{"id":451811,"date":"2025-09-26T11:20:23","date_gmt":"2025-09-26T11:20:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451811\/"},"modified":"2025-09-26T11:20:23","modified_gmt":"2025-09-26T11:20:23","slug":"diese-skulptur-schoss-in-den-bregenzer-seeanlagen-wie-ein-pilz-aus-dem-boden-bregenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/451811\/","title":{"rendered":"Diese Skulptur schoss in den Bregenzer Seeanlagen wie ein Pilz aus dem Boden &#8211; Bregenz"},"content":{"rendered":"<p>\n        Wer in den letzten Tagen am Bregenzer Seeufer unterwegs war, traute seinen Augen kaum: Pl\u00f6tzlich wachsen dort riesige Pilze. Doch was aussieht wie ein Kunstprojekt, hat einen ganz anderen Hintergrund.\n      <\/p>\n<p>Noch vor kurzem stand an dieser Stelle am alten Gondelhafen eine dicke Birke mit vier Ausl\u00e4ufern. Doch der Baum sei im Sommer abgestorben, erkl\u00e4rt J\u00fcrgen Kiesenebner von der Stadtg\u00e4rtnerei Bregenz im Gespr\u00e4ch mit VOL.AT: &#8222;Die Birken mussten aus Sicherheitsgr\u00fcnden gef\u00e4llt werden. An einem so stark frequentierten Ort wie den Seeanlagen ist Verkehrssicherheit oberstes Gebot.&#8220;<\/p>\n<p>Statt den Stamm komplett zu entfernen, nutzte ein Mitarbeiter die Gelegenheit und schnitzte mit viel Geschick eine Pilz-Skulptur aus dem Holz. &#8222;Das war eine spontane Aktion, quasi eine Guerilla-Idee&#8220;, so Kiesenebner.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IMG_7221-scaled.jpg\"  \/><\/p>\n<p>                    Statt des kranken Baumes, ziert diese Skulptur nun die Promenade in Bregenz.<br \/>\n                     \u00a9Strobel\/VOL.AT<\/p>\n<p>\n            Kunstwerk auf Zeit\n          <\/p>\n<p>Die ungew\u00f6hnliche Skulptur sorgt seit Tagen f\u00fcr neugierige Blicke. Doch f\u00fcr die Ewigkeit sei sie nicht gedacht. &#8222;Wir lassen das so lange stehen, bis die Natur ihren Lauf nimmt. Der Stamm ist ohnehin vom Pilz befallen und wird mit der Zeit zerfallen. Zwei bis drei Jahre h\u00e4lt das wahrscheinlich, dann m\u00fcssen wir es entfernen&#8220;, erkl\u00e4rt Kiesenebner.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IMG_7222-scaled.jpg\"  \/><\/p>\n<p>                    Die Skulptur liegt direkt hinter der Bootsvermietung, nebst des Wirtshauses am See.<br \/>\n                     \u00a9Strobel\/VOL.AT<\/p>\n<p>\n            Neues Gr\u00fcn im Herbst\n          <\/p>\n<p>Der Verlust des Baumes ist im ersten Schritt nat\u00fcrlich nicht erfreulich, dennoch wird in Bregenz nicht tatenlos zugeschaut, wie die Natur erkrankt. Das Areal wird wieder aufgeforstet: &#8222;Noch in diesem Herbst pflanzen wir zwei bis drei neue B\u00e4ume direkt neben der Skulptur&#8220;, k\u00fcndigt Kiesenebner an.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/IMG_7219-scaled.jpg\"  \/><\/p>\n<p>                    Die Aktion &#8222;Ich bin Stadtnatur&#8220; l\u00e4sst sich auch am neuen Kunstwerk erkennen. Das angebrachte Schild zieht die Blicke auf sich und verweist per QR-Code auf die Initiative.<br \/>\n                     \u00a9Strobel\/VOL.AT<\/p>\n<p>Mit der Initiative will Bregenz die Stadt gr\u00fcner und lebenswerter machen: mehr Artenvielfalt, mehr Schatten, mehr Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Insekten und V\u00f6gel. Auf Pestizide verzichtet man, es wird bewusst mit regionalem Saatgut gearbeitet, und \u00fcberall dort, wo es m\u00f6glich ist, entstehen kleine, nat\u00fcrliche Oasen im Stadtgebiet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer in den letzten Tagen am Bregenzer Seeufer unterwegs war, traute seinen Augen kaum: Pl\u00f6tzlich wachsen dort riesige&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":451812,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,116643,7885,102740,29,214,30,116644,116645,80,2075,1794,16513,11839,116646,3931,11838,116647,215,12659,32722],"class_list":{"0":"post-451811","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-baumsterben","10":"tag-bodensee","11":"tag-bregenz","12":"tag-deutschland","13":"tag-entertainment","14":"tag-germany","15":"tag-gondelhafen","16":"tag-kettensaegenkunst","17":"tag-kultur","18":"tag-kunst","19":"tag-kunst-und-design","20":"tag-pilze","21":"tag-promenade","22":"tag-seeanlagen","23":"tag-sicherheit","24":"tag-skulptur","25":"tag-stadtgaertnerei","26":"tag-unterhaltung","27":"tag-v","28":"tag-vorarlberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115270335427838749","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=451811"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/451811\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/451812"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=451811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=451811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=451811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}