{"id":451312,"date":"2025-09-26T06:38:10","date_gmt":"2025-09-26T06:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451312\/"},"modified":"2025-09-26T06:38:10","modified_gmt":"2025-09-26T06:38:10","slug":"gieseke-baut-klimaneutrale-verkehrsflaechen-in-duisburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451312\/","title":{"rendered":"Gieseke baut klimaneutrale Verkehrsfl\u00e4chen in Duisburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Rheine &#8211; Das Bauunternehmen Gieseke mit Hauptsitz in Rheine hat bei der Erweiterung des Briefzentrums der Deutschen Post in Duisburg sogenannten Biokohle-Asphalt eingesetzt, bei desses Herstellung, Transport und Einbau der CO2-Aussto\u00df umfassend reduziert wird. Das sei eine Premiere im Logistikbau, teilt das Unternehmen mit. <\/p>\n<p>Bei der Erweiterung des Briefzentrums der Deutschen Post habe das Bauunternehmen erstmals eine gro\u00dfe Verkehrsfl\u00e4che mit Biokohle-Asphalt umgesetzt, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Auf insgesamt 4.400 Quadratmeter sei dabei eine innovative Bauweise zum Einsatz gekommen, die den CO2-Aussto\u00df zun\u00e4chst in den Bereichen Materialgewinnung, Herstellung, Transport und Einbau reduziere und durch zugesetzten Kohlenstoff im zweiten Schritt nahezu vollst\u00e4ndig kompensiere. Der Asphalt sei damit in der Bilanz klimaneutral.<\/p>\n<p>\u201eMit diesem Pilot-Projekt zeigen wir, dass nachhaltiger Stra\u00dfen- und Verkehrsfl\u00e4chenbau heute schon m\u00f6glich ist\u201c, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Mark Gieseke. \u201eDurch den Einsatz von Recyclingmaterialien, regionalen Baustoffen und die Bindung von Kohlenstoff im Asphalt k\u00f6nnen wir den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck unserer Bauprojekte erheblich reduzieren.\u201c<\/p>\n<p>Gieseke hatbe ein Verfahren eingesetzt, welches die Entstehung von Kohlenstoffdioxid bei der Herstellung von Au\u00dfenfl\u00e4chen signifikant reduziert. Das Verfahren bestehe aus drei Stufen:<\/p>\n<ul>\n<li>Materialoptimierung: Einsatz einer d\u00fcnneren Bauweise mit hohem Recyclinganteil und geringeren Mischtemperaturen.\u00a0<\/li>\n<li>Regionale Ressourcen: Verwendung lokaler Sekund\u00e4rbaustoffe.<\/li>\n<li>CO2-Bindung: Restemissionen werden durch die Zugabe von Biokohle dauerhaft im Asphalt gespeichert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der CO2-Aussto\u00df der gesamten Bauma\u00dfnahme konnte um rund 90 Prozent reduziert werden, schreibt das Unternehmen. Bei einer konventionellen Bauweise der Fl\u00e4che am Briefzentrum Duisburg w\u00fcrden in Summe rund 243 Tonnen CO2 entstehen. Durch die optimierte Bauweise k\u00f6nnten insgesamt \u00fcber 220 Tonnen CO2 eingespart werden \u2013 das entspreche ann\u00e4hernd dem CO2-Fu\u00dfabdruck, den 25 bis 30 Privatleute durchschnittlich in einem Jahr erzeugten.#<\/p>\n<p>Bordsteine und Pflasterrinnen wurden aus CO2-reduziertem Beton gefertigt, der zus\u00e4tzlich Miscanthusfasern (Elefantengras) enth\u00e4lt \u2013 eine Pflanze, die besonders viel CO2 bindet. F\u00fcr den Stra\u00dfenbeton kam zudem ein spezieller Zement mit deutlich verringertem CO2-Fu\u00dfabdruck zum Einsatz.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rheine &#8211; Das Bauunternehmen Gieseke mit Hauptsitz in Rheine hat bei der Erweiterung des Briefzentrums der Deutschen Post&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":451313,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1838],"tags":[3364,29,3715,30,116572,2776,1209,29962],"class_list":{"0":"post-451312","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duisburg","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duisburg","11":"tag-germany","12":"tag-gieseke","13":"tag-logistik","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-rheine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115269225972124126","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451312","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=451312"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451312\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/451313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=451312"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=451312"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=451312"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}