{"id":452213,"date":"2025-09-26T15:08:11","date_gmt":"2025-09-26T15:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452213\/"},"modified":"2025-09-26T15:08:11","modified_gmt":"2025-09-26T15:08:11","slug":"gaeubahn-schwarzwald-baar-heuberg-region-macht-druck-auf-bahn-und-stuttgart-villingen-schwenningen-umgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/452213\/","title":{"rendered":"G\u00e4ubahn Schwarzwald-Baar-Heuberg: Region macht Druck auf Bahn und Stuttgart &#8211; Villingen-Schwenningen &#038; Umgebung"},"content":{"rendered":"<p> F\u00fcr viele, die aus <a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/thema\/Villingen-Schwenningen\" title=\"Villingen-Schwenningen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Villingen-Schwenningen<\/a>, Rottweil oder Tuttlingen regelm\u00e4\u00dfig nach Stuttgart unterwegs sind, ein Unding, ihnen w\u00e4re es am liebsten, wenn die bisherige Anbindung \u00fcber die so genannte Panoramabahn, auf der man sich mit Blick in den Stuttgarter Talkessel langsam dem Hauptbahnhof n\u00e4hert, erhalten bliebe, bis die Alternativstrecke fertig ist.<\/p>\n<p> Diese f\u00fcr die Bahnkunden in der Region wohl eleganteste L\u00f6sung scheint nicht durchsetzbar. In der Versammlung des Regionalverbandes Schwarzwald-Baar-Heuberg am Freitag, 26. September, im Landratsamt Villingen-Schwenningen wies Vorsitzender Wolf-R\u00fcdiger Michel (Landrat von Rottweil) die Schuld daf\u00fcr dem \u201egr\u00fcnen B\u00fcrgermeister von Stuttgart zu\u201c, also Baub\u00fcrgermeister Peter P\u00e4tzold, der diesen Wunsch der <a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/thema\/G%C3%A4ubahn\" title=\"G\u00e4ubahn\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G\u00e4ubahn<\/a>-Anlieger \u201ebockelhart\u201c blockiere und \u201enull Solidarit\u00e4t mit den S\u00fcdanliegern\u201c zeige. <\/p>\n<p>Auch MdL Niko Reith (FDP, Donaueschingen) glaubt nicht, dass die Panoramabahn-Variante noch eine Chance hat, wie er sagte. Die Verbandsversammlung, der Repr\u00e4sentanten aus den drei Landkreisen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen angeh\u00f6ren, forderte deshalb die Deutsche Bahn AG neuerlich dazu auf, \u201eso bald wie m\u00f6glich mit dem Bau des Pfaffensteigtunnels zu beginnen\u201c und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Inbetriebnahme auch Jahr 2032 sichergestellt ist.<\/p>\n<p>Pfaffensteig-Strecke noch nicht genehmigt <\/p>\n<p>Denn noch ist die Pfaffensteig-Strecke, f\u00fcr die sich die drei Landkreise stark gemacht haben, noch nicht genehmigt. MdL Guido Wolf (CDU, Tuttlingen) sch\u00e4tzt aber, dass der Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2026 rechtskr\u00e4ftig wird. F\u00fcr den CDU-Politiker und ehemaligen Landtagspr\u00e4sidenten ist es ein echter Durchbruch, dass die Finanzierung des<a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/inhalt.gaeubahn-in-horb-schulterschluss-fuer-pfaffensteig-tunnel.29ab1930-6f7a-4785-abfb-c44250df7b62.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Pfaffensteigtunnels im Bundeshaushalt <\/a>hinterlegt ist. \u201eWir haben f\u00fcr den Pfaffensteigtunnel als Optimale Anbindung gek\u00e4mpft\u201c, erinnerte er. Gleichwohl sei es \u00e4rgerlich, dass die Region \u201el\u00e4ngere Zeit\u201c ohne Anbindung an den Hauptbahnhof bleibe, sagte er. Wolf ist auch der Vorsitzende der der Initiative G\u00e4ubahn. Der Umstieg in Vaihingen sei f\u00fcr die Fahrg\u00e4ste ein Bequemlichkeitsverlust. \u201eWenn \u00fcberhaupt, dann darf das nur f\u00fcr einen kurzen Zeitraum sein\u201c, so Guido Wolf. <\/p>\n<p>Polzer glaubt nicht an Termin 2032  <\/p>\n<p>Hermann Polzer (Die Gr\u00fcnen, Spaichingen) glaubt, dass es unrealistisch ist, auf eine Inbetriebnahme der Pfaffenwaldtunnelstrecke schon 2032 zu hoffen. \u201eVerpasste Anschl\u00fcsse sind vorprogrammiert\u201c, beim Umstieg in Vaihingen, weshalb die Panoramastrecke bis zur Fertigstellung der Alternativroute erhalten bleiben m\u00fcsse. Vor <a href=\"https:\/\/www.schwarzwaelder-bote.de\/inhalt.experiment-auf-der-gaeubahn-bittere-pille-umstieg-in-vaihingen-kostet-bis-zu-30-minuten.a9bdcea4-2157-4e91-b45b-431372b32853.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wenigen Tagen probten 200 Freiwillige<\/a>, wie es ist, wenn in Vaihingen ein voller Zug aus Richtung Z\u00fcrich, Tuttlingen, Rottweil und Horb endet und alle in die S-Bahn umsteigen m\u00fcssen. Regionalverbandsdirektor Marcel Herzberg erz\u00e4hlte in der Verbandsversammlung: \u201eSo einfach, wie die Bahn sich das vorstellt, ist das nicht\u201c. Der Verbandsdirektor weiter: \u201eEs gab eine drangvolle Enge, weil der Bahnhof Vaihingen nicht darauf ausgerichtet ist, einen Zug, der von Z\u00fcrich aus Fahrg\u00e4ste einsammelt, aufzunehmen und alle Personen auf die S-Bahn zu verteilen. Nicht einmal die Barrierefreiheit sei da mehr gew\u00e4hrleistet werden. \u201eDa muss sich die Bahn noch einiges \u00fcberlegen\u201c, so Marcel Herzberg. <\/p>\n<p>Aufforderung f\u00fcr eine optimale Umsteigesituation <\/p>\n<p>Die Verbandsversammlung forderte deshalb die Bahn und den Verband Region Stuttgart nachdr\u00fccklich dazu auf, vom ersten Tag der Unterbrechung der G\u00e4ubahn in Stuttgart-Vaihingen eine optimale Umsteigesituation auf die S-Bahn sicherzustellen. Eine Unterbrechung ohne gleichzeitigen S-Bahn-Anschluss wird klar abgelehnt. <\/p>\n<p>F\u00fcr MdL Guido Wolf d\u00fcrfen mit der Umsetzung des Anschlusses in Stuttgart die Investitionen auf der G\u00e4ubahn aber nicht enden, n\u00f6tig seien Ausbauma\u00dfnahmen in Neufra, Epfendorf, zwischen Rietheim bei Tuttlingen. Die Verbandsversammlung appellierte darum an die Bahn, Planung und Bau des Projekts \u201eG\u00e4ubahn Abschnitt S\u00fcd\u201c z\u00fcgig voranzutreiben. F\u00fcr die dauerhafte Attraktivit\u00e4tssteigerung der G\u00e4ubahn sei dies elementar. Teile der Strecke sind immer noch eingleisig, etwa zwischen Gr\u00fcnholz und Rottweil oder Rietheim und Tuttlingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr viele, die aus Villingen-Schwenningen, Rottweil oder Tuttlingen regelm\u00e4\u00dfig nach Stuttgart unterwegs sind, ein Unding, ihnen w\u00e4re es&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":452214,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,2507,12821,30,3668,32417,3667,1441,631,26853,3665],"class_list":{"0":"post-452213","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-freizeit","12":"tag-gaeubahn","13":"tag-germany","14":"tag-kreis-schwarzwald-baar","15":"tag-regionalverband","16":"tag-schwarzwald-baar-kreis","17":"tag-stuttgart","18":"tag-urlaub","19":"tag-villingen-schwenningen","20":"tag-villingen-schwenningen-umgebung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115271231318173871","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=452213"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/452213\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/452214"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=452213"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=452213"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=452213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}