{"id":451327,"date":"2025-09-26T06:47:18","date_gmt":"2025-09-26T06:47:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451327\/"},"modified":"2025-09-26T06:47:18","modified_gmt":"2025-09-26T06:47:18","slug":"mehr-drogenkonsum-in-bremens-bussen-und-bahnen-wie-verhalte-ich-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451327\/","title":{"rendered":"Mehr Drogenkonsum in Bremens Bussen und Bahnen: Wie verhalte ich mich?"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-toplinewrapper\">\nFragen &amp; Antworten<\/p>\n<p>Standdatum: 26. September 2025.<\/p>\n<p>Autorinnen und Autoren:<br \/>\nEmmy Thume<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/crack-pfeife-drogen-100~_v-800x450_c-1723990999779.jpg\" data-gallery-entry-for=\"drogenkonsum-in-strassenbahn-bremen-100\" data-size=\"2560x1440\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image -image-with-fallback -image-rounded  lazyload\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhEAAJAIAAAP\/\/\/\/\/\/\/yH5BAEKAAEALAAAAAAQAAkAAAIKjI+py+0Po5yUFQA7\"   alt=\"H\u00e4nde halten ein brennendes Feuerzeug an eine Crackpfeife.\" title=\"Bild: dpa | epd-bild | Peter Juelich\" data-image-owner=\"dpa | epd-bild | Peter Juelich\" data-image-title=\"H\u00e4nde halten ein brennendes Feuerzeug an eine Crackpfeife.\" data-image-src=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/bilder\/crack-pfeife-drogen-100~_v-800x450_c-1723990999779.jpg\" data-image-rights-src=\"\/bilder\/crack-pfeife-drogen-100~_v-640x360_c-1723990999779.jpg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Chemische Drogen wie Crack pr\u00e4gen seit einigen Jahren die Bremer Drogenszene. Mitunter wird auch in Bussen und Stra\u00dfenbahnen konsumiert. <\/p>\n<p>Bild: dpa | epd-bild | Peter Juelich<\/p>\n<p class=\"article-intro\">Drogenkonsum im Bremer \u00d6PNV ist ein immer gr\u00f6\u00dferes Problem, best\u00e4tigt die BSAG. Sie verst\u00e4rkt ihr Sicherheitspersonal auf bestimmten Strecken. Trotzdem sind Fahrg\u00e4ste verunsichert.<\/p>\n<p>Welche Linien sind besonders betroffen?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Bisher haupts\u00e4chlich die Linien, die zwischen Innenstadt und Neustadt fahren \u2013 insbesondere die Buslinie 24, die zwischen Neue Vahr Nord und Rablinghausen pendelt. Ein m\u00f6glicher Grund: In der Neustadt gibt es am Hohentorspark nahe der Haltestelle Hohentorsplatz seit Anfang 2024 einen Treffpunkt f\u00fcr Menschen, die Drogen konsumieren, einen sogenannten Akzeptanzort. Der Container war vom Lucie-Flechtmann-Platz dorthin verlegt worden, um die Szene zu &#8222;entzerren&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der BSAG sagt, seit dem &#8222;Umzug&#8220; der Konsumentinnen und Konsumenten harter Drogen in den Bereich Hohentor spiegele sich die Situation &#8222;drau\u00dfen&#8220; leider auch in ihren Fahrzeugen wieder. Dass vereinzelt Drogen im Fahrzeug konsumiert werden, sei bei ihnen als Problematik bekannt.<\/p>\n<p>Wieso wird ausgerechnet in Bussen und Bahnen konsumiert?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Als m\u00f6glichen Grund vermutet die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Ambulanten Suchthilfe Bremen, Beatrix Meier, dass trotz des Konsumraums in der Friedrich-Rauers-Stra\u00dfe und der weiteren bestehenden Treffpunkte Orte fehlen, an denen die Menschen sich aufhalten und auch konsumieren k\u00f6nnen. &#8222;Der Aufenthalt ist inzwischen an vielen Stellen verboten. Das hat Auswirkungen auf die Menschen, sie bleiben mehr in Bewegung.&#8220; <\/p>\n<p>Man brauche langfristig mehr Orte, auch in den Stadtteilen, an denen die Menschen gew\u00fcnscht sind und sich aufhalten k\u00f6nnen. &#8222;Das hilft uns auch in der Beratung und in der medizinischen Behandlung&#8220;, sagt Meier.<\/p>\n<blockquote class=\"citation -citation-type-simple\">\n<p class=\"citation-text\">Abh\u00e4ngige Menschen sind Teile unserer Bev\u00f6lkerung, die ihren Platz brauchen. Die wird es immer geben.<\/p>\n<p>Beatrix Meier, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ambulante Suchthilfe Bremen<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ein weiterer m\u00f6glicher Grund sei die Versch\u00e4rfung der Drogenszene durch chemische Drogen wie Crack. Konsummittel wie Crack h\u00e4tten eine deutlich k\u00fcrzere Wirkung, sodass die Konsumenten dadurch ein h\u00f6heres sogenanntes Verlangen nach Drogen h\u00e4tten, in der Folge also \u00f6fter konsumieren m\u00fcssten. <\/p>\n<p>Was unternimmt die BSAG?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Die BSAG hat ihr Sicherheitspersonal auf den entsprechenden Strecken verst\u00e4rkt, insbesondere zu Zeiten, in denen viele Schulkinder unterwegs sind. Die Anfrage von buten un binnen Anfang September zum Thema war laut BSAG-Sprecherin Katharina R\u00fc\u00dfb\u00fclt Anlass &#8222;nochmal nachzusch\u00e4rfen&#8220;. &#8222;Wir haben unser Fahrpersonal sensibilisiert und auch die Betriebsleitstelle nochmal zu dem Thema sensibilisiert.&#8220; Damit tue die BSAG laut eigenen Angaben alles, was gerade m\u00f6glich sei. <\/p>\n<p>Wie sollte man sich verhalten, wenn man Drogenkonsum in Bus oder Stra\u00dfenbahn beobachtet?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Laut BSAG soll man nicht selbst einschreiten. Denn damit bringe man sich wom\u00f6glich selbst in Gefahr. Am besten sei es, sich zu entfernen und die Fahrerin oder den Fahrer anzusprechen, damit diese die Leitstelle oder die Polizei verst\u00e4ndigen k\u00f6nnten. &#8222;Dreh- und Angelpunkt sind unsere Fahrenden. Deshalb: Bitte versuchen Sie nicht, auf eigene Faust, Drogenkonsumentinnen oder -konsumenten des Fahrzeugs zu verweisen. Sprechen Sie unser Fahrpersonal an und die k\u00fcmmern sich dann darum&#8220;, so R\u00fc\u00dfb\u00fclt. <\/p>\n<p>Bin ich selbst gef\u00e4hrdet, wenn jemand in der Stra\u00dfenbahn oder dem Bus Drogen konsumiert?<\/p>\n<p class=\"questions-and-answers-answers\">Grunds\u00e4tzlich sei es wie beim Passivrauchen von Zigaretten: Je n\u00e4her man dran ist, desto sch\u00e4dlicher ist es, erkl\u00e4rt Kay Bultmann, der \u00c4rztliche Leiter vom Bremer Gesundheitsamt. Das passive Einatmen von harten Drogen wie Crack sei aber nat\u00fcrlich bedenklicher. &#8222;Crack an sich ist deutlich sch\u00e4dlicher als Nikotinrauch, weil es die Substanz Kokain enth\u00e4lt, die man mit einatmet.&#8220; Von Person zu Person k\u00f6nne die Wirkung zwar unterschiedlich sein.<\/p>\n<blockquote class=\"citation -citation-type-simple\">\n<p class=\"citation-text\">Generell kann man aber sagen: Wenn man nah dran ist und das direkt mit einatmet, dann hat man schon eine deutliche Gesundheitsgefahr.<\/p>\n<p>Kay Bultmann, \u00c4rztlicher Leiter vom Bremer Gesundheitsamt<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Symptome vom passiven Einatmen k\u00f6nnten bei Crack zum Beispiel Schwindel, Herzrasen oder Kopfschmerzen sein. Nach wenigen Minuten sollten diese aber wieder vor\u00fcbergehen. High w\u00fcrde man vom passiven Einatmen aber nicht. Daf\u00fcr m\u00fcsse die Substanz, die meist in einer Pfeife geraucht wird, direkt inhaliert werden. Laut Bultmann sollte man versuchen, der Situation auszuweichen \u2013 gerade, wenn man in Begleitung von Kindern oder schwanger ist.<\/p>\n<p class=\"article-legal-broadcast-reference\"><strong>Dieses Thema im Programm:<\/strong><br \/>\nBremen Zwei, 26. September 2025, 10:10 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fragen &amp; Antworten Standdatum: 26. September 2025. Autorinnen und Autoren: Emmy Thume Chemische Drogen wie Crack pr\u00e4gen seit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":451328,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,26032,3364,29,433,14649,30,4900],"class_list":{"0":"post-451327","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-bsag","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-drogen","13":"tag-drogenkonsum","14":"tag-germany","15":"tag-strassenbahn"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115269261307109978","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=451327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/451328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=451327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=451327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=451327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}