit einiger Freude sehen.<\/p>\n<p>BSI begr\u00fc\u00dft Gnadenfrist \u2013 und fordert Nutzer zum Handeln auf<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) begr\u00fc\u00dft ausdr\u00fccklich die l\u00e4ngere Verf\u00fcgbarkeit wichtiger Sicherheitsupdates f\u00fcr Privatnutzer mit Windows 10: &#8222;Anwenderinnen und Anwender bekommen damit etwas mehr Zeit, sich um ein Betriebssystem zu bem\u00fchen, das langfristig mit Sicherheitsupdates versorgt wird&#8220;, erkl\u00e4rt ein Sprecher. \u00dcber eigene Erkenntnisse zur Zahl der Windows-10-Nutzer in Deutschland verf\u00fcgt die Bonner Beh\u00f6rde nicht. \u00d6ffentliche Statistiken weisen aber nach wie vor <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Marktanteil-von-Windows-10-steigt-trotz-Support-Ende-Windows-11-weniger-gefragt-10638935.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einen hohen Marktanteil aus<\/a> \u2013 demnach l\u00e4uft etwa die H\u00e4lfte der Systeme in Deutschland noch mit dem vor zehn Jahren erstmals ver\u00f6ffentlichten Betriebssystem.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ps@ct.de\" title=\"Peter Siering\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ps<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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