{"id":451159,"date":"2025-09-26T05:06:15","date_gmt":"2025-09-26T05:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451159\/"},"modified":"2025-09-26T05:06:15","modified_gmt":"2025-09-26T05:06:15","slug":"un-vollversammlung-trumps-ansage-vor-netanjahus-auftritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451159\/","title":{"rendered":"UN-Vollversammlung: Trumps Ansage vor Netanjahus Auftritt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 26.09.2025 05:39 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Netanjahu spricht heute bei der UN-Vollversammlung. Die Rede wird mit Spannung erwartet. US-Pr\u00e4sident Trump hat sich kurz vorher ge\u00e4u\u00dfert &#8211; mit einer klaren Botschaft.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/martin-ganslmeier-110.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Martin Ganslmeier\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/martin-ganslmeier-109.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Benjamin Netanjahu verbindet eine Art Hassliebe mit den Vereinten Nationen. Von 1984 an war Netanjahu vier Jahre lang Israels UN-Botschafter. Seine damaligen Erfahrungen haben sein Bild von den Vereinten Nationen gepr\u00e4gt: die UN als Hort antiisraelischer oder gar antisemitischer Einstellungen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gleichzeitig liebt Netanjahu die gro\u00dfe Weltb\u00fchne und genie\u00dft es, wenn w\u00e4hrend seiner Rede zahlreiche Diplomaten den Saal verlassen. Heute k\u00f6nnte Netanjahus Rede besonders auf Krawall geb\u00fcrstet sein, meint Richard Gowan von der Denkfabrik Crisis Group: &#8222;Seine Botschaft wird 100 Prozent unnachgiebig sein. Er wird die Kritik der Vollversammlung am Gaza-Krieg nicht akzeptieren und eine Zusammenarbeit mit der UN bei humanit\u00e4rer Hilfe oder Friedenssicherung ablehnen.&#8220;<\/p>\n<p>    Netanjahus \u00c4rger<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Besonders ge\u00e4rgert hat Netanjahu die von Frankreich und Saudi-Arabien organisierte Zweistaaten-Konferenz und die anschlie\u00dfende Anerkennung des Staates Pal\u00e4stina durch mehrere westliche Staaten. Es wird erwartet, dass Netanjahu in seiner Rede diese Staaten besonders heftig attackiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei den Vereinten Nationen wurde sogar bef\u00fcrchtet, dass er seine Rede nutzt, um als Gegenma\u00dfnahme und gewisserma\u00dfen als Sargnagel f\u00fcr eine Zweistaatenl\u00f6sung eine Annexion der Westbank anzuk\u00fcndigen. Doch dies geht selbst US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu weit. &#8222;Das werde ich Israel nicht erlauben&#8220;, sagte Trump nach einem Telefonat mit Netanjahu am Donnerstag, &#8222;das wird nicht passieren&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump versucht, den israelischen Ministerpr\u00e4sidenten von seinem 21-Punkte-Plan f\u00fcr einen Frieden in Gaza zu \u00fcberzeugen. Dieser sieht unter anderem vor: eine dauerhafte Waffenruhe, die Freilassung der Geiseln, einen schrittweisen R\u00fcckzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen sowie einen Vorschlag f\u00fcr eine k\u00fcnftige Regierung in Gaza ohne die Hamas. Wobei noch umstritten ist, wie die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde beteiligt wird. Die arabischen Staaten bestehen auf einer Garantie, dass Israel die Westbank nicht annektiert.<\/p>\n<p>    Trump zeigt sich zuversichtlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach vielen Gespr\u00e4chen am Rande der UN-Vollversammlung \u00e4u\u00dferte sich Trump zuversichtlich \u00fcber die Erfolgschancen seines Friedensplans: &#8222;Wir hatten ein sehr gutes Treffen mit den Vertretern der m\u00e4chtigsten Staaten im Nahen Osten. Ich denke, eine Einigung steht kurz bevor.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das sieht auch Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul so. Der US-Friedensplan sei f\u00fcr beide Seiten akzeptabel: &#8222;Wir k\u00f6nnen mit vorsichtigem Optimismus in die n\u00e4chsten Tage gehen. Und deswegen wird Deutschland auf allen Seiten daf\u00fcr werben, den Vorschlag, den ich im Detail noch nicht kenne, aber wo die Umrisse mir sehr gut vertraut sind und der unterst\u00fctzenswert ist, soweit ich ihn kenne, diesen Vorschlag dann auch umzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Was noch fehlt, ist die Zustimmung Netanjahus. Vielleicht noch nicht heute in seiner k\u00e4mpferischen Rede vor der UN-Vollversammlung. Vielleicht aber nach dem Treffen mit Trump am Montag im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.09.2025 05:39 Uhr Der israelische Ministerpr\u00e4sident Netanjahu spricht heute bei der UN-Vollversammlung. 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